5 Vor der Installation
5.2
Installationsanforderungen
26
DF-Röhrenkollektor RDF 12/18
5.2.1
Einsatzbedingungen
Gefahr!
Lebensgefahr durch Einsturz des Daches!
Zusätzliches Gewicht durch die Kollektoren und Montagesets,
Wind- und Schneelast sowie durch Personen bei der Montage
belastet das Dach. Ein nicht ausreichend tragfähiges Dach wird
beschädigt oder stürzt ein.
Vor der Montage maximal zulässige Dachlast prüfen.
Nur auf ausreichend tragfähigen Dächern Kollektoren
montieren.
Gegebenenfalls einen Statiker oder eine sachkundige Person
hinzuziehen.
Gefahr!
Lebensgefahr durch Einsturz der Wand!
Zusätzliches Gewicht durch die Kollektoren und Montagesets
sowie Wind- und Schneelast belastet die Wand. Eine nicht
ausreichend tragfähige Wand wird beschädigt oder stürzt ein.
Vor der Montage maximal zulässige Belastung der Wand
prüfen.
Nur an ausreichend tragfähigen Wänden Kollektoren montieren.
Gegebenenfalls einen Statiker oder eine sachkundige Person
hinzuziehen.
Montagewinkel
Montieren Sie den Kollektor mit einer Neigung von mindestens 15° und
maximal 90°.
5.2.2
Rohrleitungen
Informationen zur Ausführung
Beachten Sie die folgenden Voraussetzungen, um einen einwandfreien
Betrieb mit höchstmöglicher Energieausnutzung sicherzustellen:
Verwenden Sie nur Rohrleitungen mit zulässigem Durchmesser. Die
Fließgeschwindigkeit in der Rohrleitung muss zur Selbstentlüftung
immer > 0,4 m/s betragen.
Wegen der besseren Entlüftungseigenschaften und des geringeren
hydraulischen Widerstandes empfehlen wir die Verwendung von
Kupferrohren.
Beim Einsatz von Edelstahlwell- oder Edelstahlspiralrohren ist
besonders auf die Dichtheit an den Übergängen zu achten. Dazu sind
ausschließlich die herstellerspezifischen Verbindungs- und
Übergangsstücke einzusetzen.
Um das Zurückbleiben von Luftblasen in den Wellen zu vermeiden, ist
das Spülen und Entlüften der Solaranlage (siehe Kapitel Solarkreislauf
spülen, entlüften und befüllen) bei der Verwendung von Edelstahlwell-
oder Edelstahlspiralrohren besonders sorgfältig durchzuführen.
Überprüfen Sie die Anlage nach Inbetriebnahme innerhalb von 2 bis 4
Wochen auf Luft- und Blasenfreiheit und wiederholen Sie gegebenfalls
das Spülen und Entlüften (siehe auch Kapitel Anlage nach der
Inbetriebnahme prüfen).
Gewährleisten Sie gleichmäßigen Volumenstrom mit dem erforderlichen
Nenndurchfluss.
Sorgen Sie für ausreichenden Wärmeschutz der Rohrleitungen.
Verwenden Sie keine verzinkten Rohre, verzinkte Fittings und
graphitierte Dichtungen.
Verwenden Sie aufgrund der hohen Stillstandstemperaturen nur
Klemmringverschraubungen oder hartgelötete Verbindungen im
Solarkreis.
Verwenden Sie keine Weichlote.
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