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Wolframelektroden; Auswahl Der Elektrode; Abb. 5.7 - Anschleifen Der Wolframelektrode - Polysoude Uhp-2 Betriebsanleitung

Geschlossene schweißzange
Inhaltsverzeichnis
5. 7.

Wolframelektroden

5. 7. 1.

Auswahl der Elektrode

Wolframelektroden sind empfi ndlich und müssen sorg-
fältig behandelt werden.
Ausgezeichnete Schweißergebnisse und lange Stand-
zeiten sind nur durch peinliche Sauberkeit der Elektro-
den zu erreichen. Jeder Kontakt mit dem Zusatzdraht
hat eine rasche Zerstörung der Elektrode zur Folge.
Um eine hohe Zündfreudigkeit und Lichtbogenstabilität
zu erhalten, sind die von Polysoude angebotenen Wolfra-
melektroden mit Lanthan legiert. Das konisch angeschlif-
fene Ende der Elektrode sorgt für einen konzentrierten
und gleichmäßig brennenden Lichtbogen. Elektroden-
durchmesser, Anschliffwinkel und Durchmesser der
Abplattung an der Spitze sind in Abhängigkeit des
Schweißstroms zu wählen.
Anhaltswerte für die Elektrodengeometrie:
Schweißzange
Schweißstromstärke
UHP 250-2
UHP 500-2
UHP 1500-2
Um das Auftreten von Schweißfehlern zu
vermeiden muss das Ersetzen einer Elek-
trode immer als Präventivmaßnahme er-
folgen. Bei Anwendungen mit extremen
Qualitätsanforderungen werden die Elek-
troden vor jeder einzelnen Schweißung ge-
wechselt.
Bei entsprechend hohen Anforderungen
an die Schweißnahtgeometrie müssen die
Maßtoleranzen bezüglich der Aplattung bis
auf +/-0,02 mm eingeengt werden.
Bei einem Zündfehler sollte kein weiterer
Zündversuch unternommen werden, statt-
dessen ist die Elektrode zu kontrollieren
und im Zweifelsfall zu ersetzen.
Der Regelbereich für den Strom (A) sind nur Richtwerte für eine Nutzung mit Gleich-
strom, Elektrode am Minuspol und unter Argon.
Um eine Beschädigung der Anlage zu vermeiden, sollten die genutzten Werte natür-
lich mit der Einschaltdauer des Brenners (und/oder der Lanze) die in der Tabelle
mit den technischen Eigenschaften der Anlage angegeben sind, in Einklang gebracht
werden.
THE ART OF WELDING
Elektrodendurch-
(A)
messer (mm)
10 - 100
10 - 110
Zur Erzielung der geforderten Wiederholgenauigkeit
müssen alle für die Schweißungen an ein und dem-
selben Werkstück eingesetzten Elektroden exakt die
gleiche Geometrie aufweisen, dies gilt insbesonde-
re beim Einsatz der Lichtbogenhöhensteuerung. Die
Form der Elektrodenspitze mit der obligatorischen Ab-
plattung beeinfl usst sehr stark die Zündeigenschaften
und ist deshalb regelmäßig zu kontrollieren.
Der Elektrodenanschliffwinkel und der Durchmesser
der Abplattung sind der Schweißstromstärke entspre-
chend zu wählen, die Schleifrichtung muss in Richtung
der Längsachse der Elektrode verlaufen. Der Einsatz
einer speziellen Elektrodenschleifmaschine erlaubt
schnelles, einfaches und präzises Arbeiten und garan-
tiert die genaue Einhaltung der festgelegten Elektro-
dengeometrie. Die Länge der Elektrode und ihr Durch-
messer müssen passend zu der jeweiligen Gaslinse
gewählt werden und hängen u. a. auch von der Wand-
stärke der zu verschweißenden Rohre ab. Die Elektro-
den haben eine begrenzte Strombelastbarkeit.
Spitzenwinkel
1,0
14° bis 18° +/- 1°
1,6
14° bis 18° +/- 1°
θ
Abb. 5.7 - Anschleifen der Wolfram-
PN-0911120 Rev.1
UHP-2
Abplattung φ
θ°
(mm)
0,15 +/-0,05
0,15 +/-0,05
elektrode
27-54
φ
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