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Allgemeine Beschreibung; Einleitung; Zulassungen Der Anlagen; Umfeld Und Betriebsbedingungen - Polysoude Uhp-2 Betriebsanleitung

Geschlossene schweißzange
Inhaltsverzeichnis
3.

Allgemeine Beschreibung

3. 1.

Einleitung

Die geschlossenen Schweißzangen der Baureihe UHP-2 sind zum Verbindungsschweißen von dünnwandigen
Rohren aus korrosionsbeständigem Stahl, Titan usw. vorgesehen. Durch das Schweißen in einer geschlossenen
Kammer wird das Auftreten von Anlauffarben unterbunden und es kann eine hohe Nahtqualität erreicht werden.
Die kompakte Bauweise erlaubt den Einsatz der Schweißzangen auch bei stark eingeschränkter Zugänglichkeit.
Es kommt das WIG-Schweißen ohne Zusatzmaterial zur Anwendung.
Die Schweißzangen sind modular aufgebaut und aus drei Baugruppen zusammengesetzt:
Über das Griffstück wird die Schweißzange mit Hilfe des 5,5 Meter langen Schlauchpaketes an die
Schweißstromquelle angeschlossen, um die Kommandos zu übermitteln und die Stromversorgung
des Motors sowie die Zufuhr von Schutzgas und Schweißstrom und den Kühlkreislauf sicherzustel-
len
In dem Elektroden-Zahnkranzmodul wird die Drehbewegung auf einen Zahnkranz übertragen, an
dem die Wolframelektrode festgespannt ist. Auch der Schweißstrom wird durch diese Modul zur
Elektrode geleitet (die Elektrode ist negativ gepolt), es sorgt auch für die elektrische Isolierung der
Kassetten.
Die Kassette dient zum Positionieren der Rohre oder Flansche und stellt die Masseverbindung der
zu verschweißenden Werkstücke her (die Werkstücke sind positiv gepolt). Für die unterschiedlichen
Modelle der Schweißzangen kommen jeweils eigene Kassetten in Standardgrößen oder als Son-
deranfertigung zum Einsatz.
Die Baureihe umfasst 3 Schweißzangenmodelle:
UHP 250-2
UHP 500-2
UHP 1500-2
3. 2.

Zulassungen der Anlagen

Die Ausführung der Anlagen ist konform mit den Anforderungen der EG Maschinenrichtlinie 2006/42/CE, der EG
Niederspannungsrichtlinie 2006/95/CE und der EG Richtlinie bezüglich der Verträglichkeit elektromagnetischer
Störfelder 2004/108/CE.
3. 3.

Umfeld und Betriebsbedingungen

Die Anlagen sind zum Betrieb in Innenräumen unter Werkstattbedingungen ausgelegt, sie dürfen nicht in explo-
sionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden.
Während des Betriebs müssen folgende Randbedingungen eingehalten werden:
Temperatur der Umgebungsluft zwischen -10 °C und +40 °C.
Relative Luftfeuchtigkeit:
bei 40 °C bis zu 50 %
bei 20 °C bis zu 80 %.
Die umgebende Atmosphäre darf keine außergewöhnlich hohen Anteile von Stäuben, Säuren, Gasen oder kor-
rosiven Stoffen enthalten. Die durch das Schweißen entstehenden Emissionen sind nicht als außergewöhnlich
einzustufen.
Beispiele unzulässiger Umweltbedingungen:
außergewöhnlich korrosiv wirkende Rauche
extrem hohe Dampf- oder Öldunstanteile
Erschütterungen und Vibrationen.
Während des Einsatzes der Anlagen müssen die Luftein- und -austrittsöffnungen unbedingt freigehalten wer-
den.
Das Vorwärmen der Werkstücke ist unzulässig.
THE ART OF WELDING
PN-0911120 Rev.1
UHP-2
11-54
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