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Holzstaub und Leichtmetallstaub, heiße Mischungen aus
Schleifstaub und chemischen Stoffen können sich unter
ungünstigen Bedingungen selbst entzünden oder eine
Explosion verursachen. Vermeiden Sie Funkenflug in
Richtung Staubbehälter sowie Überhitzung des Druck-
luftwerkzeuegs und des Schleifguts, leeren Sie rechtzei-
tig den Staubbehälter, beachten Sie die
Bearbeitungshinweise des Werkstoffherstellers sowie
die in Ihrem Land gültigen Vorschriften für die zu bear-
beitenden Materialien.
Anschluss an die Druckluftversorgung.
Für störungsfreies Arbeiten des Druckluftwerkzeuges
verwenden Sie eine Wartungseinheit, die aus Wasser-
abscheider, Ölnebler und Druckluftregler besteht.
Überprüfen Sie, ob der Druck in dem Druckluftnetz
mit dem auf dem Leistungsschild des
Druckluftwerkzeugs übereinstimmt.
– Blasen Sie vor dem Anschluss den Schlauch durch.
Der Schlauch soll einen Mindestdurchmesser von
13 mm aufweisen. Die Durchlassöffnung des Hahns
und der Kupplung soll mindestens 8 mm betragen.
Prüfen Sie vor dem Arbeiten, ob der im Handgriff ein-
gebaute Sparöler befüllt ist.
Die richtige Einstellung des Ölers und genügend
Ölvorrat ist Voraussetzung für die optimale Funktion
des Ölers.
Externe Öler sind nur bis zu einer Schlauchlänge von
max. 5 m wirksam, da sonst das Öl im Schlauch ver-
bleibt und nicht zur Maschine gelangt.
Füllen Sie den Ölbehälter je nach Bedarf mit FEIN Spe-
zialmotoröl 3 21 32 017 05 0 (hochwertiges Hydrauli-
köl, Güte: HLP/ISO-VG22). Verwenden Sie keine KFZ-
Motoröle, diese sind für Druckluftwerkzeuge nicht
geeignet.
Bedienungshinweise.
Führen Sie das Druckluftwerkzeug nur eingeschal-
tet gegen das Werkstück.
Führen Sie das Druckluftwerkzeug gleichmäßig und mit
leichtem Schub in Schnittrichtung. Zu starker Vorschub
verringert die Standzeit der Einsatzwerkzeuge erheb-
lich.
Zur Erhöhung der Standzeit des Sägeblatts bei der
Metallbearbeitung wird empfohlen ein Schmiermittel
zu verwenden:
– für Schnitte in Stahlblech: Schneidöl,
– für Schnitte in Aluminium: Petroleum.
Alternativ kann die Schnittlinie mit einer Schneidpaste
bestrichen werden.
Beim Öffnen von Schlauchkupplungen, schließen Sie
zuerst den Kugelhahn und schalten Sie danach das
Druckluftwerkzeug ein. Lösen Sie die Schlauchkupp-
lung erst, wenn die gesamte Druckluft entwichen ist.
Empfohlene Spannvorrichtungen
anwenden.
Spannvorrichtung 9 07 02 001 00 1
Verwenden Sie für Rohre mit einem Durchmesser bis
150 mm die Spannvorrichtung 9 07 02 001 00 1.
– Legen Sie die Spannkette um das Werkstück und
hängen Sie die Haken der Lasche in die Spannkette
ein.
– Spannen Sie die Kette mit dem Griffbügel.
– Setzen Sie die Stichsäge auf den Tragebolzen auf
(siehe „Spannvorrichtung montieren").
Der Spannkopf ist für Sägeschnitte nachstellbar und
schwenkbar.
Spannvorrichtung 9 07 02 004 00 6
Für große Rohre mit einem Durchmesser von 150 mm
bis 325 mm verwenden Sie die Spannvorrichtung
9 07 02 004 00 6 sowie Sägeblätter von 500 mm bzw.
600 mm Länge und 2 mm Dicke. Mit einer Verlänge-
rung der Kette 3 02 31 003 00 3 (Bolzen
3 02 16 130 00 4) können auch Rohre mit einem
Durchmesser von 440 mm bearbeitet werden.
Spannvorrichtung 9 06 06 002 00 9
Beim Arbeiten an Rohren mit einem Durchmesser von
bis zu 325 mm mit dem Sägeblatt mit 1,6 mm Dicke
und 530 mm Länge, verwenden Sie die Sägeblattfüh-
rung 9 06 06 002 00 9.
– Befestigen Sie die Sägeblattführung bei demon-
tiertem Zusatzhandgriff an der Bohrung am Getrie-
bekopf des Druckluftwerkzeuges.
Spannvorrichtung 9 07 02 003 00 8
Zur Bearbeitung von Profilen mit einer Breite von
290 mm und einer Höhe von 550 mm, verwenden Sie
die Spannvorrichtung 9 07 02 003 00 8. Der Aufbau
entspricht einem Parallelschraubstock. Die Spannba-
cken und der Spannkopf sind verstellbar.
Spannvorrichtung 9 07 02 005 00 0
Beim Trennen von Rohren und Rundmaterial mit einem
Außendurchmesser von 80 bis 400 mm verwenden Sie
die Spann- und Vorschubvorrichtung 9 07 02 005 00 0
als Führung der Stichsäge. Durch eine Rutschkupplung
wird die Anpresszeit des Sägeblatts begrenzt und somit
die Standzeit erhöht. Die Handhabung finden Sie in der
Betriebsanleitung 3 41 00 898 06 6.
Freihandauflage 3 27 14 062 02 3
Sägen Sie Werkstoffe wie zum Beispiel Wellblech, ver-
wenden Sie die Freihandauflage 3 27 14 062 02 3.
Demontieren Sie den Zusatzhandgriff und befestigen
die Freihandauflage an der Hubstange und in der Boh-
rung an der Oberseite des Getriebekopfs.