Dreieck
Sägezahn
Umgekehrter
Rechteck
Sample & Hold
Sägezahn
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Die von den LFOs erzeugten Schwingungsformen.
Die LFOs können frei schwingen oder zum Arpeggiator, Sequenzer oder einem
externen MIDI-Clock-Signal synchronisiert werden. Letzteres ist sinnvoll für
temposynchronisierte Filter-Sweeps und Effekte wie Tremolo.
Der Unterschied zwischen den beiden LFOs
Der Take 5 verfügt über zwei LFOs. LFO 1 wirkt sich global, LFO 2 pro Stimme
aus. Es ist hilfreich, den Unterschied zu verstehen:
Globaler LFO (LFO 1)
LFO 1 ist eine Modulationsquelle, die sich in gleichem Maße auf alle fünf
Stimmen auswirkt, das heißt es gibt keine Variationen von Stimme zu
Stimme. Ein anschauliches Beispiel hierfür liefert die Verwendung von LFO
1 zur Tonhöhenmodulation. In diesem Fall wird die Tonhöhe aller von Ihnen
gespielten Noten auf genau die gleiche Weise und mit dem gleichen Timing
geändert. Mit anderen Worten: Wenn Sie einen Akkord spielen und jede
Note des Akkords etwas zeitversetzt spielen, werden die einzelnen Noten
trotzdem synchron zueinander moduliert, und zwar unabhängig von den gerade
verwendeten Stimmen.
LFO pro Stimme (LFO 2)
LFO 2 ist eine Modulationsquelle, die sich auf jede einzelne Stimme gesondert
auswirkt und so Variationen von Stimme zu Stimme erzeugt. Erneut liefert die
Verwendung von LFO 2 zur Tonhöhenmodulation ein anschauliches Beispiel
hierfür. In diesem Fall wird die Tonhöhe aller von Ihnen gespielten Noten
geändert, die Modulation wirkt sich jedoch auf jede Note gesondert aus. Mit
anderen Worten: Wenn Sie einen Akkord spielen und jede Note des Akkords
etwas zeitversetzt spielen, wird jede Note, sobald sie gespielt wird, individuell
moduliert, wodurch die Tonhöhenmodulation von Stimme zu Stimme variiert.
Die Modulation setzt also pro Stimme genauso zeitversetzt ein, wie sie die
Noten gespielt haben. Es ist ein feiner, jedoch merklicher Unterschied.
Sequential
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Niederfrequenzoszillatoren (LFOs)