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Hark Bella Rosa Bedienungsanleitung Seite 2

1.8 Voraussetzung für den Aufbau des Kamines ist eine ebene, tragfähige
Stellfläche, die aus nicht brennbaren Baustoffen besteht oder durch eine
nicht brennbare Unterlage geschützt sein muss. Die Unterlage ist so zu
bemessen, dass sie vor dem Ofen mindestens 50 cm und an den Seiten
mindestens 30 cm über die Feuerraumöffnung bzw. Grundfläche des Ka-
mines hinausragt. Im HARK- Zubehörprogramm finden Sie hierfür geeig-
nete Boden platten. Von der Rückseite und den Seitenflächen des Kamines
ist ein Wandabstand von 20 cm einzuhalten. Im Strahlungsbereich des
Brennraumes muss zu brennbaren Bauteilen, Möbeln, Dekostoffen und
ähnlichem ein Mindest abstand von 80 cm eingehalten werden (gemessen
von der Vorderkante der Feuerraumöffnung). Der Abstand kann auf 40 cm
verringert werden, wenn ein beidseitig hinterlüfteter Strahlungsschutz
vorhanden ist (Abb. A + B). Diese Anforderungen sind jedoch nur ausrei-
chend, wenn der Kamin nicht oberhalb der angegebenen Nennwärmeleis-
tung betrieben wird.
• Als geeignete Brennstoffe empfehlen wir harzarmes, naturbelassenes
Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20 % Wassergehalt und Braun-
kohlbriketts. Die maximale Aufgabemenge pro Stunde beträgt bei Scheit-
holz 2 kg (ca. 2–3 Scheite von mittlerer Güte in 25 cm Länge), und bei
Braunkohlebriketts maximal 2 kg (ca. 4 Stück). Harz-reiches Holz (Fichte,
Kiefer, Tanne) darf nur bei geschlossenem Feuerraum verbrannt werden!
Darüber hinaus sind die Bestimmungen des Bundes-Immisionsschutzge-
setzes zu beachten!
• Verbrennen Sie keine Abfälle, besonders keine Kunststoffe! In den Ab-
fallmaterialien sind Schadstoffe enthalten die dem Ofen, dem Schornstein
und der Umwelt schaden. Die Verbrennung von Hausmüll ist nach dem
Bundes-Immissionsschutzgesetz verboten! Beschichtete Holzreste, sowie
Spanplatten dürfen auf keinen Fall verfeuert werden. Durch die Verfeue-
rung ungeeigneter Brennstoffe kann sich Glanzruß im Schornstein bilden,
der einen Schornsteinbrand zur Folge haben kann. Im Fall des Schorn-
steinbrandes, verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Heizeinsatz
und informieren die Feuerwehr. Bei Beachtung unserer Hinweise ist ein
Schornsteinbrand jedoch auszuschließen.
Inbetriebnahme
• Die Oberflächen einiger Bestandteile der HARK-Warm-luftkamine
sind besonders veredelt (z.B. Bedienungsgriffe, Sichtscheiben, Kacheln
und Warmluftgitter, vergoldeter oder verchromter Türrahmen des
Abb. C
Auf
Zu
Betätigungseinrichtung
für die Primärluft
Zu
Auf
Betätigungseinrichtung
für die Sekundärluft
Heizeinsatzes). All diese Teile müssen vor der ersten Inbetriebnahme mit
einem weichen Tuch ohne Druck gereinigt werden (evtl. vorhandene
Schutzfolien abziehen).
Nicht entfernter Schmutz brennt ein und führt zu Flecken, die später nicht
mehr entfernt werden können. Verwenden Sie bitte nur nicht kratzende
Reinigungsmittel.
Vor der Inbetriebnahme muss der HARK-Warmluftkamin mindestens
4 - 6 Wochen bei normaler Zimmertemperatur austrocknen!
Anheizen
Die Feuerstätte ist ausschließlich für den Zeitbrand und nicht für die dauer-hafte
Beheizung des Wohnraumes geeignet. Verwenden Sie niemals Spiritus, Benzin
oder andere brennbare Flüssigkeiten zum Anheizen!
Im kalten Zustand der Feuerstätte nehmen Sie folgende Grundeinstellungen
vor. Die Regler für die Primär- und die Sekundärluftzufuhr müssen vollständig
geöffnet werden. (Abb. C).
Legen Sie einen Holzscheit quer parallel zur Tür, vorne in die Gussmulde
der Feuerstätte. Auf diesen Holzscheit legen Sie zwei weitere Holzscheite
rechtwinkelig zur Tür in den Feuerraum. Zwischen die beiden oberen
Holzscheite legen Sie zwei Kamin- oder Grillanzünder. Auf die Holzscheite
legen Sie eine großzügige Menge klein gespaltenes Anzündholz. Die
Abbildungen in der „Kurzanleitung zum Anfeuern" verdeutlichen Ihnen
die o. g. Schritte. Verwenden Sie zum Anzünden kein Papier oder Pappe,
sondern nur Kamin- bzw. Grillanzünder!
Zünden Sie die Kaminanzünder an und verschließen Sie die Feuerraumtür.
Lassen Sie diese Holzaufgabe mit geöffneten Verbrennungsluftreglern
herunterbrennen, bis eine Grundglut vorhanden ist. Je nach Holzgüte,
Schornsteinzug und Witterung dauert diese Verbrennungsphase
unterschiedlich lange.
Legen Sie auf diese Grundglut zwei weitere Holzscheite parallel zur
Feuerraumscheibe auf und verschließen die Feuerraumtür. Sind auch
diese Holzscheite rundherum angebrannt, sollten Ofen und Abgassystem
weitgehend die Betriebstemperatur erreicht haben. Jetzt können Sie den
Primärluftregler (links) schließen und die Verbrennung hauptsächlich über
den Sekundärluftregler (rechts) regeln.
Die hier benannte Menge an Anzündholz und der Zeitpunkt der Reduzierung
der Verbrennungsluft können nur Anhaltswerte darstellen. Die optimale
Menge bzw. die besten Reglereinstellungen hängen ganz erheblich
von Art und Feuchtegehalt des Brennstoffs, der Witterung und den
örtlichen Gegebenheiten (vor allem Schornsteinzug) ab. Mit den ersten
Brennstoffauflagen kann man nicht im reduzierten Betrieb sparsam heizen.
Zuerst muss genügend Holz schnell und mit viel Sauerstoffzufuhr verbrannt
werden, bis die Feuerstätte und der Schornstein Betriebstemperatur
erreicht haben und gut „ziehen". Das erkennen Sie daran, dass sich die
beim Anfeuern vorübergehend schwarz verfärbten Schamottesteine frei
brennen und ihre ursprünglich helle Farbe wieder annehmen.
Für einen sicheren Betrieb der Feuerstätte beachten Sie bitte unbedingt die
folgenden „Wichtigen Hinweise":
Wichtige Hinweise zum sachgerechten und gefahrlosen
!
Betrieb Ihrer Feuerstätte.
Moderne Feuerstätten erfüllen sehr hohe Anforderungen an die Dichtheit
des Feuerraums und der Luftregler. Dies gewährleistet eine hocheffiziente
Verbrennung mit einem sehr hohen Wirkungsgrad.
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Kachelkamin Bella Rosa
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