EG-Einbauerklärung EG-Einbauerklärung gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang II Teil 1 B Der Hersteller SKF Lubrication Systems Germany GmbH, Werk Hockenheim, 2. Industriestraße 4, DE - 68766 Hockenheim, erklärt hiermit die Übereinstimmung der unvollständigen Maschine Bezeichnung: Handbetriebene Einkolben-Fettschmierpumpe Typ: SP/FH Sachnummern: 764-X0X-XXXX Baujahr: Siehe Typenschild mit nachfolgend genannten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zum Zeitpunkt der...
Impressum Impressum Hersteller Schulungen Haftungsausschluss SKF Lubrication Systems Germany GmbH Der Hersteller haftet nicht für Schäden ver- Um ein Höchstmaß an Sicherheit und ursacht durch: Werksadressen des Herstellers Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen, führt ○ nicht bestimmungsgemäße Verwendung, SKF detaillierte Schulungen durch. Es wird Hauptverwaltung fehlerhafte Montage, Betrieb, Einstel- empfohlen, diese Schulungen wahrzuneh-...
Symbol-, Hinweiserklärungen und Abkürzungen Symbol- und Hinweiserklärungen Gefährliche elektrische Allgemeiner Warnhinweis Quetschgefahr Sturzgefahr Spannung Produkt freischalten Allgemeine Hinweise Unbefugte Personen fernhalten Entsorgung, Recycling Warnstufe Folge Wahrscheinlichkeit Symbol Bedeutung Tod , schwere GEFAHR steht unmittelbar bevor Chronologische Handlungsanweisungen Verletzung ¡ WARNUNG schwere Verletzung möglicherweise Aufzählungen...
Seite 7
Symbol-, Hinweiserklärungen und Abkürzungen Abkürzungen und Umrechnungsfaktoren bzgl. bezüglich °C Grad Celsius °F Grad Fahrenheit zirka Kelvin Unze d.h. das heißt Newton fl. oz. Flüssigunze etc. et cetera Stunde Inch evtl. eventuell Sekunde pounds per square inch ggf. gegebenenfalls sq.in. square inch i.d.R.
1. Sicherheitshinweise 1. Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 1.2 Grundsätzliches Verhalten beim Umgang mit dem Produkt ○ Der Betreiber muss gewährleisten, dass ○ Das Produkt darf nur gefahrenbewusst, ○ Zuständigkeiten für unterschiedliche die Anleitung von allen Personen, die mit Arbeiten am Produkt beauftragt wer- in technisch einwandfreiem Zustand und Tätigkeiten müssen klar festgelegt sein den oder den genannten Personenkreis...
1. Sicherheitshinweise 1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung 1.6 Prüfungen vor der Auslieferung ○ zur Förderung, Weiterleitung oder Bevor- Förderung von Schmierstoffen innerhalb der Folgende Prüfungen wurden vor der in dieser Anleitung genannten Spezifikationen, ratung gefährlicher Stoffe und Stoff- Auslieferung durchgeführt: technischen Daten und Grenzen. gemische gemäß...
1. Sicherheitshinweise 1.8 Hinweise zum Typenschild Auf dem Typenschild sind wichtige Kenndaten wie die Sachnummer, Produkt-Bezeichnung inklusive Bestell-Code*, Produkt-Seriennummer und das Produktionsdatum angegeben. Das Typenschild befindet sich auf der Produkt-Vorderseite. Um einen Verlust der Daten durch ein eventuell unleserlich gewordenes Typen- schild zu vermeiden, sollten unten die geforderten Kenndaten der Pumpe in die Anleitung eingetragen werden.
1. Sicherheitshinweise 1.9 Hinweis zur CE-Kennzeichnung 1.10 Zur Benutzung berechtigte Personen 1.11 Einweisung von Fremdmonteuren Vor Aufnahme der Tätigkeiten müssen Fremdmonteure vom Betreiber über die 1.10.1 Bediener Hinweis zur Druckgeräterichtlinie einzuhaltenden, betrieblichen Sicherheits- Person, die aufgrund von Schulungen, 2014/68/EU bestimmungen, geltenden Unfallverhü- Kenntnissen und Erfahrungen befähigt ist, Das Produkt erreicht aufgrund seiner Leis- tungsvorschriften sowie die Funktionen...
1. Sicherheitshinweise 1.13 Betrieb Nachfolgende Punkte müssen bei der Inbe- daher bevorzugt bei Raumtemperatur nutzen. Leitungen und Kabel beim triebnahme und beim Betrieb eingehalten ausführen Bohren nicht beschädigen werden: ○ Vor Durchführung der Arbeiten das ○ Mögliche Scheuerstellen beachten. Teile ○...
1. Sicherheitshinweise 1.17 Restrisiken ○ Verwechslung und falschen Zusammen- bau von demontierten Teilen vermeiden. Teile kennzeichnen Möglich in Restrisiko Vermeidung / Abhilfe Lebensphase Unbefugte Personen fernhalten. Es dürfen 1.15 Erstmalige Inbetriebnahme, tägliche Körperverletzung / Sachschaden sich keine Personen unter angehobenen Teilen Inbetriebnahme durch Fallen von angehobenen A, B, G, H, K...
2. Schmierstoffe 2. Schmierstoffe 2.1 Allgemeines 2.2 Auswahl der Schmierstoffe Schmierstoffe sind aus Sicht der SKF ein Schmierstoffe werden gezielt für spezifische Es dürfen nur für das Produkt Konstruktionselement. Die Auswahl eines Anwendungszwecke eingesetzt. Zur Erfül- spezifizierte Schmierstoffe geeigneten Schmierstoffes erfolgt sinnvol- lung der Aufgabe müssen Schmierstoffe (siehe Kapitel Technische Daten) lerweise schon während der Konstruktion...
2.Schmierstoffe 2.3 Materialverträglichkeit 2.4 Alterung von Schmierstoffen Die Schmierstoffe müssen generell zu Bei längerem Stillstand der Maschine ist vor folgenden Materialien kompatibel sein: der erneuten Inbetriebnahme zu prüfen, ob ○ Stahl, Grauguss, Messing, Kupfer, der Schmierstoff aufgrund chemischer bzw. physikalischer Alterungserscheinungen Aluminium weiterhin für den Einsatz geeignet ist.
3. Übersicht, Funktionsbeschreibung 3.2 Arbeitsweise SP/FH 3.2.1 Ohne Entlastungsventil Ausführung A2/A4, Abb. 2 (Pumpenausführungen A2/A4) Siehe Abbildung 1 Verhalten bei Siehe Abbildung 1 und Abb. 2 Druckhub VORSICHT Durch Ziehen des Handhebels (2) erfolgt ein Druckhub. Hierbei drückt der Arbeitskolben Quetschgefahr (16) gegen die Federkraft der Druckfeder (15).
3. Übersicht, Funktionsbeschreibung 3.2.2 Mit Entlastungsventil (Pumpenausführungen A1/A3) Siehe Abbildung 1und Abb. 3 den Schmierstoff zum Schmierstoffauslass Rückschlagventil (11) und verhindert den Durch Ziehen des Handhebels (2) erfolgt ein (12) und danach zu den angeschlossenen Rückfluss des Schmierstoffs. Gleichzeitig füllt Druckhub.
4. Technische Daten 4. Technische Daten 4.1 Technische Daten Allgemein Einbaulage senkrecht Behälterinhalt 0,6 l Leitungsanschluss Gewinde M16x1,5 Gewicht ca. 5 kg Umgebungs- und Schmierstofftemperaturbereich -15 °C bis +80 °C Hydraulisch Betriebsdruck max. 100 bzw. 150 bar Förderbare Schmierstoffe Fette auf Mineralölbasis ≥...
5. Lieferung, Rücksendung, Lagerung 5. Lieferung, Rücksendung, Lagerung 5.3 Lagerung 5.1 Lieferung ○ abgeschirmt vor in der Nähe befindlichen Nach Empfang der Lieferung ist diese auf eventuelle Transportschäden und anhand Wärme- und Kältequellen Produkte vor der Verwendung der Lieferpapiere auf Vollständigkeit zu ○...
6. Montage 6. Montage 6.1 Allgemeines 6.2 Montageort Die nachträgliche Änderung der Bei der Montage ist zu beachten: ACHTUNG Lage des Leitungsanschlusses ○ Andere Aggregate dürfen durch die Mon- (Schmierstoffauslass) zum Beschädigung von Leitungen tage nicht beschädigt werden Handhebel darf nur durch SKF- Vor der Montage sicherstellen, dass ○...
6. Montage 6.3 Mindesteinbaumaße 6.4 Montagematerial Kundenseitig bereitzustellendes ACHTUNG Montage-Material: ○ 2 Schrauben M8 (Festigkeitsklasse 8.8) Beschädigungen durch Missachtung der nach DIN EN ISO 4017 Mindesteinbaumaße ○ 2 Muttern M8, selbstsichernd, nach Die in Abbildung 3 und Abbildung 4 an- gegebenen Mindesteinbaumaße sind DIN EN ISO 10511 einzuhalten.
6. Montage 6.5 Montage der Montage, Abb. 5 Einkolben-Fettschmierpumpe Section A Mindesteinbaumaße: Siehe Abbildung 5 M1 = 518 mm M2 = 453 mm M3 = 668 mm Standardmäßig erfolgt die Befestigung M4 = 276 mm der Pumpe an die Anbaufläche durch die Freiraum fürHand- Flansch-Bohrungen (2x).
6. Montage 6.5.1 Montagebeispiel für eine Einkolben- Montagebeispiel (Ausführung 100 bar), Abb. 6 Fettschmierpumpe mit Progressiv- verteiler und Haltewinkel Siehe Abbildung 6 Bei diesem Beispiel erfolgt die Befestigung der Pumpe an die Anbaufläche durch die Montagebohrungen (2x) am Haltewinkel. • Montage-Material bereithalten •...
6. Montage 6.6 Anschluss der Schmierstofleitung ○ Müssen Schmierstoffverteiler Sämtliche Bauteile der Zentralschmieranlage VORSICHT sind auszulegen für: anlagenbedingt unterhalb der Schmier- stoffhauptleitung verlegt werden, dann ○ den maximal auftretenden Druck Sturzgefahr sollte dies nicht am Ende der ○ den zulässigen Temperaturbereich Sorgfalt beim Umgang mit Schmier- Schmierstoffhauptleitung erfolgen stoffen;...
6. Montage 6.7 Montage der Schmierstofleitung an 6.9 Entlüftung der Einkolben-Fettschmierpumpe • Umgebungsbereich der Pumpe reinigen Siehe Abbildung 5 Siehe Abbildung 7 Voraussetzungen für den Entlüftungsvor- • Behälter von außen reinigen Der Anschluss der kundenseitige Schmier- gang sind, dass alle Komponeneten bereits (siehe Kapitel 9.2) stoffleitung erfolgt am Schmierstoffauslass vollständig montiert wurden und die Pumpe...
7. Inbetriebnahme 7. Inbetriebnahme Vor Auslieferung werden alle SKF Pumpen mit Mineralöl auf Funktion geprüft. Bei längerer Lagerung können Mineralöl-Reste verharzen. Dies gilt insbesondere bei Lagerung in erhöhter Umgebungstemperatur und/oder bei Einfall von Sonnenlicht. Vor Inbetriebnahme nach längerer Lagerung ist daher eine Überprüfung auf Verharzungen und ggf. Reinigung der verharzten Pumpenelemente (z. B. mit Petroleum) vorzunehmen.
7. Inbetriebnahme 7.3 SP/FH mit Entlastungsventil (A1/A3) 7.3.3 Entlastungszeit 7.4 SP/FH ohne Entlastungsventil (A2/A4) Die Entlastungszeit einer Anlage mit Versorgt die Pumpe eine Schmierstelle 10 Metern Hauptleitungslänge und einer 7.3.1 Abschmiervorgang direkt oder mehrere Schmierstellen über Umgebungstemperatur von + 10 °C beträgt Bei jedem Abschmiervorgang einer ange- einen angeschlossenen Progressivverteiler, ca.
8. Betrieb 8. Betrieb 8.1 Füllstandskontrolle VORSICHT Um das Ansaugen von Luft in die Pumpe zu vermeiden, ist der Fett-Füllstand regelmäßig Quetschgefahr mittels Peilstab zu kontrollieren. Spätestens Vorsicht beim Betätigen des bei Erreichen des Tiefpunktes des Peilsta- Handhebels. Handhebel stets am bes (Kugelknopf trifft auf Deckel auf) muss Kugelknopf betätigen.
9. Reinigung 9. Reinigung 9.1 Reinigungsmittel 9.3 Innenreinigung Es dürfen nur materialverträgliche Eine Innenreinigung ist normalerweise nicht Reinigungsmittel zur Reinigung ver- notwendig. wendet werden (siehe Kapitel 2.3 Sollte versehentlich ein falscher oder ver- Materialverträglichkeit). schmutzter Schmierstoff eingefüllt worden sein, muss eine Innenreinigung vorgenom- men werden.
10. Wartung Wartung Eine sorgfältige und regelmäßige Wartung ist die Voraussetzung dafür, eventuelle Störungen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Die konkreten Fristen sind immer durch den Betreiber aufgrund der Betriebsbedingungen zu ermitteln, regelmäßig zu überpüfen und ggf. anzupassen. Kopieren Sie ggf. die Tabelle für regelmäßige Wartungstätigkeiten. Checkliste Wartung Durchzuführende Tätigkeit NEIN...
11. Störungen / 12. Reparaturen Störungen Reparaturen Bei Funktionsausfall ist grundsätzlich zu prüfen, ob unter den vorhandenen WARNUNG Betriebsbedingungen alle technischen Vorgaben eingehalten werden. Verletzungsgefahr Vor allen Reparaturen sind mindes- Störungstabelle tens die folgenden Sicherheitsmaß- Störung Mögliche Ursache Beseitigung nahmen zu treffen: ○...
13. Stillegung, Entsorgung Stilllegung, Entsorgung 13.1 Vorübergehende Stilllegung 13.3 Entsorgung Eine vorübergehende Stilllegung erfolgt Abfälle sollten nach Möglichkeit vermieden Teile aus Kunststoff oder Metall durch: oder minimiert werden. Die Entsorgung von können über den Gewerbemüll mit Schmierstoff kontaminerten Produkten ○ Ausschalten der übergeordneten entsorgt werden.
14. Ersatzteile, Zubehör 14.1.2 Ersatzteile SP/FH 0,6M1A4033 (Materialnummer 764-200-4035) Übersicht Ersatzteile SP/FH 0,6M1A4033, Abb. 10 Verteiler mit 6 Auslässen (Lieferzustand) Zusammenfassung benachbarter Auslässe in Richtung Verteiler mit 2 Auslässen Eingangsplatte: Berschlussstopfen der jeweiligen Verteilerscheibe heraus- drehen und die Auslassbohrung durch eine Verschluss- schraube verschließen.
Seite 44
The Power of Knowledge Engineering Lager Schmier- In der über einhundertjährigen Firmengeschichte hat sich SKF auf fünf Kompetenzplattformen und Dichtungen und Lager- syteme ein breites Anwendungswissen spezialisiert. Auf dieser Basis liefern wir weltweit innovative Lösungen einheiten an Erstausrüster und sonstige Hersteller in praktisch allen Industriebranchen. Unsere fünf Kompetenzplattformen sind: Lager und Lagereinheiten, Dichtungen, Schmiersysteme, Dienst- Mechatronik...
Seite 45
Wir sind zertifizierter Fachhändler für SKF Schmiersyteme inkl. ehem. Willy Vogel, Cirval, Vögele, SafeMatic. Sollten Sie hierzu oder zu anderen Produkten Fragen haben, treten Sie gerne jederzeit in Kontakt mit uns: Tel: 0800 770 90 90 (kostenfrei) Email: info@vogel-gruppe.de Web: www.vogel-gruppe.de Unser Webshop für Ersatzteile, Komponenten und Aggregate der Schmiertechnik ist rund um...