Die Betriebsarten
Funktionsweise des Telefon-Schaltmoduls RL2ab
Das Telefon-Schaltmodul RL2ab dient dazu um die Signale auf
einer analogen Telefonleitung auszuwerten und damit zwei
Schaltrelais zu betätigen. Das RL2ab erkennt sowohl
Tonwahlinformation (DTMF) als auch Rufsignale.
Mit diesen Signalen lassen sich verschiedene Schaltabläufe
für Geräte oder Signalgeber realisieren.
Betriebsart 1 mit Halteschaltung:
Das RL2ab ist selbst das Endgerät - Halteschaltung ist gebrückt.
Wird die analoge Telefonleitung oder Nebenstelle die mit dem
RL2ab verbunden ist angerufen, so sendet die Telefonanlage
dorthin Rufsignale. Mit dem ersten Rufsingal hebt das RL2ab
ab, ähnlich wie ein Anrufbeantworter. Ab diesem Zeitpunkt kann
eine Tonwahlinformation erkannt und ausgewertet werden.
Stimmt der Zahlencode mit der Programmierung des RL2ab
überein werden die Relais S1 oder S2 geschaltet.
Betriebsart 2 ohne Halteschaltung:
Das RL2ab befindet sich in der Leitung zum Endgerät - keine HS.
Wird die analoge Telefonleitung oder Nebenstelle die mit dem
RL2ab verbunden ist angerufen, so sendet die Telefonanlage
dorthin Rufsignale und zwar so lange bis das Engerät
(z.B. ein Telefon, Anrufbeantworter, Faxgerät oder Türsprechanlage)
abhebt. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Rufsingale von dem
RL2ab empfangen und können mit bestimmten Intervallen die
Relais S1 und S2 schalten. Hebt das Engerät ab, endet
die Rufsignalphase und die Leitung wird durchgeschaltet. Ab diesem
Zeiktpunkt werden Tonwahlimpulse erkannt und zwar aus beiden
Richtungen, also sowohl vom Anrufer als auch vom Angerufenen.
Auch mit Tonwahlimpulsen können die Relais S1 und S2
geschaltet werden.
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