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Messkoffer/Site Survey Kit
DECT EMEA
Bedienungsanleitung/User Guide

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Aastra Messkoffer

  • Seite 1 Messkoffer/Site Survey Kit DECT EMEA Bedienungsanleitung/User Guide...
  • Seite 2: Sicherheitshinweise

    Lesen Sie bitte dieses Handbuch dem Beginn der Tätigkeiten und bewahren Sie es auf. Geben Sie den Messkoffer nur mit diesem Handbuch an Dritte weiter. • Die Ladegeräte (Steckernetzteile) sind für eine Spannung von 230 V geeignet und zugelassen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise........................II Haftungsausschluss.............................II Der Messkoffer DECT EMEA......................3 Inhalt des Messkoffers ............................3 Grundlagen ..........................4 Allgemeines................................4 Erste Überlegungen ............................4 Versorgungsbereich ............................5 Abdeckung eines Funksystems ........................6 Abstrahlcharakteristik einer Basisstation......................7 Hochfrequenz-Ausbreitungsbedingungen.....................8 Störfaktoren ..............................8 Empfangsbedingungen ..........................9 Einsatz externer Antennen ..........................10 Fading-Effekt ..............................11 Die Messung/Projektierung.....................12 Erfassen der Kundenbedürfnisse........................12...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Anhang ...........................26 Technische Daten .............................26 Wichtige Hinweise zum Gebrauch von Akkus .....................26 Stichwortverzeichnis............................28...
  • Seite 5: Der Messkoffer Dect Emea

    Mess-Mobilteil (Aastra) Ladestation für Mess-Mobilteil (Aastra) Headset für Mess-Mobilteil (Aastra) Gürtelclip für Mess-Mobilteil (Aastra) Data-Link-Kabel für Mess-Mobilteil (Aastra) Link-Kabel für Anschluss externe Musikquelle an Mess-Mobilteil (Aastra) Benutzerhandbuch Zusätzlich optional: Mess-Mobilteil (Kirk) Ladestation mit Steckernetzgerät für Mess-Mobilteil (Kirk) Stativ mit Montageplattform...
  • Seite 6: Grundlagen

    Kunden gewünschten Stellen auch ausreichend Gesprächsmög- lichkeiten (Anzahl gleichzeitiger Verbindungen) zur Verfügung stellt. Zu diesem Zweck wurde der DECT-Messkoffer entwickelt. Mit den im Koffer enthaltenen Geräten ist es möglich, dem Kundenwunsch entsprechend die Stand- orte der DECT Basisstationen zu ermitteln.
  • Seite 7: Versorgungsbereich

    Grundlagen Versorgungsbereich Der Versorgungsbereich eines DECT-Systems kann geografisch gesehen sehr unterschiedlich sein. Meist liegt der Großteil des Versorgungsbereichs aber innerhalb von Gebäuden. Ein DECT-System ist immer bezogen auf eine PABX. Ein Handover in ein angrenzendes DECT-System einer anderen PABX erfolgt nicht, auch wenn das Mobilteil an beiden Systemen angemeldet ist. Die Projektierung kann aber sehr wohl für beide Systeme gemacht werden, da mit dem Messmate- rial ohne PABX gearbeitet wird.
  • Seite 8: Abdeckung Eines Funksystems

    Grundlagen Abdeckung eines Funksystems Der Versorgungsbereich eines Funksystems muss nicht zusammenhängend sein. In der Praxis können verschiedene unabhängige DECT-Systeme gebildet werden. Ein Mobilteil kann an mehreren unabhängigen DECT-Systemen angemeldet sein. Die Versorgungsbereiche dieser unabhängigen DECT-Funksysteme können sich auch überlappen. Eine automatische Systemsuche ist dann nicht möglich.
  • Seite 9: Abstrahlcharakteristik Einer Basisstation

    Grundlagen Abstrahlcharakteristik einer Basisstation Der Abdeckungsbereich einer Basisstation ist unter anderem abhängig von der Antenne, über die das Funksignal abgestrahlt wird. Die Basisstationen senden über zwei eingebaute Antennen im Innern des Gehäuses. Die Abstrahlcharakteristik der internen Antennen ist „Doughnut“-förmig (die Abstrahlung auf der Rückseite ist etwas geringer), d.
  • Seite 10: Hochfrequenz-Ausbreitungsbedingungen

    Grundlagen Hochfrequenz-Ausbreitungsbedingungen Um die Ausführungen über physikalische Bedingungen in den folgenden Kapiteln besser verstehen zu können, wird an dieser Stelle eine Einführung in die Hochfrequenz-Ausbreitung gegeben. Das hier zur Diskussion stehende Verfahren ist der DECT-Standard. Dieser arbeitet im Frequenzbe- reich 1880 ... 1900 MHz und bietet 120 Kommunikationskanäle. Alle Schnurlos-Systeme sind den nachfolgenden Ausführungen grundsätzlich unterworfen.
  • Seite 11: Empfangsbedingungen

    Grundlagen Mögliche Hindernisse können sein: • Bewegliche metallische Gegenstände wie z. B. Aufzüge, Kräne, Waggons, Rolltreppen, besonders automatisch betätigte (variierende Beeinflussung, daher schwer einschätzbar) • Metallverkleidete Räume und große, metallverkleidete Gegenstände wie Kühlräume, Computer- räume, metallbedampfte Glasflächen (verspiegelt), Feuerschutzwände, Tankanlagen, Kühl- schränke, elektrische Warmwasserspeicher (Boiler), Rohrleitungen.
  • Seite 12: Einsatz Externer Antennen

    Grundlagen Einsatz externer Antennen Der Einsatz externer Antennen ist sinnvoll • um eine Richtwirkung der Funksignale und damit eine Vergrößerung der Reichweite in eine bestimmte Richtung zu erzielen (z. B. zur Abdeckung eines abgesetztes Nebengebäudes). • um einen Aussenbereich abzudecken, ohne dass die Gebäudehülle die Ausbreitung der Funksig- nale behindert (indem die Basisstation innerhalb, die Antennen außerhalb des Gebäudes mon- tiert werden).
  • Seite 13: Fading-Effekt

    Grundlagen Für alle Antennentypen gilt das Prinzip: Je enger der horizontale und vertikale Abstrahlbereich, desto größere Distanzen können überbrückt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Antennengewinn, der das Verhältnis der abgestrahlten Energie in einem bestimmten Winkel zur abgestrahlten Energie einer Norm-Antenne (meist ein λ/2-Dipol) angibt. Ein Extrembeispiel hierfür ist die Richtfunkantenne, die verwendet wird, um Funksignale gezielt von einem Punkt zu einem anderen zu übertragen.
  • Seite 14: Die Messung/Projektierung

    Die Messung/Projektierung Das Vorgehen bei der Projektierung ist nachfolgend beschrieben. 1. Kundenbedürfnisse erfassen. 2. Standorte der Basisstationen grob festlegen. 3. DECT-System vor Ort ausmessen. 4. System installieren und nachmessen. Erfassen der Kundenbedürfnisse Da DECT-Systeme verschiedene Mobilitätsbedürfnisse in uneinheitlicher Umgebung abdecken sol- len, ist genau zu ermitteln und festzuhalten, welche Anforderungen der Kunde stellt.
  • Seite 15 Die Messung/Projektierung kann mit vertikaler Durchdringung gerechnet werden; generell werden die Abstrahlverhältnisse besser, je größer der Abstand zum Erdboden wird. • Öffnungen in Hindernissen verbessern die funktechnischen Verhältnisse. • Spätere Möblierung: In noch leeren Gebäuden ist der Einfluss der noch fehlenden Möblierung, Maschinen, Stellwände usw.
  • Seite 16: Die Messung/Projektierungdie Messung

    Die Messung/ProjektierungDie Messung Ausmessen vor Ort Sobald die konkreten Standorte für die Basisstationen geplant wurden, müssen die Verhältnisse ent- sprechend diesem Plan vor Ort mit Messungen bestätigt werden. Hinweise • Montageort Test-Basisstation: Die Basisstation soll für die Messungen nicht auf den Boden gestellt, sondern so am vorgesehenen Platz platziert werden, wie sie später montiert werden kann.
  • Seite 17 Die Messung/Projektierung 2,50 m (Mindestabstand) 1,00 m (Mindestabstand) Achten Sie darauf, dass die Sender senkrecht angebaut werden und dass die Abstrahlfläche gemäss Ihrer Messung beschaffen ist. Bei Montage von Sendern mit externen Richtantennen ist darauf zu achten, dass die beiden Antennen in dieselbe Richtung abstrahlen müssen. Der Abstand zwischen den beiden Antennen sollte minimal der Wellenlänge (15,7 cm) entsprechen.
  • Seite 18: Dect-Basisstation Bei Außenversorgung

    Die Messung/Projektierung DECT-Basisstation bei Außenversorgung Folgende Grundsätze sind bei der Montage von DECT-Basisstationen in Außenbereichen zu beach- ten: • Zentrale Position auswählen und flache Durchdringungswinkel vermeiden • Sicherstellen, dass der gewählte Standort wettergeschützt ist und die Schutzart der Outdoor- Basisstation entspricht. •...
  • Seite 19: Vorbereiten Der Messung

    Die Messung/Projektierung Vorbereiten der Messung Situationsplan erstellen • Im Situationsplan werden Anzahl und Größe der benötigten Abdeckungsbereiche grob festge- legt. • Die Messungen ergeben die optimalen Standorte der Basisstationen. Funkversorgung und Bereichsfestlegung • Benötigte Verbindungskapazität (Anzahl Gespräche zur selben Zeit) pro Bereich vormerken für die Bestimmung der Anzahl Basisstationen.
  • Seite 20 Die Messung/Projektierung Allenfalls ist eine Verstärkung mit zusätzlichen Basisstationen für ungenügend versorgte Bereiche (den Kundenanforderungen entsprechend) vorzunehmen. Dabei kann auf die Basisstationen-Stand- orte zurückgegriffen werden, die für die Flächendeckung ermittelt wurden. Es ist z. B. durchaus sinn- voll, zusätzliche Basisstationen in das Zentrum eines Bereichs zu platzieren, die erhöhtes Verkehrs- aufkommen hat, auch wenn sie so zwischen zwei bereits positionierte Basisstationen zu liegen kom- men.
  • Seite 21: Hotspots

    Die Messung/Projektierung Hotspots Ein Hotspot ist ein Bereich, indem sich überdurchschnittlich viele Mobilteile aufhalten. Ein solcher Bereich kann mit mehreren Basisstationen abgedeckt werden, da sich die Ressourcen im Abde- ckungsbereich von benachbarten Basisstationen summieren. Es wird empfohlen, Hotspots mit meh- reren Basisstationen abzudecken, da diese im "Zero-Blind-Slot-Modus"...
  • Seite 22: Durchführen Der Messung

    Die Messung/Projektierung Durchführen der Messung Funktionsprüfung des Messequipments Entnehmen Sie dem Koffer die Ladestationen für die Akkupacks sowie das Ladegerät für das Akku- pack der Basisstation. Laden Sie nun die Mobilteile und ein Akkupack zum Betrieb der Basisstation. Nachdem die Akkus geladen sind entnehmen Sie die Basisstation und das Anschlusskabel Basissta- tion-Akku.
  • Seite 23: Einschalten In Den Messmodus Am Mobilteil

    Die Messung/Projektierung Nehmen Sie das Gespräch durch Drücken der Hörertaste RFPI ………… Die Verbindung kann durch nochmaliges Drücken der Hörertaste beendet werden. FE PP: … FP: … -dBm …… RPN …… Halten Option Einschalten in den Messmodus am Mobilteil Das Mobilteil befindet sich im Ruhezustand. DeTeWe Das Display zeigt den Benutzer (hier: DeTeWe) und die interne Rufnummer des Mobilteils (hier: 1)
  • Seite 24: Der Messvorgang

    Die Messung/Projektierung Der Messvorgang Festlegung von Grenzwerten in verschiedenen Versorgungsbereichen Es gibt unterschiedliche Anforderungen an die zu versorgenden Bereiche (z. B. Büro, Keller) auf- grund der Qualität oder Nutzung der Bereiche. Entsprechend kann mit unterschiedlichen Grenzwer- ten bei der Messung gearbeitet werden. Auch innerhalb eines Teilsystems können unterschiedliche Qualitätsanforderungen an den verschiedenen Basisstationen festgelegt werden.
  • Seite 25 Die Messung/Projektierung U-Basisstationen An diesen Punkten sollte der gewählte Grenzwert gemessen werden. Die nächsten Sender müssen, um ein unterbrechungsfreies Telefonieren zu gewährleisten, an diesen –70 dBm Punkten des vorhergehenden Senders, ebenfalls mit –70 dBm zu sehen sein. Gehen Sie nun das ganze Funkfeld ab, ermitteln Sie die entsprechenden Standorte der Sender und tragen Sie diese in Ihren Plan ein.
  • Seite 26 Die Messung/Projektierung • Um Beeinflussungen der Messung durch anderen Komponenten wie z. B. Akku zu vermeiden, müssen diese mindestens 30cm vom der Basisstation entfernt positioniert werden. Auch andere metallene Gegenstände sollten soweit entfernt wie möglich von der Basisstation positioniert wer- den.
  • Seite 27: Einsatz Des Optionalen Messmobilteils Von Kirk

    Die Messung/Projektierung Einsatz des optionalen Messmobilteils von Kirk Dass Messmobilteil von Kirk dient zur Ermittlung vorhandener/weiterer DECT-Systeme, die eine Beeinflussung des eigenen oder neu zu projektierenden DECT-Systems verursachen könnten, da die Gesamtanzahl der DECT-Kanäle bei maximal 120 liegt. Das Mobilteil wird durch Drücken der „Hörer“-Taste eingeschaltet. Das Ausschalten erfolgt durch langes Drücken der Enter-Taste [ ].
  • Seite 28: Anhang

    Anhang Technische Daten Frequenzband 1880 – 1900 MHz Zahl der Trägerfrequenzen Maximale Sendeleistung 250 mW Zugriffsverfahren Zeitschlitzverfahren mit einer Wiederholrate von 10 ms Duplexverfahren Zeitduplexverfahren Zahl der Zeitschlitze Zahl der Duplexkanäle Bruttodatenrate 1152 kbit/s Nettodatenrate 32 kbit/s Daten (B-Feld) ungeschützt 24,6 kbit/s Daten (B-Feld) geschützt 6,4 kbit/s Signalisierung Betriebs-/Ladezeit für...
  • Seite 29 Anhang 7. Die Akkuanzeige braucht nach dem Einsetzen neuer Akkus einige Ladezyklen, um Ihnen eine korrekte Information über den Ladezustand geben zu können. 8. Neue Akkus erreichen ihre volle Kapazität erst nach einigen Lade-/ Entlade-Vorgängen. 9. Sie können Ihr Mobilteil jederzeit wieder in die Ladestation stellen. Der Ladevorgang wird elektronisch gesteuert, damit die Akkus in den unterschiedlichsten Ladezuständen optimal und schonend geladen werden.
  • Seite 30: Stichwortverzeichnis

    Anhang Stichwortverzeichnis Abstrahlcharakteristik........7, 10 Messmodus ............21 Antennen-Diversity ...........11 Messvorgang ............22 Anwendungsfälle ..........4 Ausbreitungsbedingungen ........8 Außenversorgung..........16 Neuprojektierung..........4 „Doughnut“-förmige Abstrahlcharakteristik...7 Optimales Positionieren ........14 Optionales Messmobilteil.........25 Bereichsfestlegung..........17 Projekterweiterung..........4 Empfangsbedingungen ........9 Erweiterung eines bestehenden Systems ..4 Reichweiten-Optimierung........9 Reichweitenverlust ..........9 Richtstrahler............10 Fading-Effekt ............11 Rundstrahler ............10 Funkeinheiten-Standorte .........12 Funktionsprüfung des Messequipments..20 Sicherheitshinweise..........II...
  • Seite 31 Anhang...
  • Seite 61 Annex...
  • Seite 62 Messkoffer/ Site Survey Kit DECT EMEA Copyright 2007 Aastra http://wwww.aastra-detewe.de Mat. Nr. 69123.016 Alle Rechte vorbehalten All Rights Reserved Ausgabe August 2007 • Technische Änderungen vorbehalten. Created in August 2007 • The right to technical changes is reserved.

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