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ev. 3 10/18)
5.4.1 Kältemittelkreislauf öffnen
Bevor irgend welche Eingriffe auf dem Kältekreislauf vorgenommen werden, sollten
folgende Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:
a) die Genehmigung der Arbeiten zu erhalten (falls notwenig)
b) prüfen ob im Arbeitsbereich brennbare Stoffe oder Zündquellen vorhanden sind;
c) vergewissern Sie sich das die Schutzvorrichtungen und Feuerschutzausrüstung auf
der Baustelle vor Ort vorhanden ist;
d) prüfen Sie das der Arbeitsbereich ausreichend ventiliert ist, bevor sonstige Eingriffe,
Schweißungen oder Lötungen auf den Kältekreislauf vorgenommen werden;
e) prüfen dass das betroffene Personal korrekt über die Umgangsweise und
Handhabung des Eingriffes geschult wurde.
Bei einer Entleerung des Kältekeislauf ist es notwendig, der Umwelt zu liebe, dass das
Kältemittel in einen Behälter gefüllt wird.
Sobald ein Eingriff auf dem Kältekreislauf bestimmt ist, sollte man prüfen das die richtige
Ventilierung und das keine freien Flammen oder andere Zündquellen im Raum vorhanden
sind. in der nähe sind.
Die Behälter, in deren das aus dem Kältekreislauf entleerte Kältemittel befüllt wird,
müssen mit den lokalen Vorschriften übereinstimmen und in einem guten Zustand sein.
Die Ausrüstung muss bis zum einem absoluten Wert von 0,3 bar Druck für den Betrieb
verwendbar sein.
Nachdem die Reparaturen auf dem Kältekreislauf vorgenommen wurden, müssen folgen
Vorgänge beachtet werden:
10. Druckprobe,
11. unter Vakkum stellen,
Kältemittel einfüllen,
12.
5.4.2 Druckprobe
Um eventuelle Verluste im Kältemittelkreislauf finden zu können, müssen folgende Schritte
beachtet werden.
a) den Kreislauf mit Kältemittel einfüllen bis 1 bar Druck erreicht wird.
b) Stickstoff in den Kreislauf hinzufügen bis ein Druck von 15 bar erreicht wird.
c) mit einem Kältemittel Suchgerät, Sensibilität 5g/Jahr oder besser, den kompletten
Kreislauf, vor allem die von der Reparatur beeinflussten Bauteile, prüfen.
d) Sollte eine Leckage entdeckt werden, muss der Kältemittelkreislauf nochmals
entleert werden, die Reparatur vornehmen und von der Druckprobe nochmals
starten.
Der Einsatz von anderen Gasen wie Sauerstoff oder Wasserstoff, um den
Kreislauf unter Druck setzten zu können, ist strengstens benutzten. Erlaubt
ist nur der Einsatz von Stickstoff.
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RAC – BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
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