RAC – BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Wenn die Einheit etwas länger stillgestanden ist, muss diese Prüfung erst 1
Stunde nach der Wiedereinschaltung durchgeführt werden. Nur so kann der
Filtertrockner die Feuchtigkeit aus dem Kältemittel heraus nehmen.
Das Schauglass kann auch zur Prüfung der eingefüllten Kältemittelmenge benutzt werden:
sollte die Einheit nach einem Betrieb von mindestens 10 min. bei nominalen Bedingungen
keine Dampfblasen aufweisen, ist die Kältemittelmenge soweit akzeptabel.
5.2.3 Überhitzung des Kältemittels prüfen
Um die Überhitzung des Kältemittel am Austritt des Verdampfers prüfen zu können, muss
die Einheit min. 10 bei nominalen Betriebsbedingungen laufen, dann muss folgendes
gemessen werden:
• der Verdampfungsdruck, mit einem Manometer welches an einer der Anschlüsse
am Eintritt des Wärmetauschers verbunden werden muss;
• die Ansaugtemperatur, mit einem Thermometer welches in der Niederdruckleitung
bei etwa 20cm vom Ansaug des Verdampfers Ansaugtemperatur misst.
Falls notwendig, kann man die Isolierung der Ansaugleitung etwas entfernen
um die Temperatur messen zu können. Das Messgerät sollte am besten im
einer horizontalen Leitung gemessen werde. Die Kontaktoberfläche
zwischen dem Objekt und dem Temperaturfühler kann dank einer Leitpaste
verbessert werden.
Die Überhitzung des Kältemittels ist die Differenz zwischen die Ansaugtemperatur, welche
vom Thermometer gemessen wird und somit nur geschätzt ist und die der Sättigung
(Taupunkt oder dew point genannt), entspricht dem Verdampfungsdruck welches vom
Manometer gemessen wird.
Das Gerät wird mit einem überschwemmten Wärmetauscher ausgerüstet,
welches mit Überhitzungswerten von bis zu 1 K arbeiten kann.
Sollte der Überhitzungswert kleiner als 1 K sein oder größer als 5 K sein, ist es notwendig
die Parameter des Expansionsventil über den Mikroprozessor (siehe dabei im
beiliegendem Handbuch des Mikroprozessors) abzuändern damit dieser Wert stabil bei 2÷3
K liegt.
5.2.4 Unterkühlung des Kältemittel prüfen
Um die Unterkühlung des Kältemittel am Austritt des Verflüssigers messen zu können,
muss die Einheit mindestens seit 10 min bei nominalen Betriebsbedingungen laufen, dann
muss folgendes gemessen werden:
• den Verflüssigungsdruck, mit einem Manometer an einen der Anschlüsse auf der
Flüssigkeitsleitung verbinden und den Druck messen.
• die Temperatur des flüssigen Kältemittels durch ein Thermometer, welches auf der
Kältemittelleitung etwa 10 cm am Austritt des Verflüssigers ist, messen.
Die Kontaktoberfläche zwischen dem Objekt und dem Temperaturfühler
kann dank einer Leitpaste verbessert werden.
Die Unterkühlung des flüssigen Kältemittels ist die Differenz der gesättigten Temperatur
EMICON A.C. S.P.A.
tel. (+39) 0543/495611 – fax. (+39) 0543/495612 – e-mail
via A. Volta, 49 – 47014 Meldola (FC) – Italy
emicon@emiconac.it
(r
ev. 3 10/18)
pag. 53