Planung von M-Bus Netzen:
Bei der Planung von M-Bus Netzen sind zwei Effekte zu beachten. Zum einen dürfen
die Signale nicht aufgrund der Netzkapazität zu stark verzerrt werden. Die
Netzkapazität wird wesentlich durch die Ausdehnung des Netzes, d.h. durch die
Summe aller angeschlossenen Kabellängen bestimmt. Mit niedrigeren Baudraten
können auch ausgedehntere Netze betrieben werden.
Zum anderen ist sicher zu stellen, daß auch das entfernteste Endgerät noch mit 24V
versorgt wird. Der Spannungsabfall auf der Busleitung ergibt sich aus dem Sendestrom
von 20mA, den Versorgungsströmen der Endgeräte des betrachteten Zweiges, dem
Innenwiderstand
des
Übergangswiderständen. Je weniger Slaves an einem Zweig angeschlossen sind und je
größer der Kabelquerschnitt, desto größer kann die Entfernung eines Endgerätes vom
Master sein.
Der maximal erlaubte Leitungswiderstand läßt sich beim M-Bus Display durch folgende
Gleichungen abschätzen:
Bei n Zählern am Ende:
Bei Gleichverteilung:
Für ein Telefonkabel
erwartet:
Baudrate
max. Netzausdehnung (@150nF/km):
Anzahl der Standardlasten
(Zähler) des Netz-Zweiges
3
20
Durch den Einsatz von Repeatern (M-Bus-Verstärker) können M-Busnetze noch
größere Entfernungen überbrücken und beliebige Ausdehnungen erreichen. Zu
beachten ist lediglich, daß auch für die Repeater eine Netzversorgung notwendig ist.
Schirmung
Untersuchungen haben gezeigt, daß eine Schirmung des M-Bus-Kabels nicht zwingend
erforderlich ist. Unter gar keinen Umständen darf eine der Busleitungen Kontakt zum
Schirm oder zur Erde haben.
Bedienungsanleitung MR005(6)FA/DL
GmbH, Stettiner Str. 38, D-33106 Paderborn
M-Bus
Masters,
to be defined
to be defined
(75Ω/km, 150nF/km) werden folgende Werte
JYSTY nx2x0.8
Maximale Entfernung zum Zähler (@75Ω/km)
bei Gleichverteilung
dem
Widerstand
9600 Baud
2400 Baud
1 km
4 km
Alle Zähler am Ende
4,0 k m
2,5 km
11.07.03, Version 1.3
des
Buskabels
und
300 Baud
12 km
4,0 km
1,5 km
7