Zunächst sollte in der Regelungszeit festgelegt werden, in welchem (Tages-)Zeitfenster
überhaupt gefüttert werden soll. Geben Sie hierzu die Start- und Stopp-Zeit an.
Die jeweiligen Fütterungszeiten bestimmen Sie im Punkt Fütterungszeiten. Hier können Sie
entweder in einem festgelegten Intervall (z.B. jede Stunde für je 15 s) füttern oder zu
festgelegten Zeiten (z.B. um 10:00, 11:00 und 15:00 für jeweils 5 s). Diese Steuerung ist analog
zur Funktion der Zeitsteuerung (Seite 39) und auch dort genauer beschrieben.
Im Menüpunkt „Futterautomat", erwarten Sie weitere Zusatzfunktionen. Durch Auswahl der
Zusatzfunktionen erscheinen dann die jeweiligen Menüunterpunkte. Bitte beachten Sie, dass
für viele dieser Funktionen der Futterautomat zunächst kalibriert werden muss. Der
Menüpunkt „Kalibrierung" erscheint dynamisch, wenn die passenden Funktionen ausgewählt
sind.
Die Zusatzfunktionen der Futterautomatensteuerung sind:
1. Tägliche Futtermenge
Geben Sie die maximale tägliche Futtermenge in g bei einer Referenztemperatur von 16°C an
und der Futterautomat teilt sich die Gesamtmenge gleich auf die gewählten Fütterungszeiten
auf.
Hier ist bewusst eine mittlere Temperatur gewählt, um den Ansprüchen möglichst vieler Arten
gerecht zu werden.
2. Tägliche Steigerungsrate
Die tägliche Steigerungsrate in % gibt an, um wieviel sich die tägliche Futtermenge pro Tag
erhöht.
3. O2 Schutz
Ist der Sauerstoffgehalt zu niedrig, wird das Futter oft nicht gefressen. Daher kann in diesem
Menüpunkt eingegeben werden, unterhalb welches Sauerstoffgehalts die Fütterung nicht
stattfinden soll.
Ist dies gewählt, können die Einstellungen im Menüpunkt „Umweltabhängige Fütterung"
eingestellt werden. Wählen Sie hierbei bitte auch den passenden Sensor-Steckplatz des O
Sensors aus, von dessen Werten diese Verknüpfung erfolgen soll.
4. Luftdruck
Analog zum Aussetzen der Fütterung bei zu niedrigem Sauerstoffgehalt kann auch der
Luftdruck verwendet werden. Der konkrete Wert kann unter „Umweltabhängige Fütterung"
eingestellt werden.
Das Menü
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