Systemcontroller: Überwacht und kontrolliert das System und kommuniziert ausserdem mit einem externen
PC oder Netzwerk. Das geschieht durch einen seriellen RS232-Port (Standard) oder über das SNMP/TCP-
IP-Protokoll (optional).
Motherboard: Die Gleichrichter sind „hot swapgable", d.h. sie können während des Betriebs ausgetauscht
werden und laufen parallel. Dadurch können die Gleichrichter ohne Auswirkungen auf die Leistungsabgabe
an die Lasten und ohne Einfluss auf den Ladestrom für die Batterie hinzugefügt oder ausgetauscht werden.
Die parallele Konfigurierung der Gleichrichter versetzt den Anwender ausserdem in die Lage, ein redundan-
tes „N+1" oder „N+2" System zu definieren.
Jeder Gleichrichter-Modul verfügt über sein eigenes Stromaufteilungssystem und sorgt für vollständiges, präzi-
ses Aufteilen des Stroms zwischen den Gleichrichtern. Die Ausgangsanschlüsse für das Anschliessen der Last
und der Batteriesätze sind auf den Bus-Anschlussleisten des Motherboards hinter der abnehmbaren Metallrück-
wand angebracht.
2.1 Hauptmerkmale
Eingangsspannung des Systems: Einphasig oder dreiphasig, je nach Wunsch des Kunden.
1 bis 38 parallele "hot-swaped", d.h. im laufenden Betrieb austauschbare Gleichrichter-Modul, jeder mit
einer maximalen Leistungsabgabe von 33 A / 48 Vdc oder 40 A / 24 Vdc mit Vin = 230 Vac.
Die maximale Stromleistung des Systems beträgt 1250 A. Die tatsächliche Leistung hängt von der Anzahl
der Gleichrichtermodule ab.
Überspannungsschutz des Eingangs: Wenn die Eingangsspannung an das Gleichrichtermodul auf ≥300 Vac
steigt, stellt das Gleichrichtermodul den Betrieb ein. Sinkt die Eingangsspannung auf 280 Vac ab, nimmt
das Gleichrichtermodul den normalen Betrieb wieder auf.
Ein hochleistungsfähiger, während des Betriebs austauschbarer Systemcontroller misst und überwacht
Spannung, Stromstärken, Temperatur, Batterieparameter und andere Daten und zeigt diese an. Das System
kann mit oder ohne den Controller betrieben werden.
Zwei Batteriesets sorgen für Redundanz. Automatischer und programmierter Batterietest. Zwei Batterie-
Lademodi: Schwebe-, Ausgleichs-und Schnellladung.
Die Temperaturkompensation reguliert die Batterieladespannung, um die Lebensdauer der Batterie zu erhö-
hen.
Für die Übertragung von Alarmen oder Signalen stehen sechs programmierbare potentialfreie Ausgangskon-
takte (N.O.) zur Verfügung.
Mit acht potentialfreien Eingangskontakten können Signale von externen Quellen entgegengenommen wer-
den.
Zwei Arten von Einschubregalen: Für 1 Controller (Typ 1) oder für 2 Gleichrichter (Typ 2).
Das System kann mit einer graphischen Softwareschnittstelle (Windows-kompatibel) und einem lokalen
oder entfernten PC oder Laptop-Computer betrieben und überwacht werden.
SICOTEC AG
Abb. 1: Blockschaltbild der POWERYS RDC
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