2.10 Kombimodul FP1600-CT: 8x Thermoelement + 16x Ausgang 24VDC 2.10.1 Funktion des Moduls 2.10.2 Thermoelement Eingänge 2.10.3 LEDs 2.10.4 Ausgänge für Heizen / Kühlen 2.10.5 Adress-Einstellung Technische Daten Modul FP1600-CT 2.10.6 2.11 Kombimodul FP1600-CP: 8x PT100/2-Leiter + 16x Ausgang 24VDCFehler! Textmarke nicht definiert. Seite 2 Version 1.0...
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Fehler! Textmarke nicht definiert. 2.11.5 Adress-Einstellung Fehler! Textmarke nicht definiert. Technische Daten Modul FP1600-CP 2.11.6 Fehler! Textmarke nicht definiert. 2.12 Kombimodul FP1600-CU: 8x Eingang 0..10VDC + 8x Ausgang 24VDCFehler! Textmarke nicht definiert. 2.12.1 Funktion des Moduls Fehler! Textmarke nicht definiert. 2.12.2 Analog-Eingänge 0..10V Fehler! Textmarke nicht definiert.
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Benutzerhandbuch FP1600 4.1.15 Speichern Inbetriebnahme Parameter {SSU} 4.1.16 Laden Inbetriebnahme Parameter {LSU} 4.1.17 Abfrage der Softwarekennung {AZ#} 4.1.18 Abfrage der Anzahl von Regelzonen (Kanälen) {KAN} 4.1.19 Abfrage der Softwareversion {VER} 4.1.20 Abfrage der 3 Phasenspannungen {UL1} {UL2} {UL3} 4.1.21 Abfrage der 3 Phasenfrequenzen {FL1} {FL2} {FL3} 4.1.22...
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Abfrage von Systemparameter 5.4.2 Setzen von Systemparameter Modbus Funktionscodes Prüfsummenberechnung (CRC16) Lesen von Worten (Funktionscode 3 oder 4) Schreiben eines Wertes (Funktionscode 6) Modbus Datenadressen im FP1600 Zugriff über einen Web-Browser Prozesswerte Zonenparameter Service Parameterwerte Kommunikation über Ethernet FE3-Protokoll über UDP Modbus über Ethernet...
Benutzerhandbuch FP1600 Ausstattung und Funktionen Je Zone Unterschiedliche Verfahren zur Berechnung der Ausgangsleistung: * Manuell einstellbare, konstante Leistung bzw. Handbetrieb * PID Temperaturregelung für Heizen / Kühlen * Übernahme der Leistung einer Nachbarzone im Falle eines Fühlerdefekts * Komparator Funktion (Siehe Parameter 4, Xp) * Bleibend abschaltender Begrenzer als Sicherheitsfunktion (Siehe Parameter 2, HI) ...
Der Temperaturregler FP1600 besteht aus verschiedenen, auf eine Hutschiene auf rastbaren Sys- temmodulen. 2.1 Hutschienensystem Alle Module des FP1600 Systems werden auf einer Hutschiene montiert. Die Versorgung der Module sowie deren interne Kommunikation erfolgt über ein 5poliges Klemmensystem, welches durch einfaches Eindrücken in eine Standardhutschiene montiert werden kann.
Benutzerhandbuch FP1600 2.3 FP1600-P4: Prozessormodul RS485, ProfiNet, Sercos lll, Ethernet Modulbreite für 3 T-Bus-Verbinder 2.3.1 Funktion der Prozessormodule Alle Prozessormodule Funktion Bezeichnung Leuchtet, wenn der WD-Kontakt geöffnet ist Leuchtet, wenn der LO-Kontakt geöffnet ist Leuchtet, wenn der HI-Kontakt geöffnet ist gelb Leuchtet, wenn der ...
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.3.2.1 Funktion der Kontakte bei Systemparameter {RQI} = 0 (Auslieferungszustand ab Werk) Stecker X3 Kontakt Kontakt Funktion: Nummer Bezeichnung Im Normalfall (Gutzustand) geschlossen. .. der Kontakt öffnet, solange einer der Zonen LO- Alarm, Fühlerbruch oder -kurzschluss meldet.
Um den Regler über RS485 zu parametrieren steht die kostenlose Software PARACON unter www.fellereng.de/downloads zum Download zur Verfügung. Für die Verbindung zwischen dem FP1600 und PARACON ist zudem ein Schnittstellenwandler SI13U (USB RS485) mit galvanischer Trennung notwendig, der zusätzlich be- stellt werden muss.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.3.6 Real Time Ethernet ProfiNet, Sercos III (nur FP1600-P4) Stecker X1 Kontakt Kontakt Funktion Nummer Bezeichnung Über Ethernet erfolgt die Kommunikation zum FP1600 über verschiedene Protokolle wie http, UDP, TELNET und FTP. Ab Werk ist der Prozessor auf dynamische IP-Adressen eingestellt (DHCP).
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.5.3 LEDs LED Bezeichnung Funktion Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Alternativ zum regelmäßigen Blitzen kann ein „Blinkcode“ Auskunft über verschiedene Fehler geben: Modul funktioniert und kommuniziert mit der Steuerung.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.6.3 LEDs LED Bezeichnung Funktion Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Alternativ zum regelmäßigen Blitzen kann ein „Blinkcode“ Auskunft über verschiedene Fehler...
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.7.3 LEDs LED Bezeichnung Funktion Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Alternativ zum regelmäßigen Blitzen kann ein „Blinkcode“ Auskunft über verschiedene Fehler...
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.8.2 LEDs LED Bezeichnung Funktion Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Eine leuchtende H1 zeigt an, dass mindestens einer der Aus- gänge einen Kurzschluss hat oder hatte.
2.9.5 Adress-Einstellung Über den BCD-Drehschalter an der Gehäuseoberseite wird das Kombimodul adressiert. Für eine durch- gängige Adressierung aller Module ab 1 ist zu sorgen. 2.9.6 Technische Daten Modul FP1600-CT Ausgänge, ohmsch belastet I max. Ausgänge, induktiv (Schutzdiode am Relais erforderlich) I max.
Phase Kontakte am FP1600-UI 2.11.1 Funktion des Moduls Das Netzspannungs- und Stromüberwachungsmodul FP1600-UI überwacht zyklisch die Höhe und die Frequenz der Versorgungsspannung. Ein Anschluss für einen 3-phasigen Stromwandler ermöglicht die Funktion einer „seriellen“ Heizstrommessung. Spannungsmessung für Überwachung und Spannungskompensation: Mit Erfassung der Netzspannung kann deren Ausfall gemeldet werden. Leistungsänderungen durch Schwankungen in der Nerzversorgung werden mit der Spannungskompensation durch Anpassung der Stellgradwerte ausgeglichen.
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.11.3 Technische Daten FP1600-UI Netz-/Eingangsspannung U in max. Netzfrequenz 50/60 Stromaufnahme (24VDC) Umgebungstemperatur T max. °C Verlustleistung max. Anzahl T-Bus-Verbinder Modulbreite UI Modultiefe ohne Stecker Modulhöhe Mindestabstand unterseitig und oberseitig 2.12 Stromwandlermodul AT104 2.12.1 Funktion des Moduls Das Stromwandlermodul beinhaltet 3 voneinander isolierte Stromwandler für Wechselströme.
Benutzerhandbuch FP1600 2.13 Eingangsmodul FP1600-IHC: 16x Stromeingang vom Wandler OBERSEITE Service Adresse FRONT Busy Tx V+ Power LED H1 LED H2 Eingänge Eingänge Stromsignal 1(GND) X1.1 X2.1 Stromsignal 1(0..10V) Stromsignal 2(GND) X1.2 X2.2 Stromsignal 2(0..10V) Stromsignal 3(GND) X1.3 X2.3 Stromsignal 3(0..10V) Stromsignal 4(GND) X1.4...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.13.3 LEDs LED Bezeichnung Funktion Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Alternativ zum regelmäßigen Blitzen kann ein „Blinkcode“ Auskunft über verschiedene Fehler...
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Benutzerhandbuch FP1600 2.14 Eingangsmodul FP1600-ID: 32 x 24V DC OBERSEITE Service Adresse FRONT FP1600 FELLER ENGINEERING Busy Tx V+ Power LED H1 LED H2 24V-Eingänge 24V-Eingänge Eingang 1 X1.1 X2.1 Eingang 1 Eingang 2 X1.2 X2.2 Eingang 2 Eingang 3 X1.3 X2.3 Eingang 3...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 2.14.3 Adress-Einstellung Über den BCD-Drehschalter an der Gehäuseoberseite wird das Modul adressiert. Zulässige Adressen sind von 1 bis F (entspricht dezimal 15). Die Einstellung von Adresse 0 ist unzulässig. Die Module müs- sen untereinander unterschiedliche Adresseinstellungen erhalten.
Benutzerhandbuch FP1600 2.15 Eingangsmodul FP1600-IP4: 8x Pt100 / 2- 3- oder 4-Leiter OBERSEITE Service Adresse FRONT FP 160 0 IP 4 FELLER ENGINEERING Busy Tx V+ Power LED H1 LED H2 Pt100-Eingänge Pt100-Eingänge P+ Fühler 1 X1.1 X2.1 S+ Fühler 1 P- Fühler 1 X1.2...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH Leuchtet im Normalbetrieb permanent und zeigt die Versorgungs- spannung an. Blitzt im Takt der Busy-LED der Prozessorkarte und zeigt damit die Kommunikation zu diesem an. Alternativ zum regelmäßigen Blitzen kann ein „Blinkcode“ Auskunft über verschiedene Fehler...
Benutzerhandbuch FP1600 3 Beispielhafte Zusammenstellung eines 32-fach Reglers Anhand des folgenden Beispiels soll verdeutlicht werden, wie ein 32-fach Temperaturregler mit Ausgän- gen für Heizen und Kühlen aufgebaut werden kann. 3.1 Reihenfolge der Module auf der Montageschiene Die Reihenfolge der Module auf der Hutschiene spielt keinerlei Rolle. Die hier gezeigte Nummerierung dient lediglich zur übersichtlicheren Dokumentation.
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH Modul 4: 32-fach 24V Digitalausgang Über BCD-Drehschalter an der Gehäuseoberseite die Adresse 1 einstellen und auf der Unterseite 24VDC Hilfsspannung auflegen. Von den Zonen 1..16 sollte Parameter 30 {AHO} auf Werte aufsteigend von 101..116, ...
Ein Reset auf Werkseinstellungen wird über den Systemparameter StP ausgeführt. 4.1 System-Parameter Diese allgemeinen Parameter können bei der Bedienung und der Inbetriebnahme des FP1600 Gerä- tes erforderlich werden. Sie haben keinen Bezug auf einzelne Zonen. 4.1.1 Abschalten aller Regelausgänge {ENA}...
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.1.3 Aufheizmodus {HUM} Einstellgrenzen: 0..2 Über diesen globalen Parameter können drei verschiedene Aufheiz- Standardwert methoden gewählt werden: FE3-Protokoll: Einstellung „0“ (Standard) G01?HUM=00000 Nach dem Einschalten des Reglers werden die eingestellten Soll- MODBUS Datenadresse: werte der Zonen ohne Verzögerung angefahren.
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Benutzerhandbuch FP1600 Der Regler schaltet vom Regel- in den Stellerbetrieb. Der Stellgrad der Führungszone, die als Parameter P26 vorgegeben wurde, wird auch bei der defekten Zone als Ausgangsleistung verwendet. 4.1.5 Standbybetrieb {SBY} Einstellgrenzen: 0..1 Über diesen globalen Parameter lassen sich alle im Regelbetrieb be- Standardwert findlichen Zonen gleichzeitig in den Standbybetrieb versetzen.
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Einstellgrenzen: 0..60s Dieser Parameter dient dazu, ein gleichzeitiges Aktivieren der Hei- Standardwert 0s (aus) zungen nach dem Einschalten des FP1600 oder dem Freischalten der Ausgänge zu vermeiden. FE3-Protokoll: G01?PDL=00000 Die Zonen schalten dann erst mit der hier eingestellten Verzögerung nacheinander die Ausgänge ein.
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FE3-Protokoll: Die Kennung der Firmware versteht sich als Nummer von 00001 … G01?AZ#= 99999. MODBUS Datenadresse: Der Standard-FP1600 meldet sich z.B. mit der AZ-Nummer 01600 4.1.18 Abfrage der Anzahl von Regelzonen (Kanälen) {KAN} Einstellgrenzen: 1..120 Hier muss zwingend die Anzahl der Regelzonen eingegeben wer- Standardwert den.
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Standardwert einzelne Zone beziehen. Jede Störung wird mit einem eindeutigen Fehlercode zurückgemeldet. Liegt keine FE3-Protokoll: Störung vor, dann antwortet der FP1600 auf die Ab- G01?ERR= frage von ERR mit „0“. Es können auch mehrere Fehler gleichzeitig vorliegen. Diese werden nacheinan- MODBUS Datenadresse: der durch wiederholte Abfrage von ERR ausgelesen.
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Quittieren 00000 Es liegt kein Fehler vor 00001 FP1600 hat neu gestartet (Power On). Dies ist eigentlich kein Fehler sondern lediglich eine Meldung, welche aber auf einen ungewollten Neustart hinweisen kann. 010xx Eingangsmodul mit Adresse xx (xx=1..15) meldet sich nicht auf dem Systembus.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.1.23 Quittieren von Systemfehlern {QIT} Einstellgrenzen: Mit diesem Befehl werden eventuell anstehende Systemfehler ge- Standardwert löscht. Treten Sie unmittelbar nach dem Quittieren immer noch auf, so wurde die eigentliche Fehlerursache nicht behoben. FE3-Protokoll: G01?QIT=00001 Siehe auch {ERR} MODBUS Datenadresse: Ab Firmwarestand 2016/10/17: Parallel zum Quittieren über den Bus...
Benutzerhandbuch FP1600 Einstellgrenzen: 0..1 Wert = 0: Alle Abweichungsalarme werden auf den Sollwert bezo- Standardwert gen. Wert = 1: Alle Abweichungsalarme werden auf den internen Sollwert FE3-Protokoll: bezogen. Dies ist sinnvoll, wenn während dem Aufheizen oder Ab- G01?DVI=00001 kühlen per Rampe nicht zwingend ein Alarm gewünscht ist.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.1.29 Abschaltverzögerung des Begrenzers {BDL} Einstellgrenzen: 0..60 Dieser Parameter ist ab Firmwarestand 2017/01/18 verfügbar. Standardwert Der Parameter dient zur Verzögerung der Abschaltung einer Zone, FE3-Protokoll: falls diese als Begrenzer arbeitet. G01?BDL= Die Verzögerungszeit ist in Sekunden einstellbar.
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Benutzerhandbuch FP1600 Wert = 4 Dieser Wert ist ab Firmwarestand 2020/04/16 einstellbar. Der Eingang wird zum Aktivieren des Standby-Betriebs aller Zonen verwendet. Alle im Regelbetrieb arbeitenden Zonen regeln auf Ihren Sollwert Alle im Regelbetrieb arbeitenden Zonen regeln auf Ihren Absenkwert Mit dem Einstellwert „4“...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.2 Zonenparameter Jede einzelne Zone hat einen Parametersatz von 32 Parametern. 4.2.1 P00: Sollwert {SET} Einstellgrenzen: 0...{WMX} Die Eingabe für Sollwerte erfolgt in 1/10 Grad. Standardwert: 0°C Beispiel : 123 = 12,3° Modbus-Datenadresse: 0000h + Zonennummer 4.2.2 P01: Lo-Alarm {LO_}...
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Benutzerhandbuch FP1600 Beim FP1600 werden 100% durch den System-Parameter {REF} definiert. (Bei Standardwert 500°C entspricht 1% somit 5K.) Ein zu groß gewähltes Proportionalband bewirkt ein sehr träges Aus- regeln. Ein zu klein gewähltes Proportionalband bewirkt eine sehr starke Reaktion auf kleine Abweichungen, sodass der Regler zum Schwingen neigt.
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.2.10 P09: Differenzialanteil der Kühlung {TVK} Einstellgrenzen: 0...9999s Siehe P06 Standardwert: Der Parameter wirkt jedoch bei zuvor negativ berechneten Leistungen, also wenn die Kühlung der Zone angefordert Modbus-Datenadresse: wurde. 0900h + Zonennummer 4.2.11 P10: Betriebsart der Zone {MOD} Einstellgrenzen: 0...3...
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Benutzerhandbuch FP1600 4.2.16 P15: Minimale Ausgangsleistung {YMI} Einstellgrenzen: -100...0% Um die Kühlfunktion einer Zone zu aktivieren, muss mit Standardwert: diesem Parameter die minimale Ausgangsleistung ange- passt werden (-100% entspricht maximaler Kühlleistung) Modbus-Datenadresse: 0F00h + Zonennummer 4.2.17 P16: Maximale Ausgangsleistung {YMX} Einstellgrenzen: 0...100%...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.2.22 P21: Diagnosezeit, Heizungs- und Fühlerüberwachung {DIA} Einstellgrenzen: 0...9999 s Wenn die Zone im Regelbetrieb mit mehr als 97% Heiz- Standardwert: 0 (aus) leistung arbeitet, muss sie innerhalb der als P21 eingestellten Zeit eine Temperaturerhöhung von 5°K erfah- Modbus-Datenadresse: ren.
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Benutzerhandbuch FP1600 4.2.25 P24: Offset {OFS} Einstellgrenzen: -999..9999 Mit der Einstellung eines Offsets kann der erfasste Mess- Standardwert: wert um einen festen Betrag korrigiert werden. Dies kann beispielsweise zum präzisen Leitungsabgleich von 2-Leiter Modbus-Datenadresse: PT100 Pt100en erforderlich sein. Der Wert ist in 1/10°K 1800h + Zonennummer einzustellen (30 = 3,0°K)
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2000h + Zonennummer klemmen Nummer. Sonderfall: Wenn der Parameterwert auf 1 eingestellt ist, erhält die Zone ihren Stromwert von dem am FP1600-UI ange- schlossenem Stromwandler. Gruppenstromüberwachung: Alternativ zu einer Einzelstromüberwachung (pro Zone ein Stromwandler) können beliebig viele Zonen zu einer „Stromgruppe“...
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Ausgänge) kann hier die der installierten Zone Einschaltreihenfolge der einzelnen Zonen festgelegt wer- den. Diese Verzögerung wirkt beim Einschalten des FP1600 Modbus-Datenadresse: 2400h + Zonennummer über die Spannungsversorgung, sowie beim Freischalten der Ausgänge über {ENA}. Standardmäßig werden die Ausgänge der Zonen nacheinander mit der eingestellten...
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Eingang benötigt wird, kann hier dessen Zuordnung bestimmt werden. Digitale Eingänge werden vom Modul FP1600-ID erfasst. Der Parameterwert beschreibt, von welchem FP1600-ID Eingangsmodul und dort von welcher Klemme das Eingangssignal verwendet werden soll. Der einzustellende Parameterwert berechnet sich aus der (Mo- duladresse * 100) + Eingangsklemmen-Nummer.
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Funktionsausgang benötigt wird, kann hier dessen Zuordnung bestimmt werden. Digitale 24V-Ausgänge wer- den (genau wie Heizen- oder Kühen Ausgänge) am Modul FP1600-OD oder auf Kombimodulen FP1600-Cx ausgege- ben. Der Parameterwert {AFA} beschreibt, auf welches Ausgangsmodul und dort auf welche Klemme die Funktion ausgegeben werden soll.
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 4.2.42 P41: Analogeingang Drahtbruchsicher machen (4..20mA, 2..10V) {IFS} Einstellgrenzen: 0..1 Dieser Parameter ist erst ab Firmwarestand 2017/09/21 Standardwert: verfügbar. Modbus-Datenadresse: Wenn der Messwert der Zone auf ein Modul mit einem 2900h + Zonennummer skalierbarem Analogeingang (0..10V oder 0..20mA) adres- siert ist (Siehe Kapitel 4.2.26, 4.2.30), kann über diesen...
Benutzerhandbuch FP1600 4.3 Selbstoptimierung von Regelzonen (Tuning, Autotuning) Der Regler kann seine Regelparameter XP (P04), TN (P05) und TV (P06) selbstständig ermitteln. Dies erfolgt über eine vom Anwender einmalig durchzuführende Prozedur. Dabei berechnet der Regler die erwähnten Parameter anhand der Aufheizgeschwindigkeit sowie der festgestellten Temperaturverzöge- rung der angeschlossenen Heizung.
Datenaustausch, die Slaves haben eine reine Antwortfunktion. Sie werden anhand ihrer Ge- räteadresse identifiziert. Über das FE3-Protokoll kann der FP1600 komplett bedient und abgefragt werden. Das Protokoll ist ein reines ASCII-Protokoll. Die Telegramme beginnen mit einem festgelegten Anfangs- zeichen „G“...
Benutzerhandbuch FP1600 5.3 Zonenbezogene Werte Einzelne Werte werden über eine zweistellige Zonennummer und die zweistellige Parameternummer (siehe Parameterbeschreibung) angesprochen. Der Zonennummer wird noch ein „K“ vorangestellt, der Parameternummer ein „P“. G 0 1 K 0 5 P 0 1 = ... bewirkt demnach ein Ansprechen vom LO-Alarm (Parameter 1) von Zone 5 bei Gerät mit Adresse 1.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 5.3.4 Prozesswerte (Istwerte, Alarme...) von Zonen abfragen Sich verändernde Prozesswerte können am Regler nur abgefragt, nicht jedoch gesetzt werden. Anstelle der Parameternummer wird folgendes Übertragen: zur Abfrage von Istwerten zur Abfrage der aktuell ausgegebenen Leistung...
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Benutzerhandbuch FP1600 5.4 Systemparameter Neben den Parametern die sich auf einzelne Zonen auswirken gibt es noch „globale“ Einstellwerte, de- ren Wert sich auf das komplette Gerät auswirken. Die Abfrage und das Setzen dieser gerätebezogenen Parameter erfolgt über folgenden Protokollrahmen: 5.4.1 Abfrage von Systemparameter...
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Daten erfolgt im Binärformat mit 8 Bits. Das LSB wird zuerst übertragen. Die Betriebsart ASCII-Modus wird nicht unterstützt. Die Modbus Kommunikation im FP1600 ist über RS232, RS485 und Ethernet nutzbar. Anfang und Ende eines Datenblocks werden durch Übertragungspausen gekennzeichnet. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeichen darf maximal das Dreifache der Zeit zum Übertragen eines Zeichens vergehen.
Wortwert(e) CRC16 Bytes 1 Byte 1 Byte 1 Byte n Bytes 2 Bytes (0x03 oder 0x04) Beispiel: Lesen von 4 Sollwerten ab Zone 7 von Gerät mit Slave-Adresse 1 (Sollwerte liegen im FP1600 ab Daten-Adresse 0x0001) Seite 60 Version 1.0...
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1 Byte 2 Bytes 2 Bytes 2 Bytes (0x06) Beispiel: Schreiben vom LO-Alarm von Zone 9 bei Gerät mit Slave-Adresse 1 auf den Wert 100. (Lo-Alarme liegen im FP1600 ab Daten-Adresse 0x0101) Anfrage vom Master: 0x01 0x06 0x01 0x09 0x064...
Benutzerhandbuch FP1600 6.5 Modbus Datenadressen im FP1600 Die Modbus Datenadressen der Einstellparameter sind bei den entsprechenden Parameterbeschreibun- gen des Reglers dokumentiert (Kapitel 4.0). Für das Auslesen der Prozesswerte gilt: Datenadresse Funktion 4000h + Zonennummer Istwerte in 1/10 ° 4100h + Zonennummer...
GmbH 7 Zugriff über einen Web-Browser 7.1 Prozesswerte Der FP1600 verfügt über einen integrierten WEB-Server, der eine dynamische Visualisierung der Prozesswerte über einen gängigen WEB-Browser erlaubt. In der Adresszeile des Browsers ist hierzu die IP-Adresse von FP1600 einzutragen. Menü Overview 7.2 Zonenparameter...
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Benutzerhandbuch FP1600 Menü Service Seite 64 Version 1.0...
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 7.4 Parameterwerte Alle im Regler eingestellten Parameter können per Download als CSV-Datei direkt in einer Tabellenkal- kulation (z. B. EXCEL) geöffnet werden. Als Paramternamen erscheinen die im Handbuch erwähnten 3- stelligen Kürzel. Stand 07/2024 Seite 65...
8.2 Modbus über Ethernet Über den Standardport 502 kann eine Modbus Kommunikation über Ethernet realisiert werden. 8.3 Firmware update über FTP Über den integrierten FTP-Server kann ein Firmware update des FP1600 durchgeführt werden. Die Zugangsdaten hierzu werden bei Bedarf mitgeteilt. Seite 66...
Zustand der Zonen (Istwerte, Alarmmeldungen, Ausgangsleistung) sowie globale, zonenüber- greifende Einstellwerte. Mit dem Bus-Profil der Feller Engineering kann auf alle diese Einstellwerte zugegriffen werden um den Regler so transparent wie möglich zu gestalten. Es ist jedoch unmöglich (und auch unsinnig), alle diese Nutzdaten gleichzeitig in einem einzigen Tele- gramm zu versenden.
Benutzerhandbuch FP1600 Prüfung nach der Datenanforderung auf gewünschte Daten im Eingangsbereich Im Eingangsbereich stehen nicht unmittelbar nach der Anforderung die gewünschten Daten, da diese vom angesprochenen Slave erst zusammengestellt und dann als Antwort verschickt werden müssen. Daher muss das Anwenderprogramm durch Überprüfen von Byte 1 und 2 des Eingangsbereiches „war- ten“, bis die angeforderten Daten eingetroffen sind.
FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH 9.7 Definition der ProfiNet / Sercos Ein- und Ausgangsbereiche 9.7.1 Der Ausgangsbereich im Busmaster (wird vom Master zum Slave gesendet) Byte Name Funktion (Inhalt) aAktion 1 = Werte vom Slave lesen 2 = Werte zum Slave schreiben aGruppe Als „Gruppe“...
Benutzerhandbuch FP1600 9.7.2 Der Eingangsbereich im Busmaster (wird vom Slave zum Master gesendet) Byte Name Funktion (Inhalt) eAktion 3 = Werte wurden vom Slave akzeptiert 4 = Slave meldet Bereichsüberschreitung, einer oder mehrere Werte wurden nicht gesetzt. 5 = Slave meldet ungültige Anfrage (Angefragte Gruppe oder Ken- nung existiert nicht oder Aktion weder 1 noch 2).
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FELLER ENGINEERING Benutzerhandbuch FP1600 GmbH Zonenstatus Der ausgelesene Status einer Zone ist bitweise zu betrachten. Hier werden pro Zone 16 Bits übertragen, die im Einzelnen folgende Bedeutung haben: Bedeutung Bit0 = 1 : Zone ok Bit0 = 0 : Zone fehlerhaft Bit1 = 0 : O.K.