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Hg-CEM
17.BImSchV
Gesamtquecksilbermeßsystem
Bedienungsanleitung
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SMT Hg-CEM

  • Seite 1     Hg-CEM 17.BImSchV Gesamtquecksilbermeßsystem Bedienungsanleitung...
  • Seite 2 Produkte, die in diesem Handbuch erwähnt werden, sind möglicherweise Warenzeichen, die nur zu Identifikationszwecken verwendet werden. Ausgabeprotokoll Ausgabe Monat / Jahr Gültig für Software Version Juli 2000 Alle Rechte vorbehalten. Diese Druckschrift darf vom Empfänger nur für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Sie darf ohne unsere ausdrückliche, vorherige Zustimmung in keiner Weise ganz oder teil- weise vervielfältigt oder in eine andere Sprache übersetzt werden.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ..........................3 Kundendienst............................5 Sicherheitshinweise..........................7 Allgemeines ............................9 Meßaufgabe ..........................9 Zu diesem Handbuch ........................9 Meßprinzip............................11 Das Quecksilber-Photometer....................11 5.1.1 Einführung........................11 5.1.2 Meßprinzip des Photometers ...................11 5.1.3 Aufbau des Photometers ....................12 Entnahmesonde ........................12 Probengasaufbereitung......................13 Amalgamierungseinheit AMU 2000..................13 5.4.1 Messung mit Amalgamierung ..................14 5.4.2 Kontinuierliche Messung....................15 5.4.3...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 7.3.3 Ausgang Meßgas......................29 7.3.4 Stickstoffanschluß......................29 7.3.5 Kondensatausgang ......................29 Einschalten..........................29 Service-Arbeiten an der AMU 2000....................31 Tausch der Goldfalle .......................31 Lecktest...........................31 Service-Arbeiten am Katalysatorofen.....................33 Anschluß der beheizten Leitung....................33 Austausch des MERCAT......................33 Anhang Störung, Wartung und Wartungsbedarf ................37 10.1 Störung............................37 10.2 Wartung ..........................37 10.3 Wartungsbedarf ........................37 - 4 -...
  • Seite 5: Kundendienst

    Kundendienst 2 Kundendienst Wir, die SMT, möchten Ihnen den bestmöglichen Kundendienst anbieten. Falls Sie irgend- ® welche Fragen, Probleme oder Kommentare zum Hg-CEM haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden. Wir empfehlen, daß alle Service - und Reparaturarbeiten am Gerät ausschließlich von unserem Kundendienst oder speziell ausgebildetem Personal...
  • Seite 6 Kundendienst - 6 -...
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Abdeckungen oder Entfernen von Teilen kann solche Strom führenden Bauteile freilegen. ® Bei allen Arbeiten mit dem Hg-CEM ist zu beachten: • Keine Arbeiten im Inneren des Gerätes ausführen. • Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur vom Kundendienst oder entsprechend aus- gebildetem Personal durchgeführt werden.
  • Seite 8 Sicherheitshinweise - 8 -...
  • Seite 9: Allgemeines

    Arbeiten müssen von geschultem Personal durchgeführt werden. Die Beschreibung des Photometers ist sehr kurz gehalten. Eine detailliertere Beschreibung finden Sie im separaten Handbuch des Photometers von SMT. Lediglich die Bedienoberfläche des Photometers wird ausführlich beschrieben, weil die im Photometer eingesetzte Software ®...
  • Seite 10 Allgemeines - 10 -...
  • Seite 11: Meßprinzip

    Verständnis des Gesamtsystems erforderlich ist. Detailliertere Angaben entnehmen Sie bitte dem separaten Handbuch des Photometers. Die Bedien- oberfläche der speziellen Software des Photometers, die im Hg-CEM eingesetzt wird im Kapitel Bedienoberfläche dieses Handbuches beschrieben. Neben der einfachen Sensorfunktion, der kontinuierlichen Hg-Messung, übernimmt das Photometer noch folgende Zusatzfunktionen: •...
  • Seite 12: Aufbau Des Photometers

    Meßprinzip 5.1.3 Aufbau des Photometers Das Photometer besteht aus einer Strahlungsquelle mit der Wellenlänge 253,7 nm, der Meßküvette, dem Photodetektor mit Verstärker und dem Rechner. Eine externe Pumpe fördert das Probengas durch die Küvette. Die Absorption des vom Strahler ausgehenden UV- Lichts durch Hg-Atome im Probengas erzeugt am Photometer eine Signaländerung, die der Konzentration der Probe entspricht.
  • Seite 13: Probengasaufbereitung

    Meßprinzip 5.3 Probengasaufbereitung Hg-Flowsheet im Meßmode Bypass Photometer ca. 2 l/min Mass- flow- meter AMU 2000 Goldfalle mit Heizung VICI Hg N2+Hg Meßgas aus Kondensat Abb. 1 Gesamtsystem Der Taupunkt des Probegases wird über einen 2-stufigen Peltierkühler eingestellt. Nach der ersten Kühlerstufe wird mit einer Schwinganker-Membranpumpe der Bypass-Strom abgenommen und über einen separaten Ausgang ins Freie geleitet.
  • Seite 14: Messung Mit Amalgamierung

    Meßprinzip Für beide Meß-Modi besteht die Möglichkeit der automatischen oder manuellen Kalibrierung mittels eines eingebauten Hg-Kalibrators. Im folgenden werden die einzelnen Modi detailliert beschrieben. 5.4.1 Messung mit Amalgamierung ml/min µg/m³ ml/min µg/m³ 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100 105 110 Null Beladen Heizen...
  • Seite 15: Kontinuierliche Messung

    Meßprinzip Hg-Flowsheet im Belade-Mode Bypass Photometer ca. 2 l/min Mass- flow- meter AMU 2000 Goldfalle mit Heizung VICI Hg N2+Hg Meßgas aus Kondensat Abb.3 Beladephase 5.4.2 Kontinuierliche Messung Die Umschaltung auf die kontinuierliche Messung erfolgt automatisch, wenn eine über das Menü...
  • Seite 16: Kalibrieren

    Meßprinzip Hg-Flowsheet kontinuierliche Messung Bypass Photometer ca. 2 l/min Mass- flow- meter AMU 2000 Goldfalle mit Heizung VICI Hg N2+Hg Meßgas aus Kondensat Abb. 4 Kontinuierliche Messung 5.4.3 Kalibrieren Das System kann getrennt für die Messung mit Amalgamierung und für die kontinuierliche Messung kalibriert werden.
  • Seite 17 Meßprinzip Hg-Flowsheet Kalibrieren Amalgamierung Bypass Photometer ca. 2 l/min Mass- flow- meter AMU 2000 Goldfalle mit Heizung VICI Hg N2+Hg Meßgas aus Kondensat Abb. 5 Kalibrieren Amalgamierung Hg-Flowsheet Kalibrieren kontinuierlich Bypass Photometer ca. 2 l/min Mass- flow- meter AMU 2000 Goldfalle mit Heizung VICI Hg N2+Hg...
  • Seite 18 Meßprinzip - 18 -...
  • Seite 19: Bedienoberfläche

    Bedienoberfläche 6 Bedienoberfläche Alle Einstellungen für das Meßsystem können über die Bedienoberfläche des Photometers gemacht werden. Die Eingaben und Ausgaben werden über ein großflächiges Farbdisplay angezeigt. 6.1 Das Keyboard Hg-CEM Measure Para- meter Seefelder Messtechnik GmbH Mühlbachstr. 20 D-82229 Seefeld / Obb.
  • Seite 20: Service-Menüs

    Bedienoberfläche 6.1.2 Service-Menüs Nach Anwahl von Service im Hauptmenü öffnet das links abgebildete Zwischen-Menü. Von hier können Sie in zwei verschiedene Service-Ebenen verzweigen. Im Level 1 können die Eingaben gemacht werden die unkritisch sind und deshalb dem Wartungspersonal grundsätzlich zugänglich sind. Im Level 2 werden die kritischen Eingaben gemacht, die u.U.
  • Seite 21: Service-Menü Level 2

    Bedienoberfläche Maintenance : ON : Das Wartungsrelais wird gesetzt und signalisiert der Datenerfassung, daß die aktuellen Meßwerte verworfen werden müssen. OFF : Das Wartungsrelais wird geöffnet. • F 2 Cursor hoch. Sie können sich mit dieser Taste aufwärts von einer Menüzeile zur nächsten bewegen.
  • Seite 22: Service Menü Zero Adjust

    Bedienoberfläche Calib. Factor Amal.: Der Faktor mit dem das Rohergebnis des Meßzyklus multipliziert werden muß, damit das ausgegebene Meßergebnis mit der spezifischen Kalibration des Gerätes übereinstimmt. Calib. Factor Cont.: Wie oben für den Amalgamierungsmodus aber für den Zyklus mit kontinuierlicher Messung.
  • Seite 23: Anzeigemenü Parameter

    Bedienoberfläche 6.1.3 Anzeigemenü Parameter Diese Anzeige erhalten Sie nach Anwahl von Parameter im Hauptmenü. Zurück in das Hauptmenü gelangen Sie durch Anwahl von Main. Es handelt sich um eine reine Anzeige ohne Eingabemöglichkeiten. Die einzelnen Parameter bedürfen außer der Cycle Time keiner Erläuterung, weil alle in der Kapiteln 6.1.2.x zu den Service-Menüs erläutert...
  • Seite 24 Bedienoberfläche Bevor die eigentliche Messung startet ist eine Wartephase von 20 sec vorgeschaltet. Diese Zeit ist erforderliche, damit sich die Konzentration im Photometer einstellen kann. In der vorletzten Zeile wird die verbleibende Wartezeit angezeigt. Diese Wartezeit ist bei allen Meßmodi vorgeschaltet. Sie tritt außerdem auf, wenn ein automatischer Sprung in Abb.
  • Seite 25: Anzeige-Menüs Kontinuierliche Messung

    Bedienoberfläche 6.1.4.2 Anzeige-Menüs kontinuierliche Messung Auch bei der kontinuierlichen Messung ist vor dem Start der Messung ist eine Zwischenanzeige geschaltet. Es werden aber keine Parameter und Meßergebnisse aus dem letzten Meßzyklus angezeigt. Mit Start bestätigen Sie den Start der Messung. Danach erhalten erst das Anzeige- Menü...
  • Seite 26 Bedienoberfläche - 26 -...
  • Seite 27: Installation Und Inbetriebnahme

    Vermeiden Sie Aufstellorte, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind. Au- ßerdem ist das Gerät vor dem Eindringen von Feuchte zu schützen. Achtung Das Meßsystem Hg-CEM wird üblicherweise in einem Schaltschrank für die Wandmontage geliefert. Die Befestigungswinkel für die Wandmontage sind am Schrank befestigt. Abb. 8.1 Standardschaltschrank Frontansicht Abb.
  • Seite 28: Signalausgänge

    Installation und Inbetriebnahme • die anderen internen Komponenten im Schaltschrank z.B. das Photometer die AMU 2000 der Meßgaskühler die 24 Volt Versorgung die Bypass-Pumpe u.s.w. 7.2.2 Signalausgänge Das System hat einen Analogausgang ( 4 –20 mA) für den Hg-Meßwert. Ausgegeben wird das Meßergebnis des Meßzyklus.
  • Seite 29: Ausgang Bypass

    Installation und Inbetriebnahme 7.3.2 Ausgang Bypass Der Bypass-Gasstrom wird separat über eine Schottverschraubung an der Oberseite des Schaltschrankes herausgeführt. Der Bypass und der Meßgasausgang dürfen auf keinen Fall unmittelbar hinter den Ausgängen zusammengeführt werden. Die Pumpenstöße der Bypass-Pumpe können die Regelung des Meßgasstromes stören und Fehlmessungen verursachen. Achtung Sofern vorhanden sollte der Ausgang auf die Abgassammelleitung des Meßraumes geführt werden.
  • Seite 30 Installation und Inbetriebnahme Wenn alle Temperaturen stimmen, kann die Ebene zwei geschaltet werden. Nach ca.5 Minuten erreicht bei normaler Umgebungstemperatur der Meßgaskühler seine Solltemperatur. Danach wird die Bypass-Pumpe frei gegeben und das Meßsystem ist betriebsbereit sofern das Photometer auch betriebsbereit ist. Ob das Photometer betriebsbereit ist, wird auf dem Display signalisiert.
  • Seite 31: Service-Arbeiten An Der Amu 2000

    Service-Arbeiten an der AMU 2000 8 Service-Arbeiten an der AMU 2000 8.1 Tausch der Goldfalle Abb. 9 Goldfalle Zum Tausch der Goldfalle müssen Sie die Klappfrontplatte öffnen. Hierbei werden Spannung führende Bauteile freigelegt. Außerdem besteht am Heizer der Goldfalle Verbrennungsgefahr. Schalten Sie deshalb den Schaltschrank spannungsfrei, indem Sie den Hauptschalter auf Ebene 1 setzen.
  • Seite 32 Service-Arbeiten an der AMU 2000 3. Stickstoffpfad Messung Amalgamierung Meßbetrieb kontinuierlich starten. Am Ventil 4 den oberen unbelegten Abgang mit dem Finger ca. 1 Minute zuhalten und dann öffnen. Es muß sich ein deutlich spürbarer Überdruck aufgebaut haben. Das Abblasen muß an der Fingerspitze spürbar sein. Bei diesem Test wird zwar nur ein Teil des Gesamtpfades getestet.
  • Seite 33: Service-Arbeiten Am Katalysatorofen

    Service-Arbeiten am Katalysatorofen 9 Service-Arbeiten am Katalysatorofen 9.1 Anschluß der beheizten Leitung Nehmen Sie die Schutzhaube des Katalysator-Ofens ab. Danach muß die interne Alu- Schutzabdeckung abgenommen werden. Die beheizte Leitung wird an der nach unten abgewinkelten Swagelock-Verschraubung befestigt. Die Swagelock-Verschraubung wird im Betrieb sehr heiß. Ein direkter Anschluß des Schlauches an das Winkelstück ist deshalb nicht möglich.
  • Seite 34 Service-Arbeiten am Katalysatorofen Die Swagelock-Verschraubung wird im Betrieb sehr heiß. Das Gewinde der Verschraubung kann deshalb sehr schwergängig sein. Kontern Sie deshalb mit einem zweiten Gabelschlüssel, der am Winkelstück angelegt ist. Achtung Abb. 10.2 Meßgasanschluß am Katalysatorofen Ziehen Sie die Isolation über dem Ofen ab. Mit einem Imbusschlüssel müssen Sie vier Schrauben am jetzt frei liegenden Flansch lösen.
  • Seite 35 Service-Arbeiten am Katalysatorofen Abb. 10.3 Flansch mit Mercat     Beim Einschrauben des neuen Katalysators keine Dichtmaterialien im NPT-Gewinde verwenden und den Katalysator nur leicht fest ziehen. Die Kupferdichtung sollte nach jedem Öffnen des Katalysators erneuert werden. - 35 -...
  • Seite 36 Service-Arbeiten am Katalysatorofen - 36 -...
  • Seite 37: Anhang Störung, Wartung Und Wartungsbedarf

    Anhang: Störung, Wartung und Wartungsbedarf 10 Anhang Störung, Wartung und Wartungsbedarf Das System signalisiert nach außen Störung, Wartung und Wartungsbedarf. Die Signale liegen auf Klemmen im System. Im Normalfall liegen an den Klemmen 24 Volt an. Diese fallen ab, wenn einer der o.g. Fälle vorliegt. 10.1 Störung Beim Vorliegen einer Störung wird die Messung am Ende eines Meßzyklus gestoppt.

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