Feststellung:
Wenn ein Nordpol an die Spule herangeführt wird, entsteht durch den induzierten
Strom auf der betrachteten Spulenseite ein Nordpol.
Wenn der Nordpol von der Spule entfernt wird, wird dadurch, dass ein induzierter
Strom fließt, ein Südpol erzeugt.
Wenn ein Südpol an die Spule herangeführt wird, entsteht ein Südpol.
Und wenn schließlich der Südpol des Magneten von der Spule entfernt wird, wird ein
Nordpol erzeugt.
Versuch 2:
Man kehrt noch einmal zum bereits realisierten Versuchsaufbau mit den beiden Spulen mit
600 Windungen, dem Milliamperemeter mit Mittennullpunkt, dem
Gleichspannungsgenerator, dem Weicheisenkern und dem Schalter zurück.
Wenn man den Strom im Primärstromkreis durch Abschalten des Schalters auslöst, dann
ist der induzierte Strom im Sekundärstromkreis so beschaffen, dass er sich dem Aufbau
eines stabilen Zustands im Induktor widersetzt (der Induktor entspricht dem im Versuch 1
herangeführten Magneten).
Dasselbe lässt sich beobachten, wenn man den Primärstromkreis durch Einschalten des
Schalters unterbricht (der Induktor entspricht dann dem wieder entfernten Magneten).
Ergebnis:
Welcher Fall auch immer betrachtet wird, die Richtung des induzierten Stroms richtet sich
nach der qualitativen Lenzschen Regel.
______________________________________________________________________
CONATEX-DIDACTIC Lehrmittel GmbH - Rombachstr. 65 - D-66539 Neunkirchen
Kundenservice (kostenfrei): 00800 0266 2839 (D, CH, A, L) oder 0049 (0) 6821 - 94 11-0
www.conatex.com
- email:
Seite 7 von 23
Bedienungsanleitung
BAD_2003099 Aufbautransformator Transfodemo
didactic@conatex.com
®
2