Ergebnis:
Die Entstehung eines induzierten Stroms ist abhängig von der Schwankung des
Magnetfelds im Anker.
Statt den Schalter des Primärstromkreises aus- und einzuschalten, um im
Sekundärstromkreis einen induzierten Strom zu erzeugen, ersetzt man die
Gleichstromversorgung des Primärstromkreises durch einen
Niederfrequenzgenerator, der eine über die Zeit variable Spannung liefert; somit
variiert das Magnetfeld, das durch den im Primärstromkreis fließenden Strom erzeugt
wird, über die Zeit und erzeugt daher einen zeitabhängig variablen induzierten Strom
im Anker. Da die Nadel des Amperemessers eine gewisse Trägheit aufweist (sie
kann bei zu großer Frequenz den Takt nicht halten), wählen Sie für die vom
Niederfrequenzgenerator zugeführte Spannung eine niedrige Frequenz (0,8 Hz)
(wählen Sie ein Rechtecksignal); am Oszilloskop kann man die im
Sekundärstromkreis induzierte Spannung beobachten (stellen Sie die horizontale
Abtastung auf 1 ms pro Graduierung ein); bei jeder Unterbrechung oder Herstellung
des Stroms im Induktor beobachtet man eine manchmal positive, manchmal negative
Spannungsspitze an den Klemmen des Ankers, wobei die Rückstellung auf Null
erfolgt, wenn im Induktor ein stabiler Zustand erreicht wurde.
Ergebnis:
Wenn man eine Quelle für ein Magnetfeld im Verhältnis zu einer Spule verlagert, so
verhält sich diese wie ein Generator und erzeugt zwischen ihren Klemmen eine induzierte
Spannung; diese mit einem Voltmeter gemessene Spannung entspricht praktisch der EMK
des entstandenen Generators. Aufgrund dieser EMK fließt ein induzierter Strom, wenn
man an den Klemmen der Spule einen externen Stromkreis anschließt. Die Stärke dieses
Phänomens lässt sich noch steigern, wenn man die Anzahl der Windungen der Spule
erhöht, wenn man einen Weicheisenkern in der Spule platziert, wodurch die magnetischen
Feldlinien durch die Spule kanalisiert werden, oder wenn man die magnetische Feldstärke
erhöht.
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