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Fixierung; Befüllung; Richtige Platzierung - Lma Protector Gebrauchsanweisung

Inhaltsverzeichnis
LMA Protector
Gebrauchsanweisung
1 PRODUKTÜBERSICHT
2 VORBEREITUNG ZUM GEBRAUCH
Sie die Maske herausziehen und wieder einführen. Beim
Vorliegen einer tonsillaren Obstruktion führt häufig das
diagonale Verschieben der Maske zum Erfolg.

FIXIERUNG

Fixieren Sie den LMA Protector
am Gesicht des Patienten wie folgt:
• Nehmen Sie ein 30-40 cm langes Heftpflaster und halten
Sie es waagrecht an beiden Enden.
• Kleben Sie das Heftpflaster quer über die Fixierlasche und
drücken Sie es weiter hinunter, bis die Enden des Pflasters
an den Wangen des Patienten haften bleiben und das
Produkt sanft vom Pflaster nach innen gedrückt wird.
Abbildung 10a
Abbildung 10b
Abbildung 10: Fixieren Sie das Produkt mithilfe eines
Heftpflasters. Ziehen Sie das Heftpflaster wie in der
Darstellung (siehe Abbildung 10a), um sicherzustellen,
dass die Mitte des Pflasters die Lasche hinunterdrückt
(Abbildung 10b).
• Wickeln Sie das Pflaster nicht um das proximale Ende des
Produkts.
• Verwenden Sie keinen Guedel-Tubus, da das Produkt über
einen integrierten Beißschutz verfügt.
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mithilfe eines Heftpflasters
4 AUFRECHTERHALTUNG UND
3 EINFÜHRUNG
AUSLEITUNG DER NARKOSE
BEFÜLLUNG
Der Cuff sollte mit genügend Luft befüllt werden, um Leckagen
bei Überdruckbeatmung zu vermeiden. Der Druck darf jedoch
60 cm H
O bzw. das spezifische maximale Cuff-Volumen des
2
Produkts nicht übersteigen. Sollte kein Manometer vorhanden
sein, befüllen Sie den Cuff mit gerade genug Luft, um eine
ausreichende
Abdichtung
Überdruckbeatmung zu gewährleisten.
Tabelle 2: LMA Protector
Tubus-
Gewicht
Max.
Größe
des
Magen-
Patienten
sonden-
größe
3
30-50 kg
16 Fr
4
50-70 kg
18 Fr
5
70-100 kg 18 Fr

RICHTIGE PLATZIERUNG

Bei richtiger Platzierung sollte eine leckagefreie Abdichtung
gegen die Glottis erreicht und die Maskenspitze gegen den
oberen Ösophagussphinkter gedrückt werden. Der integrierte
Beißschutz sollte sich zwischen den Zähnen befinden.
Um zu überprüfen, ob die Maske richtig platziert wurde,
bringen Sie einen kleinen Bolus (1-2 ml) eines ausreichend
dickflüssigen, wasserlöslichen Gleitmittels in das proximale
Ende des männlichen Saugausgangs ein und bedecken Sie
den weiblichen Ablassausgang mit einem Daumen. Bei
korrekter Platzierung der Maske muss nach leichter
Druckausübung auf die Drosselgrube eine leichte Auf- und
Ab-Bewegung der Flüssigkeit zu sehen sein. Diese Bewegung
zeigt an, dass das distale Ende des Drainagekanals korrekt
platziert und der obere Ösophagussphinkter abgedichtet ist
(„Drosselgrubentest"). Eine ähnliche Bewegung kann auch
beobachtet werden, wenn durch die Maske manuell leichter
Druck auf den Atemweg ausgeübt wird.
MAGENDRAINAGE
Die
Drainagekanäle
Flüssigkeiten und Gasen aus dem Magen. Um eine
Magendrainage
vorzunehmen,
Anästhesieverfahrens jederzeit eine Magensonde durch den
weiblichen Ablassausgang in den Magen eingeführt werden.
Tabelle 2 zeigt die maximal erlaubten Magensonden-Größen.
Die Magensonde sollte gut mit Gleitmittel versehen sein und
langsam und vorsichtig eingeführt werden. Ein Absaugen
sollte erst erfolgen, wenn die Magensonde den Magen
erreicht hat. Das Absaugen sollte nicht direkt am Ende des
Drainagekanals erfolgen, da dies zu einem Kollabieren des
Kanals
führen
und
Ösophagussphinkter verletzen könnte.
5 ANHANG
für
eine
leckagefreie
Auswahlhilfe
Max.
Maximaler
ETT-
Cuff-In-
Größe
nendruck
6,5
60 cm H
7,5
60 cm H
7,5
60 cm H
ermöglichen
das
Ableiten
kann
während
unter
Umständen
den
O
2
O
2
O
2
von
des
oberen
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