LMA Protector
Gebrauchsanweisung
™
1 PRODUKTÜBERSICHT
2 VORBEREITUNG ZUM GEBRAUCH
EINFÜHRUNG
1. Tragen Sie unmittelbar vor dem Einführen Gleitmittel auf
den hinteren Teil der Maske und den Beatmungstubus auf.
2. Stehen Sie hinter oder neben dem Kopf des Patienten.
3. Bringen Sie den Kopf in eine neutrale oder leicht „gestreckte"
Position (auch „Schnüffelposition" genannt = Strecken des
Kopfes und Flexion des Halses).
4. Halten Sie die Maske exakt wie in Abbildung 6 dargestellt.
5. Die distale Spitze wird gegen die innere Wand der oberen
Zahnreihe oder des Zahnfleischs gedrückt.
6. Die Maske wird leicht diagonal eingeführt (die Spitze zeigt
von der Mittellinie weg).
7. Die Maske wird mit einer drehenden Handbewegung tiefer
eingeführt, sodass das Produkt der Zungenbiegung folgt.
8. Es sollte ein Widerstand zu spüren sein, wenn das distale
Ende des Produkts den oberen Ösophagussphinkter
erreicht hat. Das Produkt ist nun vollständig eingeführt.
Abbildung 6: Die Spitze der Maske gegen den harten
Gaumen drücken
Abbildung 8: Das Produkt mit einer Drehbewegung nach
innen drehen und dabei Druck auf die Konturen des harten
und weichen Gaumens ausüben
8
4 AUFRECHTERHALTUNG UND
3 EINFÜHRUNG
AUSLEITUNG DER NARKOSE
HINWEISE ZUR EINFÜHRUNG
Eine zu geringe Narkosetiefe kann dazu führen, dass der
Patient während des Einführens hustet oder den Atem anhält.
In diesem Fall sollte die Narkose umgehend mit intravenösen
oder Inhalationsanästhetika vertieft und eine manuelle
Beatmung durchgeführt werden.
Kann der Mund des Patienten nicht weit genug geöffnet
werden, um die Maske einzuführen, vergewissern Sie sich
zunächst, ob der Patient ausreichend anästhetisiert ist. Bitten
Sie dann einen Assistenten, den Unterkiefer nach unten zu
drücken. Dadurch können Sie leichter in den Mund
hineinschauen und die Position der Maske überprüfen. Der
Unterkiefer sollte jedoch nicht mehr nach unten gedrückt
werden, sobald die Maske die Zahnreihe passiert hat.
Der Cuff muss während des gesamten Einführvorgangs
gegen den harten Gaumen gedrückt werden, da sonst die
Spitze zurückklappen oder an einer Schwellung bzw.
Anomalie im hinteren Rachenraum (z. B. hypertrophische
Mandeln) hängenbleiben kann. Wenn der Cuff nicht geglättet
werden kann oder sich beim Weiterschieben aufrollt, müssen
Abbildung 7: Den Cuff tiefer in den Mundraum führen und
dabei weiterhin Druck gegen den Gaumen ausüben
Abbildung 9: Das Produkt tiefer in den unteren Rachenraum
einführen, bis ein Widerstand zu spüren ist
5 ANHANG