4 Installation
Der Encoder-Ausgang an DO1 wird dabei sowohl per Softwareparameter als auch
mit dem Schalter SW6 aktiviert.
DO3:
• Aus
• Betriebsvolumen NF
44
• Alarm
• Alarm invers
• Warnung
• Warnung invers
Je nach Stromversorgung sind bestimmte Ausgabemöglichkeiten eingeschränkt.
Grün gekennzeichnet sind alle Möglichkeiten, die im Batteriebetrieb möglich sind.
Die Ausgänge DO1 bis DO4 können sowohl als Open-Collector Ausgänge als auch
als Namur-Ausgänge konfiguriert werden (Schalter SW2 bis SW5).
Entsprechend der Wahl ergeben sich weitere Einstellmöglichkeiten.
NF (Niederfrequenz bis maximal 7 Hz)
Jedem Puls wird eine Impulswertigkeit NF zugeordnet: z. B. 1 Puls pro 1 m³. Bei ei-
nem Volumenstrom von 3600 m³/h ergibt sich so 1 Puls pro Sekunde. Diese
Niederfrequenzpulse werden nicht als feste Frequenz (hier 1 Hz) ausgegeben, son-
dern als „Pulspakete", d.h. mal mehr oder weniger Pulse, „nur" im Mittel ergibt sich
1 Hz. Den Pulsen wird eine Pulsbreite zugeordnet; hier wird, wenn möglich, 125 ms
empfohlen, es lassen sich aber auch größere Werte einstellen; hier sind natürlich
auch die Einstellmöglichkeiten des Empfängergerätes zu beachten. Weitere Einstell-
empfehlungen finden sich in Kapitel 6.8.16 Digitale Ausgänge.
Werden die Pulse auf einen Zähler gegeben, dann lassen sich die Werte (Betriebs-
und Normvolumenstrom) speichern und ggf. mit der Anzeige im Display des
RSM 200 vergleichen.
HF (Hochfrequenz bis maximal 5.000 Hz)
Ausgegeben werden kann der Betriebsvolumenstrom (der aktuelle Betriebsvolumen-
strom [m³/h] als HF Ausgabe) oder eine Testfrequenz auf DO1. Diese Ausgabe ist
mit dem Alarm überlagert, wobei letzterer Priorität hat. Als Ausgabe des Betriebsvo-
lumenstroms wird deshalb der DO2 empfohlen. Auch hier wird den Pulsen eine
Impulswertigkeit HF zugeordnet; bei z. B. 3600 Pulsen pro 1 m³ stimmt der Zahlen-
wert der Ausgabefrequenz mit dem Zahlenwert des Betriebsvolumenstroms überein.
Zur Hilfe bei der Bestimmung einer geeigneten Impulswertigkeit HF hilft die Anzeige
der maximalen Ausgabefrequenz, die sich aus dem maximalen Betriebsvolumen-
strom ergibt. Hier muss darauf geachtet werden, dass die maximale Frequenz, die
bei maximalem Durchfluss vorliegt, kleiner ist als 5000 Hz; empfohlen ist hier eine
maximale Frequenz von 4000 Hz.
Handbuch RSM 200 · DE02 · 16. Februar 2024
DO4:
• Aus
• Normvolumen NF