Inhaltszusammenfassung für Amazone VarioTrail 3000
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Betriebsanleitung AMAz VarioTrail 3000 mit Einzelkorn-Sämaschinen-Modul EDX-VT 6000-C Lesen und beachten Sie diese Betriebsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme! MG4909 Für künftige Verwendung BAH0075-0 01.14 aufbewahren!
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ES DARF NICHT unbequem und überflüssig erscheinen, die Ge- brauchs-Anweisung zu lesen und sich danach zu richten; denn es genügt nicht, von anderen zu hö- ren und zu sehen, dass eine Maschine gut sei, sie daraufhin zu kaufen und zu glauben, es gehe nun alles von selbst.
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Fax.: + 49 (0) 5405 501-234 E-mail: amazone@amazone.de Ersatzteil-Bestellung Ersatzteillisten finden Sie frei zugänglich im Ersatzteil-Portal unter www.amazone.de. Bestellungen richten Sie bitte an Ihren AMAZONE Fachhändler. Formales zur Betriebsanleitung Dokumenten-Nummer: MG4909 Erstelldatum: 01.14 Copyright AMAZONEN-WERKE H. DREYER GmbH & Co. KG, 2014 Alle Rechte vorbehalten.
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Vorwort Vorwort Sehr geehrter Kunde, Sie haben sich für eines unserer Qualitätsprodukte aus der umfang- reichen Produktpalette der AMAZONEN-WERKE, H. DREYER GmbH & Co. KG entschieden. Wir danken Ihnen für das in uns gesetzte Ver- trauen. Stellen Sie bitte beim Empfang der Maschine fest, ob Transportschä- den aufgetreten sind oder Teile fehlen! Prüfen Sie die Vollständigkeit der gelieferten Maschine einschließlich der bestellten Sonderausstat- tungen anhand des Lieferscheins.
Gefahrenbereich und Gefahrenstellen ................... 53 Typenschild und CE-Kennzeichnung ..................54 4.7.1 Typenschild und CE-Kennzeichnung VarioTrail 3000 ............54 4.7.2 Typenschild und CE-Kennzeichnung EDX-VT 6000-C ............55 Angaben zur Geräuschentwicklung ..................55 ...
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Inhaltsverzeichnis Betriebsbremsanlage ......................64 5.1.1 Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage ............... 64 5.1.2 Hydraulische Betriebsbremsanlage ..................64 Bordcomputer AMATRON 3 ....................65 5.2.1 Steuerung der Maschine mit dem Bordcomputer ..............66 Kartusche ..........................66 ...
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Heckmodul an- und abkuppeln .................... 125 7.7.1 Die Injektorschleusen-Düse austauschen ................125 7.7.2 Das Heckmodul an einer AMAZONE-VarioTrail 3000 ankuppeln ........127 7.7.3 Heckmodul abkuppeln ......................131 Zapfwellengetriebene Hydraulikpumpe ................134 ...
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Spalt zwischen Furchenformer und Kolterscheibe prüfen und einstellen ......200 12.4 Schmiervorschrift ......................... 201 12.4.1 Schmierstellenübersicht VarioTrail 3000................202 12.4.2 Schmierstellenübersicht Heckmodul EDX-VT 6000-C ............203 12.5 Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht ................204 ...
Benutzerhinweise Benutzerhinweise Das Kapitel Benutzerhinweise liefert Informationen zum Umgang mit der Betriebsanleitung. Zweck des Dokumentes Die hier vorliegende Betriebsanleitung beschreibt die Bedienung und die Wartung für die Maschine gibt wichtige Hinweise für einen sicherheitsgerechten und effi- zienten Umgang mit der Maschine ...
Allgemeine Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Dieses Kapitel enthält wichtige Hinweise, um die Maschine sicher- heitsgerecht zu betreiben. Verpflichtungen und Haftung Hinweise in der Betriebsanleitung beachten Die Kenntnis der grundlegenden Sicherheitshinweise und der Sicher- heitsvorschriften ist Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien Betrieb der Maschine. Verpflichtung des Betreibers Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen mit/an der Maschine ar- beiten zu lassen, die...
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Allgemeine Sicherheitshinweise Gefahren im Umgang mit der Maschine Die Maschine ist gebaut nach dem Stand der Technik und den aner- kannten sicherheitstechnischen Regeln. Dennoch können bei der Verwendung der Maschine Gefahren und Beeinträchtigungen entste- für Leib und Leben der Bediener oder Dritter ...
Allgemeine Sicherheitshinweise Darstellung von Sicherheits-Symbolen Gekennzeichnet sind Sicherheitshinweise durch das dreieckige Si- cherheits-Symbol und dem vorstehenden Signalwort. Das Signalwort (GEFAHR, WARNUNG, VORSICHT) beschreibt die Schwere der drohenden Gefährdung und hat folgende Bedeutung: GEFAHR kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder schwerste Körperverletzung (Verlust von Körper- teilen oder Langzeitschäden) zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird.
Allgemeine Sicherheitshinweise Organisatorische Maßnahmen Der Betreiber muss die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstun- gen bereitstellen, wie z.B.: Schutzbrille Sicherheitsschuhe Schutzanzug Hautschutzmittel, etc.. Die Betriebsanleitung immer am Einsatzort der Maschine aufbewahren muss jederzeit für Bediener und Wartungspersonal frei zugäng- lich sein! Überprüfen Sie regelmäßig alle vorhandenen Sicherheitseinrichtun- gen!
Allgemeine Sicherheitshinweise Ausbildung der Personen Nur geschulte und unterwiesene Personen dürfen mit / an der Maschine arbeiten. Der Betreiber muss die Zuständigkeiten der Personen für das Bedienen, Warten und Instandhalten klar festlegen. Eine anzulernende Person darf nur unter Aufsicht einer erfahrenen Person mit / an der Maschine ar- beiten.
Allgemeine Sicherheitshinweise Sicherheitsmaßnahmen im Normalbetrieb Betreiben Sie die Maschine nur, wenn alle Sicherheits- und Schutz- einrichtungen voll funktionsfähig sind. Überprüfen Sie die Maschine mindestens einmal pro Tag auf äußer- lich erkennbare Schäden und Funktionsfähigkeit der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. Gefahren durch Restenergie Beachten Sie das Auftreten mechanischer, hydraulischer, pneumatischer und elektrischer/elektronischer Restenergien an der Maschine.
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.10 Bauliche Veränderungen Ohne Genehmigung der AMAZONEN-WERKE dürfen Sie keine Ver- änderungen sowie An- oder Umbauten an der Maschine vornehmen. Dies gilt auch für das Schweißen an tragenden Teilen. Alle An- oder Umbau-Maßnahmen bedürfen einer schriftlichen Ge- nehmigung der AMAZONEN-WERKE. Verwenden Sie nur die von den AMAZONEN-WERKEN freigegebenen Umbau- und Zubehörteile, damit z.
Ersatz- und Verschleißteile sowie Hilfsstoffe Tauschen Sie Maschinenteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort aus. Verwenden Sie nur Original-AMAZONE-Ersatz- und Verschleißteile oder die von den AMAZONEN-WERKEN freigegebenen Teile, damit die Betriebserlaubnis nach nationalen und internationalen Vorschrif- ten ihre Gültigkeit behält. Bei Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern ist nicht gewährleistet, dass sie beanspruchungs-...
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.13 Warnbildzeichen und sonstige Kennzeichnungen an der Maschine Halten Sie alle Warnbildzeichen der Maschine immer sauber und in gut lesbarem Zustand! Erneuern Sie unlesbare Warnbildzeichen. Fordern Sie die Warnbildzeichen anhand der Bestell-Nummer (z.B. MD 075) beim Händler an. Warnbildzeichen - Aufbau Warnbildzeichen kennzeichnen Gefahrenstellen an der Maschine und warnen vor Restgefahren.
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Allgemeine Sicherheitshinweise Bestell-Nummer und Erläuterung Warnbildzeichen MD 078 Gefährdung durch Quetschen für Finger oder Hand, verursacht durch zugängliche, beweg- liche Teile der Maschine! Diese Gefährdung kann schwerste Verletzungen mit Verlust von Körperteilen verursachen. Greifen Sie niemals in die Gefahrenstelle, solan- ge der Motor des Traktors bei angeschlossener Gelenkwelle / Hydraulik- / Elektronik-Anlage läuft.
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 083 Gefährdung durch Einziehen oder Fangen für Arme, verursacht durch bewegliche Teile die am Arbeitsprozess teilnehmen! Diese Gefährdung kann schwerste Verletzungen mit Verlust von Körperteilen verursachen. Öffnen oder entfernen Sie niemals Schutzeinrich- tungen, solange der Motor des Traktors bei an- geschlossener Gelenkwelle / Hydraulik- / Elekt- ronik-Anlage läuft.
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 094 Gefährdungen durch elektrischen Schlag o- der Verbrennungen, verursacht durch unbe- absichtigtes Berühren von elektrischen Über- landleitungen oder durch unzulässiges An- nähern an unter Hochspannung stehende Überlandleitungen! Diese Gefährdungen können schwerste Verlet- zungen mit möglicher Todesfolge verursachen. Halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsab- stand zu unter Hochspannung stehenden Über- landleitungen.
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 096 Gefährdung durch unter hohem Druck austre- tendes Hydrauliköl, verursacht durch undich- te Hydraulik-Schlauchleitungen! Diese Gefährdung kann schwerste Verletzungen mit möglicher Todesfolge verursachen, wenn un- ter hohem Druck austretendes Hydrauliköl die Haut durchdringt und in den Körper eindringt. ...
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 101 Dieses Piktogramm kennzeichnet Ansetzpunkte für Hebevorrichtungen (Wagenheber). MD 102 Gefährdungen bei Eingriffen an der Maschine, wie z. B. Arbeiten zum Montieren, Einstellen, Beseitigen von Störungen, Reinigen, Warten und Instandhalten, verursacht durch unbeab- sichtigtes Starten und Verrollen von Traktor und Maschine! Diese Gefährdungen können schwerste Verlet- zungen mit möglicher Todesfolge verursachen.
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 108 Gefährdungen durch Explosion oder unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl, ver- ursacht durch den unter Gas- und Öldruck stehenden Druckspeicher! Diese Gefährdungen können schwerste Verlet- zungen mit möglicher Todesfolge verursachen, wenn unter hohem Druck austretendes Hydrauli- köl die Haut durchdringt und in den Körper ein- dringt.
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Allgemeine Sicherheitshinweise MD 181 Radmuttern auf festen Sitz prüfen nach den ersten 10 Betriebsstunden nach einem Radwechsel. MD 187 Gefährdungen durch Verletzungen an unge- schützten Körperteilen! Saatgutkörner können mit hoher Energie unkon- trolliert austreten und Verletzungen insbesonde- re an den Augen hervorrufen. Ziehen Sie niemals bei eingeschaltetem Gebläse (Vereinzelung) die Saatgutleitungen aus dem Gehäuse oder heben Sie die Druckrollen an.
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.13.1 Platzierung der Warnbildzeichen und sonstigen Kennzeichnungen Warnbildzeichen Die folgenden Abbildungen zeigen die Anordnung der Warnbildzeichen an der Maschine. Fig. 1 Fig. 2 EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.14 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für Umwelt und Maschine zur Folge haben kann zum Verlust jeglicher Schadenersatzansprüche führen. Im Einzelnen kann die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise bei- spielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen: ...
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16 Sicherheitshinweise für den Bediener WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch fehlende Verkehrs- und Betriebssicherheit! Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Maschine und den Traktor auf Verkehrs- und Betriebssicherheit! VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten ...
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Allgemeine Sicherheitshinweise tes Verrollen, bevor Sie die Maschine an- oder abkuppeln! Verboten ist der Aufenthalt von Personen zwischen der zu kup- pelnden Maschine und dem Traktor; während der Traktor an die Maschine heranfährt! Anwesende Helfer dürfen sich nur als Einweiser neben den Fahrzeugen betätigen und erst bei Stillstand zwischen die Fahr- zeuge treten.
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Allgemeine Sicherheitshinweise Einsatz der Maschine Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn vertraut mit allen Einrichtun- gen und Betätigungselementen der Maschine sowie mit deren Funktionen. Während des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät! Tragen Sie eng anliegende Kleidung! Locker getragene Kleidung erhöht die Gefährdung durch Erfassen oder Aufwickeln an An- triebswellen! ...
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Allgemeine Sicherheitshinweise Lenkfähigkeit gewährleistet ist. Befestigen Sie Front- oder Heckgewichte immer vorschriftsmä- ßig an den dafür vorgesehenen Befestigungspunkten! Beachten Sie die maximale Nutzlast der angebauten / ange- hängten Maschine und die zulässigen Achs- und Stützlasten des Traktors! Der Traktor muss die vorgeschriebene Bremsverzögerung für den beladenen Zug (Traktor plus angebaute / angehängte Ma- schine) sichern!
Lassen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren arbeitssicheren Zu- stand prüfen! Tauschen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen bei Beschädigungen und Alterung aus! Verwenden Sie nur Original AMAZONE- Hydraulikschlauch-Leitungen! Die Verwendungsdauer der Hydraulikschlauch-Leitungen sollte sechs Jahre nicht überschreiten, einschließlich einer eventuellen Lagerzeit von höchstens zwei Jahren.
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16.3 Elektrische Anlage Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage grundsätzlich Batterie (Minuspol) abklemmen! Verwenden Sie nur die vorgeschriebenen Sicherungen. Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die elektrische Anlage zerstört – Brandgefahr! Achten Sie auf richtiges Anschließen der Batterie - zuerst den Pluspol und dann den Minuspol anklemmen! Beim Abklemmen zuerst den Minuspol und dann den Pluspol abklemmen! ...
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16.5 Bremsanlage Nur Fachwerkstätten oder anerkannte Bremsendienste dürfen Einstell- und Reparaturarbeiten an der Bremsanlage durchfüh- ren! Lassen Sie die Bremsanlage regelmäßig gründlich prüfen! Halten Sie den Traktor bei allen Funktionsstörungen an der Bremsanlage sofort an. Lassen Sie die Funktionsstörung umge- hend beseitigen.
Allgemeine Sicherheitshinweise Hydraulik-Bremsanlage für Exportmaschinen Hydraulische Bremsanlagen sind in Deutschland nicht zulässig! Verwenden Sie beim Nachfüllen oder Erneuern nur die vorge- schriebenen Hydrauliköle. Beachten Sie beim Erneuern der Hyd- rauliköle die entsprechenden Vorschriften! 2.16.6 Reifen Reparaturarbeiten an den Reifen und Rädern dürfen nur Fach- kräfte mit geeignetem Montagewerkzeug durchführen! ...
Klemmen Sie das Kabel an Generator und Batterie des Traktors ab, bevor Sie elektrische Schweißarbeiten an Traktor und ange- bauten Maschinen ausführen! Ersatzteile müssen mindestens den festgelegten technischen Anforderungen der AMAZONEN-WERKE entsprechen! Dies ist gegeben bei Verwendung von Original-AMAZONE-Ersatzteilen! EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug Ver- und Endladen des Heckmoduls mit einem Kran Das Heckmodul, abgekoppelt vom Trailer, mit einem Kran verladen. Das Piktogramm kennzeichnet die Befestigungs- stellen des Anschlagmittels an der Maschine. GEFAHR Das Anschlagmittel nur an den gekennzeichneten Stellen befesti- gen.
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Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug Wichtiger Hinweis zum Klappen der Maschinenausleger Vor dem Aus- und Einklappen der Maschinenausleger alle hydraulischen Versorgungsleitungen am Traktor anschlie- ßen. den AMATRON anschließen und einschalten. Wenn der druckfreie Rücklauf nicht angeschlossen ist, kann die schwenkbare Heckbeleuchtung mit dem Heckmodul kollidieren.
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Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug Demontage einzelner Maschinenteile vor dem Transport Die zulässige Gesamthöhe des beladenen LKW´s beträgt 4,0m in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Die Einhaltung der zulässigen Transporthöhe erfordert die Demontage einzelner Maschinen- teile. 1. Die Saatleitungsrohre (Fig. 10/1) kenn- zeichnen und demontieren.
Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug 3.2.1 Verladen der Maschine mit einem Traktor 1. Die Maschine zum Verladen auf ein Trans- portfahrzeug an einen geeigneten Traktor anschließen, siehe Kapitel „Inbetriebnahme“, Seite 94 Kapitel „Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln“, Seite 103. 2.
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Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug 4. Die Feststellbremse (falls vorhanden) der Maschine anziehen, sobald die Maschine ihre Transportposition auf dem Transport- fahrzeug erreicht hat. 5. Die Maschine vorschriftsmäßig auf dem Transportfahrzeug verzurren. Die Zurrpunk- te (Fig. 15/1) sind gekennzeichnet. Dabei bedenken, dass die Maschine even- tuell keine Feststellbremse hat.
Maschinenversand auf einem Transportfahrzeug 3.2.2 Endladen der Maschine mit einem Traktor 1. Die Maschine zum Entladen von einem Transportfahrzeug an einen geeigneten Traktor anschließen, siehe Kapitel „Inbetriebnahme“, Seite 94 Kapitel „Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln“, Seite 103. Fig.
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Produktbeschreibung Fig. 31/... (1) Verstellhebel des mech. einstellbaren Saatgut-Abstreifers Fig. 31 Fig. 32/... (1) Zeiger des elektr. einstellbaren Saatgut-Abstreifers Fig. 32 Fig. 33/… (1) Optogeber, erfasst den Eintritt der Saatkörner in das Saatleitungsrohr. Störungen signalisiert der Optogeber an den Bordrechner, der dann Alarm auslöst.
Beachten aller Hinweise dieser Betriebsanleitung die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten die ausschließliche Verwendung von Original AMAZONE-Ersatzteilen. Andere Verwendungen als oben aufgeführt sind verboten und gelten als nicht bestimmungsgemäß. Für Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung trägt der Betreiber die alleinige Verantwortung ...
Produktbeschreibung Gefahrenbereich und Gefahrenstellen Der Gefahrenbereich ist die Umgebung der Maschine, in der Personen erreicht werden können durch arbeitsbedingte Bewegungen der Maschine und seiner Arbeitswerkzeuge durch aus der Maschine herausgeschleuderte Materialien oder Fremdkörper durch unbeabsichtigt absenkende, angehobene Arbeitswerkzeuge ...
Produktbeschreibung Typenschild und CE-Kennzeichnung 4.7.1 Typenschild und CE-Kennzeichnung VarioTrail 3000 Die Abbildung zeigt die Platzierung (Fig. 42/1) des Typenschildes und der CE-Kennzeichnung an der Maschine. Die CE-Kennzeichnung signalisiert die Einhal- tung der Bestimmungen der gültigen EU- Richtlinien. Fig. 42 Auf dem Typenschild und der CE- Kennzeichnung sind angegeben: (1) Masch.-Ident-Nr.
Produktbeschreibung 4.7.2 Typenschild und CE-Kennzeichnung EDX-VT 6000-C Die Abbildung zeigt die Platzierung (Fig. 42/1) des Typenschildes und der CE-Kennzeichnung an der Maschine. Die CE-Kennzeichnung signalisiert die Einhal- tung der Bestimmungen der gültigen EU- Richtlinien. Fig. 44 Auf dem Typenschild und der CE- Kennzeichnung sind angegeben: (1) Masch.-Ident-Nr.
Produktbeschreibung VarioTrail 3000 VarioTrail 3000 Straßentransportdaten ohne EDX-VT 6000-C EDX-VT 6000-C Transportlänge 5,95 5,95 Transportbreite 2,80 – 2,90 2,95 Gesamthöhe 2,70 – 3,95 2,70 – 3,95 in Deutschland und in vielen [kg] 2800 2800 maximale Zuladung anderen Staaten in Frankreich [kg] zulässiges Gesamtge-...
Der Behälter des Trailers dient, je nach Aussaatverfahren zum Mitführen von Saatgut oder Dünger. Eine Einzelkornsämaschine besteht aus dem Trailer VarioTrail 3000 (Fig. 47/1) und dem Heckmodul EDX-VT 3000-C (Fig. 47/2). In dieser Kombination wird der Behälter des Trailers mit Dünger befüllt.
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Aufbau und Funktion Fig. 48 Der Trailer besitzt einen Hauptrahmen (Fig. 48/1) mit Fahrwerk und Behälter (Fig. 48/2). Die Befesti- gung des Heckmoduls am Trailer erfolgt über eine Schnellkupplung (Fig. 48/3). Fig. 49 Die Schare des Heckmoduls werden vor dem Wenden am Feldende von der Schnellkupplung (Fig. 49/1) angehoben ...
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Aufbau und Funktion Fig. 50 Die Einzelkornsämaschine besteht aus dem Trailer VarioTrail 3000 (Fig. 50/1) und dem Heckmodul EDX-VT 3000-C. Das Heckmodul EDX-VT 3000-C ist mit einem zentral angeordneten Saatgutbehälter (Fig. 50/2) aus- gestattet. Die Einstellung der Saatgut-Ausbringmenge erfolgt durch Tasteneingabe in den Bordcompu- ter AMATRON.
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Aufbau und Funktion Fig. 51 Der Saatgutbehälter (Fig. 51/1) besitzt eine Vereinzelungstrommel (Fig. 51/2) auf der die exakte pneumatische Vereinzelung der Saatgutkörner erfolgt. Der zentral einstellbare Luftstrom setzt die Körner im Fließbett (Fig. 51/3) in Bewegung. Jede Trom- melbohrung wird von einem Saatgutkorn verschlossen. Bei Mehrfachbelegungen entfernen zentral einstellbare Abstreifer die überschüssigen Saatgutkörner.
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Aufbau und Funktion Optional kann jedes Saatleitungsrohr (Fig. 52/1) von einem schwenkbaren Modul (Fig. 52/2) ver- schlossen werden. Gesteuert werden die Module vom Bordcompu- ter (siehe Betriebsanleitung AMATRON). Fig. 52 Durch das Verschließen der Saatleitungsrohre mit Hilfe der Module (Fig. 53/1) lassen sich ...
Aufbau und Funktion Betriebsbremsanlage Die Maschine kann ausgestattet sein mit einer Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage hydraulischen Betriebsbremsanlage Die hydraulische Betriebsbremsanlage ist in Deutschland und einigen anderen EU-Ländern nicht zugelassen. Maschinen mit Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage und mit hydraulischer Betriebsbremsanla- ge besitzen eine Feststellbremse. Die Kurbel (Fig. 54) dient zum Betätigen der Feststellbremse. Feststellbremse anziehen: Kurbelumdrehungen nach rechts (R) Feststellbremse lösen:...
Aufbau und Funktion Bordcomputer AMATRON 3 Die Maschine ist mit dem Bordcomputer AMATRON 3 ausgestattet. Der AMATRON 3 ist ein maschinenübergreifen- des Bedien-Terminal für Düngerstreuer, Feld- spritzen und Sämaschinen. Der Bordcomputer AMATRON 3 besteht aus dem Bedien-Terminal (Fig. 55) ...
Aufbau und Funktion 5.2.1 Steuerung der Maschine mit dem Bordcomputer Die Hydraulikfunktionen der Maschine werden über den elektro-hydraulischen Steuerblock (Fig. 56/1) betätigt. Zunächst muss die gewünschte Hydraulikfunkti- on im AMATRON angewählt werden, bevor die Hydraulikfunktion über das entsprechende Steu- ergerät ausgeführt werden kann. Dieses Freischalten der Hydraulikfunktion im AMATRON ermöglicht das Bedienen aller Hyd- raulikfunktionen mit nur wenigen Traktor-...
Aufbau und Funktion Gebläse Das Gebläse (Fig. 59/1) erzeugt den Luftstrom zur Saatgutvereinzelung zur Düngerförderung. Das Gebläse wird von einem Hydraulikmotor (Fig. 59/2) angetrieben. Die Gebläse-Drehzahl bestimmt die erzeugte Luftmenge des Luftstroms. Je höher die Geblä- se-Drehzahl, desto größer die erzeugte Luft- menge.
Aufbau und Funktion 5.5.1 Gebläseanschluss an der Traktorhydraulik Wenn der Gebläsehydraulikmotor an der Trak- torhydraulik angeschlossen ist, muss der Traktor mit den richtigen Hydraulikanschlüssen ausge- stattet sein (siehe Kap. „Montagevorschrift hydr. Gebläseanschluss an der Traktorhydraulik, Seite 102). Fig. 61 Die Gebläse-Drehzahl einstellen (siehe Kap. 8.4, Seite 153) ...
Aufbau und Funktion Saatgut-Vereinzelung und Ausbringung 5.6.1 Saatgutbehälter Der Saatgutbehälter besitzt einen druckdicht verschließbaren Deckel (Fig. 64/1). Der Deckel wird mit einem verriegelbaren Hebel (Fig. 64/2) betätigt. Eine Gasdruckfeder unterstützt das Öffnen des Deckels. Fig. 64 Der Saatgutbehälter (Fig. 65/1) ist über dem Ge- häuse der Vereinzelungstrommel (Fig.
Aufbau und Funktion 5.6.2 Vereinzelungstrommel Unterschiedliche Saatgüter erfordern die Anpas- sung der Vereinzelungstrommel an das Saatgut. Die erforderliche Vereinzelungstrommel anhand der Tabelle (Fig. 67) auswählen und montieren (siehe Kapitel "Vereinzelungstrommel aus- / ein- bauen", Seite 196). Die Vereinzelungstrommeln unterscheiden sich durch die Anzahl der Reihen (Fig.
Aufbau und Funktion 5.6.3 Saatgutschieber Das Saatgut fließt aus dem Saatgutbehälter in das Fließbett (Fig. 68/1) unmittelbar vor die Ver- einzelungstrommel. Das Fließbett darf nicht komplett mit Saatgut ge- füllt sein. Bei der späteren Luftzufuhr kann sonst kein Wirbelbett entstehen. Gelangt zu viel Saatgut in das Fließbett, die Zu- laufmenge durch Verstellen des Saatgutschie- bers (Fig.
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Aufbau und Funktion Den Saatgutschieber mit dem Hebel (Fig. 70/1) betätigen. Die Ziffern auf der Skala, auf die der Zeiger (Fig. 70/2) des Hebels zeigt, dienen zur Orientierung. Die Einstellwerte der Tabelle (Fig. 71) entneh- men. Fig. 70 Skalenwert Saatgut Saatgutschieber Mais 2 –...
Aufbau und Funktion 5.6.4 Luftleitblech Luft, die durch das Fließbett strömt, versetzt die Saatgutkörner vor der Vereinzelungstrommel in Bewegung. Die Luftmenge ist richtig dosiert, wenn die Saat- gutkörner sich vor dem Sichtfenster (Fig. 72) locker bewegen (ohne zu springen) ...
Aufbau und Funktion 5.6.5 Saatgut-Abstreifer Mehrfachbelegungen und Fehlstellen in den Bohrungen der Vereinzelungstrommel werden nach Er- reichen der Arbeitsgeschwindigkeit von den Optogebern erkannt. Der AMATRON gibt Alarm. Mechanisch oder elektrisch einstellbare Saatgut-Abstreifer entfernen überschüssige Saatgutkörner. Die Verstellung des Zeigers (Fig. 75/1) bewirkt eine Veränderung der Abstreiferstellung.
Aufbau und Funktion 5.6.5.1 Saatgut-Abstreifer, mech. einstellbar Die Verstellung des Hebels (Fig. 77/1) bewirkt eine Veränderung der Abstreiferstellung. Die Ziffern auf der Skala, auf die der Zeiger (Fig. 77/2) des Hebels zeigt, dienen zur Orientierung. Die Einstellwerte der Tabelle ( Fig. 76) entneh- men.
Aufbau und Funktion 5.6.6 Schwallblech (Option), für Arbeiten am Hang Beim Befahren von Hanglagen kann das Saatgut in der Vereinzelung verrutschen. Einzelne Boh- rungen in der Trommel oder ganze Reihen wer- den dann nicht mehr mit Saatgut versorgt. Abhilfe schaffen Schwallbleche (Fig. 80/1), die das Verrutschen des Saatgutes im Fließbett ver- hindern können.
Aufbau und Funktion Doppelscheiben-Säschar Das Doppelscheiben-Säschar (Fig. 82/1) stützt sich auf den beiden Tragrollen (Fig. 82/2) ab und hält die Arbeitstiefe konstant ein. Das Doppel- scheiben-Säschar und die Tragrollen haben be- sonders große Durchmesser. Pflanzenreste vor dem Furchenformer (Fig. 82/3) werden vom Doppelscheiben-Säschar zur Seite geräumt.
Aufbau und Funktion 5.7.2 Saatgut-Ablagetiefe Mit einer Spindel (Fig. 84/1) wird die Saatgut- Ablagetiefe eingestellt. Die Skala (Fig. 84/2) dient als Einstellhilfe. Alle Säaggregate auf den gleichen Skalenwert einstellen. Die maximale Ablagetiefe beträgt 10 cm. Fig. 84 5.7.3 Schardruck (Doppelscheiben-Säschar) Der einstellbare Schardruck beträgt maximal 200 kg/Einheit.
Aufbau und Funktion 5.7.4 Bodenandruck und Intensität der Druckrollen Die einstellbaren Druckrollen (Fig. 87/1) schließen die Saatfurche und drücken den Boden über dem Saatgut an. Fig. 87 Bodenandruck der Druckrollen Der Bodenandruck der Druckrollen nimmt zu, je höher der Reiter (Fig. 87/2) im Zahnsegment (Fig.
Aufbau und Funktion 5.7.5 Sternräumer (Option) Die Sternräumer (Fig. 89/1) ebnen die Saatrillen- spur. Die Sternräumer sind Mulchsaat tauglich. Die Sternräumer (Fig. 89/1) sind einstellbar. Fig. 89 5.7.6 Klutenräumer (Option) Die Klutenräumer (Fig. 90/1) ebnen die Saatril- lenspur. Die Klutenräumer sind Mulchsaat tauglich. Die Klutenräumer (Fig.
Aufbau und Funktion Düngerbehälter Der Behälter (Fig. 91/1) ist gut zugänglich zum Befüllen, Abdrehen und zur Restmengen- Entleerung. Der freie Blick während der Arbeit auf die Werk- zeuge ist durch die Formgebung des Behälters gegeben. Die ganzflächige Öffnung des Behälters ermög- licht schnelles Befüllen.
Aufbau und Funktion 5.8.1 Digitale Dünger-Füllstandsüberwachung Ein Füllstandssensor überwacht den Düngerpegel im Düngerbehälter. Erreicht der Düngerpegel den Füllstandssensor, zeigt der AMATRON eine Warnmeldung an. Gleich- zeitig ertönt ein Alarmsignal. Dieses Alarmsignal soll den Traktorfahrer daran erinnern, rechtzeitig Dünger nachzufüllen. Die Höhenlage des Füllstandssensors (Fig. 94/1) ist von außen einstellbar durch Befestigung in einer der Halterungen.
Aufbau und Funktion 5.10 Wiegeeinrichtung (Option) Das Terminal (Fig. 96) zeigt das Gewicht [kg] des Behälterinhaltes nach dem Einschalten der Stromversorgung an. Zur Anzeige des korrekten Behälterinhaltes muss die Maschine tariert sein. Maschinen mit Wiegeeinrichtung liegt die Be- triebsanleitung bei. Die Taste (Fig.
Aufbau und Funktion 5.11 Dünger-Dosierer und Injektorschleuse Eine Walze (Fig. 98/1) dient zum Dosieren. Fig. 98 Die Dosierwalze wird von einem Elektromotor (Fig. 99/1) angetrieben (Volldosierung). Die Drehzahl der Dosierwalzen bestimmt die Ausbringmenge. Je höher die Drehzahl des Elektromotors, desto größer die Ausbringmenge.
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Fig. 100 Die austauschbaren Düsen (Fig. 101/1) der In- jektorschleuse haben die Bezeichnung Düse 62-125 (für größere Saugleistung) Düse 68-125. Die Düsen der VarioTrail 3000 kommen in Ab- hängigkeit des angebauten Moduls zum Einsatz. VarioTrail 3000 mit EDX-VT 6000-C Düse 62-125...
Aufbau und Funktion Die Arbeitsgeschwindigkeit ermittelt der Bord- computer aus den Impulsen des Radars (Fig. 104/1). Fig. 104 Beim Wechsel von normalem Boden auf schweren Boden kann die Ausbringmenge während der Ar- beit durch Tastendruck im AMATRON erhöht werden. 5.11.1 Einstellung der Ausbringmenge mit Abdrehprobe Geben Sie die gewünschte Ausbringmenge im Bordrechner ein (siehe Bordrechner- Betriebsanleitung).
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Aufbau und Funktion Das bei der Abdrehprobe anfallende Saatgut fällt in die Abdrehwanne. Die Abdrehwanne ist in einer Transporthalterung eingehängt und mit einem Klappstecker (Fig. 105/1) gesichert. Fig. 105 Die erste Abdrehprobe durchführen und das Gewicht der aufgefangenen Abdrehmenge im Bordcom- puter eingeben.
Aufbau und Funktion 5.11.2 Tabelle Dünger-Dosierwalzen 210 cm 660 cm Fig. 106 5.12 Dünger-Verteilerkopf Im Verteilerkopf (Fig. 107/1) wird der Dünger gleichmäßig auf alle Düngerschare verteilt. Fig. 107 EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Aufbau und Funktion 5.13 Einscheiben-Düngerschar Das Einscheiben-Düngerschar (Fig. 108/1) eig- net sich zum Ausbringen von Dünger auf ge- pflügten und gemulchten Böden. Fig. 108 Die Dünger-Ablagetiefe ist einstellbar. Die maximale Dünger-Ablagetiefe beträgt 15 cm. Den Druck, der auf die Zentralverstellung wirkt, ablesen ...
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Aufbau und Funktion elektronisch, durch Betätigung eines Stell- motors (Fig. 111/1, Option), der über den AMATRON in der Traktorkabine bedient wird. Fig. 111 Auf sehr leichtem Boden kann das Einscheiben- Düngerschar über eine in der Länge einstellbare Kette (Option, Fig. 112/1) vom Säschar in der Tiefe geführt werden.
Aufbau und Funktion 5.14 Spuranreißer (Option) Die hydraulisch betätigten Spuranreißer (Fig. 113/1) greifen abwechselnd rechts und links ne- ben der Maschine in den Boden ein. Hierbei erzeugt der aktive Spuranreißer eine Markierung. Diese Markierung dient dem Trak- torfahrer als Orientierungshilfe zum korrekten Anschlussfahren nach dem Wenden am Vorge- wende.
Aufbau und Funktion 5.15 Traktorrad-Spurlockerer (Option) Die Spurlockerer (Fig. 115) beseitigen die von den Traktoren erzeugten Reifenspuren. Steinen weichen die Spurlockerer aus. Ein Gas- druckstoßdämpfer bringt den Spurlockerer zu- rück in Arbeitsstellung. Die Spurlockerer sind horizontal und vertikal ein- stellbar. Fig.
Aufbau und Funktion 5.17 Beleuchtung der Arbeitswerkzeuge (Option) Der Arbeitsbereich der Werkzeuge kann bei nächtlicher Arbeit beleuchtet werden. Fig. 118 Der Stecker für die Beleuchtung ist in der 12 Volt Steckdose in der Traktorkabine angeschlossen. Der Schalter (Fig. 119) für die Beleuchtung kann an der Maschine oder in der Traktorkabine be- festigt werden.
Inbetriebnahme Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Inbetriebnahme Ihrer Maschine wie Sie überprüfen können, ob Sie die Maschine an ihren Trak- tor anbauen / anhängen dürfen. Vor Inbetriebnahme der Maschine muss der Bediener die Be- triebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Inbetriebnahme Eignung des Traktors überprüfen WARNUNG Gefahren durch Bruch beim Betrieb, unzureichende Standfestig- keit und unzureichende Lenk- und Bremsfähigkeit des Traktors bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz des Traktors! Überprüfen Sie die Eignung ihres Traktors, bevor Sie die Ma- schine an den Traktor anbauen oder anhängen. Sie dürfen die Maschine nur an solche Traktoren anbauen oder anhängen, die hierfür geeignet sind.
Inbetriebnahme 6.1.1 Berechnen der tatsächlichen Werte für Traktor-Gesamtgewicht, Traktor- Achslasten und Reifentragfähigkeiten, sowie der erforderlichen Mindest- Ballastierung Das zulässige Gesamtgewicht des Traktors, das im Fahrzeugschein angegeben ist, muss größer sein als die Summe aus Traktor-Leergewicht Ballastierungsmasse und Gesamtgewicht der angebauten Maschine oder Stützlast der angehängten Maschine.
Inbetriebnahme 6.1.1.1 Benötigte Daten für die Berechnung (angehängte Maschine) Die Berechnungen basieren auf den Daten der Maschine mit Heck- modul. Fig. 120 [kg] Traktor-Leergewicht siehe Traktor-Betriebsanleitung oder Fahr- zeugschein [kg] Vorderachslast des leeren Traktors [kg] Hinterachslast des leeren Traktors siehe technische Daten des Frontgewichtes [kg] Frontgewicht (falls vorhanden) oder wiegen [kg]...
Inbetriebnahme 6.1.1.2 Berechnung der erforderlichen Mindest-Ballastierung vorne G des Traktors zur V min Gewährleistung der Lenkfähigkeit Tragen Sie den Zahlenwert für die berechnete Mindest-Ballastierung , die an der Frontseite des Traktors benötigt wird, in die Tabelle V min (Kapitel 6.1.1.7) ein.
Inbetriebnahme 6.1.1.7 Tabelle Tatsächlicher Wert laut Zulässiger Wert laut Doppelte zulässige Berechnung Traktor- Reifentragfähigkeit Betriebsanleitung (zwei Reifen) Mindest-Ballastierung Front / Heck Gesamtgewicht Vorderachslast Hinterachslast Entnehmen Sie dem Fahrzeugschein Ihres Traktors die zulässi- gen Werte für Traktor-Gesamtgewicht, Achslasten und Reifen- tragfähigkeiten.
Inbetriebnahme 6.1.2 Voraussetzungen für den Betrieb von Traktoren mit angehängten Maschinen WARNUNG Gefahren durch Bruch beim Betrieb von Bauteilen durch unzu- lässige Kombinationen von Verbindungseinrichtungen! Achten Sie darauf, dass die Verbindungseinrichtung am Traktor eine ausreichende zulässige Stützlast für die tatsächlich vorhandene Stützlast auf- weist ...
Inbetriebnahme Traktor / Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtig- tes Verrollen sichern WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß bei Eingriffen an der Maschine durch unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt-Hydraulik des Traktors angehobenen, ungesicherten Maschine ...
Inbetriebnahme Montagevorschrift hydr. Gebläseanschluss an der Traktorhydraulik Der Staudruck von 10 bar darf nicht überschritten werden. Deshalb sind die Montagevorschriften beim Anschluss des hydr. Gebläsean- schlusses einzuhalten. Die Hydraulikkupplung der Druckleitung (Fig. 121/5) an ein ein- fach- oder doppelt wirkendes Traktor-Steuergerät mit Vorrang anschließen.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Beachten Sie beim An- und Abkuppeln von Maschinen das Kapitel "Sicherheitshinweise für den Bediener". VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten vor Einstell-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Unfallgefahr durch unbeabsichtigtes in Bewegung setzen von Dosie- rer oder anderen Maschinenkomponenten durch Radarimpuls.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln WARNUNG Quetschgefahr zwischen dem Heck des Traktors und der Ma- schine beim An- und Abkuppeln der Maschine! Betätigen Sie die Stellteile für die Dreipunkt-Hydraulik des Traktors und des Trailers nur von dem vorgesehenen Arbeitsplatz ...
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Übersicht – Versorgungsleitungen Schnitt- Baugruppe Funktion Hinweise stelle Zweileitungs- Bremsleitung gelb Druckluft- Kap. 7.2, Seite 106 Vorratsleitung Betriebsbremsanlage Hydraulische nicht zulässig in Deutschland und eini- Kap. 7.3, Seite 112 Betriebsbremsanlage gen anderen EU-Ländern Stecker (7-polig) Straßenverkehrslichtanlage (Option) Zapfwellengetriebene Antrieb Gebläse-Hydraulikmotor...
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage Die Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage besitzt eine Vorratsleitung mit Kupplungskopf (rot) eine Bremsleitung mit Kupplungskopf (gelb) Fig. 122 WARNUNG Wenn die Maschine abgekuppelt vom Traktor mit vollem Druck- luftbehälter abgestellt wird, wirkt die Druckluft des Druckluftbe- hälters auf die Bremsen und die Räder blockieren.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln GEFAHR Die Maschine vor dem Abkuppeln vom Traktor mit Unterlegkeilen si- chern und die Maschinen-Feststellbremse anziehen. Die Unterlegkeile erst nach dem Ankuppeln der Maschine am Traktor entfernen. Danach die Maschinen-Feststellbremse lösen. Das Einhalten der Wartungsintervalle ist unerlässlich für das ord- nungsgemäße Funktionieren der Bremsanlage.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 3. Die Deckel (Fig. 123/1) der Kupplungsköpfe am Traktor öffnen. 4. Die Dichtringe der Kupplungsköpfe auf Be- schädigungen und Sauberkeit überprüfen. 5. Verschmutzte Dichtringe säubern, beschä- digte Dichtringe austauschen. 6. Den Kupplungskopf der Bremsleitung (gelb) vorschriftsmäßig in der gelb markierten Kupplung (Fig.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 1. Die Maschine gegen unbeabsichtigtes Ver- rollen sichern durch Anziehen der Feststellbremse Benutzen der Unterlegkeile. 2. Den Kupplungskopf (Fig. 124) der Vorrats- leitung (rot) lösen. 3. Den Kupplungskopf der Bremsleitung (gelb) lösen. 4.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.2.4 Stellung des Bremslastverstellhebels der Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage Die Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage besitzt einen Bemslastverstellhebel (Fig. 126/1). Mit dem Bemslastverstellhebel wird der Brems- druck in Abhängigkeit des Maschinengewichtes eingestellt. Der Bemslastverstellhebel kann drei Stellungen einnehmen. Fig. 126 Das Piktogramm (Fig. 127) zeigt die Stellung des Bremslastverstellhebels in abhängig ...
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Beispiele Stellung Bemslastverstellhebel (Fig. 128/1): VarioTrail mit leerem Behälter und EDX-Heckmodul. Fig. 128 Stellung Bemslastverstellhebel (Fig. 129/1): VarioTrail mit vollem Behälter und Citan-Heckmodul. Fig. 129 Stellung Bemslastverstellhebel (Fig. 130/1): VarioTrail mit leerem Behälter ohne Heckmodul. Fig.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Hydraulische Betriebsbremsanlage Das Traktor-Bremspedal nach dem Ankuppeln der Maschine und dem Anschließen der Hydrauli- schen-Betriebsbremsanlage mindestens 10 Sekunden bei laufendem Motor betätigen. Dadurch füllt sich der Hydrospeicher. Bei gefülltem Hydrospeicher spricht die Betriebsbremsanlage der Maschine bei Betätigung des Traktor-Bremspedals oder der Traktor-Feststellbremse an.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.3.1 Hydraulische Betriebsbremsanlage ankuppeln 1. Die Maschinen-Feststellbremse anziehen. 2. Die Maschine am Traktor ankuppeln. 3. Die Schutzkappe (Fig. 132/1) entfernen. Fig. 132 4. Die Hydraulik-Muffe (Fig. 133) und den trak- torseitigen Hydraulik-Stecker reinigen. 5. Die Hydraulik-Muffe mit dem Hydraulik- Stecker Kuppeln.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 6. Die Maschinen-Feststellbremse lösen. 7. Das Abreißventil über das Seil (Fig. 134/1) mit dem Traktor verbinden. Kommt es zu einer unfallbedingten Tren- nung von Traktor und Maschine, wird die Maschine abgebremst. Fig. 134 8. Den Hydrospeicher (Fig. 135) vor Fahrtan- tritt füllen.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.3.2 Hydraulische Betriebsbremsanlage abkuppeln 1. Den Hydrospeicher (Fig. 136) entleeren. Fig. 136 2. Das Ventil (Fig. 137/1) betätigen. Dadurch entleert sich der Hydrospeicher. Fig. 137 3. Die Maschinen-Feststellbremse anziehen. 4. Die Hydraulik-Muffe (Fig. 138) entkuppeln. Die Hydraulik-Muffe kann nur mit lee- rem Hydrospeicher erneut am Traktor angekuppelt werden.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Hydraulikschlauch-Leitungen WARNUNG Infektionsgefahr durch unter hohem Druck austretendes Hydrauli- köl! Achten Sie beim An- und Abkuppeln der Hydraulikschlauch-Leitungen darauf, dass die Hydraulik-Anlage sowohl traktor- als auch maschinen- seitig drucklos ist. Suchen Sie bei Verletzungen mit Hydrauliköl sofort einen Arzt auf. Kennzeichnung der maschinenseitigen Hydraulikleitungen Maschinenseitig besitzt jede Hydraulik- Schlauchleitung einen Griff, der Ihnen das An-...
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 1. Verschwenken Sie den Betätigungs-Hebel am Steuergerät auf dem Traktor in Schwimm-Stellung (Neutral-Stellung). 2. Reinigen Sie die Hydraulik-Stecker der Hydraulikschlauch-Leitungen, bevor Sie die Hydraulikschlauch-Leitungen mit dem Trak- tor kuppeln. 3. Kuppeln Sie die Hydraulikschlauch- Leitung(en) mit dem(n) Traktor- Steuergerät(en).
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Trailer und Traktor GEFAHR Die vom Traktor getrennte Maschine immer mit der Betriebs-Feststellbremse und 2 Unterlegkeilen sichern. 4 Unterlegkeilen sichern, wenn die Maschine keine Brems- anlage besitzt! Maschinen mit Heckmodul können ein- oder ausgeklappt an- bzw. abgekuppelt werden.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Beim Wenden der Kombination darf der Traktor- reifen nicht mit dem Maschinenrahmen kollidie- ren. Die Maschine besitzt ein teleskopierbares Deich- selrohr (Fig. 142/1). Drei Abstände können zwi- schen Unterlenker und Maschinenrahmen durch Verschieben des Deichselrohres eingestellt wer- den (siehe Kap.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 5. Die Traktorunterlenker-Sicherung öffnen, d.h. sie muss kuppelbereit sein. 6. Die Traktor-Unterlenkerhaken so ausrichten, dass sie mit den Anlenkpunkten der Maschine fluch- ten. 7. Personen aus dem Gefahrenbereich zwischen Traktor und Maschine verweisen. 8. Den Traktor rückwärts an die Maschine heranfahren und mit den Unterlenkerhaken des Traktors die Kugelhülsen der Maschine aufnehmen.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 14. Die Unterlegkeile in die Halterungen schie- ben und sichern. Fig. 146 15. Den Stecker (Fig. 147/1) der Beleuchtung in die Steckdose in der Traktorkabine einste- cken. Der Schalter (Fig. 147/2) dient zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung (Fig.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.5.2 Trailer vom Traktor abkuppeln 1. Das Gespann auf einer waagerechten Abstellfläche mit festem Untergrund gerade ausrichten. 2. Den Scharrahmen vollständig absenken, wenn die Ausleger der Maschine ausgeklappt sind. WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß...
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7. Den Düngerbehälter entleeren (siehe Kap. „Düngerbehälter und/oder Dosierer entleeren“, Seite 183). Die Maschine nur mit leerem Düngerbehälter vom Traktor abkuppeln. 8. Den Saatgutbehälter entleeren (siehe Kap. „Saatgutbehälter und/oder Saatgut-Vereinzelung ent- leeren“, Seite 180). Die Maschine nur mit leerem Saatgutbehälter vom Traktor abkuppeln. 9.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Stützfuß ─ Stütz- und Transportstellung Stützstellung 15. Den Stützfuß abklappen, mit dem Bolzen (Fig. 152/1) abstecken und mit dem Klappstecker sichern. Fig. 152 Transportstellung 16. Den Stützfuß hochklappen, mit dem Bolzen (Fig. 153/1) abstecken und mit dem Klappstecker sichern.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Heckmodul an- und abkuppeln Die Injektorschleuse besitzt eine austauschbare Düse, die in Abhän- gigkeit des Heckmoduls zum Einsatz kommt (siehe Kap. 5.11, Seite 84). Die Injektorschleusen-Düse vor dem Ankuppeln des Heckmoduls an den Trailer prüfen und ggf. austauschen. 7.7.1 Die Injektorschleusen-Düse austauschen 1.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 6. Den Hebel (Fig. 156/1) abschrauben. Ein Blick von unten zeigt den montierten Hebel. Der Hebel ist handfest mit der Injek- torschleusen-Düse (Fig. 156/2) verschraubt. Fig. 156 7. Die Düse (Fig. 157/1) aus der Injektor- schleuse herausziehen und austauschen.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.7.2 Das Heckmodul an einer AMAZONE-VarioTrail 3000 ankuppeln GEFAHR Das Heckmodul nur an einer AMAZONE-VarioTrail 3000 ankup- peln. Das Ankuppeln des Heckmoduls an andere Trägerfahrzeuge ist ver- boten. Fig. 159 1. Die Unterlenker (Fig. 159/1) absenken.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß entstehen für Personen, wenn sich die Maschine un- beabsichtigt vom Traktor löst! Verwenden Sie die vorgesehenen Einrichtungen zum Verbin- den der Maschinen bestimmungsgemäß. Kontrollieren Sie Ober- und Unterlenkerbolzen bei jedem Kup- peln der Maschine auf augenfällige Mängel.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 10. Die Förderleitungen verbinden. 11. Alle hydraulischen Versorgungsleitungen am Trailer anschließen (siehe Kap. „Übersicht – Versorgungsleitungen“, Seite 105). Fig. 162 12. Den Maschinenstecker kuppeln und die Verbindung sichern. Fig. 163 13. Den Stecker (Fig. 147/1) der Scharrahmen- Beleuchtung (Option) einstecken.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 14. Die Stützfüße (Fig. 165/1) hochschieben und sichern. Fig. 165 15. Vor Antritt der Fahrt Den Verlauf der Versorgungsleitungen prüfen die Funktion der Brems- und Lichtanlage überprüfen eine Bremsprobe durchführen. EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.7.3 Heckmodul abkuppeln WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch unzureichende Standfestigkeit und Umkippen der abgekuppelten Maschine! Das Gespann auf einer waagerechten Abstellfläche mit festem Un- tergrund abstellen. 1. Das Gebläse abstellen (siehe Kap. „Gebläse-Drehzahl einstellen“, Seite 153). 2.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 9. Alle Hydraulikschlauch-Leitungen abkup- peln (siehe Kap. „Hydraulikschlauch- Leitungen abkuppeln“, Seite 117) 10. Die Förderleitungen (Fig. 167/1) trennen. Fig. 167 11. Den Maschinenstecker trennen. Fig. 168 12. Den Oberlenker (Fig. 169/1) lösen. Fig. 169 13.
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Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 14. Das Heckmodul auf den Stützfüßen abstel- len. 15. Die Sicherung der Trailer-Unterlenker öff- nen. 16. Person aus dem Gefahrenbereich zwischen den Maschinen verweisen. 17. Die Trailer-Unterlenker absenken und den Traktor vorziehen. GEFAHR Beim Vorziehen des Traktors darf sich keine Person zwischen Trak- Fig.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln Zapfwellengetriebene Hydraulikpumpe GEFAHR Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Starten und unbeabsich- tigtes Verrollen von Traktor und Maschine! Hydraulikpumpe und Traktor-Zapfwelle nur kuppeln/entkuppeln, wenn Traktor und Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeab- sichtigtes Verrollen gesichert sind. WARNUNG Heiße Bauteile können Verbrennungen verursachen.
Trailer und Heckmodul an- und abkuppeln 7.8.2 Hydraulikpumpe abkuppeln 1. Die Maschine auf einer waagerechten Ab- stellfläche mit festem Untergrund gerade ausrichten. 2. Die Maschine auf dem Stützfuß abstellen (siehe Kap. 7.6, Seite 124). 3. Den Traktor und die Maschine gegen unbe- absichtigtes Starten und unbeabsichtigtes in Bewegung setzen sichern (siehe Kap.
Einstellungen Einstellungen WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen Maschine. unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen der Traktor-Maschine-Kombination.
Einstellungen Saatgut-Dosierung und Ausbringung VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten vor Einstell-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Unfallgefahr durch unbeabsichtigtes in Bewegung setzen von Dosie- rer oder anderen Maschinenkomponenten durch Radarimpuls. 8.1.1 Aussaatmenge einstellen Stellen Sie im AMATRON einmalig ein: ...
Einstellungen 8.1.3 Luftleitblech einstellen 1. Stellen Sie das Luftleitblech mit dem Hebel (Fig. 179/1) ein (siehe Einstellhinweis, Kap. 5.6.4, Seite 73). 2. Den federbelasteten Hebel beim Lösen der Rändelschraube (Fig. 179/2) festhalten. 3. Die Hebelstellung mit der Rändelschraube sichern. Fig. 179 Diese Einstellung nimmt Einfluss auf die Belegung der Saatgutkörner in den Bohrungen der Vereinzelungstrommel.
Einstellungen 8.1.4 Saatgut-Abstreifer einstellen Diese Einstellung nimmt Einfluss auf die Belegung der Saatgutkörner in den Bohrungen der Vereinzelungstrommel. Mehrfachbelegungen und Fehlstellen in den Bohrungen der Verein- zelungstrommel werden nach Erreichen der Arbeitsgeschwindigkeit von den Optogebern erkannt. Der AMATRON gibt Alarm. Saatgut-Abstreifer (mechanische Einstellung) 1.
Einstellungen 8.1.5 Das Heckmodul auf dem Feld ausrichten Das Heckmodul nach dem Ankuppeln an den Traktor waagerecht ausrichten, damit die Fang- rollen (Fig. 182/1) in den geformten Rillen stets Bodenkontakt haben. Wird die Maschine nicht ausgerichtet, können die Fangrollen vom Boden abheben und die Saat- gutkörner nach Austritt aus dem Schussrohr (Fig.
Einstellungen 8.1.6 Saatgutablagetiefe einstellen Die Saatgutablagetiefe und den Kornabstand kontrollieren nach jeder Einstellung der Saatgut-Ablagetiefe beim Wechsel von leichtem auf schweren Boden und umge- kehrt. Die Tragrollen dringen bei leichten Böden tiefer in den Bo- den ein als bei schwereren Böden. 1.
Einstellungen 8.1.6.1 Schardruck einstellen Die nachfolgende Einstellung nur auf dem Feld, bei laufendem Ge- bläse (Vereinzelung) vornehmen. Werkseitig ist der Druck auf 20 bar eingestellt. 1. Die Kontermutter (Fig. 186/1) lösen. 2. Den Schardruck durch Verdrehen der Ven- tilschraube (Fig. 186/2) einstellen. ...
Einstellungen 8.1.7 Die Saatfurche verschließen durch Verstellen der Druckrolle 1. Den Hebel (Fig. 187/1) kurz anheben und den Reiter (Fig. 187/2) im Zahnsegment (Fig. 187/3) abstecken. 2. Die Druckrollen (Fig. 187/4) gleichmäßig axial verstellen und sichern (Sicherungs- ring, Fig. 187/5). 3.
Einstellungen 8.1.9 Klutenräumer einstellen Den Klutenräumer (Fig. 190/1) mit zwei Bolzen (Fig. 190/2) und 4 Scheiben (Fig. 190/3) am Schar abstecken. Die Bolzen mit Klappsteckern (Fig. 190/4) sichern. Fig. 190 8.1.10 Saatgutablagetiefe und Kornabstand kontrollieren 1. Ca. 100 m mit Arbeitsgeschwindigkeit sä- 2.
Einstellungen Dünger-Dosierung und Ausbringung VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten vor Einstell-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Unfallgefahr durch unbeabsichtigtes in Bewegung setzen von Dosie- rer oder anderen Maschinenkomponenten durch Radarimpuls. 8.2.1 Düngermenge einstellen mit Abdrehprobe 1. Die Dünger-Ausbringmenge im AMATRON einstellen.
Einstellungen 7. Die Öffnung unter der Injektorschleuse öff- nen. 7.1 Den Hebel (Fig. 194/1) in Fahrtrich- tung (siehe Pfeil) nach rechts stellen. Fig. 194 8. Die gewünschte Ausbringmenge im AMATRON einstellen. 8.1 Die Einstellung der Ausbringmenge mit Abdrehprobe anhand der Betriebsanleitung AMATRON durchführen (siehe Kap.
Einstellungen 8.2.3 Dosierwalze aus- / einbauen Mit leerem Behälter lässt sich die Dosierwalze leichter austauschen. 1. Die Behälteröffnung zum Dosierer schließen (nur bei gefülltem Behälter erforderlich). 1.1 Den Schlüssel (Fig. 196/1) aus der Hal- terung nehmen. Fig. 196 1.2 Zwei Muttern (Fig. 197/1) lösen, nicht abschrauben.
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Einstellungen 2. Zwei Schrauben (Fig. 199/1) lösen. Fig. 199 3. Den Lagerdeckel verdrehen und abziehen. Fig. 200 Der Lagerdeckel besitzt einen O-Ring (Fig. 201/1). Den O-Ring auf Beschä- digung prüfen und ggf. austauschen. Fig. 201 4. Die Dosierwalze herausziehen. Die Montage der Dosierwalze erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Einstellungen Den Schieber in Parkposition befesti- gen. Fig. 203 8.2.4 Düngerablagetiefe einstellen 1. Die Kontermutter (Fig. 204/1) lösen. 2. Die Ventilschraube (Fig. 204/2) verdrehen zum Einstellen des Düngerschardruckes. Den Düngerschardruck am Manometer (Fig. 204/3) ablesen. 3. Die Kontermutter anziehen. 4.
Einstellungen Wiegeeinrichtung (Option) Die Taste (Fig. 205/1) an der rechten Seite des Wiegeterminals dient zum Blättern im Menü Ausführen und Bestätigen. Fig. 205 Blättern im Menü Taste kurz drücken Ausführen und Bestätigen Taste bis zum Blinken der Einheitenbeleuchtung (2-3 Sekun- den) drücken.
Einstellungen 8.3.2 Kalibrieren der Wiegeeinrichtung (Fachwerkstatt) Das Kalibrieren ist der Abgleich des sich verändernden Behälterinhaltes mit der Anzeige im Wiege- terminal. Bei Lieferung der Maschine ist die Wiegeeinrichtung kalibriert. Die Kalibrierung sollte nur vom Kun- dendienst durchgeführt werden. Beim Kalibrieren werden dem Wiegeterminal zwei Werte zugewiesen. ...
Einstellungen Gebläse-Drehzahl einstellen Diese Einstellung ist auch erforderlich, wenn der Gebläseantrieb über die Traktorzapfwelle erfolgt. Den Deckel (Fig. 207) des Saatgutbe- hälters vor dem Einschalten des Geblä- ses verschließen bei laufendem Gebläse immer geschlossen halten. Fig. 207 GEFAHR Die maximale Gebläse-Drehzahl von 4000 1/min.
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Einstellungen Gebläsedrehzahl einstellen am Stromregelventil des Traktors 1. Die Grundeinstellung des Druckbegrenzungsventils vornehmen nach Kap. 8.4.1.1 oder Kap. 8.4.2.1. Die Einstellungen richten sich nach der Ausführung des Druckbegrenzungsventils (siehe unten). 2. Die Gebläsedrehzahl danach am Stromregelventil des Traktors einstellen. Gebläsedrehzahl einstellen bei Traktoren ohne Stromregelventil Die Gebläsedrehzahl einstellen nach Kap.
Einstellungen 8.4.2 Druckbegrenzungsventil mit Sechskant-Außenkontur Fig. 211 Fig. 212 8.4.2.1 Druckbegrenzungsventil-Grundeinstellung Grundstellung 1. Die Kontermutter (Fig. 211) lösen. 2. Die Schraube mit dem Innensechskantschlüssel (Fig. 211/1) ganz eindrehen (rechts herum). 3. Die Schraube mit dem Innensechskantschlüssel 3 Umdrehungen herausdrehen. 4. Die Kontermutter festziehen. 8.4.2.2 Gebläsedrehzahl einstellen bei Traktoren ohne Stromregelventil Diese Einstellung nur vornehmen, wenn der Gebläse-Hydraulikmotor an der Traktorhydraulik ange-...
Einstellungen Spuranreißerlänge und Arbeitsintensität einstellen GEFAHR Der Aufenthalt im Schwenkbereich der Spuranreißer ist verbo- ten. 1. Personen aus dem Gefahrenbereich verweisen. 2. Beide Spuranreißer auf dem Feld gleichzeitig ausklappen (siehe Betriebsanleitung AMATRON) und einige Meter fahren. 3. Traktor-Zapfwelle abschalten, Traktor-Feststellbremse anziehen, Traktormotor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
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Einstellungen Spuranreißerlänge A = Reihenabstand R [cm] x Anzahl der Säaggregate Beispiel: Reihenabstand R: ....75 cm Anzahl der Säaggregate: ..8 Spuranreißerlänge A = 75 cm x 8 Spuranreißerlänge A = 600 cm Die Spuranreißerlänge A, gemessen von Maschi- nenmitte bis zur Aufstandsfläche der Spuranreißer- scheibe am Boden entspricht der Arbeitsbreite.
Einstellungen Traktorrad-Spurlockerer einstellen Spurlockerer horizontal einstellen: 1. Die Schrauben (Fig. 216/1) lösen und den Spurlockerer horizontal verschieben. Spurlockerer vertikal einstellen: 1. Den Spurlockerer am Griff festhalten. 2. Das Klemmstück (Fig. 216/2) gibt den Spurlockerer beim Herausziehen frei. 3. Den Spurlockerer vertikal verstellen und mit dem Klemmstück fixieren.
Transportfahrten Transportfahrten Fig. 218 GEFAHR Nicht zugelassen auf öffentlichen Straßen und Wegen ist der Transport der am Traktor angehängten Maschine über 3,0 m Breite in Deutschland und einigen anderen Ländern. Maschine in Straßentransportstellung bringen Das Gebläse ausschalten. Spuranreißer in Transportstellung bringen ..............Seite 169 Die Traktor-Radspurlockerer in Transportstellung bringen ..........
Transportfahrten Gesetzliche Vorschriften und Sicherheit Beim Befahren öffentlicher Straßen und Wege müssen Traktor und Maschine den nationalen Stra- ßenverkehrsvorschriften (in Deutschland die StVZO und die StVO) und den Unfallverhütungsvorschrif- ten (in Deutschland denen der Berufsgenossenschaft) entsprechen. Fahrzeughalter und Fahrzeugführer sind für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verant- wortlich.
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Transportfahrten Vor Fahrtantritt das Kapitel "Sicherheitshinweise für den Bediener" beachten und folgende Punkte überprüfen: die Einhaltung des zulässigen Gewichtes den ordnungsgemäßen Anschluss der Versorgungsleitungen die Lichtanlage auf Beschädigung, Funktion und Sauberkeit die Warntafeln und gelben Strahler müssen sauber und dürfen nicht beschädigt sein ...
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Transportfahrten GEFAHR Die Behälter vor der Transportfahrt entleeren. Die Bremsanlage ist nur für Fahrten mit leeren Behältern ausgelegt. WARNUNG Sturzgefahr von der Maschine beim unerlaubten Mitfahren! Verboten ist das Mitfahren von Personen auf der Maschine und/oder das Besteigen von laufenden Maschinen. Verweisen Sie Personen vom Beladeplatz, bevor Sie mit der Maschi- ne anfahren.
Einsatz der Maschine Einsatz der Maschine Beachten Sie beim Einsatz der Maschine das Kapitel „Warnbildzeichen und sonstige Kennzeichnungen an der Maschine“ das Kapitel „Sicherheitshinweise für den Bediener“. Das Beachten dieser Kapitel dient Ihrer Sicherheit. WARNUNG Die Traktor-Steuergeräte nur in der Traktorkabine betätigen. WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Einziehen und Fangen beim Betrieb der Maschine ohne vorgesehene Schutzeinrichtungen!
Einsatz der Maschine 10.1 Arbeitsbeginn Fig. 219 1. Die Maschine am Feldanfang in Arbeitsposition bringen 2. Anwesende Personen auf einen Mindestabstand von 20 m zur Maschine verweisen. 3. Die Maschinenausleger und die Spuranreißer ausklappen ..........Seite 84 4. Die Maschine unmittelbar vor dem Eintauchen der Werkzeuge in den Boden leicht vorziehen 5.
Einsatz der Maschine 10.2 Maschinenausleger und Spuranreißer aus- / einklappen GEFAHR Bevor Sie die Maschinenausleger und Spuranreißer aus- oder einklappen, verweisen Sie Personen aus dem Schwenkbereich der Maschinenausleger des Heckrahmens der Spuranreißer. Richten Sie Traktor und Maschine auf ebener Fläche gerade aus, be- vor Sie die Maschinenausleger aus- oder einklappen.
Einsatz der Maschine 10.2.1 Maschinenausleger ausklappen (von Transport- in Arbeitsstellung) 1. Die Traktor-Feststellbremse anziehen. 2. Den Traktor-Motor einschalten. 3. Die Traktor-Zapfwelle ausschalten. 4. Den AMATRON einschalten. 4. Im AMATRON anwählen: „Maschine ausklappen“. 5. Die Maschinenausleger (Fig. 221/1) aus der Transporthalterung (Fig. 221/2) her- ausheben.
Einsatz der Maschine 6. Die Maschinenausleger ausklappen. 6.1 Das Steuergerät 2 solange betätigen, bis die Maschinenausleger vollständig ausgeklappt sind. 7. Das Traktor-Steuergerät 2 in Neutralstel- lung stellen und während der Arbeit in Neu- tralstellung belassen. Fig. 224 8. Den angehobenen Heckrahmen in Arbeits- stellung absenken.
Einsatz der Maschine 10.2.2 Spuranreißer in Transportstellung bringen - Arbeiten ohne Spuranreißer GEFAHR Personen aus dem Gefahrenbereich der Spuranreißer verweisen. 1. Taste „Parken“ drücken (siehe Betriebsan- leitung AMATRON). 2. Das Steuergerät 1 solange betätigen, bis beide Spuranreißer an den Maschinenaus- legern anliegen.
Einsatz der Maschine 10.2.3 Maschinenausleger einklappen Den Saatgutbehälter-Deckel vor dem Einklappen schließen und ver- riegeln. Der unverriegelte Saatgutbehälter-Deckel kann beim Einklappen der Maschinenausleger mit anderen Maschinenteilen kollidieren. 1. Die Traktor-Feststellbremse anziehen. 2. Den Saatgutbehälter-Deckel (Fig. 228) schließen und verriegeln. Fig. 228 3.
Einsatz der Maschine 6. Die Maschinenausleger einklappen. 6.1 Das Steuergerät 2 solange betätigen, bis beide Maschinenausleger (Fig. 230/1) an den Kufen (Fig. 230/2) der Transporthalterung anliegen. Auf eventuelle Kollisionen mit der Maschine achten. Die Neigung des Heckrahmens (sie- he Fig. 229) evtl. korrigieren. 7.
Einsatz der Maschine 8. Die Maschine, durch Betätigen der Trak- torunterlenker waagerecht stellen. Die Maschine erfordert ausreichend Bodenfreiheit in allen Fahrsituatio- nen. Fig. 232 10.3 Saatgut- und Düngerbehälter befüllen GEFAHR Die Maschine vor dem Befüllen am Traktor ankuppeln. Traktor-Zapfwelle abschalten, Traktor-Feststellbremse an- ziehen, Traktormotor abstellen und Zündschlüssel abzie- hen.
Einsatz der Maschine 10.3.1 Saatgutbehälter befüllen 1. Den Heckrahmen absenken. 2. Traktor-Zapfwelle abschalten, Traktor- Feststellbremse anziehen, Traktormotor abstellen und Zündschlüssel abziehen. 3. Die Trittstufe (Fig. 233) nach unten klappen. 3.1 Den Federstecker (Fig. 233/1) entfer- nen. 3.1 Die Trittstufe anheben und nach unten klappen.
Einsatz der Maschine 10.3.2 Düngerbehälter befüllen 1. Die Maschine am Traktor ankuppeln. 2. Traktor-Zapfwelle abschalten, Traktor-Feststellbremse anziehen, Traktormotor abstellen und Zündschlüssel abziehen. 3. Über die Trittstufen gelangen Sie zur Ein- füllöffnung des Behälters. 4. Die Rollplane ist mit zwei Spannelementen gesichert.
Einsatz der Maschine 10.3.2.1 Behälter befüllen mit der Befüllschnecke 1. Die Maschine am Traktor ankuppeln ausklappen auf den Scharen abstellen. 2. Traktor-Feststellbremse anziehen. Fig. 236 3. Die Sicherung der Befüllschnecke lösen. Fig. 237 4. Personen aus dem Schwenkbereich der Befüllschnecke verweisen.
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Einsatz der Maschine 9. Den Einfülltrichter der Befüllschnecke, z.B. von einem Versorgungsfahrzeug beschi- cken. Fig. 240 10. Personen aus dem Schwenkbereich der Be- füllschnecke verweisen. 11. Den Hebel (Fig. 241/2) solange nach oben drücken, bis die Befüllschnecke vollständig eingeklappt ist. Fig.
Einsatz der Maschine 10.4 Während der Arbeit Fig. 243 10.4.1 Übersicht Kontrollen Kontrolle nach den ersten 100 m, Die Ablagetiefe und den Kornab- siehe die mit Arbeitsgeschwindigkeit zu- stand des Saatgutes kontrollieren Kap. 8.1.10 rückgelegt worden sind Kontrolle nach dem Wechsel von Arbeitsintensität der Saatandruck- leichten auf schweren Boden und rollen kontrollieren...
Einsatz der Maschine 10.4.2 Wenden am Feldende Vermeiden Sie starkes Abbremsen und Beschleunigen um Ablage- fehler in der Längsverteilung zu verhindern. Die Drehzahl der Vereinzelungstrommel wird in Abhängig von der Traktorgeschwindigkeit geregelt und passt sich unmittelbar nur der normalen Geschwindigkeitsänderung an. Das Anheben des Saatgutbehälters, z.B.
Einsatz der Maschine 10.5 Arbeitsende Die leere Maschine nach der Arbeit auf dem Feld in Straßentransportstellung bringen (siehe Kap. „Maschine in Straßentransportstellung bringen“, Seite 160). Dosierer nach dem Einsatz entleeren und reinigen! Bei Dosierern, die nicht entleert und gereinigt werden, ...
Einsatz der Maschine 10.5.1 Saatgutbehälter und/oder Saatgut-Vereinzelung entleeren WARNUNG Bei laufendem Gebläse (Vereinzelung) steht der Saatgutbehälter unter Druck. VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten vor Einstell-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Unfallgefahr durch unbeabsichtigtes in Bewegung setzen von Dosie- rer oder anderen Maschinenkomponenten durch Radarimpuls. 1.
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Einsatz der Maschine 5. Die Bodenklappe (Fig. 248/1) öffnen. Die Bodenklappe ist mit Schnellspannern (Fig. 248/2) fixiert. Fig. 248 6. Die Halterung abklappen und sichern [Klappstecker (Fig. 249/1)]. Fig. 249 7. Die Auffangwanne in die Halterung stellen. Fig. 250 8. Das Sieb lösen. Fig.
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Einsatz der Maschine Gebrauchen Sie den mitgelieferten Sechskantschlüssel. Fig. 252 9. Ziehen Sie das Sieb (Fig. 253/1) langsam aus dem Gehäuse. Das Saatgut fällt in die Auffangwanne (Fig. 253/2). Fig. 253 10. Den Sammelbehälter entleeren. 10.1 Den Verschluss (Fig. 254/1) mit dem mitgelieferten Sechskantschlüssel (Fig.
Einsatz der Maschine 10.5.2 Düngerbehälter und/oder Dosierer entleeren VORSICHT Den Bordcomputer ausschalten vor Transportfahrten vor Einstell-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Unfallgefahr durch unbeabsichtigtes in Bewegung setzen von Dosie- rer oder anderen Maschinenkomponenten durch Radarimpuls. 10.5.3 Dosierer entleeren 1. Das Gebläse ausschalten. 2.
Einsatz der Maschine 6. Den Drehschieber (Fig. 257/1) der Injektor- schleuse öffnen. Das Dosiergut im Dosierer fällt in die Abdrehwanne. 7. Die Dosierwalze ausbauen (siehe Kap. „Dosierwalze aus- / einbauen“, Seite 147). Fig. 257 8. Den Gehäusedeckel (Fig. 258/1) schließen. 9.
Störungen Störungen WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen Maschine. unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen der Traktor-Maschine-Kombination.
Störungen 11.2 Saatleitungsrohr reinigen GEFAHR Das Gebläse (Vereinzelung) niemals einschalten bei einer vom Gehäuse getrennten Saatgutleitung bei angehobenen Druckrollen. Saatgutkörner können mit hoher Energie unkontrolliert austreten und Verletzungen an ungeschützten Körperteilen, insbesondere an den Augen hervorrufen. Der AMATRON alarmiert, wenn ein oder mehre- re Schare verstopfen und das Saatgut nicht mehr im Boden abgelegt wird.
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Störungen Saatleitungsrohr reinigen 1. Das Gebläse ausschalten. 2. Die Schare soweit anheben, dass sie gera- de vom Boden freikommen. 3. Zwei Schrauben (Fig. 262/1) lösen, nicht entfernen. Fig. 262 4. Die Druckrollen hochklappen und am Bügel (Fig. 263/1) einhaken. 5. Die Verstopfung im Schussrohr (Fig. 263/2) beseitigen, ggf.
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Störungen Saatgutansammlungen auf der Dichtlippe entfernen 1. Den Hebel (Fig. 264) mehrmals im Uhrzei- gersinn bis zum Anschlag bewegen. das Saatgut fällt von der Dichtlippe in den Sammelbehälter. Fig. 264 2. Den federbelasteten Hebel (Fig. 265/1) an- schließend bis zum Anschlag in Ausgangs- stellung zurückstellen.
Reinigen, Warten und Instandhalten Reinigen, Warten und Instandhalten WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen Maschine. unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. ...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.1 Sicherung 12.1.1 Sicherung der angekuppelten Maschine Bevor Sie an der Maschine arbeiten, stellen Sie die mit dem Traktor gekuppelte Maschine auf dem Stützfuß (Fig. 267/1) ab, zum Schutz gegen unbeabsichtigtes Absenken der Traktorunterlen- ker. Fig. 267 12.1.2 Behälter mit Granulatfüllung geschlossen halten Die Granulatfüllung im vorderen Behälterbereich...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.2 Maschine reinigen GEFAHR Beizmittelstaub ist giftig und darf nicht eingeatmet werden oder in Kontakt mit Körperteilen kommen. Beim Entleeren von Saatgutbehälter und Vereinzelung bzw. beim Ent- fernen von Beizmittelstaub, z.B. mit Pressluft; Schutzanzug, Schutz- maske, Schutzbrille und Handschuhe tragen. GEFAHR Die Maschine vor dem Reinigen vollkommen aus- oder einklap- pen.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.2.1 Tägliche Schnellreinigung der Vereinzelung und der Stirnräder 1. Den Traktor gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes in Bewegung setzen sichern. 2. Die Bodenklappe (Fig. 269/1) öffnen. Die Bodenklappe ist mit Schnellspannern (Fig. 269/2) fixiert. Fig. 269 3.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.2.2 Gründliche Reinigung der Maschine 1. Stellen Sie die mit dem Traktor gekoppelte Maschine zum Reinigen immer auf dem Stützfuß (Fig. 267/1) ab. 2. Die Maschine vollkommen aus- oder einklappen (siehe Kap. 5.11, Seite 84). Die Maschine niemals reinigen bei unvollständig geklappten Heckrahmen und Maschinenausle- gern.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.2.2.1 Dünger-Verteilerkopf reinigen WARNUNG Auf dem Weg zum Verteilerkopf und im Bereich des Verteilerkop- fes besteht Rutschgefahr. 1. Die Flügelmuttern (Fig. 272/1) lösen und die Haube (Fig. 272/2) vom Verteilerkopf abzie- hen. 2. Verunreinigungen mit einem Besen beseiti- gen.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.3 Montagearbeiten (Fachwerkstatt) 12.3.1 Deichselrohr Längeneinstellung 1. Die Maschine auf der Abstellstütze abstel- len und mit Unterlegkeilen gegen Verrollen sichern. 2. Das Deichselrohr (Fig. 273/1) nicht weiter als erforderlich herausziehen. Das Deichselrohr kann in drei Anbaupositi- onen befestigt werden.
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Reinigen, Warten und Instandhalten 3. Die Schrauben (Fig. 276/2) mit dem mitge- lieferten Sechskantschlüssel lösen. 4. Den Bolzen (Fig. 276/3) entfernen. 5. Den Gehäusedeckel (Fig. 276/1) entfernen. Fig. 276 6. Die Vereinzelungstrommel aus dem Gehäu- se herausziehen. Dabei langsam im Uhrzei- gersinn drehen.
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Reinigen, Warten und Instandhalten Beim Einbau des Gehäusedeckels auf die Aussparungen (Fig. 278/1) achten. Fig. 278 Den Lagersitz mit dem Bolzen (Fig. 278/1) sichern. Fig. 279 8. Den Saatgutschieber (Fig. 246/1) öffnen bzw. einstellen (siehe Kap. 8.1.2, Seite 137). Fig. 280 EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.3.3 Befestigung der Saatleitungsschläuche Die Saatleitungsschläuche sind mit Überwurf- muttern an den Optogeber befestigt. Der Optogeberschlüssel (Fig. 281) dient zum Lö- sen und Befestigen der Überwurfmuttern, insbe- sondere bei Engsaatmaschinen. Fig. 281 Bei der Befestigung der Saatleitungsschläuche beachten: ...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.3.4 Tragrollen-Abstreifer einstellen Hartmetallbeschichtete Abstreifer (Fig. 284/1) reinigen die Tragrollen. Der Abstand zwischen Abstreifer und Tragrolle beträgt 10 mm. Die Schrauben (Fig. 284/2) dienen zum Einstel- len der Tragrollen-Abstreifer. Fig. 284 12.3.5 Spalt zwischen Furchenformer und Kolterscheibe prüfen und einstellen Der Spalt (Pfeil) zwischen Furchenformer (Fig.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.4 Schmiervorschrift Die Schmierstellen der Maschine sind mit dem Folienaufkleber (Fig. 286) gekennzeichnet. Schmiernippel und Fettpresse vor dem Ab- schmieren sorgfältig reinigen, damit kein Schmutz in die Lager hineingepresst wird. Das verschmutzte Fett in den Lagern vollständig her- auspressen und gegen neues ersetzen! Fig.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.5 Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht Führen Sie die Wartungs-Intervalle nach der zuerst erreichten Frist durch. Vorrang haben die Zeitabstände, Laufleistungen oder Wartungs- Intervalle der eventuell mitgelieferten Fremd-Dokumentation. vor Erst- Fach- Hydraulikschlauch-Leitungen kontrollieren und Kap. 12.6.6 werkstatt warten.
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Reinigen, Warten und Instandhalten stündlich Saatgutablagetiefe und Kornabstand kontrol- Kap. 8.1.10 lieren (z.B. beim Nachfüllen des Behälters) Kontrolle und Beseitigung von Verunreinigun- Dünger-Dosierer Förderwege und Dünger-Schläuche Dünger-Verteilerkopf Gebläseansaug-Schutzgitter Dichtlippen von überschüssigen Körnern be- Kap. 11.2 freien während der Arbeit Dünger-Verteilerkopf auf Verunreinigungen kontrollieren,...
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Reinigen, Warten und Instandhalten alle 3 Monate Spalt zwischen Furchenformer und Kolter- Kap. 12.3.5 scheibe prüfen und einstellen Fach- Allgemeine Sichtkontrolle der Betriebsbrems- Kap. werkstatt anlage 12.6.7.1 Fach- Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage: Kap. werkstatt Äußere Prüfung des Druckluftbehälters 12.6.8.1 Fach- Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage: Kap. werkstatt Druck prüfen im Druckluftbehälter 12.6.8.2 Fach-...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.5.1 Reifenfülldruck der Fahrwerksreifen prüfen Prüfen Sie auf Einhaltung des Reifenfülldrucks (siehe Tabelle Fig. 294). Prüfintervalle beachten (siehe Kap. Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht, Seite 204). Bereifung Reifen-Nennfülldruck 700/40-22.5 1,8 bar 710/40-22.5 1,8 bar Fig. 294 EDX-VT 6000-C BAH0075-0 01.14...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6 Fachwerkstatt - Einstell- und Reparaturarbeiten 12.6.1 Anziehdrehmomente der Radmuttern prüfen (Fachwerkstatt) Prüfen Sie auf Einhaltung der Anziehdrehmomente (siehe Tabelle Fig. 295). Prüfintervalle nach den ersten 10 Betriebsstunden 10 Stunden nach einem Radwechsel (siehe auch Kap. Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht, Seite 204). Anzieh- Radmutter drehmoment...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.3 Ölfilterwechsel Bordhydraulik Die Bordhydraulik besitzt einen Ölbehälter mit Ölfilterwechselanzeige (Fig. 296/1). Der Zeiger steht während des Betriebes im grünen Bereich. Der Wechsel des Zeigers in den roten Bereich zeigt an, dass der Ölfilter auszutauschen ist. Die Füllmenge im Ölbehälter bei waagerecht ausgerichteter Maschine prüfen.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.5 Inspektions-Kriterien für Hydraulikschlauch-Leitungen vor jeder Inbetrieb- nahme Die Hydraulikschlauch-Leitungen auf augenfällige Mängel kontrollieren. Scheuerstellen an Hydraulikschlauch-Leitungen und Rohren beheben. Verschlissene oder beschädigte Hydraulikschlauch-Leitungen sofort in einer Fachwerkstatt er- setzen lassen. 12.6.6 Inspektions-Kriterien für Hydraulikschlauch-Leitungen anhand des War- tungsplans Lassen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen von einer Fachwerkstatt ersetzen, wenn Sie bei der Inspektion folgende Inspektions-Kriterien feststellen:...
Lassen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren arbeitssicheren Zu- stand prüfen! Tauschen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen bei Beschädigungen und Alterung aus! Verwenden Sie nur Original AMAZONE Hyd- raulikschlauch-Leitungen! Die Verwendungsdauer der Hydraulikschlauch-Leitungen sollte sechs Jahre nicht überschreiten, einschließlich einer eventuellen Lagerzeit von höchstens zwei Jahren.
Beachten Sie beim Ein- und Ausbau von Hydraulikschlauch- Leitungen unbedingt die folgenden Hinweise: Nur eine Fachwerkstatt darf Arbeiten an der Hydraulik-Anlage durchführen. Verwenden Sie nur Original AMAZONE Hydraulikschlauch- Leitungen! Achten Sie grundsätzlich auf Sauberkeit. Sie müssen Hydraulikschlauch-Leitungen grundsätzlich so ein- bauen, dass in allen Betriebszuständen...
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.7 Betriebsbremsanlage (alle Varianten) gültig für Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage Hydraulische Betriebsbremsanlage 12.6.7.1 Allgemeine Sichtkontrolle der Betriebsbremsanlage Die allgemeine Sichtkontrolle in regelmäßigen Abständen (siehe Kap. Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht, Seite 204) durchführen Prüfpunkte: Rohr-, Schlauchleitungen und Kupplungsköpfe dürfen äußerlich nicht beschädigt oder verrostet sein.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.8 Betriebsbremsanlage (Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage) 12.6.8.1 Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage: Äußere Prüfung des Druckluftbehälters Bewegt sich der Druckluftbehälter in den Spannbändern (Fig. 298/1) den Druckluftbehälter spannen oder aus- tauschen Hat der Druckluftbehälter äußere Korrosions- schäden oder ist beschädigt den Druckluftbehälter austauschen. Ist das Typenschild (Fig.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.8.3 Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage: Dichtheits-Prüfung (Fachwerkstatt) Prüfpunkte und Handlungsschritte: Alle Anschlüsse, Rohr-, Schlauch- und Schraubenverbindungen auf Dichtigkeit prüfen Scheuerstellen an Rohren und Schläuchen beheben poröse und beschädigte Schläuche in einer Fachwerkstatt austauschen lassen die Zweileitungs-Druckluft-Betriebsbremsanlage gilt als dicht, wenn bei abgestelltem Motor in- nerhalb von 10 Minuten der Druckabfall nicht mehr als 0,10 bar beträgt, in der Stunde also um 0,6 bar.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.6.9 Reparatur am Druckbehälter (Fachwerkstatt) Die Maschine kann bis zu zwei Druckbehälter besitzen, einen serienmäßig verbauten Druckbehälter (Fig. 300/1) einen Druckbehälter, der mit der hydrauli- schen Betriebsbremsanlage verbaut ist. Fig. 300 Im Reparaturfall beachten Die Hydraulikanlage und der daran angeschlossene Druckbehälter stehen ständig unter hohem Druck (ca.
Reinigen, Warten und Instandhalten 12.7 Schrauben-Anzugsmomente Anzugs-Momente [Nm] in Abhängigkeit der Schrauben-/Muttern-Güteklasse Schlüsselweite Gewinde [mm] 10.9 12.9 M 8x1 M 10 16 (17) M 10x1 M 12 18 (19) M 12x1,5 M 14 M 14x1,5 M 16 M 16x1,5 M 18 M 18x1,5 M 20 M 20x1,5...