4.
5.
Durch Auslesen der Modulinformationen im Maintenance-Fenster der Toolbox4- Software
können Sie ermitteln, welche Art Reset ein Modul zuletzt erfahren hat und wie lange dieses
Ereignis her ist.
Abbildung 1–61: Die Markierung zeigt einen System Reset, der etwa 3,5 Stunden zurückliegt.
System Restart
Der System Restart findet statt, wenn das System ausgeschaltet und wieder eingeschaltet
wird. Durch das gleichzeitige Ausschalten mit dem Netzschalter verlieren natürlich alle
Module gleichzeitig ihre Versorgungsspannung.
Der Vorgang wird auch als External Reset bezeichnet, da er nicht vom System selbst
stammt, sondern „von aussen" erzwungen wird.
Abbildung 1–62: Die Ladevorgänge beim System Restart.
Ein External Reset tritt entweder auf, wenn Sie das Gerät mit dem Netzschalter aus- und
wieder einschalten oder durch Ausfall der Netzspannung. Dabei muss es nicht ein kompletter
Stromausfall sein; gelegentlich reicht auch ein kurzzeitiger Einbruch der Netzspannung
(„Brownout"), den die Netzteile nicht mehr überbrücken können.
Ausgabe vom 24.3.2006 (vorläufig)
Kapitel 3: Speicheraufteilung im System (Memory Map)
laufen ist. Falls ein Modul im laufenden Betrieb eingebaut wurde und es keine gültige
Konfiguration hat, kopiert es die aktuellen Daten vom Communications Controller
RM420-850. Nach der Überprüfung wird die Konfiguration geladen.
Anschließend überprüft der Communication Controller, ob sich im lokalen Speicher-
bereich „Setup" ein gültiges Setup 0 befindet. Ist das der Fall, wird es geladen.
Durch das Laden von Setup 0 werden dessen Daten in das Parameter Memory kopiert.
Alte Inhalte werden überschrieben. Jetzt ist das System betriebsbereit.
Speicherzugriffe beim Reset des Systems
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