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Can-Bus - Dhd Rm4200D Bedienungsanleitung

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Kapitel 1: Technische Spezifikationen

1.5 CAN-Bus

Der DSP-Frame wird mit den Kontrollmodulen über ein CAN-Bus-Kabel verbunden. Der
CAN-Bus ist ein serieller Bus mit differentieller Datenübertragung. Für die
Datenübertragung werden zwei Adern im Kabel benötigt. Zusätzlich können die
CAN-Bus-Kabel für noch zwei Adern für die 24V-Stromversorgung der Kontrollmodule
enthalten. Der CAN-Bus wird dabei von Modul zu Modul weitergeführt, als Steckverbinder
wird ein vierpoliger XLR-Steckverbinder benutzt.
Abbildung 1–6:
Wichtiger Hinweis:
lang sein. Beachten Sie dabei auch, dass sich bereits innerhalb des DSP-Frame etwa
ein Meter CAN-Bus befindet! Wenn Sie diese Einschränkung nicht beachten, kann die
Kommunikation der Module innerhalb des RM4200D empfindlich gestört werden.
Weiterhin müssen die Datenleitungen des CAN-Bus an beiden Enden terminiert
werden, um Signalreflexionen zu vermeiden. Als Terminierung genügt ein Widerstand
von 90 bis 120 Ohm zwischen den Datenleitungen des CAN-Bus. Innerhalb des
DSP-Frame ist der CAN-Bus automatisch terminiert, wenn Sie ein Kabel mit
XLR-Anschluss verwenden. Ist dagegen der DSP-Frame über die RJ45-Schnittstelle
mit einem abgesetzten Netzteilträger verbunden, so müssen Sie den Bus am
DSP-Frame mit einem XLR-Stecker terminieren, der den Widerstand zwischen den
Datenleitungen enthält.
Als Kabel für den CAN-Bus kommen zwei Produkte der Firma BELDEN zum Einsatz:
• Das Kabel BELDEN 3087A wird für Leitungslängen unter 10 Metern verwendet.
• Das Kabel BELDEN 3086A wird für Leitungslängen über 10 Metern verwendet.
Dieses Kabel hat dickere Adern für die Stromversorgung, damit der Spannungsabfall
bei größeren Leitungslängen geringer ist.
II - 12 | CAN-Bus
Belegung des CAN-Bus-Kabels.
Der CAN-Bus innerhalb eines RM4200D darf maximal 60 Meter
Ausgabe vom 24.3.2006 (vorläufig)
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