Kapitel 3: Speicheraufteilung im System (Memory Map)
Abbildung 1–53: Besitzt ein Modul eine gültige Firmware und wurde diese vom Mikrocontroller korrekt
Der Speicherbereich „Firmware" ist für den Nutzer des RM4200D zugänglich, kann also
überschrieben werden. Das wird dann nötig, wenn Sie die bereits im System geladene
Firmware ändern wollen. Meistens ist da der Fall, wenn Sie eine Aktualisierung der Firmware
(Firmware-Update) durchführen wollen.
In der Firmware sind Informationen für alle verfügbaren Module und deren Funktionen
enthalten. Das ist möglich, da auf allen Modulen Mikrocontroller des gleichen Typs
eingesetzt werden.
Benutzen Sie dafür das Maintenance-Fenster der Toolbox4-Software. Im Menü Update
finden Sie den Befehl Device Firmware; damit können Sie eine Firmwaredatei
auswählen und in das RM4200D übertragen.
Wichtiger Hinweis:
auslösen. Es gibt keine Funktion für ein automatisches Update der Firmware!
Ein Firmware-Update wird beispielsweise dann nötig, wenn Sie eine Funktion des RM4200D
nutzen möchten, die von der im Gerät laufenden Firmware noch nicht unterstützt wird.
Weiterhin werden von Firmware-Updates bekannte Softwarefehler („Bugs") älterer
Versionen behoben.
DHD veröffentlicht in gewissen Zeitabständen neue Versionen der Firmware, die Fehler
beheben oder neue Funktionen enthalten. Die Firmware ist in einer speziellen Datei
gespeichert, die Sie mit Hilfe der Toolbox4-Software in die Module des RM4200D
übertragen können. Sie erkennen eine Firmware-Datei an folgenden Merkmalen:
• Dateiname: Aus dem Dateinamen können Sie stets die Version der enthaltenen
Firmware ableiten. So würde die zu den oben gezeigten Modulinformationen gehörige
Firmware Datei RM4200V05-05-05.upd heißen. Es handelt sich also um die
Version 05.05.05. (Siehe Abbildung 1–53.)
• Dateierweiterung: Ein Firmware-Datei für ein RM4200D hat immer die Endung
*.udp.
II - 52 | Firmware
geladen, können Sie detaillierte Modulinformation auslesen.
Aktualisierungen der Firmware müssen Sie immer von Hand
Ausgabe vom 24.3.2006 (vorläufig)