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Entstörung
Bürstenlose Motore werden nicht mit Kondensatoren entstört, da sie kein Bürstenfeuer
erzeugen. Durch die steilflankige und hochfrequente Ansteuerung entsteht jedoch auch eine
gewisse Störstrahlung. Deswegen muß immer der Mindestabstand von 10 cm von Regler und
Motor zum Empfänger eingehalten werden. Machen Sie auch vor dem Ersteinsatz eines
bürstenlosen Antriebes einen Reichweitentest mit laufendem Motor.
• Einschalt-Anlaufschutz
Auch wenn der Steuerknüppel beim Einschalten des Reglers auf Vollgas steht, läuft der Motor
nicht an. Der Regler bzw. der Motor kann erst in Betrieb genommen werden, wenn der
Steuerknüppel kurzzeitig in die STOP-Position geführt wird.
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LED Anzeige
Auf dem Regler ist eine LED angebracht zur Status und Programmieranzeige. Im Betrieb
leuchtet die LED, wenn
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Vollgas erreicht ist
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der Regler auf Stop bzw. Leerlauf steht
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die volle Bremswirkung erreicht ist
Die LED Anzeige bei der Programmierung siehe Kapitel „Programmierung"
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Überstromabschaltung
Der Regler schaltet den Motor ab, wenn der Strom größer als das eingestellte Stromlimit ist.
Durch kurzes Bewegen des Steuerknüppels in die Stopposition kann der Motor wieder in
Betrieb genommen werden.
• Empfangsausfall-Überwachung
Fällt das Sendesignal eine gewisse Zeit aus, so schaltet der Regler den Motor ab, um die
Empfangsbedingungen (Reichweite) zu verbessern. Die Empfangsausfall-Überwachung
funktioniert nicht bei PCM Empfängern und Empfängern ohne Rauschunterdrückung (Squelch).
Der Regler kann wieder in Betrieb genommen werden, indem der Steuerknüppel kurzzeitig in
die STOP-Position geführt wird.
• Automatischer Tiefentladeschutz (Unterspannungsabschaltung)
Der Tiefentladeschutz stellt sicher, dass die Zellen des Antriebsakkus nicht übermäßig entladen
werden
(übermäßige Entladung kann zur Schädigung der Zellen, z.B. durch Umpolung,
führen). Ferner wird sichergestellt, dass die über BEC versorgten Einrichtungen (Empfänger,
Servos, usw.) bei abfallender Akkuspannung weiterhin sicher betrieben werden können.
Der Tiefentladeschutz arbeitet wie folgt:
Zellenanzahl ermittelt und daraus die minimal zulässige Akkuspannung errechnet. Wird diese
Spannung erreicht, schaltet der Regler den Motor ab. Der Motor kann jedoch wieder in Betrieb
genommen werden, indem der Steuerknüppel kurzzeitig in die STOP-Position geführt und dann
wieder Gas gegeben wird. In der Regel ist nach dem ersten Abschalten im Akku noch soviel
Energie vorhanden, dass der Motor noch eine Zeitlang mit Halbgas betrieben werden kann, um
etwa ein Landeanflug einzuleiten bis der Regler wieder durch Unterspannung abschaltet.
Hinweise zum 6 Zellen Betrieb
Da die Akkuspannung abhängig von der Belastung auf ca. 1V pro Zelle also ca. 6V
zusammenbricht, bleibt nicht mehr viel Spielraum um eine einwandfreie 5V Stabilisierung zu
garantieren. Deshalb sollten folgende Hinweise beachtet werden:
Beim Anstecken des Antriebsakkus wird die
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