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Filterparameter (Bedienoberfläche) - Sequential Pro 3 Bedienhandbuch

Mono- & paraphoner multi-filter synthesizer
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Sie können die Übergänge zwischen den verschiedenen Filtermodi mithilfe einer Hüllkurve
oder eines LFO steuern und auf diese Weise viele einzigartige und interessante Klänge
erzeugen. Wählen Sie dazu das Modulationsziel sv lp-n-hp in der Modulationsmatrix.
FILTERPARAMETER (BEDIENOBERFLÄCHE)
LOW-PASS 1, LOW-PASS 2, STATE-VARIABLE (4-Pole OTA, Ladder, State Var): Mit diesen drei
Drucktasten können Sie einen Filtertyp auswählen. Beim ersten Filter handelt es sich um ein
vierpoliges, resonanzfähiges Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von 24 Dezibel pro Oktave.
Seine Schaltung basiert auf dem Tiefpassfilter des Sequential Prophet-6. Beim zweiten Filter handelt
es sich um ein vierpoliges, resonanzfähiges Transistor-Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von
24 Dezibel pro Oktave, das dem klassischen Moog-Ladder-Filter nachempfunden wurde. Beim
dritten Filter handelt es sich um ein zweipoliges, variables Filter mit einer Flankensteilheit von 12
Dezibel pro Oktave. Seine Schaltung basiert auf dem Filter des Sequential OB-6 und es verfügt über
die Modi Tiefpass, Notch, Hochpass und Bandpass.
DRIVE (0 ... 127): Mit diesem Drehregler können Sie bestimmen, wie sehr das dem Filter zugeführte
Audiosignal verstärkt werden soll. Verwenden Sie diesen Parameter, falls Sie den Lautstärkepegel
anheben oder Ihren Klang zwecks Sättigung anzerren möchten.
CUTOFF (0 ... 1023): Mit diesem Drehregler können Sie die Filtergrenzfrequenz bestimmen.
Wenn Sie ein Tiefpassfilter verwenden, werden Frequenzen oberhalb der von Ihnen festgelegten
Grenzfrequenz subtrahiert. Der Anteil der Oberschwingungen unterhalb dieser Grenzfrequenz bleibt
davon unbeeinträchtigt, das heißt die Tiefen werden das Filter unverändert passieren. Verwenden
Sie das dritte Filter im Hochpassmodus, werden hingegen nur Frequenzen unterhalb der von
Ihnen festgelegten Grenzfrequenz subtrahiert. Der Anteil der Oberschwingungen oberhalb dieser
Grenzfrequenz bleibt davon unbeeinträchtigt, das heißt die Höhen werden das Filter unverändert
passieren. Verwenden Sie das dritte Filter im Modus Notch, wird ausschließlich ein schmaler
Frequenzbereich um die Grenzfrequenz herum subtrahiert. Verwenden Sie das dritte Filter dagegen
im Bandpassmodus, werden sowohl die Frequenzen oberhalb als auch die Frequenzen unterhalb
der von Ihnen festgelegten Grenzfrequenz subtrahiert. In diesem Fall wird lediglich ein schmaler
Frequenzbereich das Filter unverändert passieren.
RESONANCE (0 ... 255): Mit diesem Drehregler können Sie das Maß der Filterresonanz festlegen.
Wenn Sie die Resonanz erhöhen, wird ein schmaler Frequenzbereich um die Grenzfrequenz herum
betont. Die ersten beiden Filtertypen werden selbstoszillieren, wenn Sie hier den maximalen Wert
einstellen. In diesem Fall erzeugt das Filter eine Sinusschwingungsform, deren Tonhöhe von der
Grenzfrequenz bestimmt wird. Das dritte Filter ist nicht zur Selbstoszillation fähig.
Hohe Resonanzpegel können dazu führen, dass das Ausgangssignal des Pro 3 übersteuert.
Vermindern Sie die Ausgangspegel der Oszillatoren im Mixerbereich oder reduzieren Sie den
Modulationspegel der Verstärkerhüllkurve (amount), um dies zu vermeiden.
Pro 3 Bedienhandbuch
Die Bedienelemente des Pro 3
Filter
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