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Minilift S Minilift S Minilift S Minilift S Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung Einbau- und Betriebsanleitung ................2 ................2 ................ 23 ................ 23 ................ 43 ................ 43 ................ 68 ................ 68 ................ 89 ................ 89 ..............
Inhalt Liebe Kundin, lieber Kunde, als Premiumhersteller von innovativen Produkten für die Hinweise zu dieser Anleitung........Entwässerungstechnik bietet KESSEL ganzheitliche Sys- Sicherheit..............temlösungen und kundenorientierten Service. Dabei stel- Technische Daten............ len wir höchste Qualitätsstandards und setzen konsequent auf Nachhaltigkeit - nicht nur bei der Herstellung unserer Montage..............
Folgende Symbole werden verwendet: Hinweise zu dieser Anleitung Zeichen Bedeutung Folgende Darstellungskonventionen erleichtern die Ori- entierung: Gerät freischalten! Darstellung Erläuterung siehe Abbildung 1 Gebrauchsanweisung beachten Positionsnummer 5 von nebenstehender Abbildung CE-Kennzeichnung Handlungsschritt in Abbildung Prüfen, ob Hand- Warnung Elektrizität betrieb aktiviert Handlungsvoraussetzung wurde.
Sicherheit Personal - Qualifikation Um die dauerhafte Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, dürfen ausschließlich folgende Tätigkeiten entsprechend der Qualifikation der ausführenden Person durchgeführt werden. Person freigegebene Tätigkeiten an KESSEL-Anlagen Betreiber Sichtprü- fung, Stecker einstecken Sachkundige Person, (kennt, Entleerung, Reinigung versteht Betriebsanweisung)
WARNUNG Allgemeine Sicherheitshinweise Gefahr durch Überspannung! Bei Installation, Betrieb, Wartung oder Reparatur der Anlage Anlage nur in Gebäuden betreiben, in denen ein sind die Unfallverhütungsvorschriften, die in Frage kommen- Überspannungsableiter (z. B. Überspannungs- den Normen und Richtlinien, sowie die Vorschriften der örtli- schutzeinrichtung Typ 2 nach VDE) installiert chen Energie- und Versorgungsunternehmen zu beachten.
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Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung! Bei Einbau, Wartung und Entsorgung an der Anlage stets Schutzausrüstung verwenden. Schutzkleidung Schutzhandschuhe Sicherheitsschuhe Gesichtsschutz VORSICHT Pumpen können unerwartet anlaufen. Vor Wartung oder Reparatur die Anlage ausschalten oder von der Stromversorgung trennen. Die Pumpe darf niemals trocken oder im Schlürf- betrieb laufen, Freistromrad und Pumpenge- häuse müssen immer bis zur Mindesteintauch- tiefe überflutet sein.
Produktbeschreibung Die Anlage besteht aus dem Pumpenbehälter mit Rückfluss- verhinderer und Druckanschluss, einem teleskopischen Auf- satzstück und der Abdeckung aus Kunststoff mit Ablauffunk- tion. Für den vertieften Einbau muss separat ein Verlänge- rungsstück (Art.-Nr. 830070) bezogen werden. Eine zusätzliche Alarmsonde (Leitwert oder optische Niveau- erfassung) kann optional nachgerüstet werden, um die Anlage mit optischen und akustischen Warnsignalen bei starker Niveauüberschreitung auszustatten (Art.-Nrn.
Bestimmungsgemäße Verwendung Die Anlage darf nur zum Abpumpen von haushaltsüblichen, fäkalienfreiem Abwasser, nicht jedoch von brennbaren bzw. explosiven Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln verwendet werden. Die Anlage ist zur Entsorgung von Schmutzwasser unterhalb der Rückstauebene geeignet. Die Anlagenvariante Resistant ist überdies geeignet für eine Kombination aus Abwässern und salzhaltigen Medien sowie für Kondensat aus Brennwertgeräten.
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Funktionsschema Minilift S Unterflur Scheitelhöhe der Rückstauschleife wegen Saugehebereffekt Öffentlicher Kanalschacht Aufweitung der Rückstauschleife nach dem Scheitelpunkt Anstauhöhe über Entspannungsspunkt 016-083_01 9 / 136...
Montage Anlage platzieren Der Behälter ist auf einer Sauberkeitsschicht waagrecht auszurichten. Alternativ kann der Behälter auch mit Gewindestangen (max. M10), welche in die Ösen am Behälterrand eingeführt werden, fixiert werden. Die Profil-Lippendichtung ist in die Aufnahmenut des Behälters einzulegen. Höhe zur geplanten Bodenoberkante ermitteln, dabei prü- fen, ob der Einbau eines zusätzlichen Verlängerungsstü- ckes erforderlich ist.
Vertiefter Einbau Klappengehäuse montieren Zum vertieften Einbau in die Bodenplatte muss ein zusätz- Anschlussstutzen anklipsen. (Darauf achten, dass liches Verlängerungsstück (Art.-Nr. 830070) zwischen Auf- beide Klipse gleichzeitig in die Verriegelung einrasten). satzstück und Grundkörper eingesetzt werden. Für den Prüfen, ob Drehverschluss arretiert ist. Verbau in der Bodenplatte ist eine maximale Einbautiefe Schnellverschluss hochklappen.
Rohrleitungen anschließen Findet keine Entlüftung durch die Abdeckung statt, muss eine separate Entlüftungsleitung (über Dach) geführt wer- den. Stutzen montieren: Prüfen, ob Dichtung im Stutzen liegt. Gegenstück des Stutzens von innen in die vorgebohrte Öffnung einführen. Stutzen auf Gegenstück handfest aufdrehen, sodass Dichtheit gewährleistet ist.
Dichtungen zur Rohrdurchführung sind als DN 50 (Art.-Nr. 850114) oder DN 70 (Art.-Nr. 850116) erhältlich. Druckleitung über die Rückstauebene führen. KESSEL-Sägeglocke (Art.-Nr. 500101) oder gleichwertig Alternativ kann der Druckanschluss auch mit einem PVC- zum Bohren der zusätzlichen Leitungen verwenden. U Rohr (DN 32) angeklebt werden.
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Aufsatzstück anpassen, montieren Verbleibenden Höhenunterschied zwischen Fußboden- oberkante und Grundkörper oder Pumpenverbinder noch- mals überprüfen. Höhe des evtl. vorgesehenen Bodenbe- lags berücksichtigen. Beim Einbringen des Estrichs sollte darauf geachtet wer- den, dass ein Gefälle in Richtung Ablauf ausgeführt wird. Aufsatzstück so kürzen, dass der ermittelte Höhenun- terschied + Mindestüberdeckung (47 mm) gewährleis- tet wird.
Abdeckplatte montieren Dichtung ggf. einfetten. Schlüssel einführen und durch Linksdrehung entriegeln. Abdeckplatte wie abgebildet hineinführen. Abdeckplatte durch Rechtsdrehung des Schlüssels verrie- geln. Abdeckplatte ist montiert. 16 / 136 016-083_01...
Dichtheitsprüfung Sicherstellen, dass die Anlage stromlos ist. Dem Behälter klares Wasser zuführen, bis die Oberkante des Behälters (nicht des Aufsatzstückes) erreicht ist. Prüfen, ob an einem der Anschlüsse Feuchtigkeit austritt. Wasser abpumpen. 016-083_01 17 / 136...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Tätigkeiten Prüfen, ob die im Kapitel Montage erläuterten Schritte ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Behälter ggf. von Bauschutt befreien. Stromversorgung der Anlage herstellen. Durch Heben des Schwimmerschalters prüfen, ob die Tauchpumpe selbst- tätig anläuft. Mit dem Anschließen der Anschlussleitung(en) an die Stromversorgung ist die Anlage betriebsbereit.
Wartung ACHTUNG Schnellverschluss am Rückflussverhinderer öffnen. Anlage freischalten! Pumpe herausheben. Sicherstellen, dass die elektrischen Geräte wäh- rend der Arbeiten von der Spannungsversorgung getrennt sind. Wartungsintervall Die Wartung muss gemäß Normvorgabe in folgenden Zeit- abständen erfolgen: 1/4-jährlich bei Anlagen in Gewerbebetrieben 1/2-jährlich bei Anlagen in Mehrfamilienhäusern jährlich bei Anlagen in Einfamilienhäusern Sichtkontrolle...
Wartung weiterer Anlagenkomponenten Verriegelung des Klappengehäuses aufdrehen. Pumpenverbinder und Rückflussverhinderer abziehen. Rückflussverhinderer und Pumpenverbinder in Wasser- bad tauchen. Ggf. Komponenten nachträglich reinigen. Ggf. Alarmsonde (optional) reinigen, dabei wie mit Rück- flussverhinderer verfahren. Pumpensumpf mit Nasssauger aussaugen, dann Behälter (innen) mit feuchtem Lappen reinigen. Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder zusam- menbauen.
Hilfe bei Störungen Hilfe bei Störungen Fehler Ursache Abhilfemaßnahmen Pumpe läuft nicht Keine Netzspannung vorhanden Netzspannung prüfen Pumpe läuft nicht Hausstrom-Sicherung hat ausgelöst Sicherung austauschen Pumpe läuft nicht Anschlussleitung beschädigt Reparatur nur durch Elektrofachkräfte/Ser- vicepartner Pumpe läuft nicht Schwimmerschalter defekt Kundendienst kontaktieren Pumpe läuft nicht Überhitzung...
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