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Inhaltsverzeichnis
THE POWER BEHIND POWER.
Betriebsanleitung
®
®
MESSKO
BETECH
. Zeigerthermometer
9181336/00 DE
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Inhaltszusammenfassung für MR MESSKO BETECH

  • Seite 1 THE POWER BEHIND POWER. Betriebsanleitung ® ® MESSKO BETECH . Zeigerthermometer 9181336/00 DE...
  • Seite 2 Grundsätzlich sind die bei der Abwicklung der jeweiligen Angebote und Aufträge übermittelten Informationen und getroffenen Vereinbarungen verbindlich. Das Produkt wird gemäß der Technischen Spezifikation der MR geliefert, welche auf Angaben des Kunden basieren. Dem Kunden obliegt die Sorgfaltspflicht, die Kompatibilität des spezifizierten Produktes mit dem kundenseitig geplanten Anwendungsbereich sicherzustellen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung ...............  6 Hersteller.................... 6 Vollständigkeit.................. 6 Aufbewahrungsort.................. 6 Darstellungskonventionen .............. 7 1.4.1 Warnkonzept ................... 7 1.4.2 Informationskonzept ................ 8 1.4.3 Handlungskonzept.................. 8 1.4.4 Schreibweisen .................. 9 Sicherheit .............. 10 Bestimmungsgemäße Verwendung ........... 10 Grundlegende Sicherheitshinweise.............  11 Qualifikation des Personals.............. 13 Persönliche Schutzausrüstung ............ 14 Produktbeschreibung .......... 16 Lieferumfang .................. 16 Funktionsbeschreibung................ 16 Aufbau.................... 18 3.3.1...
  • Seite 4 Montage und Inbetriebnahme........ 29 Transport im eingebauten Zustand ...........  30 Temperaturmesswerte prüfen ............ 30 Zeigerthermometer montieren ............ 32 5.3.1 Zeigerthermometer an Transformator befestigen ...... 32 5.3.2 Kapillarleitung fixieren ................ 35 5.3.3 Temperaturfühler einsetzen .............. 36 Elektrischer Anschluss .................  38 5.4.1 Vorbereitung.................. 39 5.4.2 Gehäuse öffnen.................. 42 5.4.3 Kabel vorbereiten .................
  • Seite 5 9191121 .................... 77 9.10 9192789.................... 78 9.11 9198872.................... 79 9.12 9198947 .................... 80 9.13 10098840.................... 81 Glossar .................  82 9181336/00 DE Inhaltsverzeichnis  5...
  • Seite 6: Einleitung

    93059 Regensburg Deutschland +49 941 4090-0 sales@reinhausen.com reinhausen.com MR Reinhausen Kundenportal: https://portal.reinhausen.com. Bei Bedarf erhalten Sie unter dieser Adresse weitere Informationen zum Pro- dukt und Ausgaben dieser technischen Unterlage. 1.2 Vollständigkeit Diese technische Unterlage ist nur zusammen mit den mitgeltenden Doku- menten vollständig:...
  • Seite 7: Darstellungskonventionen

    1.4 Darstellungskonventionen Dieser Abschnitt enthält eine Übersicht der verwendeten Symbole und textli- chen Hervorhebungen. 1.4.1 Warnkonzept In dieser technischen Unterlage werden Warnhinweise wie folgt dargestellt. 1.4.1.1 Abschnittsbezogener Warnhinweis Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel oder Ab- schnitte, Unterabschnitte oder mehrere Absätze innerhalb dieser techni- schen Unterlage.
  • Seite 8: Informationskonzept

    1.4.1.3 Signalwörter Produktabhängig können folgende Signalwörter verwendet werden: Signalwort Bedeutung GEFAHR Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Tod oder schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht vermieden wird. WARNUNG Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Tod oder schwerer Verletzung führen kann, wenn sie nicht vermieden wird. VORSICHT Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
  • Seite 9: Schreibweisen

    Handlungsziel Voraussetzungen (optional). 1. Schritt 1 von 1. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). Handlungsergebnis (optional). Mehrschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die mehrere Arbeitsschritte umfassen, sind nach folgendem Muster aufgebaut: Handlungsziel Voraussetzungen (optional). 1. Schritt 1. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). 2. Schritt 2. Ergebnis des Handlungsschritts (optional). Handlungsergebnis (optional).
  • Seite 10: Sicherheit

    2 Sicherheit Lesen Sie diese technische Unterlage aufmerksam durch, um sich mit dem Produkt vertraut zu machen. Diese technische Unterlage ist Teil des Pro- dukts. – Lesen und beachten Sie besonders die Sicherheitshinweise in diesem Kapi- tel. – Beachten Sie die Warnhinweise in dieser technischen Unterlage, um die funktionsbedingten Gefahren zu vermeiden.
  • Seite 11: Grundlegende Sicherheitshinweise

    – Verwenden Sie die mitgelieferten Vorrichtungen und Spezialwerkzeuge ausschließlich für den vorgesehenen Zweck und entsprechend den Festle- gungen dieser technischen Unterlage. – Betreiben Sie das Produkt in Anlagen und Einrichtungen der elektrischen Energietechnik. – Betreiben Sie das Produkt ausschließlich in Industriegebieten. –...
  • Seite 12 Verschmutzungsgrad Nässe, Staub, Schweiß oder andere leitfähige Verschmutzungen können zu Funktionsstörungen im Gerät führen. Um den Verschmutzungsgrad 2 sicher- zustellen, beachten Sie folgende Hinweise: – Montagehandschuhe verwenden. – Sicherstellen, dass bei geöffnetem Gerät kein Schmutz oder Nässe in das Gerät eindringt. –...
  • Seite 13: Qualifikation Des Personals

    Ersatzteile Nicht von der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zugelassene Ersatzteile können zu Personenschäden, Sachschäden sowie Funktionsstörungen am Produkt führen. – Ausschließlich die von der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH zugelasse- nen Ersatzteile verwenden. – Maschinenfabrik Reinhausen GmbH kontaktieren. Arbeiten im Betrieb Das Produkt dürfen Sie nur in einwandfreiem, funktionstüchtigen Zustand betreiben.
  • Seite 14: Persönliche Schutzausrüstung

    Technischer Service Es wird dringend empfohlen, Reparaturen sowie Nachrüstungen durch unse- ren Technischen Service ausführen zu lassen. Hierdurch wird die fachgerech- te Ausführung aller Arbeiten gewährleistet. Wird eine Reparatur nicht durch unseren Technischen Service ausgeführt, ist sicherzustellen, dass das Perso- nal durch die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH ausgebildet und autorisiert ist.
  • Seite 15 Arbeitsschutzkleidung Eng anliegende Arbeitskleidung mit geringer Reißfestig- keit, mit engen Ärmeln und ohne abstehende Teile. Sie dient vorwiegend zum Schutz vor Erfassen durch bewegli- che Maschinenteile. Sicherheitsschuhe Zum Schutz vor schweren herabfallenden Teilen und Aus- rutschen auf rutschigem Untergrund. Schutzbrille Zum Schutz der Augen vor umherfliegenden Teilen und Flüssigkeitsspritzern.
  • Seite 16: Produktbeschreibung

    3 Produktbeschreibung 3.1 Lieferumfang Das Produkt wird gegen Feuchtigkeit geschützt verpackt und wie folgt gelie- fert: – Zeigerthermometer mit Temperaturfühler – Montagebügel – Technische Unterlagen Optional: – TT-Ausführung: Anschluss über Analogausgang 4...20 mA und/oder 0...5 VDC; weitere Optionen auf Anfrage – Pt100-Ausführung: Anschluss über Analogausgang Pt100 –...
  • Seite 17 Je nach Gerätetyp kann die elektrische Temperaturanzeige wie folgt übertra- gen werden: – TT-Ausführung: Anschluss über Analogausgang 4...20 mA und/oder 0...5 VDC – Pt100-Ausführung: Anschluss über Analogausgang Pt100 Abbildung 1: Beispiel für Temperaturmessung und Temperaturanzeige 1 Transformator 2 Zeigerthermometer für Wicklung- stemperatur 3 Digitaler Signalkonverter 4 Transformator-Lüfter 5 SCADA 6 Digitalanzeige/Analoganzeige...
  • Seite 18: Aufbau

    3.3 Aufbau 3.3.1 Zeigerthermometer Abbildung 2: Zeigerthermometer 1 Druckausgleichselement 2 Temperaturfühler 3 Kapillarleitung mit Edelstahlschutz- 4 4 x Deckelschrauben schlauch 5 Gehäusedeckel 6 Schaltpunktskala 7 Schaltpunkteinstellung 8 Zeiger 9 Schleppzeiger 18  Produktbeschreibung 9181336/00 DE...
  • Seite 19 Abbildung 3: Montagebügel 1 Montagebügel 9181336/00 DE Produktbeschreibung  19...
  • Seite 20: Temperaturfühler

    3.3.2 Temperaturfühler Abbildung 4: Beispielaufbau Temperaturfühler Nr. 2 1 Trittschutz 2 Kleine Verschraubung am Tempera- turfühler 3 Große Verschraubung am Tempera- 4 Temperaturfühler turfühler 5 Kapillarleitung mit Edelstahlschutz- schlauch Für Maßangaben aller verfügbarer Temperaturfühler siehe Anhang [►Abschnitt 9, Seite 68]. 3.4 Ausführungen Das Zeigerthermometer gibt es in folgenden Ausführungen: 20  Produktbeschreibung 9181336/00 DE...
  • Seite 21: Tt-Ausführung (Optional)

    Öltemperaturanzeige – Zeigerthermometer mit bis zu 6 unabhängig voneinander einstellbaren Mi- kroschaltern. Bei Geräten mit 5 oder 6 Mikroschaltern bestehen Einschrän- kungen hinsichtlich der Anzahl der Wechsler, siehe Zeichnungen im An- hang. – Die angezeigte Temperatur entspricht der Öltemperatur am Temperatur- fühler des Zeigerthermometers.
  • Seite 22 Die Ausgänge sind linear und proportional zur am Gerät angezeigten Tempe- ratur. Derselbe Temperaturwert wird am Gerät und an der Fernanzeige ange- zeigt. Abbildung 5: Beispielwerte für Ausführung mit Analogausgang 4...20 mA Abbildung 6: Beispielwerte für Ausführung mit Analogausgang 0...5 VDC 22  Produktbeschreibung 9181336/00 DE...
  • Seite 23: Pt100-Ausführung (Optional)

    3.4.2 Pt100-Ausführung (optional) Der simulierte Pt100-Ausgang ist linear und proportional zur am Gerät ange- zeigten Temperatur. Derselbe Temperaturwert wird am Gerät und an der Fernanzeige angezeigt. Abbildung 7: Beispielwerte für Ausführung mit Analogausgang Pt100 Temperatur [°C] Widerstandswert [Ohm] 100,00 109,73 119,40 138,50 157,31 Tabelle 4: Beispielwerte Analogausgang Pt100...
  • Seite 24: Typenschild

    3.5 Typenschild Das Typenschild befindet sich auf der rechten Seite am Gehäuseunterteil. Abbildung 8: Typenschild 24  Produktbeschreibung 9181336/00 DE...
  • Seite 25: Verpackung, Transport Und Lagerung

    4 Verpackung, Transport und Lagerung 4.1 Verwendung Die Verpackung hat die Aufgabe, das verpackte Produkt auf dem Transport- weg, beim Aufladen, Abladen und während der Lagerung so zu schützen, dass es in keiner Weise nachteilig verändert wird. Die Verpackung muss das Packgut vor zulässigen Transportbelastungen wie Erschütterungen, Stößen, Feuchtigkeit (Regen, Schnee, Kondenswasser) schützen.
  • Seite 26: Markierungen

    4.3 Markierungen Die Verpackung trägt eine Signatur mit Hinweisen für den sicheren Transport und für die sachgemäße Lagerung. Für den Versand nicht gefährlicher Güter gelten nachfolgende Bildzeichen. Diese Zeichen müssen unbedingt beachtet werden. Vor Nässe Oben Zerbrechlich Hier anschlagen Schwerpunkt schützen Tabelle 5: Geltende Bildzeichen für den Versand 4.4 Transport, Empfang und Behandlung von Sendungen...
  • Seite 27 Sichtbare Schäden Stellen Sie beim Empfang der Sendung äußerlich sichtbare Transportschäden fest, verfahren Sie wie folgt: – Tragen Sie den festgestellten Transportschaden sofort in die Frachtpapiere ein und lassen Sie vom Abliefernden gegenzeichnen. – Verständigen Sie bei schweren Schäden, Totalverlust und bei hohen Scha- denskosten unverzüglich den Vertrieb der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH und die zuständige Versicherung.
  • Seite 28: Sendungen Einlagern

    4.5 Sendungen einlagern Stellen Sie bei der Auswahl und Einrichtung des Lagerplatzes Folgendes si- cher: – Produkt und Zubehör bis zum Einbau in der Originalverpackung lagern. – Lagergut gegen Feuchtigkeit (Regen, Überschwemmung, Schmelzwasser von Schnee und Eis), Schmutz, Schädlinge wie Ratten, Mäuse, Termiten usw.
  • Seite 29: Montage Und Inbetriebnahme

    5 Montage und Inbetriebnahme In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht montieren und anschließen. Beachten Sie vor dem Öffnen des Geräts folgende Gefah- renhinweise: GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektrischen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhal- ten.
  • Seite 30: Transport Im Eingebauten Zustand

    ACHTUNG Schäden am Gerät! Wenn Sie die Kapillarleitung knicken oder das Gerät an der Kapillarleitung tra- gen, kann das Gerät beschädigt werden und somit fehlerhafte Messwerte an- zeigen. Gerät vorsichtig aus der Verpackung entnehmen. Niemals das Gerät an der Kapillarleitung tragen. Kapillarleitung und Fühler nicht beschädigen.
  • Seite 31 Der Gradient für das Zeigerthermometer für Wicklungstempe- ratur wird nicht im Werk voreingestellt. Für eine Voreinstellung des Gradienten kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner bei der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH. Vergleichsmessung nur in bewegten Flüssigkeitsbädern durchführen. Es wird empfohlen, das MESSKO®-Kalibrierbad MZT1650S zu verwenden. Die Temperatur des Flüssigkeitsbades muss über 15 Minuten konstant bleiben.
  • Seite 32: Zeigerthermometer Montieren

    5.3 Zeigerthermometer montieren 5.3.1 Zeigerthermometer an Transformator befestigen Beachten Sie bei der Befestigung des Thermometers an den Transformator folgende Hinweise: – Senkrechte Einbaulage des Zeigerthermometers sicherstellen. Abbildung 9: Einbaulage – Sicherstellen, dass das Zeigerthermometer am Einbauort keinen Vibratio- nen ausgesetzt ist. –...
  • Seite 33: Montagebügel Am Gerät Montieren

    5.3.1.1 Montagebügel am Gerät montieren Um die Montagebügel am Gerät zu befestigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. An den vorgebohrten Löchern auf der Geräterückseite die beiden Monta- gebügel jeweils senkrecht mit den 4 mitgelieferten Schrauben M6x8 befes- tigen. Abbildung 10: Montage der Montagebügel 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  33...
  • Seite 34: Zeigerthermometer Über Montagebügel Befestigen

    5.3.1.2 Zeigerthermometer über Montagebügel befestigen 1. Vier Bohrungen wie folgt an geeigneter Halterung an der Außenseite des Transformators, auf der Montageplatte eines Schaltschranks oder an einer anderen geeigneten Konstruktion herstellen. Abbildung 11: Bohrungen 34  Montage und Inbetriebnahme 9181336/00 DE...
  • Seite 35: Kapillarleitung Fixieren

    2. Zeigerthermometer mit Montagebügeln am Transformator befestigen. Abbildung 12: Zeigerthermometer mit Montagebügeln befestigen 5.3.2 Kapillarleitung fixieren Wenn Sie die Kapillarleitung fixieren, beachten Sie folgende Hinweise: ACHTUNG Schäden am Gerät! Ein zu enger Biegeradius der Kapillarleitung kann zum Funktionsverlust des Geräts führen! Sicherstellen, dass der minimale Biegeradius von 25 mm (0.98“) eingehal- ten wird.
  • Seite 36: Temperaturfühler Einsetzen

    Gehen Sie wie folgt vor: 1. Kapillarleitung am Transformator verlegen und mit Kabelbindern fixieren. 2. Überschüssige Kapillarleitung mit einem minimalen Aufwickeldurchmesser von 200 mm (7.87“) aufwickeln. 5.3.3 Temperaturfühler einsetzen Die folgenden Handlungsschritte beschreiben das Einsetzen des Tempera- turfühlers Nr. 2. Für Schlüsselweiten der weiteren verfügbaren Varianten des Temperaturfühlers siehe Zeichnungen im Anhang.
  • Seite 37 2. Die große Verschraubung des Temperaturfühlers von der kleinen Ver- schraubung abschrauben. Abbildung 14: Große Verschraubung lösen 3. Große Verschraubung in die Thermometertasche des Transformators samt Dichtung (Dichtung nicht im Lieferumfang enthalten) einsetzen und fixieren. Abbildung 15: Große Verschraubung fixieren 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  37...
  • Seite 38: Elektrischer Anschluss

    4. Den Temperaturfühler in die große Verschraubung einsetzen und zusam- men mit der Kapillarleitung in die gewünschte Position drehen. Kleine Ver- schraubung des Thermometerfühlers anziehen. Abbildung 16: Temperaturfühler einsetzen und fixieren 5.4 Elektrischer Anschluss In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht anschlie- ßen.
  • Seite 39: Vorbereitung

    GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektrischen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhal- ten. Anlage freischalten. Anlage gegen Wiedereinschalten sichern. Spannungsfreiheit allpolig feststellen. Erden und kurzschließen. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschran- ken. ACHTUNG Schäden am Gerät! Elektrostatische Entladung kann zu Schäden am Gerät führen.
  • Seite 40: Anforderung An Die Verdrahtung Des Betriebsorts

    5.4.1.1.2 Anforderung an die Verdrahtung des Betriebsorts Beachten Sie bei der Verdrahtung des Betriebsorts nachfolgende Hinweise: – Störbehaftete Leitungen (z. B. Versorgungsleitungen) und störempfindli- che Leitungen (z. B. Signalleitungen) nicht im gleichen Kabelkanal führen. – Einen Abstand größer 100 mm (3.94“) zwischen störbehafteten und stör- empfindlichen Leitungen einhalten.
  • Seite 41: Kabelempfehlung

    Geeignete Mittel können Trennvorrichtungen nach IEC 60947-1 und IEC 60947-3 sein (z. B. Leistungsschalter). Beachten Sie bei der Auswahl des Trennschaltertyps die Eigenschaften aus den jeweiligen Stromkreisen (Span- nung, maximale Ströme). Beachten Sie zudem Folgendes: – Die Trennvorrichtung muss für den Benutzer leicht erreichbar sein. –...
  • Seite 42: Gehäuse Öffnen

    5.4.2 Gehäuse öffnen 1. Die 4 Schrauben (M5 bei Standardausführung; M6 bei Offshore-Ausfüh- rung) am Gehäusedeckel lösen und den Gehäusedeckel abnehmen. Abbildung 18: Gehäuse öffnen (Standardausführung) 5.4.3 Kabel vorbereiten Um die Kabel fachgerecht vorzubereiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Kabelempfehlung beachten. 2.
  • Seite 43 4. Das Kabel für den Schutzleiter 50 mm länger vorsehen und den Leiter mit einem Ringkabelschuh M5 versehen. Abbildung 19: Kabel entmanteln und abisolieren (Beispiel) 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  43...
  • Seite 44: Standard-Kabelverschraubung

    5.4.3.1 Standard-Kabelverschraubung ACHTUNG!  Falls die Kabelverschraubung nicht verwendet wird, dieselbe mit einem Verschlussstopfen versehen oder die gesamte Kabelverschrau- bung durch einen Blindverschluss ersetzen, um die IP‑Schutzart zu ge- währleisten. 2. Schutzkappe in der äußeren Mutter entfernen. Abbildung 20: Schutzkappe entfernen 44  Montage und Inbetriebnahme 9181336/00 DE...
  • Seite 45 3. Die Klemmbereiche beachten. Abbildung 21: Klemmbereiche 4. Die äußere Mutter lösen, Anschlusskabel in ausreichender Länge durch die Kabelverschraubung führen und die äußere Mutter anziehen. Abbildung 22: Kabelverschraubung 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  45...
  • Seite 46: Wadi-Kabelverschraubung (Messing) Und Offshore-Kabelverschraubung (Edelstahl)

    5.4.3.2 WADI-Kabelverschraubung (Messing) und Offshore- Kabelverschraubung (Edelstahl) Die WADI-Kabelverschraubung und die Offshore-Kabelverschraubung unter- scheiden sich nur im Material. Die WADI-Kabelverschraubung ist aus Messing gefertigt und die Offshore-Kabelverschraubung ist aus Edelstahl gefertigt. ACHTUNG!  Falls die Kabelverschraubung nicht verwendet wird, dieselbe mit einem Verschlussstopfen versehen oder die gesamte Kabelverschrau- bung durch einen Blindverschluss ersetzen, um die IP‑Schutzart zu ge- währleisten.
  • Seite 47 3. Die Klemmbereiche beachten. Abbildung 24: Klemmbereiche 4. Die Überwurfmutter lösen, Anschlusskabel in ausreichender Länge durch die Kabelverschraubung führen und die Überwurfmutter anziehen. Abbildung 25: Kabelverschraubung 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  47...
  • Seite 48 5.4.3.3 1/2"-NPT-Übergangsstück ACHTUNG!  Falls das Übergangsstück nicht verwendet wird, dieses mit ei- nem dichtenden Verschluss versehen, um die IP‑Schutzart zu gewährleis- ten. 2. Schutzkappe entfernen. Abbildung 26: Schutzkappe entfernen 3. Kabelschlauch oder Kabelrohr mit 1/2“-14NPT-Außengewinde in das Über- gangsstück fachgerecht und dicht einschrauben. Kabel in ausreichender Länge durchführen.
  • Seite 49: Übergangsstück

    5.4.3.4 PG16-Übergangsstück ACHTUNG!  Falls das Übergangsstück nicht verwendet wird, dieses mit ei- nem dichtenden Verschluss versehen, um die IP‑Schutzart zu gewährleis- ten. 2. Schutzkappe entfernen. Abbildung 27: Schutzkappe entfernen 3. Kabelschlauch oder Kabelrohr mit PG16-Außengewinde in das Übergangs- stück fachgerecht und dicht einschrauben. Kabel in ausreichender Länge durchführen.
  • Seite 50: Schutzleiterverbindung

    5.4.4 Schutzleiterverbindung Um das Zeigerthermometer mit dem Schutzleiter zu verbinden, gehen Sie wie folgt vor: 1. Schutzleiter (PE) mit Gabelkabelschuh oder Ringkabelschuh (M5) versehen und an der Schutzleiterschraube des Zeigerthermometers fixieren. Abbildung 28: Schutzleiter am Zeigerthermometer anschließen 5.4.5 Mikroschalter anschließen WARNUNG Elektrischer Schlag! Bei Beaufschlagung eines dieser Schaltkontakte mit gefährlicher elektrischer Spannung die benachbarten Relaiskontakte nicht...
  • Seite 51: Analogsensor Anschließen

    Um die Mikroschalter anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Litzen an der Klemmleiste gemäß Anschlussschaltbild (siehe Anhang) an- schließen. Abbildung 29: Mikroschalter anschließen 1 Anpassungswiderstand 2 Klemmleiste 5.4.6 Analogsensor anschließen 5.4.6.1 Analogsensor TT-Ausführung (optional) Das Zeigerthermometer ist mit einem passiven Sensor ausgestattet, der den Temperaturwert in ein elektrisches Signal (4…20 mA und/oder 0...5 VDC) umwandelt.
  • Seite 52 5.4.6.1.1 Analogausgang 4...20 mA ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Anschlussklemmen 71, 72, 73 müssen Sie vor der Isolationsprüfung kurz- schließen. Die Prüfspannung müssen Sie schrittweise erhöhen. Entfernen Sie die Brücken nach der Isolationsprüfung von der Klemmleiste. Abbildung 30: Anschlussbeispiel Analogausgang 4...20 mA Für weitere Anschlussbeispiele siehe Anhang. 52  Montage und Inbetriebnahme 9181336/00 DE...
  • Seite 53: Analogausgang 4...20 Ma Und 0

    5.4.6.1.2 Analogausgang 4...20 mA und 0...5 VDC ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Anschlussklemmen 71, 72, 73, 74 müssen Sie vor der Isolationsprüfung kurzschließen. Die Prüfspannung müssen Sie schrittweise erhöhen. Entfer- nen Sie die Brücken nach der Isolationsprüfung von der Klemmleiste. ACHTUNG Schäden am Gerät! Wird nur der Spannungsausgang verwendet, muss der mA-Ausgang kurzge- schlossen bleiben.
  • Seite 54: Analogsensor Pt100-Ausführung (Optional)

    Für weitere Anschlussbeispiele siehe Anhang. 5.4.6.1.3 Analogausgang 0...5 VDC ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Anschlussklemmen 71, 73, 74 müssen Sie vor der Isolationsprüfung kurz- schließen. Die Prüfspannung müssen Sie schrittweise erhöhen. Entfernen Sie die Brücken nach der Isolationsprüfung von der Klemmleiste. Abbildung 32: Anschlussbeispiel Analogausgang 0...5 VDC Für weitere Anschlussbeispiele siehe Anhang.
  • Seite 55 ACHTUNG Schäden am Gerät! Die Anschlussklemmen 71, 72 und 73 müssen Sie vor der Isolationsprüfung kurzschließen. Die Prüfspannung müssen Sie schrittweise erhöhen. Entfer- nen Sie die Brücken nach der Isolationsprüfung von der Klemmleiste. Abbildung 33: Anschlussbeispiel Pt100 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  55...
  • Seite 56: Mikroschalter Einstellen

    5.5 Mikroschalter einstellen Die Mikroschalter sind unabhängig voneinander einstellbar und können auf jede gewünschte Temperatur auf der Skala eingestellt werden. 1. An einem Mikroschalter die Einstellschraube am orangen Zeiger lösen. Abbildung 34: Einstellschraube am Zeiger lösen 56  Montage und Inbetriebnahme 9181336/00 DE...
  • Seite 57 2. Einstellschraube in Position halten. Dabei mit der Hand die Skala drehen, bis der orange Zeiger auf die gewünschte Temperatur auf der Skala zeigt. Abbildung 35: Skala drehen 3. Einstellschraube an dieser Stelle mit max. 3 Nm anziehen. 4. Für die weiteren Mikroschalter genauso vorgehen. 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  57...
  • Seite 58: Mikroschalter Prüfen

    5.6 Mikroschalter prüfen 1. Gerät senkrecht halten. ACHTUNG!  Veränderung der Kalibrierung durch Drehen der Welle in Richtung der niedrigeren Temperaturen. Drehrichtung beachten. Über die Hebel an den Seiten der Welle die darauf befestigten Skalen in Richtung der höheren Temperaturen drehen. Abbildung 36: Welle über Hebel bewegen 3.
  • Seite 59: Gehäuse Schließen

    5.7 Gehäuse schließen 1. Gehäusedeckel auf das Gerät legen und mit den 4 Schrauben (Drehmo- ment 1 Nm) befestigen. Abbildung 37: Gehäuse schließen (Standardausführung) 9181336/00 DE Montage und Inbetriebnahme  59...
  • Seite 60: Temperaturgradienten Einstellen (Wicklungstemperatur)

    5.8 Temperaturgradienten einstellen (Wicklungstemperatur) 5.8.1 Gradienteneinstellung über Heizstrom Gradient Der Gradient ist der Temperatursprung über die Öltemperatur am Zeiger- thermometer für Wicklungstemperatur. Das Zeigerthermometer für Wick- lungstemperatur zeigt ein thermisches Abbild der Wicklungstemperatur am Transformator. Berechnung des Gradienten Sie können den Gradienten über die Graphen oder die Tabellen ermitteln oder Sie berechnen ihn mit der folgenden Formel: G = K x I wobei...
  • Seite 61 Gradient °C (oder K) über Öltemperatur Heiz- 0,67 0,85 0,95 1,00 1,04 1,09 1,13 1,17 1,21 strom, in A, ±5 %  1 Tabelle 8: Bestimmung Gradient  1 Abbildung 38: Bestimmung Gradient Technische Daten Max. Heizstrom, I = 2,3 A durchgehend Max. Heizstrom, I = 10 A für 5 Sekunden Thermische Zeitkonstante: 9 Minuten Die Gradienten werden für eine Öltemperatur von 60 °C angezeigt.
  • Seite 62: Gradienteneinstellung Über Anpassungswiderstand

    Verifizieren der Gradienteneinstellung Um den Gradienten (Temperatursprung) zu verifizieren, gehen Sie wie folgt vor: Gehäusedeckel ist am Gerät befestigt. Sicherstellen, dass die Temperatur am Temperaturfühler während der Ein- stellung konstant bleibt 1. Den Temperaturfühler des Zeigerthermometers in das Ölbad oder das Wasserbad einlegen.
  • Seite 63 3. In der Einstellkurve den Punkt bestimmen, an dem sich die Kurve des er- mittelten CT-Stroms und der ermittelte Gradient kreuzen. Der Widerstandswert (in Ohm) auf der y-Achse an diesem Punkt stellt den Gesamtwiderstandswert an den Klemmen 5 – 5 dar.  2 Abbildung 39: Einstellkurve Widerstandswert 4.
  • Seite 64: Wartung, Inspektion Und Pflege

    2. Sicherstellen, dass die Belüftung frei von Schmutz und Ablagerungen ist. 3. Den äußeren Zustand des Geräts auf Beschädigungen prüfen. Bei Fragen oder Auffälligkeiten kontaktieren Sie den Technischen Service: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH MR Service & Complaint Falkensteinstrasse 8 93059 Regensburg Germany E-Mail: service@reinhausen.com...
  • Seite 65: Entsorgung

    7 Entsorgung Beachten Sie die nationalen Entsorgungsvorschriften im jeweiligen Verwen- derland. 7.1 SVHC-Information gemäß REACH-Verordnung Dieses Produkt entspricht den Bestimmungen der europäischen Verordnung 1907/2006/EG vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulas- sung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH). Die folgenden Bestandteile des Produkts enthalten > 0,1 % [w/w] des SVHC- Stoffes Blei (CAS-Nr.
  • Seite 66: Technische Daten

    8 Technische Daten Zulässige Umgebungs- bedingungen Einsatzort Innenraum und Freiluft, tropenfest, arktische Ausführung Umgebungslufttempe- -40…+70 °C ratur (optional: arktische Ausführung bis -60 °C) Lagertemperatur -40...+80 °C Betriebstemperatur -40…+70 °C Temperatur Isolierflüs- Messbereich ±20 % sigkeit Relative Feuchte Beschlagfrei bis 80 % Aufstellhöhe max. 2.000 m über NN Schutzart IP 55 nach IEC 60529 (optional: IP 65)
  • Seite 67 Kenndaten Isolationsspannung 2,5 kV 50 Hz 1 min Analogausgang 4...20 mA; 4...20 mA und 5 V DC; 5 V DC; Pt100 Messbereiche (weitere Messberei- Anzeigegenauigkeit che auf Anfrage) 0...+150 °C ± 3 K (optional ± 2 K oder ± 1,5 K) im Bereich 20...130 °C -20...+130 °C ± 3 K (optional ± 2 K oder ± 1,5 K) im Bereich 0...110 °C 0...+160 °C ±...
  • Seite 68: Anhang

    9 Anhang 68  Anhang 9181336/00 DE...
  • Seite 75 Matching resistance DIMENSION SERIAL NUMBER TRANSFORMER ACCESSORIES IN mm BETECH POINTER THERMOMETER MATERIAL NUMBER SHEET EXCEPT AS CONNECTION TERMINALS 101740040M NOTED...
  • Seite 82 Glossar Betriebstemperatur SCADA Zulässige Temperatur in unmittelba- Das Überwachen und Steuern tech- rer Nähe des Gerätes während des nischer Prozesse mittels Computer- Betriebes unter Berücksichtigung system (Supervisory Control and Da- von Umgebungseinflüssen, z.B. ta Acquisition) durch das Betriebsmittel und den Einbauort.
  • Seite 83 Maschinenfabrik Reinhausen GmbH Falkensteinstrasse 8 93059 Regensburg Germany +49 941 4090-0 info@reinhausen.com reinhausen.com Please note: The data in our publications may differ from the data of the devices delivered. We reserve the right to make changes without notice. ® ® 9181336/00 DE - MESSKO BETECH Betriebsanleitung -...

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