Witterungsgeführter Heizungsregler EINLEITUNG D10 sind moderne mikroprozessorgesteuerte Geräte, hergestellt in digitaler SMT - Techno- logie. Witterungsgeführte D10 Regler dienen der Regulierung des Direkt- und/oder Mischerheiz- kreises oder zweier Mischerheizkreise und der Brauchwassererwärmung mittels Kessel, Sonnenkollektoren und anderer Energiequellen. Für die Erstinbetriebnahme des Reglers, Siehe Seite 75 .
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INHALT Einleitung ........................71 BEDIENUNGSANLEITUNG Beschreibung des Reglers ..................... 74 Reglereinstellung bei der Erstinbetriebnahme..............75 Tastatur und sonstige Tasten ..................78 Graphisches LCD-Display ....................79 Beschreibung und Aussehen der Hauptanzeige ........... 79 Beschreibung der angezeigten Symbole am Display ............. 80 Symbole der Heizkreise ..................
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Elektrischer Anschluss des Reglers .................132 Anschluss der Temperaturfühler ................133 Anschluss der RaumeinheitEN RCD und DD2+ ............134 BUS-Verbindung der D10 Regler ................135 BUS-Verbindung der D10 und CMP25-2 Regler ............135 Montage und Anschluss des Sicherheitstermostates ..........136 Service und Fehlerbehebung ...................137 Fühler-Simulation und Steuerung Funktionsprüfung ..........137 Regler Defekt und Wartung ..................137...
REGLEREINSTELLUNG BEI DER ERSTINBETRIEBNAHME Die D10 Heizungsregler sind mit einer innovativen Lösung „Easy start“, die eine Erstein- stellung des Reglers in nur drei oder vier Schritten ermöglicht, ausgestattet. Beim ersten Anschließen des Reglers ans Netz, wird nach der Anzeige der Programmver- sion und des Logos auf dem Display, der erste Schritt zur Einstellung des Reglers ange- zeigt.
2. SCHRITT - AUSWAHL DES HYDRAULIKSCHEMAS Wählen Sie das Hydraulikschema des Reglerbetriebs aus. Zwischen den Schemen bewegt man sich mit den Tasten . Das ausgewählte Schema Bestätigt man mit der Taste Alle Schemen mit Mischerheizkreisen sind für Heizkörper und Boden / Wand- Heizung verfügbar.
4. SCHRITT - EINSTELLUNG DER HEIZKURVENSTEILHEIT FÜR DEN ZWEITEN KREIS Stellen Sie die Heizkurvensteilheit für die Raumhei- zung für den zweiten Heizkreis ein. Der Wert wird mit den Tasten verändert. Den eingestellten Wert bestätigt man mit der Taste Der Regler verlangt eine Bestätigung der Heizkur- veneinstellung mit der Taste Haben Sie versehentlich den falschen Heizkurven- wert eingestellt, kehren Sie mit der Taste...
GRAPHISCHES LCD-DISPLAY Alle wichtigen Daten sind auf dem LCD Display ersichtlich. BESCHREIBUNG UND AUSSEHEN DER HAUPTANZEIGE Status der Steuerausgänge des Reglers. Heizkreis. Betriebsart. Anzeige gemessener Benutzerfunktionen. Temperaturen. Raumeinheit. T1=20 T3= 55 T5=45 T7=--- °C T2=-5 T4=45 T6=53 T8=--- °C R 23 5 01 4 6789 Anzeige der Temperaturen,...
BESCHREIBUNG DER ANGEZEIGTEN SYMBOLE AM DISPLAY SYMBOLE DER HEIZKREISE Symbol Beschreibung Erster - Mischerheizkreis. Zweiter - Direktheizkreis. Brauchwassererwärmung. SYMBOLE FÜR DARSTELLUNG DER BETRIEBSART Symbol Beschreibung Raumheizung. Raumkühlung. Betrieb nach Zeitprogramm - Tagesintervall. * Betrieb nach Zeitprogramm - Nachtintervall. * Betrieb nach Soll-Tagestemperatur. Betrieb nach Soll-Nachttemperatur.
Symbol Beschreibung Automatisches Umschalten auf den Sommer-Modus. Estrichtrocknung ist eingeschaltet. Betrieb mit konstanter Vorlauftemperatur. Ferneinschaltung. Boost-Heizung ist eingeschaltet. SYMBOLE ZUR DARSTELLUNG DER TEMPERATUREN UND ANDERER DATEN Symbol Beschreibung Ist-Temperatur. Ausgerechnete Temperatur oder Soll-Temperatur. Raumtemperatur.* Außentemperatur. Temperatur des Flüssigbrennstoffkessels. Temperatur des Festbrennstoffkessels. Temperatur des Gaskessels.
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Symbol Beschreibung Temperatur des Raums, wo sich die Wärmepumpe befindet. Brauchwassertemperatur in der Zirkulationsleitung. Brenner. Brenner - zweite Stufe. Umwälzpumpe des Heizkreises. R0123456789 Status der Steuerausgänge des Reglers - Relais sind eingeschaltet. R0123456789 Status der Steuerausgänge des Reglers - Relais sind ausgeschaltet. Schließen des Mischventils.
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Symbol Beschreibung Elektroheizkörper. Elektroheizkörper für die Brauchwassererwärmung. Kessel Umschaltung; Brauchwasserwärmung. Betrieb des Ausgangs nach dem Zeitprogramm. T1, T2, T3, ..T8 Temperatur, gemessen mit den Fühlern T1, T2, T3, T4, T5, T6, T7,T8. Temperatur, gemessen mit Raumfühler oder der Raumeinheit DD2+. Außentemperatur, gewonnen über die Bus-Verbindung.
SYMBOLE DER SCHUTZFUNKTIONEN Symbol Beschreibung Schutz des Flüssigbrennstoffkessels vor Überhitzung. Schutz des Festbrennstoffkessels vor Überhitzung. Schutz des Sonnenkollektoren vor Überhitzung. Schutz des Brauchwassererwärmers vor Überhitzung. Raumfrostschutz. Frostschutz - Einschalten des Kessels auf Minimaltemperatur. Symbole der Kommunikation zwischen angeschlossenen Geräten Symbol Beschreibung Angeschlossene Geräte an das Kommunikations- Port COM.
SYMBOLE FÜR WARNUNGEN UND MELDUNGEN Symbol Beschreibung Meldung Im Falle einer Überschreitung der Maximaltemperatur oder des Einschaltens der Schutzfunktion, teilt der Regler mit dem Blinken des Symbols am Display dies mit. Wenn die Maximaltemperatur nicht mehr überschritten ist oder sich die Schutzfunktion schon ausge- schaltet hat, zeigt das leuchtende Symbol den kürzlich ereigneten Vorfall an.
EINSTIEG UND NAVIGATION IM MENÜ Um das Menü zu öffnen, drückt man die Taste Innerhalb des Menüs bewegt man sich mit den Tasten , mit der Taste bestätigt man die Auswahl. Um zur vorigen Anzeige zurückzukehren, die Taste drücken. Wenn einige Zeit keine Taste gedrückt wird, schaltet sich die Displaybeleuch- tung aus bzw.
BENUTZERFUNKTIONEN FÜR DEN ZWEITEN HEIZKREIS * PARTY-Modus. ECO-Modus. Urlaubsmodus. Funktion abschalten. BENUTZERFUNKTIONEN FÜR DAS BRAUCHWASSER Einmaliges Einschalten der Brauchwassererwärmung. Funktion abschalten. BETRIEBSARTENWAHL BETRIEBSART FÜR DEN ERSTEN HEIZKREIS Betrieb nach dem ausgewählten Zeitprogramm. Soll- Raumtemperatur Einstellung am Regler oder an der Raumeinheit, wenn die angeschlos- sen ist.
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AUSWAHL DES HEIZ- ODER KÜHLBETRIEBS MANUELLER BETRIEB DER AUSGÄNGE MESSUNGEN DER EMISSIONEN ZEITPROGRAMME ZEITPROGRAMM FÜR DEN ERSTEN HEIZKREIS Erstes Zeitprogramm. Zweites Zeitprogramm. ZEITPROGRAMM FÜR DEN ZWEITEN HEIZKREIS* Erstes Zeitprogramm. Zweites Zeitprogramm. ZEITPROGRAMM FÜR DAS BRAUCHWASSER Erstes Zeitprogramm. Zweites Zeitprogramm. GRUNDEINSTELLUNGEN Sprachenauswahl.
DATENKONTROLLE Grafische Darstellung der Betriebsstunden der erste und zweite Brennerstufe. Graphische Darstellung der Temperaturen nach Tagen für die letzte Woche. Detaillierte graphische Darstellung der Temperaturen für den laufenden Tag. Betriebsstundenzähler der Steuerausgänge. Spezielle Wartungsdaten. BENUTZERPARAMETER Allgemeine Einstellungen. Einstellungen für den ersten Heizkreis. Einstellungen für den zweiten Heizkreis.
FUNKTIONSPARAMETER Parameter für Estrichtrocknung. WERKSEINSTELLUNGEN Reset der Reglerparameter. Reset der Zeitprogramme. Reset aller Einstellungen und Neu start des Reglers. Benutzereinstellungen speichern. Benutzereinstellungen laden. Bedienungsanleitung...
TEMPERATUREINSTELLUNG Im Menü sind nur die Temperaturen angezeigt, bei denen man beim ausgewähltem Hyd- raulikschema die Soll-Temperatur einstellen kann. Mit den Tasten wählen wir die gewünschte Temperatur aus. Die Anzeige zur Einstellung der Soll-Temperatur erscheint: Aktueller Wert der Soll-Tempe- Ausgewählte ratur - numerische Darstellung Temperatur Zuletzt bestätigter...
BENUTZERFUNKTIONEN Die Benutzerfunktionen ermöglichen einen zusätzlichen Komfort und Funktionalität beim Gebrauch des Reglers. Im Menü stehen Ihnen folgende Benutzerfunktionen zur Verfügung: Erster Heizkreis Zweiter Heizkreis Brauchwasser Energiequellen * Benutzerfunktionen für den ersten und zweiten Heizkreis: PARTY-Modus Die PARTY-Funktion ermöglicht das Einschalten des Betriebs gemäß der Soll-Komforttem- peratur.
Urlaubsmodus Die URLAUB-Funktion schaltet die Regulierung des Heizkreises gemäß der gewünschten Spartemperatur bis zum festgelegten Datum ein. Mit den Tasten wählt man die Urlaub-Funktion aus und mit der Taste schaltet man sie ein. Für das Einstellen des Ablaufdatums, der Funktion und Temperatur wählt man erneut die Ikone aus.
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Inbetriebnahme des Festbrennstoffkessels Diese Funktion schaltet den Flüssigbrennstoffkessel aus und kann dann verwendet wer- den, wenn der Festbrennstoffkessel eingeheizt werden soll. Wenn der Festbrennstoffkes- sel die erforderliche Heiztemperatur in einem bestimmten Zeitraum nicht erreicht, schaltet sich erneut der Flüssigbrennstoffkessel ein. Mit den Tasten wählt man die Funkti- on Inbetriebnahme des Festbrennstoffkessels aus und aktiviert sie mit der Taste Die Einstellung verlässt man mit dem Drücken der Taste...
BETRIEBSARTENWAHL Im Menü wählt man die gewünschte Reglerbetriebsart separat für jeden Heizkreis und die Brauchwassererwärmung aus. Im Menü kann die Betriebsart für folgendes ausgewählt werden: Erster Heizkreis Zweiter Heizkreis * Brauchwasser Manueller Betrieb Umschaltung zwischen Heizung und Kühlung Messungen der Emmisionen Betriebsart für den Ersten und Zweiten Heizkreis: Betrieb nach ausgewähltem Zeitprogramm Betrieb läuft nach dem ausgewählten Zeitprogramm auf die gewünschte Tages-...
Manueller Betrieb: Diese Betriebsart wird zur Prüfung des Heizsystems oder im Falle eines Defekts verwen- det. Jeder Steuerausgang kann manuell eingeschaltet, ausgeschaltet oder auf Automatik- betrieb eingestellt werden. Zwischen den einzelnen Ausgängen R0 bis R9 bewegt man sich mit den Tasten .
Zeitprogramme einstellen Wöchentliche Zeitprogramme ermöglichen ein automatisches Umschalten zwischen der Tages und Nacht Temperatur und Ein- und Aus- schalten der Brauchwasserbereitung. Erster Heizkreis Zweiter Heizkreis Brauchwasser Für jeden Heizkreis stehen zwei Zeitprogramme zur Verfügung: Erstes Zeitprogramm Zweites Zeitprogramm Änderungen im Zeitprogramm Mit den Tasten wählt man den gewünschten Heizkreis und anschließend das gewünschte Zeitprogramm aus.
Zeitprogramm einstellen Eine neue Anzeige mit dem Zeitprogramm und drei Ikonen für die Änderung des Programms erscheint: - Kursor bewegt sich frei - Zeichnen des Ausschaltintervalls oder Nachttemperatur - Zeichnen des Einschaltintervalls oder Tagestemperatur Mit den Tasten wird die gewünschte Befehlsikone ausgewählt und mit der Taste wird sie bestätigt.
GRUNDEINSTELLUNGEN Das Menü dient zur Einstellung der Sprache, der Zeit, des Datums und des Displays. Sprachenauswahl Die gewünschte Benutzersprache wählt man mit den Tasten aus und bestätigt sie mit der Taste Die Einstellung verlässt man mit dem Drücken der Taste Zeit und Datum Die genaue Zeit und Datum werden wie folgt eingestellt: Zwischen den einzelnen Angaben bewegt man sich mit...
Displayeinstellung Es stehen folgende Einstellungen zur Verfügung: Dauer der aktiven Beleuchtung des Displays und des automatischen Verlas- sens des Menüs Intensität der aktiven Displaybeleuchtung Intensität der inaktiven Displaybeleuchtung Kontrast Mit den Tasten wird die gewünschte Einstellung ausgewählt und bestätigt. Eine neue Anzeige erscheint: Graphisches Aktueller Einstellwert Symbol...
DATEN KONTROLLE Im Menü befinden sich Ikonen, die Ihnen den Zugang zu folgenden Betriebsangaben des Reglers ermöglichen: GRAFISCHE DARSTELLUNG DER BETRIEBSSTUNDEN DER ERSTE UND ZWEITE BREN- NERSTUFE. DARSTELLUNG DER TEMPERATUREN NACH TAGEN FÜR DIE LETZTE WOCHE. Die graphische Darstellung des Temperaturverlaufs nach Tagen, für jeden Fühler. Es werden die Temperaturen für die letzte Betriebswoche aufgezeichnet.
WARTUNGSANLEITUNGEN REGLERPARAMETER Alle zusätzlichen Einstellungen und Anpassungen des Reglerbetriebs werden mit Hilfe der Parameter ausgeführt. Benutzer-, Wartungs- und Funktionsparameter befinden sich auf dem zweiten Menübildschirm. Alle zusätzlichen Einstellungen und Anpassungen des Reglerbetriebs werden mit Hilfe der Parameter ausgeführt. Benutzer-, Wartungs- und Funktionspa- rameter befinden sich auf dem zweiten Menübildschirm.
Allgemeine Einstellungen: Para- Parameterbezeichnung Beschreibung des Parameters Einstellungsbe- Übernomme- meter reich ner Wert P1.1 Der Regler schaltet Heizung automatisch aus, wenn 0- NEIN AUTOMATISCHE SOM- die durchschnittliche Eintagestemperatur höher ist, als 1- JA MER/WINTER UMSCHAL- die eingestellte Umschalttemperatur. TUNG P1.2 Einstellung bedeutet durchschnittliche Ein-Tages- 10 ÷...
Einstellungen für den ersten Heizkreis: Para- Parameterbezeichnung Beschreibung des Parameters Einstellungsbe- Übernom- meter reich mener Wert P2.1 Die Steilheit der Heizkurve bestimmt, wie hoch an 0,2 ÷ 2,6 HEIZKURVESTEILHEIT 0,7 - Fußbo- Hand der Außentemperatur die Temperatur der Heiz- körper sein soll. Siehe Kapitel Heizkurvesteilheit. 1,0 - Radia- toren P2.2...
Einstellungen für das Brauchwasser: Para- Parameterbezeichnung Beschreibung des Parameters Einstellungsbe- Übernom- meter reich mener Wert P4.1 Einstellung der gewünschten Brauchwassertempera- 4 ÷ 70 °C GEWÜNSCHTE tur, wenn das Zeitprogramm für die Brauchwasserwär- TEMPERATUR DER mung ausgeschaltet ist (OFF). BRAUCHWASSER BEI AUSSCHALTEN DES ZEITPROGRAMMS P4.2...
HEIZKURVENSTEILHEIT Mit der Einstellung der Heizkurve, passen wir den Regler an das Objekt, das wir regeln an. Die richtige Einstellung der Heizkurve ist sehr wichtig für den optimalen Betrieb des Reglers. Die Steilheit der Heizkurve bestimmt, wie hoch an Hand der Außentemperatur die Temperatur der Heizkörper sein soll.
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Heizkurvendiagramm Tv (°C) Ta (°C) Außentemperatur Wartungsanleitung...
WARTUNGSPARAMETER Die Wartungsparameter sind in die Gruppen S1 - allgemeine Einstellungen, S2 - Ein- stellungen für den ersten Heizkreis, S3 - Einstellungen für den zweiten Heizkreis, S4 - Brauchwassereinstellungen, S5 - Kesseleinstellungen und S6 - Einstellungen für alternati- ve Energiequellen, eingeteilt. Mit den Wartungsparametern kann man zwischen zahlreichen Zusatzfunktionen und Anpassungen im Reglerbetrieb wählen.
Allgemeine Wartungseinstellungen: Para- Parameterbe- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter zeichnung bereich mener Wert S1.1 Auswahl des gewünschten Hydraulikschemas. Vom Regler- HYDRAULIKSCHE- Typ abhängig S1.2 Die Einstellung ermöglicht eine Veränderung des Kodes, 0000 - 9999 ENTSPERRKODE notwendig für die Aufschließung der Wartungseinstellungen. FÜR AUFSCHLIES- (S und F Parameter) SUNG DER...
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Para- Parameterbe- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter zeichnung bereich mener Wert S1.5 Die Einstellung ermöglicht die Funktionsweise des Fühlers T8: 1 - RF2 T8 FÜHLERFUNK- 1- RF2, Fühler der Raumtemperatur für den zweiten Kreis. 2 - EF2 TION 2- EF2, Fühler zum Schutz der höchsten zulässigen Tempera- 3 - RLF2 tur des Estrichs für den zweiten Kreis.
Para- Parameterbe- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter zeichnung bereich mener Wert S1.6 Die Einstellung bestimmt die Funktionsweise des Reglers, 1- FERNEIN- DIGITALEINGANG wenn es im Eingang T1,T6 oder T8 zum Kurzschluss kommt. SCHALTUNG T1, T6, T8 1 - Ferneinschaltung bedeutet, Betriebsart mit der gewünsch- 2- DIR.
Para- Parameterbe- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter zeichnung bereich mener Wert Mit der Einstellung kann eine der Funktionsarten des Relais- 1- KTF S1.12 FUNKTION DES ausgangs R9 gewählt werden. 2- KF2 AUSGANGS R9 1- Solardifferenz-Thermostat. 3- ZIRKULA- 2- Kesseldifferenz-Thermostat. TION 3- Zirkulation der Brauchwasser.
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Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S2.3 RAUMEINHEIT RCD Mit der Funktion stellen wir den Einfluss Raueinheiten RCD 0- NEIN EINFLUSS auf dem Betrieb des ersten Heizkreises 1- R.E. 1 0- Kein Einfluss. 2- R.E. 2 1- Einfluss hat die erste Raumeinheit.
Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S2.14 Das Einstellen der maximalen erlaubten Differenz zwischen 3 ÷ 30 °C DIFFERENZBE- Vorlauf und Rücklauf. Auf diese Weise wird die maximale SCHRÄNK. ZWI- Leistung des Heizkreises begrenzt. SCHEN VORLAUF Differenzbeschränkung wird mit dem Parameter S1.4=3 (für UND RÜCKLAUF...
Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S3.4 Einstellung der Betriebsart der Umwälzpumpe. Einstellungen 1- STAND. BETRIEBSART DER haben folgende Bedeutung: 2- AUS UMWÄLZPUMPE 1- Standard Einstellung der Mischkreis-Umwälzpumpe 3- ZEITPR. P1 2- Ausschalten der Pumpe, wenn die Raumtemperatur 4- ZEITPR.
Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S4.6 Eingestellt wird der Einschalttag des Legionellenschutzes. 1- MO LEGIONELLEN- 2- DI SCHUTZ - EINSCHALT- 3- MI 4- DO 5- FR 6- SA 7- SO S4.7 Eingestellt wird die Einschaltuhrzeit des Legionellen- 0 ÷...
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Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S5.2 HYSTERESE UND ART Mit der Einstellung wird die Art der Brennersteuerung und -1- AUS DER BRENNERFUNK- Hysterese bestimmt: 0- EIN TION -1 - Das schalt Relais R1 schaltet ab wenn Heizung erfor- 1 ÷...
Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert Einstellung der minimalen Rauchgastemperatur des Fest- 50 ÷ 150 °C S5.19 MINIMALE RAUCH- brennstoffkessels. Beim Überschreiten dieser Temperatur GASTEMPERAT. DES ist der Flüssigbrennstoffkessel außer Betrieb . Diese FESTBRENNSTOFF- Möglichkeit wird angewandt wenn der Flüssigbrennstoff- KESSELS kessel und der Festbrennstoffkessel an den gleichen...
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Para- Parameterbezeich- Beschreibung des Parameters Einstellungs- Übernom- meter nung bereich mener Wert S6.19 WÄRMEPUMPE – MIN. Einstellung der minimalen Außentemperatur im System -30 ÷ 20 °C AUSßENTEMP. DER mit Wärmepumpe und alternativer Wärmequelle. Beim MONOVALENTEN Überschreiten der Temperatur wird ausschließlich mit der BETRIEBSART Wärmepumpe geheizt.
PARAMETER FÜR ESTRICHTROCKNUNG In der Gruppe F1 befinden sich die Parameter zur Einstellung der Estrichtrocknung. Das Verfahren für die Einstellung der F-Parameter ist der gleiche wie für die Wartungseinstellungen (Seite 108). Parameter für Estrichtrocknung Para- Parameterbezeichnung Einstellungsbereich Übernom- meter mener Wert F1.1 0- NEIN...
WERKSEINSTELLUNGEN Im Menü befinden sich Softwarewerkzeuge für ein leichteres Einstellen des Reglers. Das Zurücksetzen auf die gewünschten Reglereinstellungen erfolgt mit der Auswahl von: RESET DER REGLERPARAMETER Setzt alle Parametereinstellungen P1, P2, P3, P4, P5, P6, S1 (außer S1.1), S2, S3, S4, S5, S6 und F auf die Werkseinstellungen zurück.
GRUNDFUNKTIONBESCHREIBUNGEN MISCHERHEIZKREISE Berechnung der Vorlauftemperatur Die Berechnung der Vorlauftemperatur ist nach oben mit der eingestellten Maximaltem- peratur des Vorlaufs - Parameter S2.6 und S3.6 - und nach unten mit der eingestellten Minimaltemperatur des Vorlaufs - Parameter S2.5 und S3.5 - begrenzt. Mit dem Parameter S2.1 und S3.1 wird die Intensität der Wirkung der Raumtemperaturabweichung auf die Vorlauf-Berechnung eingestellt.
Regulierung des Mischerheizkreises mit konstanter Temperaturr Wenn die Regulierung der konstanten Vorlauftemperatur benötigt wird, erreicht man dies mit der der Einstellung des Parameters S2.15 für den ersten Kreis und S3.15 für den zwei- ten Kreis. DIREKTHEIZKREIS Mit der Kesselsteuerung wird die notwendige Temperatur der Direktheizkreis-Zuleitung sichergestellt.
Wenn kein Kesselbetrieb benötigt wird, beträgt die ausgerechnete Kesseltemperatur 4 °C. Der Befehl für das Einschalten des Kessels mindestens auf Minimaltemperatur wird auch vom Frostschutz aktiviert, und zwar: - wenn die Außentemperatur unter den eingestellten Wert des Frostschutzes - Parameter P1.3 - fällt.
WÄRMESPEICHER Schutz des Wärmespeichers Wenn die Wärmespeicher-Temperatur unter die eingestellte Minimaltemperatur des Spei- chers - Parameter P5.3 - sinkt, wird das Mischventil stufenweise geschlossen. Im Falle, dass die Wärmespeicher-Temperatur die Maximaltemperatur des Speichers - Parameter S5.13 - überschreitet, aktiviert sich der Speicherschutz, der das Mischventil höchstens bis zur höchsten Vorlauftemperatur - Parameter S2.6 und S3.6 - öffnet.
KESSELBEIMISCHPUMPE (BYPASS) Diese Möglichkeit steht zu Verfügung bei klassischen Öl und Festbrennstoff -Kesseln die nicht an einen Speicher angeschlossen sind. Der Ausgang der R0 oder R9 kann für die Steuerung der Bypass-Pumpe zur Anhebung der Rücklauftemperatur des Kessels verwen- det werden. Diese Betriebsart wird mit der Einstellung des Parameters S1.11=4 (für R0) oder S1.12=5 (für R9) ausgewählt.
Für die Steuerung des Elektroheizkörpers müssen unbedingt ein Leistungsre- lais und eine Thermosicherung eingebaut sein. Vorrang der Brauchwassererwärmung vor der Raumbeheizung Mit dem Parameter P4.2 und P4.3 kann bestimmt werden, dass die Brauchwassererwär- mung Vorrang vor der Raumbeheizung hat. Bei dem Direktheizkreis hat das Brauchwasser in der Regel den Vorrang.
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Ferneinschaltung Telewarm G1-D oder eines anderen Geräts mit einem potentiell freien Steuerschalter. Wenn am Eingang T1, T6 oder T8 ein Kurzschluss festgestellt wird, schal- tet der Regler die Raumheizung auf Soll-Tagestemperatur und Brauchwassererwämung ein. Bei einer BUS-Verbindung von mehreren Reglern kann mit dem Parameter S1.8 bestimmt werden, ob die Ferneinschaltung für den ersten Regler auch für die anderen Regler be- rücksichtigt werden soll.
BETRIEBSART BEI FÜHLERDEFEKT Außenlufttemperaturfühler ist nicht angeschlossen bzw. ist defekt Der Regler funktioniert in dem Fall als P-Regler in Hinsicht auf die Raumtemperaturabwei- chung. Wenn der Raumtemperaturfühler auch beschädigt oder nicht angeschlossen ist, wird die Vorlauftemperatur vom Regler auf konstante Temperatur reguliert, die: - bei der Radiatorheizung um 25 °C höher liegt als die eingestellte Tages- bzw.
MONTAGEANLEITUNG MONTAGE DES REGLERS Der Regler wird in einem trockenen Innenraum montiert. Die Montage in unmittelbarer Nähe von Quellen eines starken elektromagnetischen Feldes ist zu vermeiden. Man kann ihn direkt an die Wand oder in eine Standard-Öffnung 138 x 92 mm am Kessel Montieren. WANDMONTAGE Die Wandmontage wird wie folgt ausgeführt: 1.
MONTAGE IN DIE KESSELÖFFNUNG Die Kesselöffnungsmontage wird wie folgt ausgeführt: 1. Wir entfernen die Schrauben (a) und den Regler (b) aus dem Sockel (c). 2. Am Boden des Sockels brechen wir beide Löcher (d) aus, und führen durch das linke Loch die Fühlerleiter und durch das Rechte Loch die Netzspannungsleiter 3.
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES REGLERS Jedes Heizregler-Projekt muss auf Berechnungen basieren und geplant sein. Das Berechnen und Planen liegt ausschließlich in Ihren Händen und muss den geltenden Regeln entsprechen. Zeichnungen und Texte in der vorliegen- den Anleitung dienen lediglich als Beispiel, deshalb übernimmt der Heraus- geber keine Haftung für sie.
ANSCHLUSS DER TEMPERATURFÜHLER Tauchtemperaturfühler Der Tauchtemperaturfühler ist für die Montage in die Hülse des Kessels, Wärmespeichers, Brauchwassererwärmers, Sonnekollektoren und anderenorts, bestimmt. Es wird dafür ge- sorgt, dass der Fühler an den Hülsenwänden anliegt. Den Fühler gegen Herausfallen mit einer Klemme oder Schraube sichern. Anlegetemperaturfühler Den Anlegetemperaturfühler an Vorlaufleitung über die Umwälzpumpe bzw.
ANSCHLUSS DER RAUMEINHEITEN RCD UND DD2+ Der D10 Regler ermöglichen einen Anschluss der digitalen Raumeinheit DD2+ oder RCD, die die Periodentemperatur misst und die Einstellung der Soll-Tagestemperatur und Soll- Nachttemperatur und die Auswahl der Betriebsart ermöglicht. An einen Regler können bis zu zwei Raumeinheiten angeschlossen werden.
Wärmequelle BUS-VERBINDUNG DER D10 UND CMP25-2 REGLER Mit der Bus-Verbindung kann man den D10 Regler und eine beliebige Anzahl der CMP25-2 Regler mit einander verbinden. D10 ist immer der erste bzw. führende Regler und steuert physisch die Wärmequellen, während die CMP25-2-Regler die Heizkreise steuern.
MONTAGE UND ANSCHLUSS DES SICHERHEITSTERMOSTATES Bei der Flächenheizung (Fußboden- oder Wand- Heizung) muss das Sicherheitsthermostat VT angeschlossen werden. Man verwendet ein Kapillar-, Anlege- oder Tauchthermostat mit Umschaltkontakt. Er wird oberhalb des Vorlauftemperaturfühlers montiert. Am Sicherheitsthermostat wird die höchste zugelassene Vorlauftemperatur für die Flächenheizung (üblicherweise zwi- schen 40 und 60 °C) eingestellt beziehungsweise ein um minde- stens 5 °C höherer Wert als die am Regler eingestellte höchste zugelassene Vorlauftemperatur - Parameter S2.6 bzw.
SERVICE UND FEHLERBEHEBUNG FÜHLER-SIMULATION UND STEUERUNG FUNKTIONSPRÜFUNG Der WDC-Regler ist mit einer besonderen Funktion versehen, die eine Simulation aller Fühler ermöglicht. Mit Hilfe dieser Funktion kann der Nutzer den Reglerbetrieb testen. Die- se Funktion dient der Inbetriebnahme, Wartung oder Prüfung des Reglerbetriebs. Die Simulation der Fühler wird aktiviert, indem man zuerst mit der Taste den Bildschirm mit der Anzeige des Hydraulikschemas auswählt.
TECHNISCHE DATEN Technische Charakteristiken - Regler Abmessungen: ............144 x 96 x 49 mm Reglermasse ............. 465 g Reglergehäuse ............SA + PC - Thermoplast Spannungsversorgung ..........230 V ~ , 50 Hz Eigenverbrauch ............5 VA Netzleiterquerschnitte ..........0.75 bis 1.5 mm2 Schutzstufe ...............
ENTSORGUNG VON GEBRAUCHTEN ELEKTRISCHEN UND ELEKTRONISCHEN GERÄTEN Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen Geräten (Anzuwenden in den Ländern der Europäischen Union und anderen europäischen Ländern mit einem sepa- raten Sammelsystem für diese Geräte). Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern an einer Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden muss.
HYDRAULIC SCHEMES / HYDRAULIKSCHEMAS IMPORTANT ATTENTION: Installation schemes show operation principles and do not include all auxil- iary and safety elements! Observe the regulations in force when performing installations! WICHTIG ACHTUNG: Die Installationsschemas verweisen auf das Betriebsprinzip und verfügen nicht über alle Hilfs- oder Sicherheitselemente. Bei der Montage die gültigen Vorschriften beachten!
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401 (D10) Oil boiler, mixing circuit, d. h. w. storage tank. Flüssigbrennstoffkessel, Mischerheizkreis, Brauchwassererwärmer. 401b (D10) Heat accumulator, mixing circuit, d. h. w. storage tank. Wärmespeicher, Mischerheizkreis, Brauchwassererwärmer.
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401c (D10) Solid fuel boiler, mixing circuit, d. h. w. storage tank . Festbrennstoffkessel, Mischerheizkreis, Brauchwassererwärmer. 401d (D10) System with no boiler - mixing circuit, d. h. w. storage tank. System ohne Kessel - Mischerheizkreis, Brauchwassererwärmer.
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401e (D10) Expansion scheme - mixing circuit, d. h. w. storage tank . Erweiterungsschema - Mischerheizkreis, Brauchwassererwärmer. 402 (D10) Oil boiler, direct circuit, d. h. w. storage tank. Flüssigbrennstoffkessel, Direktheizkreis, Brauchwassererwärmer.
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403 (D10) Oil boiler, direct circuit, d. h. w. storage tank. Flüssigbrennstoffkessel, Direktheizkreis, Brauchwassererwärmer.