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Betriebsanleitung
1 Allgemeine Angaben ..................................................................................................... 2
1.1 Funktion .................................................................................................................. 2
2 Transport und Lagerung ............................................................................................... 2
3 Trennen und Verbinden ................................................................................................ 2
3.1 Trennung ................................................................................................................. 3
3.2 Schutz der Trennstellen .......................................................................................... 5
3.3 Schutz des Messgerätes ......................................................................................... 5
3.4 Schutzkappen aufsetzen ......................................................................................... 5
3.5 Verbinden ................................................................................................................ 6
3.6 Fixierung des Verbindungsbügels (optional) ........................................................... 7
4 Betrieb ............................................................................................................................ 8
4.1 Unzulässige Umgebungsbedingungen .................................................................... 9
4.2 Zulässige Schalthäufigkeit....................................................................................... 9
4.3 Einfluss auf Nullpunkt ............................................................................................ 10
5 Einfluss auf Funktionale Sicherheit ........................................................................... 11
6 Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen ........................................................... 11
LABOM Mess- und Regeltechnik GmbH Im Gewerbepark 13 27798 Hude Deutschland
Hotline: +49 4408 804-444 Fax: +49 4408 804-100 e-mail: sales@labom.com www.labom.com
REconnect Schnellkupplung
Typenreihe MK1000
BA_086_de_2023-06_00.02
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für LABOM MK1000

  • Seite 1: Inhaltsverzeichnis

    4.3 Einfluss auf Nullpunkt .................... 10 5 Einfluss auf Funktionale Sicherheit ................11 6 Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen ............11 LABOM Mess- und Regeltechnik GmbH Im Gewerbepark 13 27798 Hude Deutschland BA_086_de_2023-06_00.02 Hotline: +49 4408 804-444 Fax: +49 4408 804-100 e-mail: sales@labom.com www.labom.com...
  • Seite 2: Allgemeine Angaben

    Allgemeine Angaben Diese Betriebsanleitung beschreibt die MK1000 REconnect Schnellkupplung. Beachten Sie ebenfalls die Betriebsanleitung des Gesamtgeräts. Funktion Die Schnellkupplung ist wie ein zweiteiliges, trennbares Kugelventil aufgebaut (Patent an- gemeldet). Im geschlossenen Zustand sind beide Seiten hydraulisch miteinander verbunden und die beiden Ventilhälften sind verriegelt. Im geöffneten Zustand sind beide Seiten druck- dicht verschlossen und können in Achsrichtung getrennt werden.
  • Seite 3: Trennung

    Nach dem Aufstecken muss die Achsnabe in der Bügelaussparung oben vollständig anlie- gen. Stecken Sie dazu den Bügel von der Messgeräteseite her auf. Die Flügel müssen nach hinten zeigen. Das Labom-Logo muss sichtbar sein. Abbildung 2: Verbindungsbügel sitzt richtig auf Abbildung 3: Verbindungbügel sitzt falsch auf BA_086_de_2023-06_00.02 REconnect Schnellkupplung...
  • Seite 4 Druck von oben auf das Gerät aus, um die mechanischen Bauteile korrekt zu positionieren. Dadurch lässt sich der Bügel leichter drehen. Die hydraulische und mechanische Verbindung ist nun gelöst. Das Labom-Logo als auch der Positionsanzeiger auf der Verbindungsachse stehen nun schräg. In dieser Position kann die Schnellkupplung durch Auseinanderziehen in axialer Richtung getrennt werden.
  • Seite 5: Schutz Der Trennstellen

    Setzen Sie nun die zylindrische Schutzkappe auf das Messgerät und die halbkugelförmige Schutzkappe auf den Druckmittler. Verriegeln Sie die Elemente durch Drehen der Verbin- dungsbügel im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Das Labom-Logo steht nun waagerecht und der Positionsanzeiger auf der Verbindungsachse senkrecht. Die Verbindung ist nun druckdicht geschlossen.
  • Seite 6: Verbinden

    Druck von oben auf das Messgerät aus. Drehen Sie den Hebel im Uhrzeiger- sinn bis zum Anschlag. Damit wird die hydraulische und mechanische Verbindung herge- stellt. Die Verbindung ist druckdicht geschlossen, wenn das Labom-Logo waagerecht und der Po- sitionsanzeiger auf der Verbindungsachse senkrecht stehen. ACHTUNG Wenn die inneren Elemente nicht exakt ausgerichtet werden, ist keine sichere hydraulische Verbindung gegeben.
  • Seite 7: Fixierung Des Verbindungsbügels (Optional)

    Entfernen Sie den Verbindungsbügel, um ein versehentliches Betätigen zu vermeiden. Abbildung 7: Darstellung vor und nach dem Verbinden sowie nach Abnehmen des Verbindungsbügels Fixierung des Verbindungsbügels (optional) Im Normalfall sollten Sie nach dem Verriegeln den Verbindungsbügel abnehmen, um ein versehentliches Betätigen zu verhindern. Wenn die Gefahr eines unbeabsichtigten Schaltens aufgrund der Gegebenheiten nicht be- steht, können die den Verbindungsbügel so modifizieren, dass er nicht abgenommen wer- den bzw.
  • Seite 8: Betrieb

    Abbildung 8: Sichern gegen Verlust des Bügels Abbildung 9: Ansicht vor und nach Verbiegen der Federlasche (entscheidender Bereich gelb hervorgeho- ben) Betrieb bis 60 bar: -20…85 °C Zulässige Umgebungstemperatur bis 100 bar: -15...60 °C Der maximale Druck schließt bei Differenzdrucksystemen den statischen Druck mit ein. Beim Autoklavieren der Druckmittlerseite mit Schutzkappe sind Temperaturen bis 130 °C zulässig.
  • Seite 9: Unzulässige Umgebungsbedingungen

    Datenblatt des Druckmittlers entnommen werden wenn im Unterdruck die Messgenauigkeit nicht relevant ist, z.B. Kondensatvakuum nach SIP-Reinigung Nach 200-mal Schalten ist eine Instandhaltung bei Labom erforderlich (Reinigung, Prüfung auf Verschleiß der Dichtelemente und neue Ölfüllung). Danach sind erneut 200 Schaltungen möglich.
  • Seite 10: Einfluss Auf Nullpunkt

    Einfluss auf Nullpunkt Nach häufigem Schalten kann sich der Nullpunkt des Gerätes minimal verstellen. Der ma- ximale Fehler hängt wie folgt vom Messbereich, der Membrangröße und der Schaltzahl ab. Membrandurchmesser in mm (aus Datenblatt des Druckmittlers) Messbereichsende in bar Anzahl Schaltvorgänge (für Definition siehe 4.1) Beispiel: Messbereich: 0...1,6 bar...
  • Seite 11: Einfluss Auf Funktionale Sicherheit

    Der maximal mögliche Nullpunktversatz ist proportional zur Anzahl der Schaltvorgänge. Wenn Sie also z.B. 30 statt zehn Schaltvorgänge durchführen, müssen Sie die Werte der Tabelle verdreifachen. Einfluss auf Funktionale Sicherheit Beachten Sie für eine sichere Funktion die zulässigen Schalthäufigkeiten gemäß Kapitel 4.2.

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