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Einleitung; Voraussetzungen, Grundausstattung, Vorrüstung; Informationen Zur Verwendung Des Schüttlagenassistenten; Methode M3: Vorgehensweise Bei Überwachung Des Arbeitsverfahrens - Mts Navi Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
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Einleitung

Der Schüttlagenassistent (SLA) ist eine Funktion
des MTS-NAVI und unterstützt Sie beim Einbau
einer Schüttlage. Mithilfe des Schüttlagenassis-
tenten kontrollieren Sie die Schüttlagenhöhe.
Dadurch sind Schütthöhen keine „Gefühlssache"
mehr, sondern stehen immer unter Ihrer vollen
Kontrolle. Wenn Sie MTS-Anbauverdichter ein-
setzen, dann wählen Sie einfach den Anbauver-
dichter-Typ und die Größe der Verdichterplatte.
Sie erhalten dazu die maximale Schütthöhe für
das genutzte Gerät. Die idealen Schütthöhen re-
sultieren auf Basis der statischen Auflast und u.a.
in Abhängigkeit der Zentrifugalkraft.
Zukünftig kann der MTS-Schüttlagenassistent für
die Protokollierung der eingebauten Schüttla-
genhöhen herangezogen werden. In Zusammen-
arbeit mit dem MTS-Verdichtungsassistenten
und Auflastassistenten, die am Anbaugerät (Typ
EvA) verbaut sind, lassen sich der Verdichtungs-
zustand und Höhen der eingebauten Schüttlage
dokumentieren. Das Protokoll kann dem Auf-
traggeber als Nachweis für ein sorgfältiges Ar-
beiten vorgelegt werden.
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Voraussetzungen, Grundaus-
stattung, Vorrüstung
Um den Schüttlagenassistenten verwenden zu
können, müssen Sie die folgenden Vorbereitun-
gen treffen. In der Regel werden Sie die vorbe-
reitenden Maßnahmen bereits durchgeführt ha-
ben.
Definieren Sie im MTS-NAVI die Baustelle,
das Gewerk und die Maschine, sprich den
Bagger, mit dem Sie arbeiten.
Messen Sie den Baggerlöffel ein, den Sie ge-
rade am Bagger montiert haben und prüfen
Sie, dass dieser Löffel im MTS-NAVI als Löffel
definiert ist. Sie benötigen ihn für die kor-
rekte Höhenmessung der Schüttlagen.
Zum fachgerechten Einbau von Verfüllmate-
rial benötigen Sie natürlich einen einbauba-
ren und verdichtbaren Boden. Da die Ver-
dichtbarkeit vom Wassergehalt abhängig ist,
prüfen Sie den Wassergehalt des Einbauma-
terials.
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Informationen zur Verwendung
des Schüttlagenassistenten
6.1
Methode M3: Vorgehensweise bei
Überwachung des Arbeitsverfahrens
Anbauverdichter werden dagegen punktuell,
nicht flächig eingesetzt. Grabenverfüllungen ha-
ben eine dreidimensionale, keine flächige Struk-
tur und die verwendeten Materialien sind sehr
wechselhaft. Lediglich das Ende eines einzelnen
Verdichtungsvorgangs kann erfasst und dem Ge-
räteführer angezeigt werden. Damit ist eine ge-
wisse Kontrolle über die ordnungsgemäße und
wirtschaftliche Arbeit mit dem Anbauverdichter
möglich.
HINWEIS
Zu beachten gilt, dass nur das Verdichtungs-
ende angezeigt wird, nicht der Verdichtungs-
grad! Es gilt die Aussage, dass sich das Mate-
rial nicht weiter verdichten lässt!
Die Methode M3 definiert die Dokumentation
und Protokollierung des Verdichtungsvorgangs
über ein Arbeitsverfahren. Dabei werden
Bodenart
Wassergehalt
Schüttlage
Anzahl der Übergänge
Geräteeinstellungen
zu Baubeginn an einem Testfeld festgelegt. An-
schließend wird die Einhaltung dokumentiert
und die Verdichtung / Tragfähigkeit stichproben-
artig geprüft.
Bei
korngrößenabgestuften
(Kies), wie sie im Straßenbau verwendet wer-
den, geht das gut und ist tägliche Praxis. Dage-
gen entziehen sich bindige und gemischtkörnige
Böden einer sinnvollen Korrelation. Anbauver-
dichter werden aber gerade auf derartigen Bö-
den mit großem Vorteil eingesetzt.
Beim Verdichten mit Anbauverdichter werden
für die M3 Methode im Verdichtungsprotokoll
festgehalten:
Position (aus MTS-NAVI)
Schüttlage (aus MTS-NAVI)
Verdichtungsende erreicht
Auflast korrekt
Frequenz korrekt
Seite 6
Hinweis
rolligen
Böden
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