Grundfos NB Handbuch

Inhalt

Allgemeine Informationen

Lesen Sie dieses Dokument, bevor Sie das Produkt installieren. Installation und Betrieb müssen den örtlichen Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik entsprechen.

Gefahrenhinweise

Die nachstehenden Symbole und Gefahrenhinweise können in den Grundfos Montage- und Betriebsanleitungen, Sicherheitshinweisen und Serviceanleitungen erscheinen.

Weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Körperverletzungen führt.

Weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schweren Körperverletzungen führen könnte.

Weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu geringfügigen oder mittelschweren Körperverletzungen führen könnte.
Die Gefahrenhinweise sind wie folgt aufgebaut:
WarnungSIGNALWORT
Beschreibung der Gefahr

Folge bei Nichtbeachtung der Warnung

  • Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr.

Hinweise

Die nachstehenden Symbole und Hinweise können in den Grundfos Montage- und Betriebsanleitungen, Sicherheitshinweisen und Serviceanleitungen erscheinen.

Beachten Sie diese Anweisungen für explosionsgeschützte Produkte.
Warnung Ein blauer oder grauer Kreis mit einem weißen grafischen Symbol weist darauf hin, dass eine Maßnahme ergriffen werden muss.
Ein roter oder grauer Kreis mit einem diagonalen Balken, möglicherweise mit einem schwarzen grafischen Symbol, weist darauf hin, dass eine Maßnahme nicht ergriffen oder beendet werden muss.
Vorsicht Wenn diese Anweisungen nicht beachtet werden, kann dies zu Fehlfunktionen oder Schäden am Gerät führen.
Information Tipps und Ratschläge, die die Arbeit erleichtern.

Zielgruppe

Diese Montage- und Betriebsanleitung richtet sich an professionelle Installateure und an die Betreiber des Produkts.
Wir empfehlen, dass die Installation von Fachkräften mit den technischen Qualifikationen durchgeführt wird, die von der jeweils geltenden Gesetzgebung gefordert werden.

Produkteinführung

Produktbeschreibung

Das Produkt ist eine nicht selbstansaugende, einstufige Kreiselgehäusepumpe mit axialem Sauganschluss und radialem Druckanschluss.

Förderflüssigkeiten

Die Förderflüssigkeiten müssen sauber, dünnflüssig, nicht explosiv und frei von Partikeln oder Fasern sein. Die Förderflüssigkeit darf die Pumpenmaterialien nicht chemisch angreifen.

Identifikation

Typenschild
Identifikation - Typenschild

Beispiel eines NB-Typenschilds

Pos. Beschreibung
1 Typenbezeichnung
2 Produktnummer und Produktionsseriennummer
3 Förderstrom
4 Förderhöhe
5 Produktionscode
6 Druck und Temperatur
7 Pumpendrehzahl
8 Laufraddurchmesser
9 PEI CL: Pump Energy Index, konstante Last
PEI VL: Pump Energy Index, variable Last
10 Produktionsort
11 Feld für Zulassungszeichen und zugehörige Texte
12 Bereichsidentifikation (Servicebereichscode)

Typschlüssel, NB
Example 1: NB 025-095/08.43AAEG6S3ESBQQETX2
Example 2: NB 040-150/16.77AFEG7TBESDQQE1X4
Example 3: NB 060-135/12.91-12.76AAEG7TBESDQQEWX4

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
Example 1 NB 025 -095 /08.43 A A2 G 6 S3 E S BQQE T X 2
Example 2 NB 040 -150 /16.77 A Y1 G 7 TA E S DQQE 1 X 4
Example 3 NB 060 -135 /12.91-12.76 A AE G 7 TA E S DQQE W X 4
Pos. Erläuterung
1 Typenreihe
2 Nennweite des Auslassstutzens (DN)
3 Nennlaufraddurchmesser [Zoll]
4 Tatsächlicher Laufraddurchmesser [Zoll]
5 Laufradtyp 'leer':
Geschlossenes Laufrad, zylindrischer Beschnitt. Wenn eine Dimension angezeigt wird, hat das Laufrad einen zylindrischen Beschnitt, zum Beispiel 16.77 'leer': Geschlossenes Laufrad, konischer Beschnitt. Wenn zwei Dimensionen angezeigt werden, hat das Laufrad einen konischen Beschnitt, zum Beispiel 12.91-12.76
S: Spezielles offenes Laufrad
V: Super-Vortex-Laufrad
6 Hydraulische Ausführung
  1. 1. Ausführung
  2. 2. Ausführung
  3. 3. Ausführung
  4. 4. Ausführung
7 Sensor-/Motorausführung 'leer': Pumpe ohne Sensor
C: Ohne eingebauten Sensor, ein Kabel und ein Drucksensor werden mit der Pumpe geliefert
S: Pumpe mit eingebautem Differenzdrucksensor, Series 2000
G: Nicht-E-Pumpe/ -E-Pumpe mit semi-integriertem VFD/CUE: Motor mit Erdungsring: Nicht antriebsseitig
H: Nicht-E-Pumpe/ -E-Pumpe mit semi-integriertem VFD/CUE: Motor mit Hybridlager (HYB): Nicht antriebsseitig
I: Nicht-E-Pumpe/ -E-Pumpe mit semi-integriertem VFD/CUE: Motor mit isoliertem Lager: Nicht antriebsseitig
8 Code für Pumpenausführung; die Codes können kombiniert werden
A: Basisausführung
B: Überdimensionierter Motor
C: Ohne Motor
(+E): Mit ATEX-Zulassung, Zertifikat oder Prüfbericht, das zweite Zeichen des Codes für die Pumpenausführung ist ein E
F: Ausführung mit Grundrahmen
(+S): Mit Stützschienen, das zweite Zeichen des Codes für die Pumpenausführung ist ein S
X: Sonderausführung; wird bei weiterer Anpassung als bereits aufgeführt verwendet
9 Rohranschluss
G: ANSI Flansch
10 Flanschdruckstufe (PN - Nenndruck)
5: Andere Druckstufe
6: Class 125, 174 PSI
7: Class 300, 363 PSI
Pos. Erläuterung
11 Code für Werkstoffe
Code Pumpengehäuse Laufrad Verschleißring Welle
S2 A48 Class 35 304 Kein Verschleißring 420
S3 A48 Class 35 304 Kein Verschleißring 304
S4 A48 Class 35 304 Kein Verschleißring 316
S5 A48 Class 35 304 Kein Verschleißring SAF 2205
S8 A48 Class 35 316 Kein Verschleißring 316
S9 A48 Class 35 316 Kein Verschleißring SAF 2205
SA 70-50-05 304 Kein Verschleißring 420
SB 70-50-05 304 Kein Verschleißring 304
SC 70-50-05 304 Kein Verschleißring 316
SD 70-50-05 304 Kein Verschleißring SAF 2205
SG 70-50-05 316 Kein Verschleißring 316
SH 70-50-05 316 Kein Verschleißring SAF 2205
T2 A48 Class 35 CD4MCuN/A890 Kein Verschleißring SAF 2205
TA 70-50-05 CD4MCuN/A890 Kein Verschleißring SAF 2205
X Sonderausführung
12 Gummiteile in der Pumpe
E: EPDM
F: FXM (Fluoraz ® )
K: FFKM (Kalrez ® )
M: FEPS (PTFE-ummantelter Silikon-O-Ring)
O: HNBR
V: FKM (Viton® )
13 Wellendichtungsanordnung
S: Einfache Dichtung
14 Wellendichtung in der Pumpe
Buchstabencode für Gleitringdichtung und Gummiteile der Wellendichtung. Siehe Buchstabencodes für Wellendichtungen.
15 Code für Nennmotorleistung [kW]. Siehe Codes für Nennmotorleistung.
16 Code für Phase und Spannung [V] oder andere Informationen. Siehe Codes für Phase und Spannung oder andere Informationen.
17 Code für Drehzahlausführung [U/min]. Siehe Codes für Drehzahlausführung.

Beispiel 1: NB 025-095/08.43AA2G6S3ESBQQETX2 zeigt eine NB 025-095 Pumpe mit diesen Eigenschaften:

  • 08.43 Zoll geschlossenes Laufrad, zylindrischer Beschnitt
  • hydraulische Ausführung A
  • Pumpe ohne Sensor
  • fettgeschmierte Standardlagerkonstruktion
  • Distanzkupplung
  • ANSI Flansch nach ASME/ANSI B16.1
  • Class 125, 174 PSI
  • Pumpengehäuse aus Gusseisen, A48 Class 35
  • Edelstahllaufrad, 304
  • kein Verschleißring
  • Welle, 304
  • EPDM O-Ringe für Pumpendeckel und Dichtungsdeckel
  • einfache Wellendichtungsanordnung
  • BQQE Wellendichtung
  • 60 HP Motor, US DOE regulierter Motor, 2-polig, 60 Hz.

Beispiel 2: NB 060-135/12.91-12.76AAEG7TAESDQQEWX4 zeigt eine NB 060-135 Pumpe mit diesen Eigenschaften:

  • 12.91-12.67 Zoll geschlossenes Laufrad, konischer Beschnitt
  • hydraulische Ausführung A
  • Pumpe ohne Sensor
  • fettgeschmierte Hochleistungslagerkonstruktion
  • mit Zertifikat/Bericht
  • ANSI Flansch nach ASME/ANSI B16.1
  • Class 300, 363 PSI
  • Pumpengehäuse aus Sphäroguss, ASTM 70-50-05
  • CD4MCuN/A890 Laufrad
  • kein Verschleißring
  • Welle, 2205
  • EPDM O-Ringe für Pumpendeckel und Dichtungsdeckel
  • einfache Wellendichtungsanordnung
  • DQQE Wellendichtung
  • 125 HP Motor, US DOE regulierter Motor, 4-polig, 60 Hz.

Buchstabencodes für Wellenabdichtungen
Pos. 14 im NB-Typenschlüssel-Beispiel.

Code Beschreibung Erklärung
B Wellenabdichtungstyp A: O-Ring-Dichtung mit fester Mitnahme
B: Gummi-Balg-Dichtung
D: O-Ring-Dichtung, entlastet
H: Kartuschendichtung, entlastet
Q Material der rotierenden Dichtfläche A: Kohlenstoff, metallimprägniert mit Antimon, nicht für Trinkwasser zugelassen
B: Kohlenstoff, harzimprägniert
Q: Siliziumkarbid
Q Material der stationären Dichtung A: Kohlenstoff, metallimprägniert mit Antimon, nicht für Trinkwasser zugelassen
Q: Siliziumkarbid
E Material der Sekundärdichtung und anderer Gummi- und Verbundteile, außer dem Verschleißring E: EPDM
V: FKM (Viton ® )
F: FXM (Fluoraz ® )
K: FFKM (Kalrez ® )
X: HNBR
U: Dynamische O-Ringe aus FFKM und statische O-Ringe aus PTFE

Codes für die Nennmotorleistung
Pos. 15 im NB-Typenschlüssel-Beispiel.

Code Beschreibung
[hp] [kW]
A 0.16 0.12
B 0.25 0.18
C 0.33 0.25
D 0.5 0.37
E 0.75 0.55
F 1 0.75
G 1.5 1.1
H 2 1.5
I 3 2.2
J 4 3
K (5.5 [1])) 3.7 (41))
L 7.5 5.5
M 10 7.5
N 15 11
O 20 15
P 25 18.5
Q 30 22
R 40 30
S 50 37
T 60 45
U 75 55
V 100 75
W 125 90
X Pumpe ohne Motor
Y > 200 [2]) > 1502)
1 150 110
2 175 132
3 200 150
4 [3]) 1603)
5 2503) 1853)
6 26

1) Der Wert in Klammern ist für die Standard-IEC-Motorgröße. Der Wert außerhalb der Klammern ist für die Motorgröße gemäß NEMA-Standards.
2) Wird für Pumpen verwendet, bei denen die Eingangsleistung der Pumpenwelle 200 hp (150 kW) überschreitet und die nicht unter die DOE-Pumpenverordnung fallen.
3) Sonderfälle mit Leistungen über 200 hp (150 kW), die weiterhin unter die DOE-Pumpenverordnung fallen. Beispiel: Eine Pumpe hat einen P2-Wert von 198 hp (147,6 kW) in ihrem Betriebspunkt (im DOE-Geltungsbereich), aber der Kunde wünscht den 215 hp (160 kW) Motor anstelle des 200 hp (150 kW) Motors. Die Pumpe fällt in den Geltungsbereich der DOE-Verordnung und erfordert einen PEI-Wert und einen Motorcode.

Codes für Phase und Spannung oder andere Informationen
Pos. 16 im NB-Typenschlüssel-Beispiel.

Code Beschreibung
A E-Motor (ECM 4)), 1 x 200-240 V
B E-Motor (ECM4)), 3 x 200-240 V
C E-Motor (ECM4)), 3 x 440-480 V
D E-Motor (ECM4)), 3 x 380-500 V
W Nicht in North America erhältlich
X Ohne Motor oder US DOE geregelter Motor (CC-gekennzeichneter Motor)
Y Außerhalb des DOE-Geltungsbereichs
Z E-Motor, Asynchronmotor

4) ECM: Electronically Commutated Motor.

Codes für die Drehzahlvariante
Pos. 17 im NB-Typenschlüsselbeispiel.

Code Beschreibung
A 1450-2200 U/min, E-Motor (ECM 5))
B 2900-4000 U/min, E-Motor (ECM5))
C 4000-5900 U/min, E-Motor (ECM5))
1 2-polig, 50 Hz (Asynchronmotor)
2 2-polig, 60 Hz (Asynchronmotor)
3 4-polig, 50 Hz (Asynchronmotor)
4 4-polig, 60 Hz (Asynchronmotor)
5 6-polig, 50 Hz (Asynchronmotor)
6 6-polig, 60 Hz (Asynchronmotor)
7 8-polig, 50 Hz (Asynchronmotor)
8 8-polig, 60 Hz (Asynchronmotor)

5) ECM: Elektronisch kommutierter Motor.

Empfang des Produkts

Leistungstest

Die Pumpen werden vor Verlassen des Werks nicht auf Leistung geprüft, es sei denn, dies wurde ausdrücklich bestellt.

Transport des Produkts



Überkopflast
Tod oder schwere Körperverletzung

  • Achten Sie auf das Pumpengewicht und treffen Sie Vorkehrungen, um Personenschäden zu vermeiden, falls die Pumpe umkippt oder versehentlich herunterfällt.
    • Transportieren Sie die Pumpe immer in der angegebenen Position.
    • Befestigen Sie die Pumpe sicher, um Schäden an Welle und Wellendichtung durch übermäßige Vibrationen und Stöße zu vermeiden.
    • Heben Sie die Pumpe nicht an der Welle an.

Inspektion des Produkts

  • Bestätigen Sie, dass das erhaltene Produkt der Bestellung entspricht.
  • Bestätigen Sie, dass Spannung, Phase und Frequenz des Produkts mit Spannung, Phase und Frequenz des Installationsorts übereinstimmen. Siehe Identification.
  • Überprüfen Sie das Produkt sofort nach Erhalt auf Mängel oder Schäden. Jegliches bestellte Zubehör wird in einem separaten Behälter verpackt und zusammen mit dem Produkt versandt.
  • Sollte ein Gerät während des Transports beschädigt werden, melden Sie dies sofort dem Spediteur. Machen Sie vollständige Vermerke auf dem Frachtbrief.

Lagerung nach Lieferung

Der Auftragnehmer muss die Ausrüstung bei Lieferung inspizieren und sicherstellen, dass sie so gelagert wird, dass Korrosion oder Schäden vermieden werden. Siehe Storing the product.

Installation des Produkts

Montage des Motors an Pumpen mit freier Welle

Montage des Motors an Pumpengehäuse ohne Füße
Die Pumpen werden mit einer Transporthalterung geliefert, die die Wellendichtung während des Transports schützt. Befolgen Sie bei der Montage des Motors die Anweisungen und Zeichnungen wie unten beschrieben.

  1. Entfernen Sie den Kupplungsschutz und lösen Sie die Stellschrauben in der Welle.
  2. Setzen Sie die Pumpe auf den Motor.
  3. Montieren und ziehen Sie die Motorschrauben mit dem richtigen Drehmoment an. Siehe unten.
    • M8: 20 ± 4 Nm
    • M10: 40 ± 8 Nm
    • M12: 70 ± 15 Nm
    • M16: 145 ± 30 Nm
    • M20: 150 ± 30 Nm
    • M24: 200 ± 40 Nm
  1. Entfernen Sie die Mutter, die Unterlegscheibe und die Transporthalterung.
  2. Drücken Sie das Gewinderohr nach unten, um sicherzustellen, dass sich die Welle in der unteren Position befindet.
  3. Entfernen Sie das Gewinderohr.
  4. Tragen Sie Loctite 243 auf die Gewinde der Stellschrauben auf. Ziehen Sie die Stellschrauben mit dem richtigen Drehmoment an.
    • M5: 6 ± 2 Nm
    • M6: 8 ± 2 Nm
    • M8: 15 ± 3 Nm
  1. Bringen Sie den Kupplungsschutz an. Ziehen Sie die Schrauben mit dem richtigen Drehmoment an.
    • M5 x 10 mm: 6 ± 2 Nm

Montage des Motors an Pumpengehäuse mit Füßen
Die Pumpen werden mit einer Transporthalterung geliefert, die die Wellendichtung während des Transports schützt. Befolgen Sie bei der Montage des Motors die Anweisungen und Zeichnungen wie unten beschrieben.

  1. Entfernen Sie den Kupplungsschutz und lösen Sie die Stellschrauben in der Welle.
  2. Platzieren Sie die Pumpe am Ende des Motors und schieben Sie die Teile zusammen.
  1. Montieren und ziehen Sie die Motorschrauben mit dem richtigen Drehmoment an. Siehe unten.
    • M8: 20 ± 4 Nm
    • M10: 40 ± 8 Nm
    • M12: 70 ± 15 Nm
    • M16: 145 ± 30 Nm
    • M20: 150 ± 30 Nm
    • M24: 200 ± 40 Nm
  2. Entfernen Sie die Mutter, die Unterlegscheibe und die Transporthalterung.
  3. Drücken Sie das Gewinderohr nach unten, um sicherzustellen, dass sich die Welle in der unteren Position befindet.
  4. Entfernen Sie das Gewinderohr.
  1. Tragen Sie Loctite 243 auf die Gewinde der Stellschrauben auf. Ziehen Sie die Stellschrauben mit dem richtigen Drehmoment an. Siehe unten.
    • M5: 6 ± 2 Nm
    • M6: 8 ± 2 Nm
    • M8: 15 ± 3 Nm
  2. Bringen Sie den Kupplungsschutz an. Ziehen Sie die Schrauben mit dem richtigen Drehmoment an. Siehe unten.
    • M5 x 10 mm: 6 ± 2 Nm

Standort


Verbrennungsgefahr
Heiße oder kalte Oberfläche
Leichte oder mittelschwere Körperverletzung

  • Achten Sie beim Pumpen von heißen oder kalten Flüssigkeiten darauf, dass niemand versehentlich mit heißen oder kalten Oberflächen in Berührung kommen kann.
    Die Pumpe muss an einem gut belüfteten, aber frostfreien Ort aufgestellt werden.

Vertikale Installation, Hinweis
InformationFür Inspektion und Reparatur geeignete Freiräume für den Ausbau von Pumpe oder Motor vorsehen.

  • Pumpen mit Motoren bis einschließlich 5 PS (4 kW) erfordern einen Freiraum von 12 Zoll (0,3 m) über dem Motor.
  • Pumpen mit Motoren ab 7,5 PS (5,5 kW) erfordern einen Freiraum von mindestens 40 Zoll (1 m) über dem Motor, um den Einsatz von Hebezeugen zu ermöglichen.


Freiraum über dem Motor

Motor Mindestabstand, A
0.33 - 5 hp (0.25 -4 kW) 12 inches (0.3 m)
7.5 - 50 hp (5.5 -37 kW) 40 inches (1 m)

Horizontale Installation, Hinweis
InformationFür Inspektion und Reparatur geeignete Freiräume für den Ausbau von Pumpe oder Motor vorsehen.

  • Pumpen mit Motoren bis einschließlich 5 PS (4 kW) erfordern einen Freiraum von 12 Zoll (0,3 m) hinter dem Motor.
  • Pumpen mit Motoren ab 7,5 PS (5,5 kW) erfordern einen Freiraum von 12 Zoll (0,3 m) hinter dem Motor und mindestens 40 Zoll (1 m) Freiraum über dem Motor, um den Einsatz von Hebezeugen zu ermöglichen.
  • NB-Pumpen mit Grundrahmen müssen denselben Freiraum haben wie Pumpen mit Motoren von 7,5 bis 268 PS (5,5 bis 200 kW).


Freiraum hinter dem Motor

Motor Mindestabstand, A
0.33 - 5 hp (0.25 -4 kW) 12 inches (0.3 m)


Freiraum hinter und über dem Motor

Motor Mindestabstand
A B
7.5 - 268 hp (5.5 - 200 kW) 12 inches (0.3 m) 40 inches (1 m)

Mechanische Installation

WarnungDie Pumpe muss gemäß den nationalen Wasservorschriften und -standards installiert werden.

Anheben des Produkts

Motoren ab 5 hp (4 kW) sind mit Hebeösen ausgestattet, die nicht zum Anheben der gesamten Pumpeneinheit verwendet werden dürfen.
Gewicht: Siehe Etikett auf der Verpackung.
Heben Sie die Pumpen mit Nylonbändern und Schäkeln oder einem Haken an, wie in den Abbildungen unten gezeigt.


Korrektes Anheben der Pumpe ohne Grundrahmen


Korrektes Anheben der Pumpe mit Grundrahmen


Korrektes Anheben der Pumpe ohne Motor


Falsches Anheben der Pumpe

Installationspositionen

Pfeile auf dem Pumpengehäuse zeigen die Richtung des Flüssigkeitsflusses durch die Pumpe an.
Die Pumpen können mit Motor und Pumpenwelle in allen Positionen zwischen vertikal und horizontal installiert werden, der Motor darf jedoch niemals unter die horizontale Ebene fallen.
Horizontale Motoren mit Füßen müssen immer abgestützt werden.

Installationspositionen

A: 0.33 - 50 hp (0.25 - 37 kW)
B: 0.33 - 268 hp (0.25 - 200 kW)

Installieren Sie Absperrventile auf beiden Seiten der Pumpe, um das Ablassen des Systems bei Reinigungs- oder Reparaturarbeiten an der Pumpe überflüssig zu machen.

Fundament der NB-Pumpe ohne Grundrahmen

WarnungNichtbeachtung kann zu Funktionsfehlern führen, die die Pumpenkomponenten beschädigen.
Beachten Sie bei der Vorbereitung des Fundaments die folgenden Anforderungen:

  • Wir empfehlen, die Pumpe auf einem ebenen und starren Betonfundament zu installieren, das schwer genug ist, um die gesamte Pumpe dauerhaft zu tragen.
  • Das Fundament muss in der Lage sein, Vibrationen, normale Belastungen oder Stöße zu absorbieren.
  • Optimalerweise sollte das Gewicht des Betonfundaments mindestens das 1,5-fache des Pumpengewichts betragen.
  • Das Betonfundament muss eine absolut ebene und glatte Oberfläche haben.
  • Die Länge und Breite des Fundaments müssen immer 8 Zoll (200 mm) größer sein als die Länge und Breite der Pumpe. Siehe Abbildung unten.
    Fundament
  • Die Mindesthöhe des Fundaments, angegeben durch hf, kann dann mit der folgenden Formel berechnet werden:
hf Höhe des Fundaments [Zoll] ([m])
Lf Länge des Fundaments [Zoll] ([m])
Bf Breite des Fundaments [Zoll] ([m])
mpump Masse der Pumpe [lbs] ([kg])
δconcrete Dichte des Betons [lb/in3] ([kg/m3])

WarnungDie Dichte des Betons, angegeben durch δ, wird üblicherweise mit 0,08 lb/in3 (2.200 kg/m3) angenommen.

  • Bei Installationen, bei denen ein geräuscharmer Betrieb besonders wichtig ist, empfehlen wir ein Fundament mit einer Masse von bis zu dem 5-fachen der Pumpe. Siehe auch Schwingungsdämpfung.

WarnungNach Abschluss der Installation ziehen Sie die Schrauben, die den Flansch, die Füße und die Ankerbolzen verbinden, gemäß den Anzugsdrehmomenten fest. Sie müssen eine Sicherungsmethode anwenden, z. B. die Montage von Sicherungsscheiben.

Fundament der NB-Pumpe mit Grundrahmen

WarnungNichtbeachtung kann zu Funktionsfehlern führen, die die Pumpenkomponenten beschädigen.
Beachten Sie bei der Vorbereitung des Fundaments die folgenden Anforderungen:

  • Wir empfehlen, die Pumpe auf einem ebenen und starren Betonfundament zu installieren, das schwer genug ist, um die gesamte Pumpe dauerhaft zu tragen.
  • Das Fundament muss in der Lage sein, Vibrationen, normale Belastungen oder Stöße zu absorbieren.
  • Optimalerweise sollte das Gewicht des Betonfundaments mindestens das 1,5-fache des Pumpengewichts betragen.
  • Das Fundament muss an allen vier Seiten 4 Zoll (100 mm) größer sein als der Grundrahmen. Siehe Abbildung unten.
    Fundament, X gleich mindestens 4 Zoll (100 mm)
  • Die Mindesthöhe des Fundaments, hf, kann dann mit der folgenden Formel berechnet werden:
hf Höhe des Fundaments [Zoll] ([m])
Lf Länge des Fundaments [Zoll] ([m])
Bf Breite des Fundaments [Zoll] ([m])
mpump Masse der Pumpe [lbs] ([kg])
δconcrete Dichte des Betons [lb/in3] ([kg/m3])

WarnungDie Dichte des Betons, angegeben durch δ, wird üblicherweise mit 0,08 lb/in3 (2.200 kg/m3) angenommen.

  • Platzieren Sie die Pumpe auf dem Fundament und befestigen Sie sie. Der Grundrahmen muss über seine gesamte Fläche abgestützt werden. Siehe Abbildungen unten.
    Korrektes Fundament

    Falsches Fundament

    Grundrahmen mit Vergusslöchern
  • Es ist wichtig, vor der Installation der Pumpe ein gutes Fundament vorzubereiten.

Vorbereitung des Fundaments

Information Wenden Sie sich bei Zweifeln an Ihren Betonlieferanten.
Befolgen Sie die untenstehenden Schritte, um ein gutes Fundament sicherzustellen:

  1. Verwenden Sie einen zugelassenen, schrumpffreien Beton.
  2. Gießen Sie das Fundament ohne Unterbrechungen bis auf 0,75 - 1,25 Zoll (19-32 mm) unter das endgültige Niveau.
  3. Verwenden Sie Rüttler, um sicherzustellen, dass der Beton gleichmäßig verteilt wird.
  4. Betonieren Sie Ankerbolzen ein.
  5. Sorgen Sie für eine ausreichende Bolzenlänge, die durch Vergussmasse, Distanzstücke, den unteren Teil des Grundrahmens, Muttern und Unterlegscheiben reicht. Siehe Abbildung unten.
    Pos. Beschreibung
    1 Bolzenlänge über der Tragschiene
    2 Dicke der Tragschiene
    3 19-32 mm (0.75 - 1.25 Zoll) Spielraum für Vergussmasse
    4 Unterlegscheibe
    5 Lasche
    6 Rohrhülse
    7 Fundament mit rauer Oberfläche
    8 Keile und Distanzstücke bleiben an Ort und Stelle
    9 Tragschiene
    10 5-10 mm (0.2 - 0.4 Zoll)
  6. Lassen Sie das Fundament mehrere Tage aushärten, bevor Sie den Grundrahmen nivellieren und vergießen.

Nivellierung des Produkts

Nivellierung des Produkts ohne Grundrahmen

  1. Nivellieren Sie die Pumpenwelle und die Flansche mit einer Wasserwaage und passen Sie die Keile oder Unterlegscheiben nach Bedarf an.
  2. Ziehen Sie die Ankerbolzenmuttern fest. Stellen Sie sicher, dass die Verrohrung ohne Belastung der Rohre oder Flansche an die Pumpenflansche angepasst werden kann.

Nivellierung des Produkts mit Grundrahmen
Befolgen Sie die untenstehenden Schritte, um den Grundrahmen zu nivellieren:

  1. Heben oder unterfüttern Sie den Grundrahmen auf die endgültige Höhe von 0,75 - 1,26 Zoll (19-32 mm) über dem Betonfundament und stützen Sie den Grundrahmen mit Blöcken und Unterlegscheiben sowohl an den Ankerbolzen als auch mittig zwischen den Bolzen ab.
    0,75 - 1,26 Zoll (19-32 mm).
  2. Nivellieren Sie den Grundrahmen, indem Sie Unterlegscheiben unter dem Grundrahmen hinzufügen oder entfernen.
  3. Ziehen Sie die Ankerbolzenmuttern gegen den Grundrahmen fest.
  4. Stellen Sie sicher, dass die Verrohrung ohne Belastung der Rohre oder Flansche an die Pumpenflansche angepasst werden kann.

Verguss

InformationenWenn Sie Fragen oder Zweifel zum Verguss haben, wenden Sie sich bitte an einen Verguss-Experten.
Tragen Sie bei Bedarf Vergussmörtel auf. NB-Pumpen benötigen keinen Verguss, um die Wellenausrichtung zu erhalten, aber der Verguss erhöht die Pumpenstabilität innerhalb des Rohrsystems. Der Verguss gleicht ein unebenes Fundament aus, verteilt das Gewicht der Einheit, dämpft Vibrationen und verhindert ein Verschieben. Befolgen Sie die untenstehenden Schritte, um den Verguss durchzuführen.

  1. Verwenden Sie einen zugelassenen, schwindungsarmen Vergussmörtel.
  2. Betonieren Sie Bewehrungsstäbe mit 2K-Ankerklebstoff in das Fundament ein.
  3. Die Anzahl der Stahlstäbe hängt von der Größe des Grundrahmens ab, wir empfehlen jedoch, mindestens 20 Stäbe gleichmäßig über die gesamte Fläche des Grundrahmens zu verteilen.
    Beispiel eines Fundaments mit mindestens 20 Stäben
  4. Das freie Ende des Stahlstabes muss 2/3 der Höhe des Grundrahmens betragen, um einen ordnungsgemäßen Verguss zu gewährleisten.
  5. Befeuchten Sie die Oberseite des Betonfundaments gründlich und entfernen Sie anschließend das Oberflächenwasser.
  6. Stellen Sie an beiden Enden des Grundrahmens eine ordnungsgemäße Schalung sicher.
    A: Schalung
  7. Überprüfen Sie bei Bedarf die Nivellierung des Grundrahmens erneut vor dem Verguss.
  8. Gießen Sie schwindungsarmen Vergussmörtel durch die Öffnungen des Grundrahmens, bis der Raum unter dem Grundrahmen vollständig gefüllt ist.
  9. Füllen Sie die Schalung mit Vergussmörtel bis zur Oberkante des Grundrahmens.
  10. Lassen Sie den Vergussmörtel gründlich trocknen, bevor Sie die Verrohrung an der Pumpe anbringen. 24 Stunden sind bei einem zugelassenen Vergussverfahren ausreichend.
  11. Wenn der Vergussmörtel vollständig ausgehärtet ist, überprüfen Sie die Ankerbolzenmuttern und ziehen Sie diese gegebenenfalls fest.

Rohre

Rohrinstallation
Bei der Installation der Rohre darf das Pumpengehäuse nicht durch die Rohre belastet werden.
Die Ein- und Auslassrohre müssen eine angemessene Größe haben, unter Berücksichtigung des Pumpeneingangsdrucks.
Die Rohre müssen so installiert werden, dass Luftblasen vermieden werden, insbesondere auf der Einlassseite der Pumpe.

Rohrleitungen

Die Absperrventile müssen auf beiden Seiten der Pumpe angebracht werden, um ein Ablassen des Systems zu vermeiden, wenn die Pumpe gereinigt oder repariert werden muss. Die Rohre müssen sowohl auf der Einlass- als auch auf der Auslassseite so nah wie möglich an der Pumpe ausreichend abgestützt werden. Die Gegenflansche müssen spannungsfrei plan an den Pumpenflanschen anliegen, da Spannungen Schäden an der Pumpe verursachen würden.

Pumpeninstallation

Direkte Montage in Rohren
WarnungUm einen geräuscharmen Betrieb zu gewährleisten, hängen Sie die Rohre an geeigneten Rohrbefestigungen auf.
Pumpen mit Motoren bis einschließlich Baugröße 132 sind für die direkte Montage in gestützten Rohren geeignet.

Direkte Montage in Rohren
Diese Art der Installation erlaubt nicht die Verwendung von Kompensatoren.

Bypass

Explosionsgefahr
Tod oder schwere Körperverletzung

  • Die Pumpe darf außer beim Start nicht gegen ein geschlossenes Ventil laufen. Ein längerer Betrieb gegen ein geschlossenes Ventil führt zu einem Temperaturanstieg und zur Dampfbildung und kann zu Schäden oder einer Explosion des Pumpengehäuses führen. Das Ventil muss während des Betriebs geöffnet bleiben.

Besteht die Gefahr, dass die Pumpe gegen ein geschlossenes Ventil läuft, stellen Sie einen minimalen Flüssigkeitsstrom durch die Pumpe sicher, indem Sie einen Bypass oder eine Entwässerung an das Auslassrohr anschließen. Der minimale Durchfluss muss mindestens 10 % des maximalen Durchflusses betragen. Durchfluss und Förderhöhe sind auf dem Pumpenschild angegeben.

Schwingungsdämpfung

Beseitigung von Geräuschen und Vibrationen
Um einen optimalen Betrieb sowie minimale Geräusche und Vibrationen zu erzielen, sollten Sie eine Schwingungsdämpfung der Pumpe in Betracht ziehen. Generell sollten Sie dies immer für Pumpen mit Motoren ab 15 PS (11 kW) berücksichtigen. Eine Schwingungsdämpfung ist obligatorisch für Motoren ab 125 PS (90 kW). Kleinere Motorgrößen können jedoch ebenfalls unerwünschte Geräusche und Vibrationen verursachen.
Geräusche und Vibrationen werden durch die Umdrehungen von Motor und Pumpe sowie durch den Fluss in Rohren und Armaturen erzeugt. Die Auswirkung auf die Umgebung ist subjektiv und hängt von der korrekten Installation und dem Zustand des restlichen Systems ab.
Die Beseitigung von Geräuschen und Vibrationen lässt sich am besten durch ein Betonfundament, Schwingungsdämpfer und Kompensatoren erreichen. Siehe Abbildung unten.

Schwingungsdämpfer
Um die Übertragung von Vibrationen auf Gebäude zu verhindern, empfehlen wir, das Pumpenfundament mittels Schwingungsdämpfern von Gebäudeteilen zu isolieren. Diese Entscheidung muss vom Kunden oder Konstrukteur oder Berater der Installation getroffen werden.
Die Auswahl des richtigen Schwingungsdämpfers erfordert die folgenden Daten:

  • durch den Dämpfer übertragene Kräfte
  • Motordrehzahl, unter Berücksichtigung einer eventuellen Drehzahlregelung
  • erforderliche Dämpfung in % – vorgeschlagener Wert ist 70 %.

Die Auswahl des Schwingungsdämpfers variiert von Installation zu Installation. In bestimmten Fällen kann ein falscher Dämpfer das Vibrationsniveau erhöhen. Schwingungsdämpfer müssen daher vom Lieferanten der Schwingungsdämpfer dimensioniert werden.
Wenn Sie die Pumpe auf einem Fundament mit Schwingungsdämpfern installieren, bringen Sie immer Kompensatoren an den Pumpenflanschen an. Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass die Pumpe in den Flanschen "hanging" (hängend) ist.

Kompensatoren

Kompensatoren bieten diese Vorteile:

  • Absorption der thermischen Ausdehnung und Kontraktion von Rohren, verursacht durch Schwankungen der Flüssigkeitstemperatur
  • Reduzierung mechanischer Einflüsse in Verbindung mit Druckstößen in den Rohren
  • Isolation von Körperschall in den Rohren, nur bei Gummibalgkompensatoren anwendbar.

VorsichtInstallieren Sie Kompensatoren nicht, um Ungenauigkeiten in den Rohren, wie Mittelversatz oder Flanschversatz, auszugleichen.
Die Kompensatoren müssen in einem Mindestabstand von 1 bis 1,5 Mal des Rohrdurchmessers von der Pumpe entfernt auf der Einlass- und Auslassseite angebracht werden. Dies verhindert Turbulenzen in den Kompensatoren und gewährleistet so optimale Einlassbedingungen und minimale Druckverluste auf der Auslassseite. Bei Strömungsgeschwindigkeiten von mehr als 16,4 ft/s (5 m/s) empfehlen wir, größere, zu den Rohren passende Kompensatoren anzubringen.
Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele von Gummibalgkompensatoren mit oder ohne Zugstangen.

Gummibalgkompensator mit Zugstangen

Gummibalgkompensator ohne Zugstangen
Wir empfehlen immer, Kompensatoren mit Zugstangen für Flansche größer als 4 Zoll zu verwenden, um die Auswirkungen der Ausdehnungs- oder Kontraktionskräfte auf die Rohre zu reduzieren. Befolgen Sie die Anweisungen des Lieferanten und geben Sie diese an Berater oder Rohrmonteure weiter.
Sie müssen die Rohre so verankern, dass sie die Kompensatoren und die Pumpe nicht belasten.
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines Metallbalgkompensators mit Zugstangen.

Metallbalgkompensator mit Zugstangen
Aufgrund des Risikos eines Bruchs des Gummibalgs empfehlen wir die Verwendung von Metallbalgkompensatoren bei Temperaturen über 212°F (100°C) in Kombination mit hohem Druck.

Messinstrumente

Manometer und Mano-Vakuummeter
Zur kontinuierlichen Überwachung des Betriebs empfehlen wir die Installation eines Manometers auf der Auslassseite und eines Mano-Vakuummeters auf der Einlassseite. Die Manometeranschlussstellen dürfen nur zu Testzwecken geöffnet werden. Der Messbereich der Messgeräte muss 20 % über dem maximalen Pumpendruck liegen. Bei der Messung mit Manometer an den Pumpenflanschen ist zu beachten, dass ein Manometer keinen dynamischen Druck erfasst.
Bei allen Pumpen unterscheiden sich die Durchmesser der Ein- und Auslassflansche, was zu unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten an den beiden Flanschen führt. Folglich zeigt das Manometer am Auslassflansch nicht den in der technischen Dokumentation angegebenen Druck an, sondern einen Wert, der bis zu 22 PSI (1,5 bar) oder ungefähr 50 ft (15 m) Förderhöhe niedriger sein kann.

Amperemeter
Wir empfehlen den Anschluss eines Amperemeters zur Überprüfung der Motorbelastung.

Elektrischer Anschluss

Der elektrische Anschluss muss von einem qualifizierten Elektriker gemäß den örtlichen Vorschriften durchgeführt werden.


Stromschlag
Tod oder schwere Körperverletzung

  • Bevor die Klemmenkastenabdeckung entfernt wird und bevor die Pumpe entfernt oder demontiert wird, muss sichergestellt werden, dass die Stromversorgung abgeschaltet und ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten verhindert wurde. Falls verfügbar, eine Verriegelungs-/Kennzeichnungsprozedur (lockout-tagout) anwenden. Die Pumpe muss an einen externen Hauptschalter angeschlossen werden.


Explosionsgefährdete Umgebung

Tod oder schwere Körperverletzung

  • Wann immer elektrische Geräte in explosionsgefährdeten Umgebungen eingesetzt werden, müssen die allgemein oder speziell von den zuständigen Behörden oder Fachorganisationen auferlegten Regeln und Vorschriften beachtet werden.

Die Betriebsspannung und -frequenz sind auf dem Typenschild angegeben. Stellen Sie sicher, dass der Motor für die Stromversorgung am Installationsort geeignet ist.
Der elektrische Anschluss muss gemäß dem Schaltplan auf der Innenseite der Klemmenkastenabdeckung erfolgen.

Spannungs- und Frequenzschwankungen

Der Motor arbeitet unter den folgenden Spannungs- und Frequenzschwankungen zufriedenstellend, jedoch nicht notwendigerweise in Übereinstimmung mit den für den Betrieb unter Nennbedingungen festgelegten Standards:

  • Die Spannungsschwankung darf 10 % über oder unter der auf dem Motortypenschild angegebenen Nennleistung nicht überschreiten.
  • Die Frequenzschwankung darf 5 % über oder unter der Motornennleistung nicht überschreiten.

Motorschutz


Automatischer Anlauf

Tod oder schwere Körperverletzung

  • Bevor Reparaturarbeiten an Motoren mit Thermoschalter oder Thermistoren begonnen werden, muss sichergestellt sein, dass der Motor nach dem Abkühlen nicht automatisch wieder anlaufen kann.

Drehstrommotoren müssen an einen Motorschutzschalter angeschlossen werden. Der elektrische Anschluss muss gemäß dem Schaltplan auf der Rückseite der Klemmenkastenabdeckung erfolgen.

Synchronmotoren

Pumpen, die mit Synchronmotoren ausgestattet sind, müssen an einen Grundfos CUE Frequenzumrichter angeschlossen werden.

Beispiel einer Installation ohne Filter

Symbol Bezeichnung
1 CUE
4 Standardmotor
Einstrich Ungeschirmtes Kabel
Zweistrich Geschirmtes Kabel

Synchronmotoren dürfen nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen werden.
Der CUE muss vom Typ T/C CUE203 gefolgt von zusätzlichen Zahlen und Zeichen sein. Beachten Sie die Installations- und Betriebsanleitung des CUE, um den Frequenzumrichter zusammen mit dem Synchronmotor einzurichten.
Falls eine andere Frequenzumrichter-Marke als CUE erforderlich oder spezifiziert ist, kontaktieren Sie Grundfos.
Beispiel des CUE-Typenschilds
Beispiel eines CUE-Typenschilds

Textbeschreibung
T/C CUE (Produktname) 203... (interner Code)

Frequenzumrichterbetrieb

Alle Drehstrommotoren können an Frequenzumrichter angeschlossen werden.
Der Frequenzumrichterbetrieb setzt das Motorisolationssystem oft einer höheren Belastung aus, wodurch der Motor aufgrund von Wirbelströmen, die durch Spannungsspitzen verursacht werden, lauter als gewöhnlich sein kann.
Ein großer Motor, der von einem Frequenzumrichter angetrieben wird, wird mit Lagerströmen belastet.
Überprüfen Sie diese Betriebsbedingungen, wenn die Pumpe von einem Frequenzumrichter angetrieben wird:

Betriebsbedingungen Anforderungen
2-, 4- und 6-polige Motoren, 100 PS (75 kW) und mehr Der Motor muss einen Aegis-Erdungsring haben und die Lager müssen elektrisch isoliert sein. Kontaktieren Sie Grundfos.
Geräuschkritische Anwendungen Ein Ausgangsfilter muss zwischen Motor und Frequenzumrichter eingebaut werden. Dies reduziert die Spannungsspitzen und somit die Geräuschentwicklung.
Besonders geräuschkritische Anwendungen Ein Sinusfilter muss eingebaut werden.
Kabellänge Es muss ein Kabel verwendet werden, das den Spezifikationen des Frequenzumrichterlieferanten entspricht.
Versorgungsspannung Die Motorspannung muss für den Frequenzumrichterbetrieb geeignet sein.
Hohe Spitzenspannungen Ein Sinusfilter muss zwischen Motor und Frequenzumrichter eingebaut werden. Der Motor muss eine verstärkte Isolierung haben.
Anwendungen mit hohen Spannungs- oder Stromharmonischen oder harmonischen Empfindlichkeiten Ein Sinusfilter muss eingebaut werden und der Motor muss eine verstärkte Isolierung haben.

Inbetriebnahme

Die Pumpe erst starten, wenn sie mit Flüssigkeit gefüllt und entlüftet wurde.

Spülen des Rohrsystems


Biologische Gefahr

Leichte oder mittelschwere Körperverletzung

  • Beim Pumpen von Trinkwasser muss die Pumpe vor der Inbetriebnahme gründlich mit sauberem Wasser gespült werden, um Fremdstoffe wie Konservierungsmittel, Prüfflüssigkeit oder Fett zu entfernen.
  • Vor der Inbetriebnahme der Pumpe das Rohrsystem gründlich reinigen, spülen und mit sauberem Wasser füllen.

WarnungDie Garantie deckt keine Schäden ab, die durch das Spülen des Rohrsystems mittels der Pumpe verursacht werden.
VorsichtDie Pumpe ist nicht dafür ausgelegt, Flüssigkeiten zu pumpen, die feste Partikel wie Rohrablagerungen und Schweißschlacke enthalten.

Vorbereitung der Pumpe

Vorbereitung der Pumpe in geschlossenen Systemen oder offenen Systemen, bei denen der Flüssigkeitsstand über dem Pumpeneinlass liegt

  1. Das Absperrventil in der Auslassleitung schließen und das Absperrventil in der Einlassleitung langsam öffnen. Sowohl die Pumpe als auch die Einlassleitung müssen vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sein.

    Austretende Flüssigkeit
    Tod oder schwere Körperverletzung
    • Auf die Ausrichtung der Entlüftungsöffnung achten, um sicherzustellen, dass die austretende Flüssigkeit keine Personen- oder Sachschäden am Motor oder anderen Komponenten verursacht.
    • Bei Heißflüssigkeitsinstallationen besonders auf das Risiko von Verletzungen durch Verbrühungen mit heißer Flüssigkeit achten.
    • Bei Kaltflüssigkeitsinstallationen besonders auf das Risiko von Verletzungen durch kalte Flüssigkeit achten.
  2. Die Entlüftungsschraube lösen, um die Pumpe zu entlüften. Sobald Flüssigkeit austritt, die Entlüftungsschraube wieder festziehen.

Vorbereitung der Pumpe im Saugbetrieb mit Rückschlagventil
Die Einlassleitung und die Pumpe müssen mit Flüssigkeit gefüllt und entlüftet werden, bevor die Pumpe gestartet wird.

  1. Das Absperrventil in der Auslassleitung schließen und das Absperrventil in der Einlassleitung langsam öffnen.
  2. Die durch M gekennzeichnete Entlüftungsschraube entfernen.
  3. Flüssigkeit durch die Öffnung gießen, bis die Einlassleitung und die Pumpe vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sind.
  4. Die durch M gekennzeichnete Entlüftungsschraube wieder einsetzen.
  5. Die Einlassleitung kann über die Entlüftungsschraube gefüllt und entlüftet werden. Alternativ kann eine Entlüftungsvorrichtung mit Trichter vor der Pumpe installiert werden.
    Ablassschraube (E), Entlüftungs- und Füllschraube (M)

Vorbereitung der Pumpe in offenen Systemen, bei denen der Flüssigkeitsstand unter dem Pumpeneinlass liegt

  1. Wenn ein Absperrventil auf der Einlassseite der Pumpe installiert ist, muss das Ventil vollständig geöffnet sein.
  2. Das Absperrventil in der Auslassleitung schließen und die Entlüftungs- und Ablassschrauben festziehen.
    Ablassschraube (E), Entlüftungs- und Füllschraube (M)
  3. Eine manuelle Entlüftungspumpe mit Trichter anstelle einer Entlüftungsvorrichtung anschließen.
  4. Ein Schieberventil zwischen der Entlüftungspumpe und der Kreiselpumpe installieren, um die Entlüftungspumpe vor übermäßigem Druck zu schützen.
  5. Sobald das Schieberventil an der manuellen Entlüftungspumpe geöffnet wurde, die Einlassleitung mit kurzen, schnellen Pumpenhüben entlüften, bis die Flüssigkeit auf der Auslassseite austritt.
  6. Das Ventil an der Entlüftungspumpe schließen.

Überprüfung der Drehrichtung

WarnungDie Pumpe muss mit Flüssigkeit gefüllt sein, wenn die Drehrichtung überprüft wird.
Die korrekte Drehrichtung wird durch Pfeile auf dem Pumpengehäuse angezeigt. Siehe Abbildung unten.
M ist Entlüftungs-/Füllschraube (Entlüftungsstopfen), E ist Ablassschraube.

  1. Die Drehrichtung durch Beobachtung der Motorlüfterrotation überprüfen.
  2. Den Motor kurz einschalten, um sicherzustellen, dass die Drehrichtung korrekt ist, wie durch den im Pumpengehäuse eingegossenen Pfeil angezeigt.
    Dies sollte nur bei Drehstrommotoren durchgeführt werden.
  3. Wenn die Drehrichtung falsch ist, zwei Drähte an den Motorstarterklemmen T1 und T2 vertauschen.

WarnungÄußerste Vorsicht walten lassen, um sicherzustellen, dass Motoren nur kurzzeitig eingeschaltet werden, wenn die korrekte Drehrichtung bestimmt wird.

Inbetriebnahme der Pumpe

  1. Das Absperrventil auf der Einlassseite der Pumpe vollständig öffnen und das Absperrventil auf der Auslassseite fast geschlossen lassen.
  2. Die Pumpe starten.
  3. Die Pumpe während des Anlaufs entlüften, indem die Entlüftungsschraube im Pumpenkopf oder der Pumpenkopfdeckel gelöst wird, bis ein gleichmäßiger Flüssigkeitsstrom aus der Entlüftungsöffnung austritt.
    Position der Entlüftungsschraube (A)/Stopfen


    Austretende Flüssigkeit
    Tod oder schwere Körperverletzung
    • Auf die Ausrichtung der Entlüftungsöffnung achten, um sicherzustellen, dass die austretende Flüssigkeit keine Personen- oder Sachschäden am Motor oder anderen Komponenten verursacht.
    • Bei Heißflüssigkeitsinstallationen besonders auf das Risiko von Verletzungen durch Verbrühungen mit heißer Flüssigkeit achten.
    • Bei Kaltflüssigkeitsinstallationen besonders auf das Risiko von Verletzungen durch kalte Flüssigkeit achten.
  4. Wenn die Rohre mit Flüssigkeit gefüllt sind, das Absperrventil auf der Auslassseite langsam öffnen, bis es vollständig geöffnet ist.
  5. Die Überlastung durch Messung des Motorstromverbrauchs überprüfen und den Wert mit dem auf dem Motortypenschild angegebenen Nennstrom vergleichen. Im Falle einer Überlastung das Ventil auf der Auslassseite drosseln, bis der Motor nicht mehr überlastet ist.
    VorsichtWenn die Pumpe mit einem Motor ausgestattet ist, dessen Leistung auf der Grundlage einer bestimmten maximalen Durchflussrate ausgewählt wurde, kann der Motor überlastet werden, wenn der Differenzdruck niedriger als erwartet ist.
  6. Den Motorstromverbrauch während der Inbetriebnahme immer messen.
    InformationIm Moment des Anlaufs ist der Eingangsstrom des Pumpenmotors bis zu sechsmal höher als der auf dem Motortypenschild angegebene Volllaststrom.

Einlaufzeit der Wellendichtung

Die Dichtflächen werden durch die gepumpte Flüssigkeit geschmiert, was bedeutet, dass ein gewisser Leckagegrad von der Wellendichtung auftreten kann. Beim ersten Start der Pumpe oder bei der Installation einer neuen Wellendichtung ist eine bestimmte Einlaufzeit erforderlich, bevor die Leckage auf ein akzeptables Niveau reduziert ist. Die erforderliche Zeit hängt von den Betriebsbedingungen ab, d. h. jedes Mal, wenn sich die Betriebsbedingungen ändern, beginnt eine neue Einlaufzeit.
Unter normalen Bedingungen verdunstet die austretende Flüssigkeit, und infolgedessen wird keine Leckage festgestellt.
Flüssigkeiten wie Kerosin verdunsten nicht, und Tropfen sind sichtbar, was jedoch keinen Wellendichtungsausfall darstellt.

Gleitringdichtungen
Gleitringdichtungen sind Präzisionskomponenten. Wenn die Gleitringdichtung einer kürzlich installierten Pumpe ausfällt, geschieht dies normalerweise innerhalb der ersten Betriebsstunden. Die Hauptursache für solche Ausfälle ist eine unsachgemäße Installation der Wellendichtungen und/oder eine unsachgemäße Handhabung der Pumpe während der Installation.

Referenzwerte der Überwachungsausrüstung

Wir empfehlen, anfängliche Messwerte des Einlass- und Auslassdrucks mit Manometern aufzunehmen.
Die Messwerte können im Falle eines abnormalen Betriebs als Referenz verwendet werden.

Service

Gefahr
Bewegliche Maschinenteile
Tod oder schwere Personenschäden

  • Bevor Sie Inspektionen, Wartungsarbeiten, Service oder Reparaturen am Produkt durchführen, stellen Sie sicher, dass die Motorsteuerung in der Position "OFF" (AUS) ist, verriegelt und gekennzeichnet ist.

Gefahr
Stromschlag und unbeabsichtigter Pumpenstart
Tod oder schwere Personenschäden

  • Schalten Sie vor Arbeitsbeginn am Produkt die Stromversorgung aus. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung nicht versehentlich eingeschaltet werden kann. Verwenden Sie, falls vorhanden, eine Abschalt- und Kennzeichnungsprozedur (Logout-Tagout).

Kontaminierte Produkte

Vorsicht
Biologische Gefahr
Leichte oder mittelschwere Personenschäden

  • Spülen Sie die Pumpe gründlich mit sauberem Wasser und die Pumpenteile nach der Demontage in Wasser ab.

Das Produkt wird als kontaminiert eingestuft, wenn es für eine gesundheitsschädliche oder toxische Flüssigkeit verwendet wurde. Wenn Sie Grundfos bitten, das Produkt zu warten, kontaktieren Sie Grundfos mit Details zur gepumpten Flüssigkeit, bevor Sie das Produkt zur Wartung zurücksenden.
Andernfalls kann Grundfos die Annahme des Produkts zur Wartung verweigern.
Das Produkt muss gründlich gereinigt werden, bevor Sie es zurücksenden.
Die Kosten für die Rücksendung des Produkts sind vom Kunden zu tragen.

Wartung

Gefahr
Bewegliche Maschinenteile
Tod oder schwere Personenschäden

  • Bevor Sie Inspektionen, Wartungsarbeiten, Service oder Reparaturen am Produkt durchführen, stellen Sie sicher, dass die Motorsteuerung in der Position "OFF" (AUS) ist, verriegelt und gekennzeichnet ist.

Gefahr
Stromschlag und unbeabsichtigter Pumpenstart
Tod oder schwere Personenschäden

  • Schalten Sie vor Arbeitsbeginn am Produkt die Stromversorgung aus. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung nicht versehentlich eingeschaltet werden kann. Verwenden Sie, falls vorhanden, eine Abschalt- und Kennzeichnungsprozedur (Logout-Tagout).

Wartung der Pumpe
Die Pumpe ist wartungsfrei.

Wartung der Gleitringdichtungen
Gleitringdichtungen sind wartungsfrei und arbeiten nahezu leckagefrei.

  • Wenn ein erhebliches oder zunehmendes Leckage auftritt, überprüfen Sie sofort die Gleitringdichtung.
  • Wenn die Gleitflächen beschädigt sind, ersetzen Sie die gesamte Gleitringdichtung. Behandeln Sie Gleitringdichtungen mit größter Sorgfalt.

Endsaugerpumpen, die mit Gleitringdichtungen ausgestattet sind, sind auf die Betriebsbedingungen abgestimmt, für die die Pumpe verkauft wurde. Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um Schäden an der Wellenabdichtung zu vermeiden und eine maximale Lebensdauer der Wellenabdichtung zu erreichen.
HinweisBetreiben Sie die Pumpe nicht trocken oder gegen ein geschlossenes Ventil. Trockenlauf führt zum Versagen der Wellenabdichtung.
HinweisÜberschreiten Sie nicht die Temperatur- oder Druckgrenzen der verwendeten Gleitringdichtung.

Wartung des Motors
Es ist wichtig, den Motor sauber zu halten, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.

  • Überprüfen Sie den Motor in regelmäßigen Abständen.
  • Wenn die Pumpe in einer staubigen Umgebung installiert ist, überprüfen und reinigen Sie sie regelmäßig.

Schmierung des Motors
Beachten Sie stets die Schmierungsanweisungen des Motorherstellers.
Einige Informationen sind auf dem Motortypenschild angegeben, und weitere Informationen finden Sie in der Installations- und Betriebsanleitung des Motorherstellers.

Service-Kits

Service-Kits für die Produkte finden Sie im Grundfos Product Center unter www.grundfos.com oder im Service-Kit-Katalog.

Außerbetriebnahme des Produkts

Schutz der Pumpe bei Stillstand und Frost

Pumpen, die während Frostperioden nicht verwendet werden, müssen entleert werden, um Schäden zu vermeiden.
Warnung
Austretende Flüssigkeit
Tod oder schwere Personenschäden

  • Stellen Sie sicher, dass die austretende Flüssigkeit keine Personenschäden oder Schäden am Motor oder anderen Komponenten verursacht.
  • Beachten Sie bei Heißflüssigkeitsinstallationen besonders das Risiko von Personenschäden durch Verbrühungen durch heiße Flüssigkeit.
  • Beachten Sie bei Kaltflüssigkeitsinstallationen besonders das Risiko von Personenschäden durch kalte Flüssigkeit.
  1. Entleeren Sie die Pumpe, indem Sie die Ablassschraube entfernen.
    Ablassschraube (E), Entlüftungs- und Befüllstopfen (M)
  2. Ziehen Sie den Entlüftungsstopfen nicht fest und setzen Sie die Ablassschraube erst wieder ein, wenn die Pumpe erneut verwendet werden soll.
  3. Wenn die Pumpe vor einer langen Stillstandszeit entleert werden soll, geben Sie ein paar Tropfen Silikonöl auf die Welle an der Lagerhalterung. Dies verhindert ein Festfressen der Gleitflächen der Wellenabdichtung.

Kurzfristige Stilllegung

Bei Stillstandszeiten über Nacht oder vorübergehenden Stillstandszeiten unter frostfreien Bedingungen kann die Pumpe mit Flüssigkeit gefüllt bleiben. Die Pumpe muss vor dem Wiederanfahren vollständig entlüftet und befüllt werden.
Bei kurzen oder häufigen Stillstandszeiten unter Frostbedingungen muss die Flüssigkeit im Pumpengehäuse in Bewegung gehalten und das Pumpenäußere isoliert oder beheizt werden, um ein Einfrieren zu verhindern.

Langfristige Stilllegung

Bei langen Stillstandszeiten oder zur Isolierung der Pumpe für Wartungsarbeiten muss das Einlass-Schieberventil geschlossen werden. Wenn kein Einlassventil verwendet wird und die Pumpe einen positiven Einlassdruck aufweist, muss die gesamte Flüssigkeit aus der Einlassleitung abgelassen werden, um den Flüssigkeitsfluss in den Pumpeneinlass zu stoppen. Der Stopfen in den Ablass- und Entlüftungsöffnungen der Pumpe muss bei Bedarf entfernt werden, und die gesamte Flüssigkeit muss aus dem Pumpengehäuse abgelassen werden.
Bei Frostbedingungen während langer Stillstandszeiten muss die Pumpe vollständig entleert und alle Flüssigkeitsdurchgänge und -taschen mit Druckluft ausgeblasen werden. Das Einfrieren der gepumpten Flüssigkeit kann auch durch Befüllen der Pumpe mit Frostschutzmittel verhindert werden.

Lagerung des Produkts

  1. Wenn Sie die Pumpe nicht bald nach Erhalt in Betrieb nehmen, lagern Sie sie an einem sauberen, trockenen Ort bei langsamen, moderaten Änderungen der Umgebungstemperatur.
  2. Schützen Sie die Pumpe vor Feuchtigkeit, Staub, Schmutz und Fremdkörpern. Vor und während der Lagerung empfehlen wir folgende Vorsichtsmaßnahmen:
    1. Stellen Sie sicher, dass die Ein- und Auslassöffnungen sowie alle anderen Öffnungen mit Karton, Holz oder Abdeckband abgedeckt sind, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Pumpe zu verhindern.
    2. Wenn das Gerät ohne schützende Abdeckung gelagert werden soll, decken Sie es mit einer Plane, einem wasserdichten Material oder einer anderen geeigneten Abdeckung ab.
    3. Drehen Sie die Welle alle zwei Wochen um zwei Umdrehungen, um Korrosion der Lagerflächen und der Stopfbuchse oder Gleitflächen der Wellenabdichtung durch Feuchtigkeit zu verhindern.
  3. Wenn die Pumpe länger als sechs Monate gelagert werden soll, bevor sie in Betrieb genommen wird, tragen Sie einen geeigneten Korrosionsschutz auf die internen Pumpenteile auf.
    Stellen Sie sicher, dass der verwendete Korrosionsschutz die Gummiteile, mit denen er in Kontakt kommt, nicht beeinträchtigt.
    Handelsübliche Konservierungsmittel können hierfür verwendet werden. Bitte beachten Sie die Anweisungen des Herstellers für die Anwendung oder Entfernung.
  4. Halten Sie alle Öffnungen abgedeckt, bis die Rohre angeschlossen werden können, um das Eindringen von Wasser und Staub in die Pumpe zu verhindern.
    Die Kosten für die Demontage der Pumpe während der Inbetriebnahme zur Entfernung von Fremdkörpern können sehr hoch sein.

Fehlersuche

Gefahr-Symbol
Stromschlag
Tod oder schwere Personenschäden

  • Stellen Sie vor dem Entfernen der Klemmenkastenabdeckung und vor dem Ausbau oder der Demontage der Pumpe sicher, dass die Stromversorgung abgeschaltet wurde und nicht versehentlich wieder eingeschaltet werden kann. Verwenden Sie, falls verfügbar, Lockout-Tagout.

Warnsymbol
Austretende Flüssigkeit
Tod oder schwere Personenschäden

  • Achten Sie auf die Ausrichtung der Entlüftungsöffnung, um sicherzustellen, dass die austretende Flüssigkeit keine Personenschäden oder Schäden am Motor oder anderen Komponenten verursacht.
  • Achten Sie bei Heißflüssigkeitsanlagen besonders auf die Gefahr von Personenschäden durch Verbrühungen durch heiße Flüssigkeit.
  • Achten Sie bei Kaltflüssigkeitsanlagen besonders auf die Gefahr von Personenschäden durch kalte Flüssigkeit.

Vorsicht-Symbol
Kalte oder heiße Oberfläche
Leichte oder mittelschwere Personenschäden

  • Stellen Sie beim Fördern heißer oder kalter Flüssigkeiten sicher, dass niemand versehentlich mit heißen oder kalten Oberflächen in Berührung kommen kann.
Fehler Ursache Abhilfe



Die Pumpe fördert keine oder zu wenig Flüssigkeit




  1. Der elektrische Anschluss ist falsch, z. B. zwei Phasen.
  1. Überprüfen Sie den elektrischen Anschluss.
  2. Beheben Sie den Fehler bei Bedarf.
  1. Die Drehrichtung ist falsch.
  • Vertauschen Sie zwei Phasen der Stromversorgung.
  1. Es befindet sich Luft in der Saugleitung.
  • Entlüften Sie die Saugleitung oder die Pumpe.
  1. Der Gegendruck ist zu hoch.
  1. Stellen Sie den Betriebspunkt gemäß dem Volumenstrom und der Förderhöhe ein, für die die Pumpe ausgelegt ist.
  2. Überprüfen Sie das System auf Verunreinigungen.
  3. Reinigen Sie das System bei Bedarf.
  1. Der Saugdruck ist zu niedrig.
  • Erhöhen Sie den Flüssigkeitsstand auf der Saugseite.
  • Öffnen Sie das Absperrventil in der Saugleitung.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Bedingungen im Abschnitt "Rohrleitungen" eingehalten werden.
  1. Die Saugleitung oder das Laufrad ist durch Verunreinigungen blockiert.
  • Reinigen Sie die Saugleitung oder die Pumpe.
  1. Die Pumpe saugt aufgrund einer defekten Dichtung Luft an.
  1. Überprüfen Sie die Rohrleitungsdichtungen, Pumpengehäusedichtungen und Wellendichtungen.
  2. Ersetzen Sie Dichtungen und Abdichtungen bei Bedarf.
  1. Die Pumpe saugt aufgrund eines niedrigen Flüssigkeitsstandes Luft an.
  1. Erhöhen Sie den Flüssigkeitsstand auf der Saugseite.
  2. Halten Sie den Flüssigkeitsstand so konstant wie möglich.


Der Motorschutzschalter hat ausgelöst, weil der Motor überlastet ist.

  1. Die Pumpe ist durch Verunreinigungen blockiert.
  • Reinigen Sie die Pumpe.
  1. Die Pumpe läuft über dem Nennbetriebspunkt.
  • Stellen Sie den Betriebspunkt gemäß dem Volumenstrom und der Förderhöhe ein, für die die Pumpe ausgelegt ist.
  1. Die Dichte oder Viskosität der Flüssigkeit ist höher als bei der Bestellung angegeben.
  • Wenn ein geringerer Volumenstrom ausreicht, reduzieren Sie den Volumenstrom auf der Auslassseite.
  • Wenn ein geringerer Volumenstrom nicht ausreicht, montieren Sie einen leistungsstärkeren Motor.
  1. Die Überlasteinstellung des Motorschutzschalters ist falsch.
  1. Überprüfen Sie die Einstellung des Motorschutzschalters.
  2. Passen Sie die Einstellung bei Bedarf an.
  1. Der Motor läuft auf zwei Phasen.
  1. Überprüfen Sie den elektrischen Anschluss.
  2. Ersetzen Sie die Sicherung, falls defekt.
  1. Der Motor könnte defekt sein.
  1. Überprüfen Sie den Motor.
  2. Ersetzen Sie den Motor bei Bedarf.



Die Pumpe macht zu viel Lärm. Die Pumpe läuft ungleichmäßig und vibriert.





  1. Der Saugdruck ist zu niedrig, was zu Kavitation in der Pumpe führt.
  • Erhöhen Sie den Flüssigkeitsstand auf der Saugseite.
  • Öffnen Sie das Absperrventil in der Saugleitung.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Bedingungen im Abschnitt "Rohrleitungen" eingehalten werden.
  1. Es befindet sich Luft in der Saugleitung oder der Pumpe.
  • Entlüften Sie die Saugleitung oder die Pumpe.
  1. Der Gegendruck ist niedriger als angegeben.
  • Stellen Sie den Betriebspunkt gemäß dem Volumenstrom und der Förderhöhe ein, für die die Pumpe ausgelegt ist.
  1. Die Pumpe saugt aufgrund eines niedrigen Flüssigkeitsstandes Luft an.
  • Erhöhen Sie den Flüssigkeitsstand auf der Saugseite und halten Sie ihn so konstant wie möglich.
  1. Das Laufrad ist unwuchtig oder die Laufradschaufeln sind verstopft.
  1. Reinigen Sie das Laufrad.
  2. Überprüfen Sie die Laufradschaufeln, reinigen Sie diese bei Bedarf.
  1. Die inneren Teile sind verschlissen.
  • Ersetzen Sie die defekten Teile.
  1. Die Pumpe wird durch die Rohrleitungen beansprucht, was Anlaufgeräusche verursacht.
  • Montieren Sie die Pumpe spannungsfrei.
  • Stützen Sie die Rohrleitungen ab.
  1. Die Lager sind defekt.
  • Ersetzen Sie die Lager.
  1. Der Motorlüfter ist defekt.
  • Ersetzen Sie den Lüfter.
  1. Es befinden sich Fremdkörper in der Pumpe.
  • Reinigen Sie die Pumpe.
  1. Der Frequenzumrichterbetrieb verursacht Geräusche.
  • Die verschiedenen Abhilfemaßnahmen finden Sie im Abschnitt „Frequenzumrichterbetrieb“. Siehe Abschnitt „Frequenzumrichterbetrieb“.

Die Pumpe, Anschlüsse oder Gleitringdichtung sind undicht

  1. Die Pumpe wird durch die Rohrleitungen beansprucht, was zu Undichtigkeiten im Pumpengehäuse oder an den Anschlüssen führt.
  • Montieren Sie die Pumpe spannungsfrei.
  • Stützen Sie die Rohrleitungen ab.
  1. Pumpengehäusedichtungen und Dichtungen an den Anschlüssen sind defekt.
  • Ersetzen Sie die Pumpengehäusedichtungen oder Dichtungen an den Anschlüssen.
  1. Die Gleitringdichtung ist verschmutzt oder verklebt.
  • Überprüfen und reinigen Sie die Gleitringdichtung.
  1. Die Gleitringdichtung ist defekt.
  • Ersetzen Sie die Gleitringdichtung.
  1. Die Wellenoberfläche ist defekt.
  • Ersetzen Sie die Welle.

Die Temperatur in der Pumpe oder am Motor ist zu hoch.
  1. Es befindet sich Luft in der Saugleitung oder der Pumpe.
  1. Entlüften Sie die Saugleitung oder die Pumpe.
  2. Füllen Sie die Saugleitung und die Pumpe erneut.
  1. Der Saugdruck ist zu niedrig.
  • Erhöhen Sie den Flüssigkeitsstand auf der Saugseite.
  • Öffnen Sie das Absperrventil in der Saugleitung.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Bedingungen im Abschnitt "Rohrleitungen" eingehalten werden.
  1. Die Lager sind mit zu wenig, zu viel oder ungeeignetem Schmiermittel geschmiert.
  • Schmiermittel nachfüllen, reduzieren oder ersetzen.
  1. Der Axialdruck ist zu hoch.
  1. Überprüfen Sie die Entlastungsbohrungen des Laufrads auf der Saugseite.
  2. Reinigen Sie die Bohrungen bei Bedarf.
  1. Der Motorschutzschalter ist defekt oder die Einstellung ist falsch.
  1. Überprüfen Sie die Einstellung des Motorschutzschalters.
  2. Ersetzen Sie den Schutzschalter bei Bedarf.
  1. Der Motor ist überlastet.
  • Reduzieren Sie den Volumenstrom.

Technische Daten

Betriebsbedingungen

Umgebungstemperatur und Aufstellhöhe
Die Umgebungstemperatur und die Aufstellhöhe sind wichtige Faktoren für den Motor.
Alle Motoren können ohne Leistungsreduzierung bei Temperaturen bis zu +104°F (+40°C) oder unterhalb einer Höhe von 3280,8 ft (1000 m) über dem Meeresspiegel betrieben werden. Oberhalb dieser beiden Grenzwerte kann es erforderlich sein, einen Motor mit höherer Leistung oder einen entlasteten Motor zu verwenden. Wenden Sie sich an den Motorhersteller, wenn der Motor oberhalb dieser Grenzwerte betrieben werden soll. Konsultieren Sie den Motorhersteller, bevor Sie den Motor oberhalb dieser Grenzwerte betreiben.

Flüssigkeitstemperatur
Flüssigkeitstemperatur: -13 bis 284°F (-25 bis +140°C).
Die maximale Flüssigkeitstemperatur ist auf dem Pumpentypenschild angegeben und hängt von der gewählten Wellendichtung ab.

Maximaler Betriebsdruck
Überschreiten Sie nicht den auf dem Pumpentypenschild angegebenen maximalen Betriebsdruck.

Drücke in der Pumpe

Pos. Beschreibung
1 Maximaler Betriebsdruck, d.h. Druck über dem atmosphärischen Druck
2 Pumpendruck
3 Zulaufdruck

Der Gesamtwert aus Zulaufdruck und Pumpendruck muss niedriger sein als der auf dem Pumpentypenschild angegebene maximale Betriebsdruck. Der Betrieb gegen ein geschlossenes Ventil führt zum höchsten Betriebsdruck.

Minimaler Zulaufdruck
Achten Sie auf den minimalen Zulaufdruck, um Kavitation zu vermeiden. Das Risiko von Kavitation ist in den folgenden Situationen höher:

  • Die Flüssigkeitstemperatur ist hoch.

Maximaler Zulaufdruck
Der Gesamtwert aus Zulaufdruck und Pumpendruck muss niedriger sein als der auf dem Pumpentypenschild angegebene maximale Betriebsdruck. Der Betrieb gegen ein geschlossenes Ventil führt zum höchsten Betriebsdruck.

Minimaler Förderstrom
Die Pumpe darf nicht gegen ein geschlossenes Ventil laufen, da dies zu einem Temperaturanstieg und einer Dampfbildung in der Pumpe führt. Dies kann zu Wellenschäden, Laufradkorrosion, einer kurzen Lebensdauer der Lager und Schäden an den Stopfbuchsen oder Gleitringdichtungen aufgrund von Belastung oder Vibration führen. Der kontinuierliche stabile Förderstrom muss mindestens 10% des Nennförderstroms betragen. Der Nennförderstrom ist auf dem Pumpentypenschild angegeben.

Maximaler Förderstrom
Überschreiten Sie nicht den maximalen Förderstrom, da sonst beispielsweise Kavitation oder Überlastung droht.
Die minimalen und maximalen Förderströme sind entweder auf den Leistungskurvenseiten in den entsprechenden Datenblättern oder auf einer Kurve für eine spezifische Pumpe bei der Auswahl im Grundfos Product Center angegeben. Siehe www.grundfos.com.

Beispiel aus dem Grundfos Product Center auf www.grundfos.com, das den minimalen und maximalen Förderstrom zeigt

Pos. Beschreibung
A Minimaler Förderstrom
B Maximaler Förderstrom

Wellendichtungen
Der Betriebsbereich der Dichtungen wird für zwei Hauptanwendungen beschrieben: das Pumpen von Wasser oder das Pumpen von Kühlmitteln.
Dichtungen mit einem Temperaturbereich von 32°F (0°C) und höher werden hauptsächlich zum Pumpen von Wasser verwendet, während Dichtungen für Temperaturen unter 32°F (0°C) hauptsächlich für Kühlmittel vorgesehen sind.
VorsichtWir empfehlen nicht, die Pumpe gleichzeitig bei maximaler Temperatur und maximalem Druck zu betreiben, da dies zu einer verkürzten Dichtungslebensdauer und dem Auftreten von periodischen Geräuschen führt.

Wellendichtungsdurchmesser [mm] 20 28, 38 48 55 60
Wellendichtungstyp Gleitflächen Gummi Code Temperaturbereich Max. Druck [PSI] ([bar])
Faltenbalgdichtung, Typ B, unentlastet BQ1 EPDM BBQE 32-248°F
(0-120°C)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
BQ1 FKM BBQV 32-194°F
(0-90°C)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
Q7Q7 EPDM BQQE -13 to +248°F
(-25 to +120°C)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
Q7Q7 FKM BQQV 14 to 194°F
(-10 to +90°C)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
232
(16)
O-Ring-Dichtung, Typ D, entlastet AQ1 FXM DAQF 32-284°F
(0-140°C)
363
(25)
363
(25)
363
(25)
363
(25)
363
(25)
Q6Q6 EPDM DQQE -4 to +248°F
(-20 to +120°C)
363
(25)
363
(25)
363
(25)
363
(25)
363
(25)

Elektrische Daten

Siehe Typenschild des Motors.

USA
Global Headquarters for WU
856 Koomey Road
Brookshire, Texas 77423 USA Phone: +1-630-236-5500
GRUNDFOS CBS Inc. 902 Koomey Road
Brookshire, TX 77423 USA
Phone: 281-994-2700
Toll Free: 1-800-955-5847 Fax: 1-800-945-4777
GRUNDFOS Pumps Corporation
9300 Loiret Boulevard
Lenexa, Kansas 66219 USA
Tel.: +1 913 227 3400
Fax: +1 913 227 3500

Kanada
GRUNDFOS Canada inc.
2941 Brighton Road
Oakville, Ontario
L6H 6C9
Tel.: +1-905 829 9533
Fax: +1-905 829 9512

Mexiko
Bombas GRUNDFOS de México
S.A. de C.V.
Boulevard TLC No. 15
Parque industrial Stiva Aeropuerto
Apodaca, N.L. 66600
Tel.: +52-81-8144 4000 Fax: +52-81-8144 4010

Anleitung herunterladen

Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

Grundfos NB Handbuch herunterladen

Verfügbare Sprachen

Inhaltsverzeichnis