Abbildungen in dieser Anleitung dienen dem grundsätzlichen Ver- ständnis und können von der tatsächlichen Ausführung abweichen. 1.1 Gültigkeit der Anleitung Diese Anleitung ist für folgendes Produkt gültig: ● Abwasserhebeanlage AH-300 1.2 Mitgeltende Unterlagen ● Anleitungen des optionalen Zubehörs 5 | 60...
Einführung 1.3 Produktidentifizierung Anhand der Produktbezeichnung und der Bestell-Nr. auf dem Ty- penschild können Sie Ihr Produkt identifizieren. ► Prüfen Sie, ob die in Kapitel 1.1 angegebenen Produkte mit Ihrem Produkt übereinstimmen. Das Typenschild finden Sie auf dem Behälter. Bezeichnung Bezeichnung Produktbezeichnung Kondensattemperatur...
Einführung 1.4 Verwendete Symbole Symbol Bedeutung Gefahr und Risiko wichtige Information oder Voraussetzung nützliche Information oder Tipp schriftliche Dokumentation erforderlich Verweis auf weiterführende Dokumente Arbeiten, die nur von Fachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur von Elektro-Fachkräften durchgeführt werden dür- Arbeiten, die nur vom Kundendienst durchgeführt werden dürfen 1.5 Darstellung von Warnhinweisen Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Si-...
Einführung Warnzeichen und Sig- Folgen bei Missachtung der Hinweise nalwort GEFAHR Tod oder schwere Verletzungen Personen- möglicherweise Tod oder schwere WARNUNG schäden Verletzungen möglicherweise mittlere oder leichte VORSICHT Verletzungen möglicherweise Beschädigung von Sachschä- Komponenten, des Produkts und/oder HINWEIS seiner Funktionen oder einer Sache in seiner Umgebung 1.6 Anforderungen an Personal Während der einzelnen Lebensphasen des Produkts führen unter-...
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Einführung Personal Voraussetzungen • Kenntnisse über gesetzliche Vorschriften zum Un- fallschutz • Erweiterte produktspezifische Fachkenntnisse Kundendienst (Werks-/Vertragskun- • Geschult durch Grünbeck dendienst) 1.6.2 Berechtigungen des Personals Die folgende Tabelle beschreibt, welche Tätigkeiten von wem durch- geführt werden dürfen. Bediener Betreiber Fachkraft Kunden- dienst...
Einführung 1.6.3 Persönliche Schutzausrüstung ► Sorgen Sie als Betreiber dafür, dass die benötigte persönli- che Schutzausrüstung zur Verfügung steht. Unter persönliche Schutzausrüstung (PSA) fallen folgende Kompo- nenten: Schutzhandschuhe Schutzbrille 10 | 60...
Sicherheit Sicherheit 2.1 Sicherheitsmaßnahmen ● Beachten Sie die örtlich gültigen Vorschriften zur Unfallverhü- tung und zur Arbeitssicherheit. ● Beachten Sie folgende Richtlinie zu Behandlung und Einlei- tung von Kondenswasser aus Brennwertkesseln in die öffent- liche Kanalisation: • Arbeitsblatt DWA-A 251:2011-11 „Kondensate aus Brenn- wertkesseln“...
Sicherheit ● Betreiben Sie Ihr Produkt nur, wenn alle Komponenten ord- nungsgemäß installiert wurden. ● Nehmen Sie keine Änderungen, Umbauten, Erweiterungen an Ihrem Produkt vor. ● Verwenden Sie bei Wartung oder Reparatur nur Original-Er- satzteile. ● Halten Sie die Räumlichkeiten vor unbefugtem Zugang ver- schlossen, um gefährdete oder nicht eingewiesene Personen vor Restrisiken zu schützen.
Sicherheit Reinigung/Entsorgung ● Nehmen Sie ausgetretenes und nicht neutralisiertes Kon- denswasser umgehend mit Einmalhandtüchern auf. ● Entsorgen Sie das aufgenommen Kondenswasser umweltge- recht in den Restmüll. 2.1.4 Schutzbedürftige Personengruppe ● Dieses Produkt ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (ein- schließlich Kinder) mit eingeschränkten Fähigkeiten, man- gelnder Erfahrung oder mangelndem Wissen benutzt zu wer- den.
Sicherheit Die angebrachten Hinweise und Piktogramme müssen gut lesbar sein. Sie dürfen nicht entfernt, verschmutzt oder überlackiert werden. ► Befolgen Sie alle Warn- und Sicherheitshinweise. ► Ersetzen Sie unleserliche oder beschädigte Zeichen und Pik- togramme umgehend. 2.3 Verhalten im Notfall 2.3.1 Bei Wasseraustritt 1.
Gas-Brennwertkondensat mit pH-Wert > 3 • Klarwasser oder leicht verschmutztem Brauchwasser ● Die Abwasserhebeanlage AH-300 ist für den Dauerbetrieb geeignet. ● Nicht geeignet ist die Abwasserhebeanlage AH-300 für fol- gende Medien: • Salzwasser (z. B. aus Enthärtungsanlagen) • chlorhaltiges Wasser (z. B. Schwimmbeckenwasser) •...
Produktbeschreibung 3.3 Funktionsbeschreibung Das Kondenswasser fließt in den Sammelbehälter der Abwasserhe- beanlage und wird von der niveaugesteuerten Förderpumpe zum Kanal gepumpt. Die Förderpumpe ist eine robuste dichtungslose Kreiselpumpe mit im Motor gelagerter Welle, die nur mit dem korrosionsbeständigen Pumpwerk ins Medium eintaucht. Die Förderpumpe ist mit einem selbsttätig rückstellenden Schutztemperaturbegrenzer ausgestattet.
Produktbeschreibung einem Niveau von ca. 120 mm und wird bei ca. 95 mm wieder abge- schaltet. Die optionale Alarmverzögerung (siehe Kapitel 3.4) zum Anschluss an den Überlaufwarnschalter ermöglicht eine Abschaltung des Wär- meerzeugers parallel zur Störmeldung, oder zeitlich verzögert. 3.4 Zubehör Ihr Produkt kann mit Zubehör nachgerüstet werden.
Transport, Aufstellung und Lagerung Transport, Aufstellung und Lage- rung 4.1 Versand/Anlieferung/Verpackung Das Produkt ist werkseitig in einem Karton verpackt. ► Prüfen Sie bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden. 4.2 Transport/Aufstellung ► Transportieren Sie das Produkt nur in der Original-Verpa- ckung.
Installation Installation Die Installation des Produkts darf nur von einer Fachkraft vorge- nommen werden. Einbaubeispiel Bezeichnung Bezeichnung Wärmeerzeuger mit Siphon Verbindungsschlauch Zulaufschlauch Abwasserhebeanlage AH-300 Neutralisationsanlage Kanalanschluss GENO-Neutra N-210 20 | 60...
Installation 5.1 Anforderungen an den Installationsort Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien und techni- sche Daten sind zu beachten. ● Schutz vor Frost, starker Wärmeeinwirkung und direkter Son- neneinstrahlung ● Schutz vor hoher Abstrahlungstemperatur in unmittelbarer Nähe (≤ 40 °C) ● Schutz vor Chemikalien, Farbstoffen, Lösungsmitteln und de- ren Dämpfen ●...
Installation 5.2 Lieferumfang prüfen Bezeichnung Bezeichnung Abwasserhebeanlage AH-300 Ablaufschlauch 6 m lang als Kompaktanlage (DN 12) (vormontiert) 1 Schlauchschelle (12-20) Überlaufwarnschalter 2 Schlauchschellen (20-32) Schlauchanschluss DN 25 mit Betriebsanleitung Überwurfmutter und Dichtung Schlauchanschluss DN 20 Die Kleinteile befinden sich im Behälter.
Installation 5.3 Sanitärinstallation 5.3.1 Abwasserhebeanlage aufstellen Wählen Sie den Aufstellort so, dass Zu- und Ablaufschläuche mög- lichst kurz ausgeführt werden können. Bezeichnung Bezeichnung Ablaufanschluss Zulaufanschluss Neutralisationsanlage Abwasserhebeanlage ► Stellen Sie die Abwasserhebeanlage waagerecht in der Nähe des Heizkessels und der Neutralisationsanlage auf – jedoch außerhalb der Verkehrswege.
Installation 5.3.2 Abwasserhebeanlage anschließen 5.3.2.1 Zulaufanschluss montieren Bestimmen Sie welche Anschlussgröße DN 20 oder DN 25 erfor- derlich ist – abhängig vom Zulaufschlauch der Neutralisationsan- lage. Als Zulaufschlauch kann der bei der Neutralisationsanlage mitgelie- ferte Schlauch verwendet werden. 1. Nehmen Sie den Deckel ab. 2.
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Installation 1. Kürzen Sie den Zulaufschlauch in benötigter Länge. 2. Verbinden Sie den Zulaufschlauch mit der Neutralisationsan- lage. 3. Fixieren Sie den Zulaufschlauch mit der Schlauchschelle. 4. Sichern Sie den Zulaufschlauch bei Bedarf vor mechanischen Beschädigungen. Es darf nicht auf den Zulaufschlauch getre- ten werden.
Installation 5.3.2.2 Ablaufschlauch an Kanalanschluss anschließen Das Ende des Ablaufschlauchs muss frei einsehbar sein, um die Funktion der Anlage jederzeit kontrollieren zu können. Beachten Sie Folgendes, um den Ablaufschlauch an den Kanalan- schluss anzuschließen: ● Der Kanalanschluss muss mindestens einen Nennweite von DN 40 aufweisen.
Installation 5.4 Elektrische Installation Die Elektroinstallation darf nur von einer Elektrofachkraft durchge- führt werden. Lebensgefährliche Spannung an Klemmenbele- GEFAHR gung in Elektroanschlussbox ● Schwere Verbrennungen, Herz-Kreislauf-Versagen, Tod durch elektrischen Schlag ► Lassen Sie elektrische Arbeiten am Produkt nur von Elektro- Fachkräften durchführen.
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Installation Das Netzkabel und die Förderpumpe sind werkseitig in der Elektro- anschlussbox vorverdrahtet. Klemmenbelegung Überlaufwarnschalter Sie können bei Bedarf den Überlaufwarnschalter mit potentialfreiem Wechselkontakt zur externen Störmeldung oder Abschaltung des Wärmeerzeugers anschließen. Der Überlaufwarnschalter schaltet bei einem Niveau von ca. 120 mm und wird bei ca. 95 mm wieder abgeschaltet. Bezeichnung Schaltleistung: 250 V/6 A (ohmsche Belastung) Elektrischer Anschluss: Flachsteckhülsen 6,3 x 0,8 mm...
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Installation Klemmenbelegung GENO-Alarmverzögerungsrelais Bezeichnung Anschlussdose bauseits Netzzuleitung 230 V/50 Hz Überlaufwarnschalter Anzeige Übervoll (250 V~ / max. 6 A ohmsche Last) GENO-Alarmverzögerungsrelais (Zubehör) Anschlüsse zum Abschalten des Heizkessels: 15 = gemeinsame Wurzel 16 = öffnet bei Alarm 18 = schließt bei Alarm Je nach Kessel müsse die Kontakte 15/18 oder 15/16 verwendet werden.
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Installation Beachten Sie die Montageanleitung des Zubehörs GENO-Alarm- verzögerungsrelais (siehe Kapitel 3.4). Die optionale Alarmverzögerung zum Anschluss an den Überlauf- warnschalter ermöglicht eine Abschaltung des Wärmeerzeugers pa- rallel zur Störmeldung, oder zeitlich verzögert. 30 | 60...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die Erst-Inbetriebnahme des Produkts darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. WARNUNG Säurehaltiges Kondenswasser ● Verätzung der Augen, Körperteile ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung (siehe Kapitel 1.6.3). ► Vermeiden Sie jeglichen Haut- und Augenkontakt mit Kon- denswasser. ► Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser, falls Kondens- wasser in die Augen gelangt.
Inbetriebnahme 6.1 Produkt prüfen Bezeichnung Bezeichnung Niveauschalter Überlaufwarnschalter 1. Prüfen Sie die Zu- und Ablaufschläuche auf Dichtheit. 2. Prüfen Sie die Gesamtinstallation auf Dichtheit. 3. Prüfen Sie die Funktion des Niveauschalters und des optiona- len Überlaufwarnschalters. ► Prüfen Sie den Niveauschalter und Überlaufwarnschalter auf richtigen Sitz.
Inbetriebnahme 6. Tragen Sie die Inbetriebnahme im Betriebshandbuch ein (siehe Kapitel 13). 6.2 Produkt an Betreiber übergeben ► Erklären Sie dem Betreiber die Funktion des Produkts. ► Weisen Sie den Betreiber mit Hilfe der Anleitung ein und be- antworten Sie seine Fragen. ►...
Betrieb/Bedienung Betrieb/Bedienung Der Betrieb des Produkts erfolgt automatisch und bedarf keiner Be- dienung. WARNUNG Säurehaltiges Kondenswasser ● Verätzung der Augen, Körperteile ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung (siehe Kapitel 1.6.3). ► Vermeiden Sie jeglichen Haut- und Augenkontakt mit Kon- denswasser. ► Spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser, falls Kondens- wasser in die Augen gelangt.
Instandhaltung Instandhaltung Die Instandhaltung beinhaltet die Reinigung, Inspektion und War- tung des Produkts. Die Verantwortung für Inspektion und Wartung unterliegt den örtli- chen und nationalen Anforderungen. Der Betreiber ist für die Ein- haltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten verantwort- lich. Durch den Abschluss eines Wartungsvertrags stellen Sie die ter- mingerechte Abwicklung aller Wartungsarbeiten sicher.
Instandhaltung ► Verwenden Sie keine scharfen oder scheuernden Reini- gungsmittel. ► Wischen Sie die Oberflächen mit einem feuchten Tuch ab. 8.2 Intervalle Störungen können durch eine regelmäßige Inspektion und War- tung rechtzeitig erkannt und Produktausfälle evtl. vermieden wer- den. ► Legen Sie als Betreiber fest, welche Komponenten in welchen Intervallen (belastungsabhängig) inspiziert und gewartet wer- den müssen.
Instandhaltung 8.3 Inspektion Die regelmäßige Inspektion können Sie als Betreiber selbst durch- führen. Wir empfehlen, das Produkt zunächst in kurzen Abständen, dann nach Bedarf, jedoch mind. alle 6 Monate zu prüfen. ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung (siehe Kapitel 1.6.3). ► Führen Sie mindestens halbjährlich eine Inspektion durch. 1.
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Instandhaltung 5. Prüfen Sie die Befestigung des Zulaufschlauchs und Ablauf- schlauchs auf Festsitz. 6. Schließen Sie den Deckel der Anlage. 7. Stecker Sie den Netzstecker in die Steckdose ein. 8. Prüfen Sie den Niveauschalter und Überlaufwarnschalter auf richtigen Sitz. » Beide Schalter müssen ganz eingeschoben sein und auf der Klemmringverschraubung aufliegen.
Instandhaltung 8.4 Wartung Um langfristig eine einwandfreie Funktion des Produkts sicherzu- stellen, sind regelmäßige Arbeiten erforderlich. Die Wartung ist abhängig von der Menge und Verschmutzung des Kondenswassers regelmäßig durchzuführen, jedoch mind. 1x jähr- lich. 8.4.1 Jährliche Wartung Jährliche Wartungsarbeiten erfordern Fachwissen. Diese War- tungsarbeiten dürfen nur vom Kundendienst durchgeführt werden.
Instandhaltung 1. Stoppen Sie den Zulauf an Kondenswasser oder leiten Sie diesen in einen geeigneten Sammelbehälter um. 2. Ziehen Sie den Netzstecker. 3. Ziehen Sie den Überlaufwarnschalter aus dem Deckel oder schalten Sie den Überlaufwarnschalter spannungsfrei. 4. Stellen Sie sicher, dass die Anlage spannungsfrei ist. 8.4.1.2 Komponenten reinigen Bezeichnung Bezeichnung...
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Instandhaltung 3. Demontieren Sie den Rückflussverhinderer und reinigen Sie diesen – bei Bedarf ersetzen. 4. Öffnen Sie den Deckel der Anlage. 5. Reinigen Sie den Filterkorb – bei Bedarf ersetzen. 6. Reinigen Sie den Behälter, bei Bedarf. 8.4.1.3 Förderpumpe reinigen Die Förderpumpe ist bei bestimmungsgemäßer Verwendung war- tungsfrei.
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Instandhaltung Bezeichnung Bezeichnung Dichtung (O-Ring) Deckel Schrauben Laufrad a Demontieren Sie den Deckel des Laufrads. b Reinigen Sie das Laufrad und den Deckel von innen. c Reinigen Sie sorgfältig die Dichtflächen. d Setzen Sie den Deckel mit eingelegter Dichtung wieder richtig auf –...
Instandhaltung HINWEIS Deckel muss dicht montiert sein ● Undichtigkeiten am Deckel des Laufrads führen zu Leis- tungsminderung der Förderpumpe. ● Große Leckagemengen, die in den Behälter geleitet werden, überlasten den Pumpenmotor und führen zu Pumpenausfall. ► Schrauben Sie den Deckel folgendermaßen fest: e Zuerst die beiden Schrauben in der Nähe des Druckstutzens einschrauben und festziehen, dann die gegenüberliegenden und danach alle weiteren.
Instandhaltung 10. Führen Sie eine Funktionsprüfung der Förderpumpe und prü- fen Sie die Fördermenge durch Auslitern. 11. Prüfen Sie die Funktion des Überlaufwarnschalters auf Ab- gabe einer Störmeldung. 12. Nehmen Sie die Anlage in Betrieb. 13. Tragen Sie die durchgeführte Wartung im Betriebshandbuch ein (siehe Kapitel 13).
Störung Störung WARNUNG Überlastung der Förderpumpe ● Verbrennungsgefahr an heißen Oberflächen ● Überhitzung des Pumpenmotors und Ausfall der Förder- pumpe ● Bei Ansprechen des Schutztemperaturbegrenzers gilt, dass eine Unregelmäßigkeit vorliegt, die den Pumpenmotor über- lastet und überhitzt. ● Ein Weiterbetrieb, ohne die Ursache zu beseitigen, führt zur Zerstörung des Schutztemperaturbegrenzers und zu einem Motorschaden der Pumpe.
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Störung Beobachtung Erklärung Abhilfe ► Fördermenge der Zulauf an Kondenswas- ser übersteigt die Anla- Förderpumpe durch genleistung Auslitern überprüfen ► Bei Bedarf größere oder zusätzliche Wasserhebeanlage installieren ► Fördermenge bzw. Förderhöhe am Ablauf zu groß Förderhöhe prüfen ► Ablaufschlauch ent- Förderpumpe schaltet Rückflussverhinderer ist wiederholt ein, obwohl...
Außerbetriebnahme 10 Außerbetriebnahme Ist ein längerer Stillstand des Wärmeerzeugers und der Neutralisati- onsanlage geplant, so muss eine Außerbetriebnahme der Abwass- erhebeanlage durchgeführt werden. 10.1 Temporärer Stillstand Falls der Wärmeerzeuger und Neutralisationsanlage temporär (z. B. im Sommer für 3 Monate) ausgeschaltet werden, führen Sie fol- gende Tätigkeiten durch: 1.
Demontage und Entsorgung 11 Demontage und Entsorgung 11.1 Demontage ► Beauftragen Sie für diese Tätigkeiten ausschließlich Fach- kräfte. 1. Prüfen Sie das der Wärmeerzeuger außer Betrieb ist und kein Kondenswasser aus der Neutralisationsanlage anfällt. 2. Ziehen Sie den Netzstecker. 3. Trennen Sie die Zuleitung der potentialfreien Kontakte vom Stromnetz.
Demontage und Entsorgung 11.2 Entsorgung ► Beachten Sie die geltenden nationalen Vorschriften. Verpackung ► Entsorgen Sie die Verpackung umweltgerecht. HINWEIS Gefahr für die Umwelt durch falsche Entsorgung ● Verpackungsmaterialien sind wertvolle Rohstoffe und kön- nen in vielen Fällen wiederverwendet werden. ●...
Technische Daten 12 Technische Daten Maße und Gewichte AH-300 Breite Höhe Länge Anschlusshöhe Zulauf Gesamtlänge mit Anschlüssen Höhe Ein-/Ausschaltpegel der Förderpumpe 80/55 (Kondensatrückstauhöhe im Normalbetrieb) Höhe Schaltpunkt/Rückschaltpunkt des Über- 120/95 laufwarnschalters Betriebsgewicht (mit Kondenswasser) ~ 20,0 Leergewicht ~ 8,4 50 | 60...
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Technische Daten Anschlussdaten AH-300 Anschlussnennweite Zulauf DN 20/DN 25 Anschlussnennweite Ablaufschlauch DN 12 zum Kanal ≥ DN 40 Kanalanschluss bauseits ≥ 41,5 mit Fördermenge l/min Netzanschluss V/Hz 230/50 Netzanschlusskabel mit Europa-Flachstecker Leistungsaufnahme ~ 170 Betriebsart (für Dauerbetrieb geeignet) Schutzart/Schutzklasse IP 54/ Potentialer Störmeldekontakt...
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Technische Daten Kennlinie der Förderpumpe Bezeichnung Bezeichnung Förderhöhe in m Fördermenge in l/min Hinweis: Förderleistung bei Schlauchlänge 6 m (Leitungsverlängerungen und Querschnittsverengungen am Ablaufschlauch führen zu Leistungs- verminderung). 52 | 60...
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Betriebshandbuch 13 Betriebshandbuch ► Dokumentieren Sie die Erst-Inbetriebnahme und alle War- tungstätigkeiten. Abwasserhebeanlage AH-300 Serien-Nr.: ________________ 13.1 Inbetriebnahmeprotokoll Kunde Name Adresse Installation/Zubehör ☐ Ja ☐ Nein Neutralisationsanlage Neutralisationsanlage Typ Anfallende Kondensatmenge Brennwertkessel Hersteller Brennwertkessel Typ ☐ Öl ☐ Gas ☐ Öl/Gas...
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Betriebshandbuch Bemerkungen Inbetriebnahme Firma KD-Techniker Arbeitszeitbescheinigung (Nr.) Datum/Unterschrift 54 | 60...
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Betriebshandbuch Wartung Nr.___ Durchgeführte Arbeiten Inspektion Wartung Reparatur Tätigkeiten ☐ gereinigt ☐ ersetzt Rückflussverhinderer ☐ gereinigt ☐ ersetzt Zulaufschlauch ☐ gereinigt ☐ ersetzt Förderpumpe ☐ gereinigt ☐ ersetzt Filterkorb an Förderpumpe ☐ erledigt Niveauschalter und Überlaufwarnschalter auf richtigen Sitz prüfen ☐...
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Betriebshandbuch Wartung Nr.___ Durchgeführte Arbeiten Inspektion Wartung Reparatur Tätigkeiten ☐ gereinigt ☐ ersetzt Rückflussverhinderer ☐ gereinigt ☐ ersetzt Zulaufschlauch ☐ gereinigt ☐ ersetzt Förderpumpe ☐ gereinigt ☐ ersetzt Filterkorb an Förderpumpe ☐ erledigt Niveauschalter und Überlaufwarnschalter auf richtigen Sitz prüfen ☐...
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Betriebshandbuch Wartung Nr.___ Durchgeführte Arbeiten Inspektion Wartung Reparatur Tätigkeiten ☐ gereinigt ☐ ersetzt Rückflussverhinderer ☐ gereinigt ☐ ersetzt Zulaufschlauch ☐ gereinigt ☐ ersetzt Förderpumpe ☐ gereinigt ☐ ersetzt Filterkorb an Förderpumpe ☐ erledigt Niveauschalter und Überlaufwarnschalter auf richtigen Sitz prüfen ☐...
Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Anlage verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Abwasserhebeanlage AH-300 Serien-Nr.: siehe Typenschild Die oben genannte Anlage erfüllt außerdem folgende Richtlinien und Bestimmungen: •...
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Impressum Technische Redaktion Bei Fragen und Anregungen zu dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Technische Redaktion bei Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH email: dokumentationen@gruenbeck.de...
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Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Josef-Grünbeck-Straße 1 89420 Höchstädt a. d. Donau +49 9074 41-0 +49 9074 41-100 info@gruenbeck.de Mehr Infos unter www.gruenbeck.de www.gruenbeck.de...