Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einführung ............................1 Vorwort ...............................1 Mitgelieferte Dokumentation .......................2 Technischer Kundendienst .........................2 Ersatzteile ............................2 Konformitätserklärung ........................2 Unzulässige Änderungen ........................2 Zulässige und unzulässige Verwendung ....................2 1.8 Identifikationsdaten ..........................3 Schallleistungspegel ...........................4 Sicherheiten ............................5 Informationen über die Sicherheit .......................5 Positionierung der Sicherheitsaufkleber und Informationen ............... 6 2.2.1 Erläuterung der Aufkleber ......................7 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen ......................9...
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Inhaltsverzeichnis 4.4.1 Hauptschalter der Maschine ....................26 4.4.2 Differentialrelais (Modell Typ A - Version UE) ............26 4.4.3 Leitungsschutz-/Fehlerstrom-Schutzschalter ..............27 4.4.4 Fehlerstrom-Schutzschalter (nur für Version DGUV) ............27 4.4.5 Isolationswächter (Modell Typ B - Version DGUV) ..........27 Optionale Ausrüstungen ........................29 4.5.1 3-Wege-Satz zum Kraftstofftanken ..................29 4.5.2 Schaltpult Netz/Gruppe PAC-I .....................30 Installation ............................31 Befestigung ............................31 Installation im Freien ........................31 Installation in geschlossenem Bereich .....................32 5.3.1 Aufstellboden ........................33...
1. Einführung Einführung Vorwort Dieses Handbuch enthält die für den Bediener und die zugelassenen Fachtechniker nützlichen technischen Informationen über das Stromerzeugungsaggregat „RENTAL“ GE50 KR-5 (nachfolgend auch „Maschine“ genannt) von MOSA, Abt. von BCS S.p.A. (nachfolgend „Hersteller“ genannt). In diesem Handbuch finden Bediener und Fachtechniker notwendigen Hinweise, um: Über die grundsätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und Normen zur Vermeidung von Gefahren, Schäden • an Personen und am Stromerzeugungsaggregat sowie Umweltbelastungen informiert zu sein. • Die Hauptbauteile des Stromerzeugungsaggregats und seine Funktionsweise zu kennen.
Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit 2014/30/EU • Richtlinie zu Geräuschemissionen im Freien betriebener Geräte und Maschinen 2000/14/EG, geändert • durch 2005/88/EG Unzulässige Änderungen Es dürfen keine Änderungen an der Maschine ohne Genehmigung von MOSA vorgenommen werden. Nicht genehmigte Änderungen führen zum Erlöschen jeglicher Form von Garantien an der Maschine und jeglicher zivil- und/oder strafrechtlichen Haftung bei Unfällen oder Verletzungen Zulässige und unzulässige Verwendung Dieses Stromerzeugungsaggregat wird verwendet, um elektrischen Strom gemäß den Spezifikationen des deklarierten Stromsystems zu erzeugen. In Verbindung mit dem Schaltpult NETZ/GRUPPE PAC-I bildet es einen Komplex zur Stromversorgung innerhalb weniger Sekunden nach Ausfall des kommerziellen Stromnetzes.
1. Einführung Identifikationsdaten Die Angaben zur Kennzeichnung des Stromerzeugungsaggregats sind auf dem CE-Kenndatenschild ange- geben, das in dem in der Abbildung angeführten Bereich angebracht ist. Sie sind für die Bestellung von Ersatzteilen und die Kommunikation mit dem Kundendienst erforderlich. D5260020 Herstellerdaten Maschinendaten • Made in UE-ITALY: Baujahr • TYPE: Modell • SERIAL N°: Seriennummer Technische Daten der Maschine •...
1. Einführung Schallleistungspegel Der Schallleistungspegel des Stromerzeugungsaggregats ist auf dem Aufkleber, der in dem in der Abbildung angeführten Bereich angebracht ist, angeführt. D5260030 Der Wert gibt den garantierten Schallleistungspegel gemäß der Richtlinie 2000/14/EG an. Schallleistungspegel (LWA) - Maßeinheit dB(A): Stellt die Menge an Schallenergie dar, die unabhängig • vom Abstand zum Messpunkt in der Zeiteinheit ausgegeben wird.
2. Sicherheiten Sicherheiten Informationen über die Sicherheit Stets die Hinweise beachten, die in diesem Handbuch enthalten und auf den an der Maschine angebrachten Aufklebern angegeben sind. Auf diese Weise ist ein sicherer Einsatz der Maschine gewährleistet und Sachschäden und Verletzungen oder tödliche Unfälle von Personen können vermieden werden. Um wichtige Sicherheitsmeldungen zu identifizieren, werden folgenden Wörter und Symbole verwendet. Das Symbol identifiziert wichtige Sicherheitsmeldungen an der Maschine, im Handbuch und an anderen Stellen. Bei Vorhandensein dieses Symbols müssen die Anweisungen in den Sicherheitsmeldungen befolgt werden. GEFAHR • Dieses Wort weist auf eine unmittelbar drohende Gefahrensituation hin, die, wenn sie nicht ver- mieden wird, zu schweren oder auch tödlichen Verletzungen von Personen sowie zu schwer- wiegenden Sachschäden führen kann.
2. Sicherheiten 2.2.1 Erläuterung der Aufkleber • Pos. 1 Das Handbuch konsultieren Den Inhalt des Handbuchs vor der Inbetriebnahme der Maschine oder vor der Ausführung von Wartungsarbei- ten sorgfältig lesen. M734500253 • Pos. 2 - Gefahr durch elektrische Spannung Vor der Durchführung von Kontrollen oder Wartungsar- beiten das Stromerzeugungsaggregat anhalten.
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2. Sicherheiten • Pos. 6 - Den Motor vor Wartungsarbeiten stoppen Um Verbrennungen durch den Kontakt mit heißen Teilen zu vermeiden, den Motor vor der Ausfüh- rung von Kontrollen oder Wartungsarbeiten an der Maschine stoppen und abwarten, bis die Teile abgekühlt sind.
2. Sicherheiten Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen Eventuelle Fehler bei der Verwendung, den Kontrollen oder Wartungsarbeiten können auch schwere Unfälle zur Folge haben • Vor der Ausführung der Vorgänge sind dieses Handbuch und die an der Maschine angebrachten Aufkleber zu lesen und die Hinweise zu beachten. Fall einige Abschnitt des Handbuchs unverständlich sind, müssen beim Sicherheitsbeauftragten Erläuterungen eingeholt werden.
2. Sicherheiten Vorbeugender Brandschutz 2.4.1 Brand durch Kraftstoff, Öl, Kühlmittel Es sollte vermieden werden, offene Flammen an ent- • flammbare Stoffe wie Kraftstoff, Öl, Kühlmittel anzunä- hern. In der Nähe von entflammbaren Stoffen nicht rauchen • und keine offenen Flammen verwenden. • Vor dem Tanken das Stromerzeugungsaggregat anhal- ten. Darauf achten, keine entflammbaren Stoffe auf überhitz- • te Flächen oder Teile der elektrischen Anlage zu gießen. D5260090 • Nach erfolgtem Tanken eventuelle Verschüttungen ent- fernen und alle Verschlüsse fest anziehen.
2. Sicherheiten Vorsichtsmaßnahmen für die Handhabung 2.5.1 Anheben mit Ketten oder Seilen Sicherstellen, dass der Wirkungsbereich frei von Hinder- • nissen und Personen ist. • Das Stromerzeugungsaggregat nur unter Verwendung der vorgesehenen und auf den Aufklebern angezeigten Hebepunkten anheben. Der Bediener, der die Hebearbeiten ausführt, muss für • den Betrieb mit dem Kran qualifiziert sein. Immer ausreichend bemessene und von qualifizierten • Stellen kontrollierte Hebezeuge verwenden. •...
2. Sicherheiten Die Gabeln so weit wie möglich auseinander stellen, um • das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und gleichzeitig das Stromerzeugungsaggregat in horizontaler Position zu halten. D5260120 2.5.3 Transport mit Schleppwagen Die Maschine nicht von Hand ziehen oder an Fahrzeuge anhängen, die nicht über den vorgesehenen • Schleppwagen verfügen. • Die ordnungsgemäße Ankupplung der Maschine an die Schleppvorrichtung überprüfen. Stets sicherstellen, dass die Hängerkupplung des Zugfahrzeugs für das Ziehen der Gesamtmasse geeig- • net ist (Wagen+Stromerzeugungsaggregat). Den Wagen nicht ziehen, wenn die Kupplungsvorrichtungen verschlissen oder beschädigt sind.
2. Sicherheiten Vorsichtsmaßnahmen für die Installation 2.6.1 Vorsichtsmaßnahmen am Installationsort Keine Maschinen oder Geräte in der Nähe von Wärmequellen, in explosions- oder brandgefährdeten • Bereichen installieren. Die Maschine in sicherer Entfernung zu Kraftstofflagern, entflammbaren Materialien (Lappen, Papier usw.) und Chemikalien installieren. Die Vorgaben der zuständigen Behörden beachten. Um potenziell gefährliche Situationen einzuschränken, ist der umliegende Bereich des Stromerzeu- • gungsaggregats abzugrenzen und die Möglichkeit auszuschließen, dass sich unbefugten Personen nähern können. • Auch wenn die hergestellten Maschinen den Vorschriften über die elektromagnetische Verträglichkeit entsprechen, darf das Stromerzeugungsaggregat nicht in der Nähe von Geräten installiert werden, die durch das Vorhandensein von Magnetfeldern beeinflusst werden können.
2. Sicherheiten Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs • Während des normalen Betriebs die Türen geschlossen halten. • Der Zugang zu den Innenteilen des Stromerzeugungsaggregats darf nur zu Wartungszwecken erfolgen. Den Bereich in der Nähe des Abgasschalldämpfers stets frei von Gegenständen wie Lappen, Papier und • Kartons halten. Die hohe Temperatur des Schalldämpfers kann zur Verbrennung von Gegenständen führen und einen Brand verursachen.
2. Sicherheiten Vorsichtsmaßnahmen für die Wartung Die Wartung muss von qualifiziertem Personal ausgeführt werden. • Bei der Wartung besteht die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen von Personen, wenn unbefug- • te Personen die Maschine in Betrieb setzen. Unbefugte Personen dürfen sich nicht in der Nähe aufhal- ten. • Die Maschine stoppen und den Batterietrennschalter auf OFF stellen. Um Unfälle zu vermeiden, darf die Wartung nicht bei • laufendem Motor durchgeführt werden, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist.
2. Sicherheiten • Die Batterie nicht ohne Schutzhandschuhe handhaben. Die Batterieflüssigkeit enthält ätzende Schwefelsäure. D5260180 In der Nähe der Batterie nicht rauchen und offene • Flammen und Funken vermeiden, da die ausströmenden Dämpfe eine Explosion der Batterie hervorrufen können. D5260170 2.10 Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von Ausschussmaterial Darauf achten, die Ausschussflüssigkeit in Behältern • oder Tanks zu lagern. Das Öl nicht direkt auf den Boden oder in die Kanalisati- • on, in Flüsse, Meere oder Seen ablassen. Bei der Entsorgung von schädlichen Abfällen wie Öl, • Kraftstoff, Kühlmittel, Lösungsmittel, Filter und Batterien sind die geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhal- ten.
4. Beschreibung Beschreibung Das Stromerzeugungsaggregat ist eine Maschine, die die von einem Verbrennungsmotor erzeugte mechani- sche Energie in elektrische Energie umwandelt. Hauptbauteile 4.3.1 Externe Bauteile D5260230...
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4. Beschreibung Bedientafel 2 - Klappe für den Zugriff auf die Bedientafel Schaltschrank mit dreiphasigen und einphasigen Ausgangsbuchsen Notaustaste 5 - Verschluss des Kraftstofftanks Verschlussplatte 7 - Ölablassstopfen Kühlmittel-Ablassstopfen 9 - Klappe für den Zugriff auf den Motorraum 10 - Ablassstopfen für Flüssigkeiten 11 - Ablassstopfen für Kraftstoff 12 - Klappe für den Zugriff auf den Kühlerraum 13 - Regenschutz für Auspuffrohr 14 - Klappe für den Zugriff auf den Kühlerverschluss 15 - Hebehaken 16 - Klappe für den Zugriff auf den Batterieraum 17 - Im Untergestellt integrierter Mitnahmeschlitten 18 - Untergestell mit Auffangbehälter für Flüssigkeiten 19 - Schnellanschlüsse für externen Kraftstofftank (Zubehör)
4. Beschreibung Elektrische Schutzeinrichtungen 4.4.1 Hauptschalter der Maschine Das Stromerzeugungsaggregat ist vor Kurzschlüssen und Überlastungen durch einen der Anlage vorgelagerten Lei- tungsschutzschalter (1) geschützt. Der Überlastschutz wird nicht unverzüglich ausgelöst, son- dern er folgt einer Überstrom-/Zeit-Eigenschaft, das heißt, je höher der Überstrom, desto kürzer die Auslösezeit. Der Nennauslösestrom bezieht sich auf eine Betriebstempe- ratur von 30 °C. Jede Änderung um 10 °C entspricht unge- D5260360 fähr einer Änderung des Nennstroms um 5 %. 4.4.2 Differentialrelais (Modell Typ A - Version UE) Wichtig Änderungen der Kalibrierung des Differentialrelais dürfen nur von qualifiziertem Personal vorgenom- •...
4. Beschreibung Das Differentialrelais verfügt über 2 Tests, von denen 1 automatisch vom Gerät durchgeführt wird: Manueller Test (Test-Taste). • Automatischer Test der Toroid-Relais-Verbindung und des Relais der Auslösespule. • Das Differentialrelais kann auch bei Vorhandensein von harmonischen Verzerrungen oder mit stark gestörten Signalen einwandfrei funktionieren. Wenn die Innentemperatur die Betriebsschwelle überschreitet, blinkt die Fehler-LED (3). Eine Unterbrechung des Betriebs aufgrund eines Ausfalls des Toroids (Bruch des Anschlussdrahtes) oder einer Störung eines Teils der internen Schaltkreise führt zur automatischen Auslösung der Schutzeinrichtung. 4.4.3 Leitungsschutz-/Fehlerstrom-Schutzschalter Der Leitungsschutz-/Fehlerstrom-Schutzschalter erfüllt beide Funktionen des elektrischen Schutzes gegen Kurzschluss und Überströme sowie gegen indirekte Kontakte durch Erdschlussströme. Im Schaltschrank befinden sich mehrere Leitungsschutz-/Fehlerstrom-Schutzschalter für jede Ausgangs- buchse, wodurch die an den Buchsen angeschlossenen Geräte einzeln geschützt werden können.
4. Beschreibung Funktionsweise SRI3 / D2 Die Kontrollleuchte ON (4) zeigt an, dass das Gerät mit Strom versorgt wird. • Durch mindestens 5 Sekunden langes Drücken der Test-Taste (6) leuchten die LEDs Alarm (5) und Vor- • alarm (3) auf. Durch Loslassen der Taste (6) erlischt die LED Voralarm (3) und die LED Alarm (5) leuchtet weiterhin auf. • Die Test-Taste (6) erneut drücken, um die LED Alarm (5) auszuschalten. Wenn der Isolationswiderstand unter den eingestellten Voralarm-Wert sinkt, leuchtet die LED Voralarm • (3) auf und der Kontakt des Voralarmrelais schaltet um. Wenn der Isolationswiderstand weiter unter die Schwelle des Alarmwertes sinkt, leuchtet die LED Alarm • (5) auf und gleichzeitig schaltet auch der Kontakt des Alarmrelais um. • Nach der Überprüfung der Anlage und der Behebung des Problems den Stromkreis durch Drücken der Reset-Taste (7) wiederherstellen. Werkseinstellungen für das Modell SRI3 / D2 •...
4. Beschreibung Optionale Ausrüstungen 4.5.1 3-Wege-Satz zum Kraftstofftanken Der 3-Wege-Satz ermöglicht es, den Motor des Stromerzeugungsaggregats aus dem Kraftstofftank der Maschine oder aus einem externen Tank mit größerem Fassungsvermögen zu versorgen, um die Betriebs- reichweite zu erhöhen. D5260410 Er besteht hauptsächlich aus zwei Teilen: 3-Wege-Ventil (1) zur Auswahl des Tanks. • Externe hydraulische Schnellkupplungen (2) zum Anschluss der Leitungen aus dem externen Tank. • Die Kraftstoffzufuhr zum Motor erfolgt immer über die Kraftstoffpumpe des Motors. Bei Verwendung eines externen Tanks sind folgende Hinweise zu beachten: • Den externen Tank auf dem gleichen Niveau wie das Stromerzeugungsaggregat positionieren. • Verbindungsschläuche mit einem Mindestdurchmesser von 15 mm und einer maximalen Länge von 5 m verwenden.
4. Beschreibung 4.5.2 Schaltpult Netz/Gruppe PAC-I PAC-I D5260420 Das Stromerzeugungsaggregat bildet in Verbindung mit dem Schaltpult Netz/Gruppe PAC-I einen Komplex zur Stromversorgung innerhalb weniger Sekunden nach Ausfall des kommerziellen Stromnetzes. Das Schaltpult PAC-I wie im Schaltplan des Stromerzeugungsaggregats angegeben an die Hilfsklemmen- leiste anschließen und das Steuer- und Kontrollgerät in den Modus AUT (automatischer Modus) schalten.
5. Installation Installation WARNUNG • Vor der Installation die Abschnitte Sicurezze - „2.6 Vorsichtsmaßnahmen für die Installation“ und „2.7 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs“ sorgfältig lesen. • Die Installation und der elektrische Anschluss, die in diesem Kapitel beschrieben sind, sind als richtungsweisend anzusehen.
5. Installation Installation in geschlossenem Bereich Wichtig Der für das Stromerzeugungsaggregat vorgesehene Raum muss den am Installationsort geltenden • Rechtsvorschriften entsprechen. Die Installation des Stromerzeugungsaggregats in einem geschlossenen Raum muss unter Beachtung der beschriebenen Anweisungen erfolgen. D5260270 Abb. 2 Stromerzeugungsaggregat Empfohlene Mindestabmessungen Länge des Stromerzeugungsaggregats + 1000 mm Zusatzabsaugvorrichtung Breite des Stromerzeugungsaggregats + 2000 mm Abgasleitung Breite des Stromerzeugungsaggregats + 200 mm Schutz und Isolierung der Abgasleitung Länge des Stromerzeugungsaggregats + 400 mm Regenschutzabdeckung und Einbruchschutz Breite des Stromerzeugungsaggregats + 400 mm Abluftleitung Höhe des Stromerzeugungsaggregats + 1500 mm Stellplatz mit isoliertem Fundament (Min. 2500 mm) Lufteinlass mit Einbruchschutzgitter Zugangstür (10)
5. Installation 5.3.1 Aufstellboden Für eine ordnungsgemäße Aufstellung des Stromerzeugungsaggregats und um die Übertragung von Vibra- tionen zu vermeiden, ist es notwendig, einen vom Rest der Struktur isolierten Stellplatz (7) aus Beton im Boden vorzusehen. Der Rahmen des Stromerzeugungsaggregats muss mit Dübeln oder Schwellenschrauben am Stellplatz (7) befestigt werden. Der Stellplatz muss eine Länge (D) und eine Breite (E) von mehr als 400 mm (200 mm pro Seite) im Ver- gleich zur Aufstellfläche des Stromerzeugungsaggregats (200 mm pro Seite) aufweisen. Das Gewicht des Stellplatzes muss dem 3-fachen des in den technischen Daten angegebenen statischen Gewichts des Stromerzeugungsaggregats entsprechen. Der Boden des Raumes muss eben und geeignet sein, das Gewicht des Stromerzeugungsaggregats zu tragen.
5. Installation 5.4.4 Erdung mit Isolationswächter Die Maschinen, die mit einem Isolationswächter ausgestattet sind, ermöglichen es, die Erdungsklemme (1) nicht vorsätzlich an eine Erdungsanlage anzuschließen. Der Isolationswächter befindet sich an der Vorderseite der Maschine und hat die Funktion, die Isolierung gegen Masse der aktiven Teile kontinuierlich zu überwachen. Falls der Isolationswiderstand unter den eingestellten Fehlerwert sinkt, unterbricht der Isolationswächter die Versorgung der angeschlossenen Geräte. Es ist wichtig, dass die Stromkabel der Geräte mit dem Schutzleiter, gelb-grünem Kabel, ausgestattet sind, um die Potentialausgleichsverbindung zwischen allen Massen der Geräte und der Masse der Maschine zu gewährleisten.
6. Funktionsweise Funktionsweise WARNUNG • Vor der Inbetriebsetzung den Abschnitt „2. Sicherheiten“ sorgfältig lesen. Es ist verboten, das Aggregat an das öffentliche Netz und/oder an eine andere Stromquelle • anzuschließen. Betriebsbedingungen 6.1.1 Leistung Die in kVA ausgedrückte elektrische Leistung eines Stromerzeugungsaggregats entspricht der verfügbaren Leistung am Ausgang unter den Referenzumgebungsbedingungen und den Nennwerten von: Spannung, Frequenz, Leistungsfaktor (cos ϕ).
6. Funktionsweise bereitgestellten Wirkleistung (nachdem der Wechselstromgenerator die mechanische Leistung in elektrische Leistung umgewandelt hat) und der vom Wechselstromgenerator bereitgestellten Blindleistung (kVAR) ergibt. Der Nennwert des Leistungsfaktors ist cos ϕ = 0,8. Für verschiedene Werte zwischen 0,8 und 1 ist es wichtig, die angegebene Wirkleistung (kW) während der Verwendung nicht zu überschreiten, um den Motor des Stromerzeugungsaggregats nicht zu überlasten; die Scheinleistung (kVA) wird proportional zum Anstieg des cos ϕ abnehmen. Bei cos ϕ Werten unter 0,8 muss der Wechselstromgenerator herabgestuft werden, da der Wechselstromge- nerator bei gleicher Scheinleistung eine höhere Blindleistung liefern müsste. Für die Verringerungskoeffizienten den Technischen Kundendienst kontaktieren. Start der Asynchronmotoren Der Starten von Asynchronmotoren durch ein Stromerzeugungsaggregat kann aufgrund der hohen Anlauf- ströme, die der Asynchronmotor erfordert, kritisch sein (Anlaufstrom = bis zum 8-fachen des Nennstroms). Der Anlaufstrom darf den vom Wechselstromgenerator für kurze Zeiträume zugelassenen Überlaststrom, in der Regel 250-300 % für 10-15 Sekunden, nicht überschreiten. Um eine Überdimensionierung des Aggregats zu vermeiden, empfiehlt es sich, einige Maßnahmen zu ergrei- fen: • Beim Anlassen mehrerer Motoren dieselben im Aggregat unterteilen und in Abständen von 30 bis 60 Sekunden starten.
6. Funktionsweise Kontrollen vor der Inbetriebnahme 1 - Sicherstellen, dass sich der Batterietrennschalter auf Position ON steht. D5260720 2 - Den Öl-, Kraftstoff- und Kühlmittelstand kontrollieren. 3 - Sicherstellen, dass die Zugangstüren zu Motorraum, Kühler und Batterie verschlossen sind. 4 - Sicherstellen, dass keine Öl-, Kraftstoff- und Kühlmittelleckagen vorliegen. 5 - Sicherstellen, dass sich kein entflammbares Material oder Schmutz rund um das Auspuffrohr befindet. 6 - Sicherstellen, dass sich keine unbefugten Personen in dem an das Stromerzeugungsaggregat angren- zenden Bereich befinden. 7 - Sicherstellen, dass der Hauptschalter der Maschine in Position OFF (Einschalthebel nach unten) steht. Für die Details, siehe „4.4.1 Hauptschalter der Maschine“. 8 - Sofern das Verteilersystem dies erfordert, ist vor jeder Arbeitssitzung die Effizienz der Erdung des Stro- merzeugungsaggregats (zum Beispiel, TT- und TN-Systeme) zu überprüfen. 9 - Sicherstellen, dass die elektrischen Eigenschaften der zu versorgenden Vorrichtungen wie Spannung, Leistung und Frequenz mit denen des Generators kompatibel sind.
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6. Funktionsweise 3 - Den Zündschalter des Bedienfelds (2) auf ON stellen. D5260440 4 - Die Start-Taste (3) drücken, um die Startsequenz des Stromerzeugungsaggregats zu beginnen. Hinweis Die Start-Taste funktioniert nur im Modus MAN. 5 - Vor der Aufnahme einer Last muss der Motor für die in der folgenden Tabelle angegebene Zeit laufen gelassen werden.
6. Funktionsweise Stopp des Stromerzeugungsaggregats 1 - Die an das Stromerzeugungsaggregat angeschlossenen Lasten ausschalten. 2 - Den Hauptschalter der Maschine (2) auf OFF (Einschalt- hebel nach unten) stellen. D5260430 3 - Die Stopp-Taste (5) drücken, um die Stoppsequenz des Stromerzeugungsaggregats zu beginnen. Der Motor stoppt am Ende des Kühlzyklus. Für einen sofortigen Stopp die Stopp-Taste (5) erneut drücken. Hinweis Die Stopp-Taste funktioniert nur im Modus MAN. D5260670 4 - Den Zündschalter des Bedienfelds (2) auf OFF stellen. 5 - 2 Minuten warten und den Batterietrennschalter auf OFF stellen.
6. Funktionsweise Abgasnachbehandlung Stromerzeugungsaggregate mit Motoren, die der Abgasnorm STAGE V entsprechen, benötigen besondere Vorrichtungen, um die Emissionen von Schadstoffen in den Abgasen zu reduzieren. Abhängig von der Motorleistung umfasst das Nachbehandlungssystem folgende Vorrichtungen: DOC (Diesel Oxidation Catalyst): Katalysator zur Abgasreinigung • DPF (Diesel Particulate Filter): Partikelfilter, der den Ruß im Abgas auffängt • SCR (Selective Catalytic Reduction): Vorrichtung, die Stickoxide (NOx) im Abgas des Motors reinigt. • Bei Motoren mit einer Leistung von 19 kW bis 56 kW sind die DOC- und DPF-Vorrichtungen vorhanden. Bei Motoren mit einer Leistung von mehr als 56 kW sind die DOC-, DPF- und SCR-Vorrichtungen vorhan- den. 6.5.1 Regeneration des Dieselrußpartikelfilters (DPF) Regeneration ist der Begriff, der zur Beschreibung der DPF-Reinigung verwendet wird. Während dieses Prozesses wird der Partikel einer weiteren Oxidation im Inneren des DPF selbst unterzo- gen.
6. Funktionsweise 6.5.2 Regenerationsstrategien DPF Partikelanteil Stufe Regenerationsprozesse • Passive Regeneration Ein natürlicher und durchgehender Reinigungsprozess. Er tritt unter normalen Betriebsbedingungen des Motors auf. Die passive Regeneration hat keinen Einfluss auf den Maschinen- 0 % - 30 % betrieb und erfordert keinen Eingriff durch den Bediener (250-500 °C). • Unterstützte passive Regeneration Die passive Regeneration wird durch Eingriff auf die Luftsaugdros- sel (ETB) induziert, um die Temperatur der Abgase (EGT) zu erhö- hen, ohne Auswirkungen auf die Produktivität und den Verbrauch (250-500 °C) zu haben Durch Eingriff auf die Luftsaugdrossel wird das Verbrennungsmittel 30% - 80% verringert und die Temperaturen der Abgase erhöhen sich, ohne den Kraftstoffverbrauch zu steigern. • Aktiver Regenerationsprozess Die Reinigung mit aktiver Regeneration erfolgt nur, wenn eine passive Regeneration aufgrund der Temperatur, der Last und Ge- schwindigkeit nicht möglich ist.
6. Funktionsweise Automatische Regeneration Die automatische Regenerierung des DPF erfordert keine Eingriffe seitens des Bedieners. Bei aktiver Regeneration leuchtet auf der Bedien- und Steu- ertafel die Kontrollleuchte auf, die die hohe Temperatur des Abgassystems anzeigt. D5260490 Manuelle Regeneration Wenn der Verstopfungsgrad des DPF 90 % oder mehr (Stufen 3 und 4) erreicht, fordert das System eine manuelle Regeneration an. Auf der Bedien- und Steuertafel leuchten die Kontrollleuchte des ATT-Filters und die Kontrollleuchte, die auf eine zu hohe Temperatur im Abgassystem hinweist, auf. Sobald die Arbeitssitzung unterbrochen werden kann, alle Lasten vom Stromerzeugungsaggregat trennen und den Motor so lange in Betrieb lassen, bis die Regeneration abge- D5260500 schlossen ist. Die Zeit, die zur Reinigung des DPF benötigt wird, ist vom Verstopfungsgrad, der Umgebungstemperatur und der Temperatur der Abgase abhängig. Aktivierung der Zwangsregeneration (manuell) WARNUNG •...
6. Funktionsweise 1 - Den Kraftstoffstand überprüfen und ggf. nachfüllen, um den vollständigen Regenerationsprozess zu ermögli- chen. 2 - Alle angeschlossenen Lasten trennen und den Haupt- schalter der Maschine auf ON (Einschalthebel nach oben) stehen lassen. 3 - Die Taste für die manuelle Regeneration mindestens 3 Sekunden lang drücken und gedrückt halten, bis der Vorgang startet. D5260510 Hinweis ◦ Die Temperatur des Kühlmittels muss über 60 °C liegen. ◦ Wenn der Regenerationsprozess abgeschlossen ist, wird der Bediener vom System darauf hingewie- sen. Der Prozess kann jederzeit durch Drücken der Taste Regenerationshemmung oder durch Abschalten des Motors unterbrochen werden. Taste zur Regenerationshemmung WARNUNG • Der Befehl zur Regenerationshemmung ist nur für die automatische Regeneration aktiv.
6. Funktionsweise Dummy-Last (Dummy Load) Das Stromerzeugungsaggregat ist mit einer Widerstands- bank vor dem Kühler ausgestattet, die es dem System ermöglicht, alle Regenerationsprozesse unabhängig von den an das Stromerzeugungsaggregat angeschlossenen elektri- schen Verbrauchern korrekt durchzuführen. Die Aktivierung der Dummy-Last wird automatisch vom Steuergerät des Stromerzeugungsaggregats gesteuert, das kontinuierlich das vom Motor kommende Regenerationssig- nal mit der vom Generator abgegebenen elektrischen Leis- tung vergleicht, wodurch die Aktivierung die Dummy-Last D5260730 bestimmt wird oder nicht. Zur Verwaltung der Dummy-Last ist kein Vorgang erforder- lich.
6. Funktionsweise tete“ Symbole dargestellt. Wenn keine Kontrollleuchte aktiv ist, werden auf der Bildschirmseite alle gepunkte- ten Symbole angezeigt. Aftertreatment Aftertreatment D5260530 Universale Lampen (Symbole) Die Symbole der universellen Kontrollleuchten werden auf der Bildschirmseite der Nachbehandlung (Af- ter-Treatment) angezeigt. Je nach dem Wert, der in einer Struktur mit einem bestimmten SPN ausgelesen wird, ist jedes Symbol der Kontrollleuchte: angezeigt – ausgeblendet - langsam blinkend (1 Hz) - schnell blinkend (2 Hz) Hinweis Das Symbol der blinkenden Kontrollleuchten ist als die Anzeige des Symbols der aktiven Kontrollleuchte • definiert und das Symbol der aktiven Kontrollleuchte in umgekehrter Farbe in der angeforderten Fre- quenz. Name der Kont- Kontroll- Kontroll- Alarm Ausgang aktiviert rollleuchte leuchte aktiv leuchte inaktiv GELBE KONTROLL- Gelbe Kontroll- AHI ECU Gelbe Kontroll- leuchte leuchte LEUCHTE ECU...
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6. Funktionsweise Name der Kont- Kontroll- Kontroll- Alarm Ausgang aktiviert rollleuchte leuchte aktiv leuchte inaktiv Standby-Kon- ECU IN ERWARTUNG trollleuchte in AHI ECU In Erwartung AUF DEN START Erwartung auf den auf den Start Motorstart D5260640 D5260610 Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn das Steuergerät die Information sendet, dass die Kontrollleuchte Wait To Start aktiviert ist. Der Ausgang ALARM ist nicht aktiviert; Nach der Deaktivierung der Kontrollleuchte wird der Alarm automa- tisch ausgeblendet. Dieser Ausgang ist aktiv, wenn die Kontrollleuchte Wait To Start des ECU aktiv ist.
7. Wartung Wartung WARNUNG • Vor der Ausführung von Wartungsarbeiten den Abschnitt „2. Sicherheiten“ sorgfältig lesen. Betankung Kraftstoff, Kühlmittel und Schmiermittel je nach Umgebungstemperatur verwenden. 7.1.1 Kraftstoff Der für Stage V-Motoren benötigte Kraftstoff muss den Richtlinien EN590 und ASTM D975 entsprechen. Die Cetanzahl des Kraftstoffs muss mindestens 45 betragen. Der Motor ist mit einem Abgasnachbehandlungssystem ausgestattet, das den Dieseloxidationskatalysator (DOC) und den Dieselrußpartikelfilter (DPF) umfassen kann. Um eine effiziente und lange Lebensdauer des Motors zu gewährleisten, muss es sich bei dem Kraftstoff um schwefelfreien Dieselkraftstoff handeln: • EN 590 • DIN 5168 ASTM D975 Grade 2-D S15, • • ASTM D975 Grade 1-D S15 Die Verwendung von Kraftstoff mit hohem Schwefelgehalt kann die Lebensdauer des Motors oder des DPF verringern oder Schäden an der Maschine verursachen oder die Leistung reduzieren.
7. Wartung 7.1.2 Motoröl Um einen ausreichenden Schutz des Motors zu gewährleisten und ihn für eine lange Zeit effizient zu er- • halten, sollte nur das empfohlene Öl verwendet werden. Die Verwendung von unterschiedlichem Öl kann die Lebensdauer des Motors reduzieren. • Die Viskosität ist der Umgebungstemperatur anzupassen. Das zu verwendende Öl muss den folgenden Spezifikationen entsprechen: • CJ-4 Low (niedrig) S.A.P.S ACEA E6 Low (niedrig) S.A.P.S. Low-S.A.P.S. (Öl mit niedrigem Aschegehalt, Phosphor, Schwefel) erhält den Katalysator in gutem Zu- stand. Einstufung SAE Öl Dei der SAE-Einstufung werden die Öle anhand der Viskosität identifiziert. Der Code besteht aus zwei Zahlen, die der Umgebungstemperatur entsprechen, bei der der Motor betrieben wird. Die erste Zahl bezieht sich auf die Kaltviskosität für den Wintereinsatz (W), während die zweite Zahl auf die Viskosität bei hohen Temperaturen hinweist. von -25 °C bis +40 °C SAE 10W-30 von -25 °C bis +50 °C SAE 10W-40 von -30°C bis +40 °C...
7. Wartung 7.1.3 Kühlmittel Das Kühlsystem des Motors wird anfänglich mit OAT-Kühlmittel befüllt: ENI ANTIFREEZE SPEZIAL, ge- mischt zu 50 % mit entmineralisiertem Wasser. Es wird empfohlen, weiterhin dasselbe Kühlmittel zu verwenden. Bei Wechsel des Kühlmitteltyps muss eine gründliche Spülung der Anlage vorgenommen werden. Rückstände von Additiven unterschiedlicher Art, die in den verschiedenen Flüssigkeiten enthalten sind, wür- den bei einer Vermischung gallertartige Substanzen erzeugen, welche die Anlage verstopfen könnten. Eine Mischung aus 50 % entmineralisiertem Wasser und 50 % Ethylenglykol-Kühlmittel mit niedrigem Silikat- gehalt verwenden. Ein von Silikaten, Phosphaten, Nitriten und Aminen freies Kühlmittel verwenden. Folgende Motorkühlmittel auf Ethylenglykolbasis können verwendet werden: - OAT (Organic Acid Tecnology) mit niedrigem Silikatgehalt: ASTM D-3306 D-6210 - HOAT (Hybrid Organic Acid Technology) mit niedrigem Silikatgehalt: ASTM D-3306 D-6210 Wichtig • Kühlmittel OAT und HOAt nicht mischen. • Niemals Kühlmittel für Fahrzeuge verwenden. Diese Kühlmittel enthalten nicht die richtigen Zusatz- stoffe, um schwere Dieselmotoren zu schützen. OAT-Kühlmittel sind bis zu 6 Jahren oder 6000 Betriebsstunden wartungsfrei, sofern das Kühlsystem mit dem gleichen Kühlmittel nachgefüllt wird.
7. Wartung 2 - Den Verschluss (2) abnehmen und das Kühlmittel in den Kühler füllen. 3 - Die Flüssigkeit nachfüllen, bis die Leitungen im Inneren des Kühlers um etwa 5 mm bedeckt sind. Hinweis Den Kühler nicht überfüllen, sondern Platz für die Aus- • dehnung des Kühlmittels lassen. 4 - Den Verschluss (2) wieder anbringen und fest anziehen. D5260770 5 - Nach erfolgtem Nachfüllen den Motor kurz laufen lassen, den Kühlmittelstand nochmals prüfen und ggf. erneut nachfüllen. 7.1.4 Kontrolle und Reinigung des Motorluftfilters 1 - Die Haken (1) lösen.
7. Wartung Planmäßige Wartung WARNUNG • Größtes Augenmerk auf die Stromerzeugungsaggregate richten, die mit einem automatischen oder ferngesteuerten Auslösesystem ausgestattet sind. Es ist mittels folgender Vorgänge sicherzustellen, dass das Stromerzeugungsaggregat wäh- rend der ordentlichen Wartung oder Reparatur nicht startet: ◦ Die Stromversorgung der Kontrollkarte des Generators trennen.
7. Wartung Entsorgung WARNUNG • Vor dem Nachfüllen „2.10 Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von Ausschussmaterial“ und „2.11 Entsorgung des Stromerzeugungsaggregats“ sorgfältig lesen. Bei der Entsorgung der Ausrüstung oder ihrer Teile (Öle, Schläuche, Kunststoffe usw.) müssen die Bestim- mungen des Landes, in dem dieser Vorgang ausgeführt wird, beachtet werden.
8. Alarme Alarme In diesem Kapitel sind die von der Motorsteuerung übertragenen Alarme aufgelistet. DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code Nockenwellen-Phasensensor und Kurbelwellen-Drehzahlsensor: P0016 Synchronisationsfehler P0069 Gegenkontrolle Atmosphärendrucksensor Diagnose Kontrolle des physikalischen Grenzwertes Umge- P0070 bungstemperatur, max. Diagnose Kontrolle des physikalischen Grenzwertes Umge- P0071 bungstemperatur, min. P0072 Umgebungstemperatursensor - Signal zu niedrig P0073 Umgebungstemperatursensor - Signal zu hoch P0076 Signal der Saugdrosselposition zu niedrig P0077...
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code FTB 25 - Signal des Kraftstoffdrucksensors (Signal zu hoch oder zu P0191 niedrig) FTB 24 - Signal des Kraftstoffdrucksensors (Referenzwert falsch) P0191 FTB 29 - Signal des Kraftstoffdrucksensors mit falschem Referen- zwert für NOX-Emissionsanforderungen (Signal zu hoch oder zu P0191 niedrig) Common-Rail-Drucksensor: Signal ist zu niedrig. P0192 Common-Rail-Drucksensor: Signal ist zu hoch. P0193 Defekt der Einspritzdüse des Kondensator-Ladestromkreises (Über- P0200 ladung). Injector Circuit/Open - Injector firing order 1 P0201 1393 Einspritzdüse 2 - Kreislauf offen P0202 1396 Einspritzdüsen-Kreislauf offen - Einspritzdüse 3 in Berstreihenfolge P0203 1394 Einspritzdüse 4 - Kreislauf offen P0204 1395 Die Temperatur des Motorkühlmittels überschreitet den oberen P0217 Grenzwert.
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code Time-out Motorauflad. Einspritzdüse 4 (4-Zylinder-Motor)/ Einspritz- P02F1 1395 düse 2 (3-Zylinder-Motor) (kein Spitzenstrom bei Einspritzung) P0336 Positionssensor der Motorwellen - Funktionsstörung. P0337 Positionssensor der Motorwelle - Keine Impulse. P0341 Positionssensor der Nockenwelle - Funktionsstörung. P0342 Positionssensor der Nockenwellen - Keine Impulse. P0385 Anlasser nicht aktiviert Abgasrückführungsventil - Auslösesensor / Position / Funktionsstö- P0400 rung...
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code CPU-Störung; Störung Haupt-CPU P0607 2802 P060C MSC Kommunikationsfehler 536092 SPI Kommunikationsfehler (Ocean) P060D 536093 P060E Kommunikationsfehler im ECU des Atmosphärendrucksensors 536094 Defekt der Einspritzdüse des Kondensator-Ladestromkreises (unzu- P0611 reichende Ladung) P0615 Unterbrechung Starter im Kurzschluss zur Batterie P0616 Startrelais im Kurzschluss zur Masse P0617 Startschalter im Kurzschluss zur Batterie Bruch Ausgangskabel SCV (+)/Kurzschluss zur Masse...
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code Mehrere Hochdruckfehler der Common-Rail P1219 Stillstand des Motors nach Öffnung PLV P1219 Common-Rail-Druck erreicht nicht den Zielwert P1220 Common-Rail-Druck unter Zielgrenze P1221 Überwachungsfunktion (physischer) Ausbau des DPF P1451 3936 P1562 Signal für Sensoraustausch-Erkennung 521272 P1589 Störung Sperre Saugdrossel Definitionsfehler QR-Code Einspritzdüsen P1601 2802 Schreibung der QR-Daten der Einspritzdüse im Steuergerät nicht P1602 2802 vorhanden. DPF-Filter verstopft / Aktivierung der DPF-Verstopfungsdiagnose auf P2002 4781 Stufe 1...
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code Kurzschluss zur Batterie Ausgang Steuersystem Einspritzdüse, P2148 1397 Einspritzdüsen 1 oder 4. Offener Kreislauf Ausgang Steuersystem Einspritzdüse, beide Ein- P2149 523352 spritzdüsen 2 und 3 Kurzschluss zur Masse Ausgang Steuersystem Einspritzdüse, Ein- P2150 523352 spritzdüsen 2 und 3. Kurzschluss zur Batterie Ausgang Steuersystem Einspritzdüse, P2151 523352 Einspritzdüsen 2 oder 3. Diagnose Kontrolle des physikalischen Grenzwertes Umgebungs- P2226 druck, max. Diagnose Kontrolle des physikalischen Grenzwertes Umgebungs- P2227 druck, min.
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8. Alarme DTC-Code Beschreibung des Störungscodes SPN-Code FMI-Code U0073 Knotenfehler am CAN1 1083 CAN-BUS-Linie über Haupteinheit geöffnet U0101 1083 U0107 TSC1 Timeout-Fehler 3349 U0408 TSC1CS Test Prüfsumme 3349 TSC1RC Test Zyklenzähler U0408 3349 Übertragungsfehler des AGR-Ventils und/oder Fehler bei empfange- U0411 2791 nem Signal U1001 Knotenfehler am Can2 1084...