11.4 Rampen: Rampe steigend / Rampe fallend
Eine programmierte Rampe ist immer dann wirksam, wenn ein neuer Sollwert gewählt wird
oder ein "Netz-ein" erfolgt.
Die Rampe wird vom aktuellen Istwert auf den gewählten Sollwert gebildet. Die Sollwertrampe
wirkt sowohl auf Sollwert 1 als auch auf Sollwert 2.
Bei entsprechender Programmierung und Ausnutzung des 2. Sollwertes kann somit ein
Sollwertprofil mit 2 Sollwerten erzielt werden (siehe Beispiel, Sollwertumschaltung mit
externem Kontakt In_1 (K1)).
Parameter
Einstellbereich
Rampe steigend OFF
OFF;
Rampe fallend
OFF
OFF;
(*): Werkseinstellung
11.5 Softstart / Anfahrschaltung
Der
dient (bspw.) zum langsamen Austrocknen von Wärmeträgern, mit Magnesium-
Softstart
oxyd (Keramik) als Isolationsmaterial oder Ähnlichem. Dabei wird der vom Regler ausgegebene
Stellgrad (Heizen) während der Anfahrphase auf einen vorwählbaren Stellgrad begrenzt und
gleichzeitig die Taktfrequenz um den Faktor 4 erhöht. Hierdurch erfolgt ein langsameres
Aufheizen.
Hat der Istwert den Anfahrsollwert erreicht, so kann er für eine einstellbare Anfahrhaltezeit
konstant gehalten werden. Danach fährt der Regler auf den jeweils gültigen Sollwert.
Ist die Anfahrschaltung in Betrieb, so kann die Selbstoptimierung während dieser Zeit nicht
aufgerufen werden.
Ist eine Sollwertrampe programmiert, so ist diese während der Dauer der Anfahrschaltung
außer Betrieb.
R4000-XX-X-000-X-X_DE_V1.30
11 Parameter
(*)
; 0,1 ... 99,9
K/min
0,01 ... 9,99
K/min
(*)
; 0,1 ... 99,9
K/min
0,01 ... 9,99
K/min
VORSICHT!
Diese Funktion darf nur bei Programmierung des Gerätes mit
bistabilen Spannungsausgängen aktiviert werden. Relais werden
durch schnelles Takten zerstört!
(Messbereich ohne Dezimalstellen)
(Messbereich mit Dezimalstellen)
(Messbereich ohne Dezimalstellen)
(Messbereich mit Dezimalstellen)
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