Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Wittenstein LUC+125 Betriebsanleitung Seite 26

Vorschau anzeigen Andere Handbücher für LUC+125:
Inhaltsverzeichnis
Beschreibung:
Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer
externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen.
Ü Am Schmierstoffgeber ist der Impulsmodus PAU aktiviert, im Display wird PAU angezeigt.
Ü Es liegen keine Fehler am Schmierstoffgeber vor; der Schmierstoffgeber ist betriebsbereit; die
grüne LED im Display blinkt rhythmisch alle 5 Sekunden einmal auf.
Der Schmierstoffgeber sendet an PIN 4 ein permanentes Ausgangssignal (high-Signal), welches
der externen Steuerung (SPS) die Betriebsbereitschaft anzeigt. Dieses Ausgangssignal muss >3
Sekunden permanent und ununterbrochen anliegen. Nur bei Vorliegen dieser Voraussetzung ist
ein Ansteuern durch die externe Steuerung möglich.
·
Das Steuersignal 12 Sekunden mit Signallänge von 12 (11,9 ... 12,1) Sekunden high-Signal
kann von der externen Steuerung (SPS) an den Schmierstoffgeber gesendet werden.
Ü Während am PIN 2 des Schmierstoffgebers ein high-Signal als Eingangssignal von der
externen Steuerung (SPS) anliegt, wird im Display PAU blinkend angezeigt.
Unmittelbar nach Abfall des Steuersignales startet der erste Motorlauf (ML) des
Schmierstoffgebers und es wird ~0,15 cm³ Schmierstoff zum Auslass gefördert. Gleichzeitig mit
dem Beginn des Motorlaufes (ML) sendet der Schmierstoffgeber als Bestätigung für die Dauer
des Motorlaufes (ML) einen low-Signal als Ausgangssignal an die externe Steuerung (SPS).
Die Motorlaufzeit (ML) ist abhängig von verschiedenen Bedingungen, u.a. dem im hydraulischen
System vorhandenen bzw. aufgebauten Gegendruck und der Temperatur. Bei dem
Schmierstoffgeber beträgt die Motorlaufzeit (ML) 7...17 Sekunden (ML = 7...17 Sekunden).
Ü Während jedes Motorlaufes (ML) leuchtet im Display die grüne LED auf; zusätzlich wird im
Display ein numerischer Wert 1...50 angezeigt, welcher den ungefähren Gegendruck in bar
anzeigt.
Ü Nach Ende jedes fehlerfreien und erfolgreichen Motorlaufes (ML) wechselt das
Ausgangssignal am Schmierstoffgeber von einem low-Signal auf einen high-Signal für eine
kurze Pausenzeit P = 0,5 Sekunden.
Ü Es erfolgen unmittelbar nacheinander insgesamt 40 Motorläufe und Spenden. Dabei werden
40 x 0,15cm³ = 6,0 cm³ Schmierstoff aus der Kartusche zum Auslass gefördert.
i Frühestens >3 Sekunden nach Ende des letzten, fehlerfreien und erfolgreichen Motorlaufes
kann von der externen Steuerung (SPS) ein mögliches nächstes Steuersignal gesendet
werden. In der Zwischenzeit verarbeitet der Schmierstoffgeber keine Steuersignale.
i Um ein sicheres und eindeutiges Erkennen des Steuersignales zu gewährleisten, muss eine
Pause eingehalten werden. Für das Steuersignal 12 Sekunden gilt bei dem
Schmierstoffgeber eine Pausenzeit (Tp) zwischen zwei gleichartigen oder verschiedenen
Steuersignalen von mindestens 706 (Tp=MLmaxx40 Hübe+Px40 Hübe+Toleranz) Sekunden.
i Hat die integrierte Mikroelektronik des Schmierstoffgebers während oder unmittelbar nach
Ende des Motorlaufes einen Fehler erkannt, wird dieser durch das entsprechende
Ausgangssignal an die externe Steuerung (SPS) übermittelt (siehe Kapitel 7.3
"Ausgangssignale / Display-Meldungen – Externe Steuerung (SPS)") und durch die passende
Display-Anzeige mit dauerhaft rot blinkender LED zusätzlich visualisiert (siehe Kapitel 6.4
"Fehlermeldungen").
de-24
LUC
1000088472
+
125 impulsgesteuert
Revision: 01
Inhaltsverzeichnis
loading

Verwandte Produkte für Wittenstein LUC+125

Inhaltsverzeichnis