Angaben gültig. Widersprechende Angaben in dieser Anleitung werden somit ungültig. Bei Fragen zu Sonderanwendungen wenden Sie sich an WITTENSTEIN alpha GmbH. Der tatsächliche und faktische Betreiber muss sicherstellen und gewährleisten, dass diese Anleitung samt möglicher Ergänzungsblätter von allen Personen, die mit Installation, Betrieb oder Wartungen des Schmierstoffgebers beauftragt werden, gelesen und verstanden wurde.
Ursache abzustellen. Ein Nachfüllen der Kartusche ist nicht gestattet. Das Öffnen bzw. Zerlegen des Schmierstoffgebers ist nicht gestattet. Es sind ausschließlich die von WITTENSTEIN alpha GmbH freigegebenen Schmierstoffe zu verwenden. Einschlägige Vorschriften und Regeln zur Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und zu Umweltschutz sind einzuhalten.
125 impulsgesteuert Allgemeine Sicherheitshinweise Auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung bestehen Restgefahren durch die Funktion des Schmierstoffgebers. Defekte oder fehlerhafte Elektroanschlüsse oder nicht zugelassene spannungsführende Bauteile führen zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod. · Lassen Sie alle elektrischen Anschlussarbeiten nur von Fachpersonal durchführen. ·...
125 impulsgesteuert 2.7.2 Signalwörter Dieses Signalwort weist auf eine unmittelbar drohende Gefahr hin, die schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge hat. Dieses Signalwort weist auf eine möglicherweise drohende Gefahr hin, die schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann.
Bestellschlüssel Abmessungen Die Abmessungen finden Sie in unserem Katalog, unter www.wittenstein-alpha.de. CAD-Daten und Maßblätter sind auf Anfrage erhältlich. Lieferumfang Der Schmierstoffgeber ist in mehreren unterschiedlichen Versionen verfügbar. Sie unterscheiden sich durch die Ausführung, den eingefüllten Schmierstoff sowie den Umfang des mitgelieferten Zubehörs.
125 impulsgesteuert Technische Daten Gehäuse Abmessungen ohne Kartusche 83 x 96 x 85 (B x H x T) Abmessungen mit Kartusche 125 cm 83 x 154 x 85 (B x H x T) Abmessungen mit Kartusche 250 cm 83 x 188 x 85 (B x H x T) Gewicht (ohne Kartusche) ca.
125 impulsgesteuert Schmierstoffe Verwenden Sie ausschließlich von WITTENSTEIN alpha GmbH freigegebene Schmierstoffe in den ausschließlich für den Schmierstoffgeber entwickelten und hergestellten Originalkartuschen. Der jeweils eingesetzte Schmierstoff unterscheidet sich nach Anwendungsfall. Die jeweilige Bezeichnung können Sie auf dem Etikett der Kartusche entnehmen.
125 impulsgesteuert Montage Der Schmierstoffgeber wird Ihnen mit eingesetzter Schmierstoffkartusche und in entlüftetem Zustand als einbaufertige Komponente mit montiertem Montagewinkel geliefert. Der Auslass ist mit einer gelben Verschlusskappe verschlossen. Mitgelieferte Schlauchleitungen sind bereits mit dem entsprechenden Schmierstoff vorbefüllt. Vorbereitungen Druckluft kann u.a. die Dichtungen des Schmierstoffgebers beschädigen sowie Schmutz und Fremdkörper in den Schmierstoffgeber oder den Schmierstoff befördern.
Weitere wichtige Hinweise zum Anschluss des Schlauches erhalten Sie in der separaten Anleitung „Vorbefüllter Hochdruckschlauch“ (Dok.-Nr. 2098-D072334). Die Anleitung finden Sie im Lieferumfang des Schlauches oder erhalten Sie auf Anfrage von WITTENSTEIN alpha GmbH. Geben Sie hierbei immer die Materialnummer an.
Die jeweiligen Zustände des Schmierstoffgebers können Sie dem Display entnehmen, welches zusätzlich durch farbige LED die optische Erkennbarkeit des Zustandes ermöglicht. Bei Fragen zu Ihrer Anwendung und den richtigen Einstellwerten für den Schmierstoffgeber wenden Sie sich an die WITTENSTEIN alpha GmbH. Revision: 01 1000088472...
Feedbacksignal HIGH Signal Die Werkseinstellungen dürfen nur nach Rücksprache verändert werden. Für Fragen wenden Sie sich an den Vertrieb / Customer Service der WITTENSTEIN alpha GmbH. Tbl - 5 Werkseinstellungen 6.2.3 Grundeinstellungen Betriebsmodus Impulsmodus Im Impulsmodus kann der Schmierstoffgeber in eine Steuerung (SPS) eingebunden werden und über diese befehligt und kontrolliert werden.
125 impulsgesteuert Anzeige im Display Bedeutung Siehe Kapitel Keine Anzeige Spannungsversorgung nicht angeschlossen Schmierstoffgeber ausgeschaltet Schmierstoffgeber betriebsbereit Schmierstoffgeber im Impulsmodus PAU betriebsbereit und wartet auf Steuersignal der externen Steuerung (SPS) PAU (blinkend) Schmierstoffgeber erhält ein Steuersignal von der externen Steuerung (SPS) '---' Empfangenes Steuersignal länger als 15 Sek.
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· Behebt dies den Fehler E4 / E5 nicht, demontieren Sie den Schmierstoffgeber und senden Sie diesen zusammen mit der Schmierstoffkartusche sowie mit einer Fehlerbeschreibung an WITTENSTEIN alpha GmbH zur Überprüfung zurück. · Überlast; der Überprüfen Sie die Gegendruck an...
125 impulsgesteuert Ein- und Ausgangssignale – Externe Steuerung (SPS) Der Schmierstoffgeber arbeitet als impulsgesteuertes Schmiersystem nur, wenn unabänderliche Eingangssignale (high-Signal) in definierter Reihenfolge von der SPS an den Schmierstoffgeber über PIN 2 übermittelt werden. Der Schmierstoffgeber signalisiert über high-/low-Signal, die am PIN 4 abgegriffen werden können, den jeweiligen Zustand an die SPS und ermöglicht so eine umfassende Kontrolle bzw.
125 impulsgesteuert Eingangssignale - Externe Steuerung (SPS) Der Schmierstoffgeber stellt die folgenden unabänderlich definierten Steuersignale (Eingangssignale) zur Verfügung, die von der SPS an den Schmierstoffgeber über den PIN 2 der elektrischen M12x1-Schnittstelle als high-Signal (+24V DC) übermittelt werden müssen. Die Steuersignale sind als high-Signal (+24V) über bestimmte Zeiten jeweils mit Toleranz von +/- 0,1 Sekunden von der externen Steuerung (SPS) zu generieren.
125 impulsgesteuert 7.2.1 Steuersignal 2 Sekunden Das Steuersignal 2 Sekunden löst einen einzelnen Spendevorgang aus. Nach einer Pausenzeit von min 22sek kann dieses Steuersignal wiederholt werden oder ein anderes Steuersignal gesendet werden. Der Schmierstoffgeber reagiert nur in einem bestimmten Betriebszustand auf Steuersignale an PIN 2.
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125 impulsgesteuert Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen. Ü Am Schmierstoffgeber ist der Impulsmodus aktiviert, im Display wird PAU angezeigt. Ü Es liegen keine Fehler am Schmierstoffgeber vor; der Schmierstoffgeber ist betriebsbereit; die grüne LED im Display blinkt alle 5 Sekunden einmal auf.
125 impulsgesteuert 7.2.2 Steuersignal 3 Sekunden Das Steuersignal 3 Sekunden löst zwei aufeinanderfolgende Spendevorgänge aus. Nach einer Pausenzeit von min 41sek kann dieses Steuersignal wiederholt werden oder ein anderes Steuersignal gesendet werden. Der Schmierstoffgeber reagiert nur in einem bestimmten Betriebszustand auf Steuersignale an PIN 2.
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125 impulsgesteuert Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen. Ü Am Schmierstoffgeber ist der Impulsmodus aktiviert, im Display wird PAU angezeigt. Ü Es liegen keine Fehler am Schmierstoffgeber vor; der Schmierstoffgeber ist betriebsbereit; die grüne LED im Display blinkt alle 5 Sekunden einmal auf.
125 impulsgesteuert 7.2.3 Steuersignal 12 Sekunden Das Steuersignal 12 Sekunden löst die FIL-Funktion durch die externe Steuerung aus. Es werden insgesamt 40 Spendevorgänge nacheinander automatisch durchgeführt. Nach einer bestimmten Pausenzeit kann dieses Steuersignal wiederholt werden oder ein anderes Steuersignal gesendet werden. Der Schmierstoffgeber reagiert nur in einem bestimmten Betriebszustand auf Steuersignale an PIN 2.
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125 impulsgesteuert Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen. Ü Am Schmierstoffgeber ist der Impulsmodus PAU aktiviert, im Display wird PAU angezeigt. Ü Es liegen keine Fehler am Schmierstoffgeber vor; der Schmierstoffgeber ist betriebsbereit; die grüne LED im Display blinkt rhythmisch alle 5 Sekunden einmal auf.
125 impulsgesteuert 7.2.4 Steuersignal 10 Sekunden Das Steuersignal 10 Sekunden dient zur Quittierung von Fehlermeldungen der Fehler E3 (Unterspannung) und E7 (Überlast). Es ist das einzige Steuersignal, welches der Schmierstoffgeber verarbeiten kann, wenn als Ausgangssignal ein low-Signal gesendet wird. Unabhängig von der prinzipiellen Möglichkeit des Fernquittierens eines Fehlers ist es unablässlich beim Vorliegen einer Fehlermeldung die Ursache zu identifizieren und zu beseitigen.
125 impulsgesteuert Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen. Ü Am Schmierstoffgeber ist der Impulsmodus aktiviert, im Display wird PAU angezeigt. Ü Es liegt ein Fehler E3 oder E7 am Schmierstoffgeber vor. Der Schmierstoffgeber sendet an PIN 4 ein permanentes Ausgangssignal (low-Signal), welches der externen Steuerung (SPS) einen Fehler anzeigt.
125 impulsgesteuert 7.3.1 Fehler E1 (Leerstand) - Externe Steuerung (SPS) Die integrierte Mikroelektronik des Schmierstoffgebers ist mit einem automatischen Zähler ausgestattet, welcher die Anzahl der Spendevorgänge nach dem Aufsetzen einer neuen und vollen Kartusche zählt. Bei einer Kartusche mit 125 cm Schmierstoff sind es 780 Hübe, bei einer Kartusche mit 250 cm Schmierstoff sind es 1560 Hübe.
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125 impulsgesteuert Der Übergang der Ausgangssignale beim Wechsel einer Kartusche am Schmierstoffgeber im eingeschalteten Zustand ist nachstehend dargestellt und beschrieben: PIN 4 E1 0,5 Hz E2 low Z1: Entfernen der leeren Kartusche Z2: Aufschrauben der neuen Kartusche Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und ist an die Spannungsversorgung angeschlossen.
125 impulsgesteuert 7.3.2 Fehler E2 (Kartuschenfehler) - Externe Steuerung (SPS) Der Fehler E2 (Kartuschenfehler) signalisiert, dass keine Kartusche auf dem Schmierstoffgeber aufgeschraubt ist. Der auf der Oberseite des Schmierstoffgebers verbaute Kartuschensensor erkennt, ob eine Kartusche ordnungsgemäß auf dem Schmierstoffgeber aufgeschraubt ist; das Fassungsvermögen oder der Schmierstofftyp in der Kartusche werden dabei nicht erkannt.
125 impulsgesteuert 7.3.3 Fehler E3 (Unterspannung) - Externe Steuerung (SPS) Der Fehler E3 (Unterspannung) signalisiert, dass die Spannungsversorgung des Schmierstoffgebers nicht innerhalb der vorgeschriebenen Parameter liegt. PIN 4 >3s Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen.
Behebt dies den Fehler E4 / E5 nicht, demontieren Sie den Schmierstoffgeber und senden Sie diese zusammen mit der Schmierstoffkartusche sowie mit einer Fehlerbeschreibung an WITTENSTEIN alpha GmbH zurück. i Öffnen Sie den Schmierstoffgeber nicht eigenmächtig! Beachten Sie die einschlägigen Hinweise und Regelungen in dieser Anleitung zum bestimmungsgemäßen Gebrauch (siehe...
125 impulsgesteuert 7.3.5 Fehler E7 (Überlast) - Externe Steuerung (SPS) Der Fehler E7 (Überlast) signalisiert während eines Spendevorganges eine hydraulische Überlast, d.h. eine Überschreitung des maximalen Druckes. PIN 4 >3s Beschreibung: Ü Der Schmierstoffgeber ist über die elektrische Schnittstelle ordnungsgemäß mit einer externen Steuerung verbunden und an die Spannungsversorgung angeschlossen.
125 impulsgesteuert Wartung und Entsorgung · Informieren Sie sich vor Beginn sämtlicher (Wartungs-)Arbeiten über die allgemeinen Sicherheitshinweise (siehe Kapitel 2 "Sicherheit") und beachten Sie die örtlichen und betrieblichen einschlägigen Sicherheitsvorschriften. · Setzen Sie keine Schutzvorrichtung ohne Legitimierung eigenmächtig außer Funktion! Wartungsplan Folgender Wartungsplan ist für den Schmierstoffgeber einzuhalten: Wartung...
Schmierstoffgeber aufgesetzt werden, da der integrierte Hubzähler nach dem Entfernen einer Kartusche automatisch zurückgesetzt wird. · Verwenden Sie ausschließlich volle Schmierstoffkartuschen. Nur Original-Schmierstoffkartuschen mit von WITTENSTEIN alpha GmbH freigegebenem Schmierstoff verwenden. · Beachten Sie die maximale Lagerfähigkeit von in Kartuschen abgefülltem Schmierstoff.
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125 impulsgesteuert Leere Kartusche des Schmierstoffgebers abschrauben. · Drehen Sie die leere Kartusche [2] gegen den Uhrzeigersinn vom Schmierstoffgeber [1] ab und entsorgen diese nach Abschluss der Arbeiten ordnungsgemäß. i Achten Sie auf Sauberkeit bei den Arbeiten. Vermeiden Sie unbedingt, dass Schmutz und Fremdkörper in den Schmierstoffeinlass gelangen kann.
125 impulsgesteuert Wiederinbetriebnahme · Bauen Sie alle Sicherheitsvorrichtungen wieder an und vergewissern Sie sich, dass kein Werkzeug im Gefahrenbereich verbleibt. · Überprüfen Sie, dass der Schmierstoffgeber eingeschaltet ist. Entsorgung · Beachten Sie für die Entsorgung des Schmierstoffgebers, leeren oder angebrochenen Kartuschen die einschlägigen nationalen gültigen Vorschriften.