Setup
Setup
Flüssigkeits- und
Luftanschlüsse
Materialeinlässe mit geradem
9/16-Gewinde mit O-Ring-Stutzen
Es gibt einen Materialeinlass auf der A-Seite und einen
Materialeinlass auf der B-Seite. Die Materialeinlässe
befinden sich seitlich am Ventil und lassen sich drehen,
womit unterschiedliche Möglichkeiten für die Montage
und den Schlauchanschluss geboten werden.
1/8-Zoll-NPT(I)-Lufteinlässe
Die Ventile für die Gerätemontage und die Handventile
mit Elektroschalter besitzen einen „EIN"-Anschluss (E)
und einen „AUS"-Anschluss (A). Beide werden über ein
ferngesteuertes 4-Wege-Druckluftregelventil betätigt.
Verwenden Sie einen der beiden Lufteinlässe an der
Unterseite und an der Rückseite des Ventils.
Die Handventile mit Luftschalter besitzen einen einzigen
Lufteinlass mit einer internen 4-Wege-Spule, die den
Luftkolben betätigt.
Zum Bestellen von Luftregelventilen und Schläuchen
lesen Sie bitte den Abschnitt „Zubehör" auf Seite 23.
Einlass-Rückschlagventile
Einlass-Rückschlagventile werden für die
Materialeinlassöffnungen empfohlen, sofern die Viskosität
der Flüssigkeit es erlaubt. Ein Einlass-Rückschlagventil
verhindert einen Rückfluss oder eine Vermischung von
Materialien, wenn der Mischer verstopft ist oder wenn
ein Material eine wesentlich geringere Viskosität als das
andere aufweist. Bei Bedarf wird ein Rückschlagventil
für hohen Gegendruck installiert, um den Gegendruck
bei Materialien mit geringer Viskosität beizubehalten.
Eine Liste der Rückschlagventile finden Sie im Abschnitt
„Zubehör" auf Seite 23.
Ausgleichen des Systems
Ein Dosiergerät wird für die Zufuhr zum Zweikomponenten-
Dosierventil verwendet. Der Druck im System muss
ausgeglichen werden, um Mischverhältnisfehler beim
Starten und Stoppen des Flüssigkeitsdurchflusses zu
vermeiden.
Der Ausgleich erfolgt über die Schlauchgröße oder
die Drosselung des Einlass-Rückschlagventils. Ein gut
ausgeglichenes System besitzt einen nahezu gleich
großen Gegendruck (siehe Manometer), wenn Material
gefördert wird, ohne dass ein Mischer installiert ist.
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Auswahl der Schläuche
Die Schläuche, mit denen das Dosiergerät und das
MD2-Ventil verbunden werden, sollten sehr sorgfältig
ausgewählt werden. Die Auswahl des richtigen
Schlauchs wird von zahlreichen Faktoren bestimmt.
1.
Materialverträglichkeit: Die Schlauchseele und
Endanschlüsse des Schlauchs müssen gegen das
verwendete Material beständig sein. Schlauchseelen
aus Nylon oder PTFE werden ihrer chemischen
Verträglichkeit wegen häufig verwendet. Wenn das
verwendete Material feuchtigkeitsempfindlich ist,
sollten Schläuche aus PTFE oder Moisture-Lok
verwendet werden.
2.
Nenndruck: Der Betriebsüberdruck der Schläuche
muss auf jeden Fall höher als der Betriebsüberdruck
des Systems sein.
3.
Zusammendrückbarkeit: Viele Schläuche, darunter
besonders Lackschläuche aus Nylon, dehnen sich
mit zunehmendem Druck aus. Eine Druckänderung
im System kann eine Volumenveränderung bewirken,
die in weiterer Folge einen Mischverhältnisfehler bei
breiten Mischverhältnissen verursachen kann.
Zusammendrückbare Schläuche absorbieren
Druckspitzen und unterstützen dadurch den Bediener,
der zum Beispiel eine möglichst gleichmäßige Raupe
auftragen möchte.
4.
Innendurchmesser: Kleinere Innendurchmesser
erzeugen höhere Gegendrücke, geringere
Durchflussmengen und ein geringes Rückhaltevolumen.
Typischerweise werden die Innendurchmesser der
Schläuche nach folgenden Kriterien ausgewählt:
a.
Systemdruckausgleich. Druckabfall „A" im Vergleich
zu Druckabfall „B".
b.
Volumenausgleich. Volumenverhältnis A:B im
Vergleich zu dem im Schlauch zurückgehaltenen
Volumen.
c.
Flexibilität und Gewicht für Bediener oder Roboter.
d.
Gesamt-Druckabfall. Der Druckabfall sollte nach
Möglichkeit innerhalb des oben angegebenen
Rahmens minimiert werden.
5.
Länge: Die Schläuche werden normalerweise so
kurz wie möglich gehalten, um den Druckabfall und
das zusammendrückbare Volumen zu minimieren.
Für Systeme mit Hubkolbenpumpen wird eine Länge
von 3,1 m (10 Fuß) empfohlen.
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