7.6.3 Standby-Funktion der PID-Prozesssteuerung
7.6.3.1 Beschreibung
7.6.3.2 Änderung für PID-Prozesssteuerung
0870208958_INVEOR_VFD_-_PCI_de
Diese Funktion kann in bestimmten Anwendungsfällen Energieeinsparungen ermögli-
chen, z. B. in Vakuumzentralanlagen, wo die PID-Prozesssteuerung zur Steuerung eines
spezifischen Prozesswerts eingesetzt wird und die Pumpe mit einer Mindestfrequenz
(1.020) betrieben werden muss. Da der Antriebsregler im Normalbetrieb bei sinkender
Prozessgröße die Drehzahl der Pumpe senken, aber nie unter die „Minimal-Fre-
quenz" (1.020) fahren kann, besteht hiermit die Möglichkeit, den Motor zu stoppen,
wenn dieser für eine Wartezeit, die „PID-Standbyzeit" (3.070), mit der „Minimal-Fre-
quenz" (1.020) läuft.
Sobald der tatsächliche Wert vom Zielwert um den festgelegten Prozentsatz abweicht,
„PID Standby-Hysterese" (3.071), wird die Steuerung (der Motor) erneut gestartet.
3.070 PID Standby-Zeit
Wenn der Antriebsregler für die festgelegte Dauer bei Mindestfrequenz (Parameter
1.020) läuft, wird der Motor angehalten (0 Hz).
Erklärung der Betriebsmodi / feste Frequenz
0 = deaktivieren
> 0 = Wartezeit bis zur Aktivierung der Standby-Funktion
0 = Standardwert, an Prozess anzupassen
3.070 PID Standby-Hysterese
Bedingung für Aufwachen der PID-Steuerung aus dem Standby-Betrieb.
Wenn die Steuerdifferenz den festgelegten Wert in % übersteigt, wird die Steuerung
wieder aktiviert, siehe auch Betriebsmodi für PID-Steuerung.
0 = Standardwert, an Prozess anzupassen
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