7 | Parameterbeschreibung
7.6 PID-Prozesssteuerung
7.6.1 Beschreibung
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Bei der PID-Prozesssteuerung werden der Zieldruckwert und der tatsächliche Druckwert
miteinander verglichen. Anschließend regelt das System den Prozess, um das Druckziel
zu erreichen. Hierfür muss der optionale Drucktransmitter (Teilenr. 0653 208 290) an
den analogen Eingang 1 oder 2 angeschlossen werden.
PID-Prozesssteuerung:
Der Zielwert der PID-Prozesssteuerung wird wie beim „Frequenzeinstellungsmodus" als
Prozentsatz angegeben. 100 % entspricht dem Arbeitsbereich des angeschlossenen Sen-
sors, der über den Istwerteingang eingelesen wird (ausgewählt durch den „PID-Ist-
wert").
Je nach Steuerdifferenz wird mithilfe der Verstärkungsfaktoren für den Proportional-
(3.050), Integral- (3.051) und Differenzialanteil (3.052) ein Drehzahlwert an den Steuer-
ausgang ausgegeben.
Um zu vermeiden, dass der Integralanteil im Falle unkontrollierbarer Steuerdifferenzen
unendlich ansteigt, ist dieser Wert auf einen spezifischen Einstellwert (je nach „Höchst-
frequenz" (1.021)) beschränkt.
PID invertiert (normalerweise im Vakuumprozess verwendet):
Der tatsächliche PID-Wert kann mit Parameter 3.061 invertiert werden. Der tatsächliche
Wert wird invertiert importiert, d. h. 0 V ... 10 V entsprechen intern 100 % ... 0 %.
Hinweis: Der Zielwert muss ebenfalls invertiert definiert werden.
Beispiel:
Ein Sensor mit analogem Ausgangssignal (0 V... 10 V) soll als Quelle des tatsächlichen
Werts (bei AIx) dienen. Bei einer Ausgangsvariable von 7 V (70 %) soll die Regelung in-
vertiert erfolgen. Der interne tatsächliche Wert entspricht dann 100 % – 70 % = 30 %.
Das heißt, der anzugebende Zielwert ist 30 %.
0870208958_INVEOR_VFD_-_PCI_de