Abb. 12:
Arbeitsbereich der
Elektrode in
Abhängigkeit von
Spannung und
Abstand
BA-de-3020-2108_R130A / R131A / R130A3L / EXR130
4. Betrieb
4.1 Betriebsspannung für die Aufladeelektroden
R130A / R131A / R130A3L / EXR130
Aufladeelektroden R130A, R131A / R130A3L:
10...30 kV DC
Aufladeelektroden EXR130:
max.
30 kV DC / +20 kV DC
–
Dabei ist zu beachten, dass die richtigen Abstände der Elektrode zur
Materialoberfläche eingehalten werden. Bei 10 kV Betriebsspannung
müssen 8-12 mm und bei 30 kV 27-40 mm Abstand eingestellt werden.
Der Arbeitsbereich ist in Abb. 12 dargestellt.
4.2 Betriebsarten
Die Elektroden werden in der Regel mit konstanter Spannung betrieben,
d.h. die Hochspannung am Generator wird fest eingestellt. Diese
Betriebsart wird bei allen Applikationen empfohlen, bei denen die aufzula-
denden Materialien hohe Eigenwiderstände aufweisen und keine Kriech-
ströme durch Verschmutzungen zu erwarten sind.
Typischerweise ergibt sich dabei ein Strom von bis zu 1 mA pro Meter
aktiver Elektrodenlänge.
kV
30
25
20
15
10
5
0
5 10 15 20 25 30 35 40
Wird eine Elektrode in einer Anwendung eingesetzt, bei der mit einer star-
ken Verschmutzung zu rechnen ist, sollte die Betriebsart Stromkonstant
am Generator gewählt werden. Damit kann verhindert werden, dass über
eventuell auftretende Kriechströme Energie in nicht kontrollierter Höhe
abfließt und die Elektrode oder das Montagematerial beschädigt werden.
Der minimale Arbeitsstrom muss für einen stromstabilen Arbeitspunkt
>0,5 mA betragen.
Beispiel:
Aktive Elektrodenlänge ist
515 mm.
Strom:
1 mA/m x 0,515 m = 0,515 mA
mm
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