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ziemer PASCAL DCT Gebrauchsanweisung Seite 4

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PASCAL DCT: Gebrauchsanweisung
IOP Messung mit PASCAL im Vergleich zu Goldmann
PASCAL's hervorragende Genauigkeit wurde in einer "in vivo"-Studie bewiesen bei der 60 Augen
während einer Katarakt Operation gemessen wurden. Ein durchschnittlicher Unterschied von nur -0.2
mmHg zwischen PASCAL und reeller IOP konnte nachgewiesen werden. In vielen anderen Studien
schneidet PASCAL besser ab als das Goldmann Tonmeter.
PASCAL's
IOP
Messungen
sind
weitestgehend
beispielsweise Central Corneal Thickness (CCT) und Cornea-Starrheit. Letzteres hat einen grösseren
Einfluss bei der Goldmann Tonometry (GAT) als CCT, kann jedoch nicht direkt gemessen werden.
Deshalb sind Korrekturtabellen basierend auf CCT und Umrechnungen des IOP von GAT nach PASCAL
weder gültig noch individuell nachvollziehbar.
Obwohl Einzelwerte nicht umgerechnet werden können, liegen die PASCAL Werte im Schnitt rund
1.7mmHg höher als die GAT-Werte. Der Unterschied beruht in der Tatsache das PASCAL auf den
Realdruck kalibriert ist, während dem GAT basierend auf Berechnungen von 1954 leicht unter dem
Realdruck liegt. (Fig.2)
Eine PASCAL IOP Messung kann nicht in ein GAT-IOP Wert umgerechnet werden. Der Unterschied des
IOP zwischen GAT und PASCAL ist indirekt eine Messung der Cornea Starrheit.
Für PASCAL läge die traditionelle 21mmHg GAT cut off Limite bei rund 23mmHg, basierend auf der
durchschnittlichen Abweichung von 1.7mmHg zwischen PASCAL und GAT (Fig.2)
PASCAL macht nicht nur Schnappschüsse in der IOP Messung wie das bei GAT der Fall ist, sondern
zeichnet während eines Messzyklus die komplette IOP Kurve auf (rote Kurve in Fig. 1)
Fig.1: In vivo Vergleich von PASCAL (rot) mit einer
manometrischen IOP Messung (schwarz).
IOP ist nahezu eine Sinusfunktion pulsierend mit dem Herzschlag. PASCAL IOP ist gemäss Definition
der diastolische IOP. Die Ocular Pulse Amplitude (OPA) ist die Differenz zwischen der systolischen
und diastolischen IOP (siehe Fig.1). PASCAL misst mindestens 3 IOP Zyklen was rund 3 bis 5 Sekunden
dauert. Das ermöglicht PASCAL eine hervorragende Zuverlässigkeit und zusätzliche Angaben über
Herzfrequenz und OPA. Die ganze IOP Kurve (siehe Fig.1) kann auf ausgedruckt werden oder auf ein
PC übertragen werden. Aus dieser Kurve berechnet PASCAL automatisch IOP, OPA und die Qualität.
Haftungsausschluss
Soweit gesetzlich zulässig schliesst die Ziemer Ophthalmic Systems AG jegliche Haftung im Zusammenhang mit diesem Produkt aus.
Insbesondere haftet die Ziemer Ophthalmic Systems AG weder für Verletzungen am Patienten durch jegliche Anwendungstechnik beim
Einsatz des Produktes, noch für die Verordnung und den Einsatz am jeweiligen Patienten. Jeder Anwender übernimmt die Verantwortung
für den sachgerechten Einsatz und die ebenso fachgerechte Anwendung des Produktes und der Technik beim jeweiligen Patienten.
Umgebungsbedingungen:
Lagerung:
Temperatur:
-10°C to +55°C / +14°F to +131°F
Relative Luftfeuchtigkeit:
10% to 95%
Luftdruck:
700 hPa to 1060 hPa
Doc. 6100-50-0001-22
unabhängig
von
Cornea-Eigenschaften
wie
Fig.2: Normalverteilung bei 2175 Menschen; IOP
Messungen mit PASCAL und GAT.
Arbeitsbedingungen:
+10°C to +35°C / +50°F to +95°F
30% to 90%
800 hPa to 1060 hPa
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PASCAL DCT: Gebrauchsanweisung
IOP Messung mit PASCAL im Vergleich zu Goldmann
PASCAL's hervorragende Genauigkeit wurde in einer "in vivo"-Studie bewiesen bei der 60 Augen
während einer Katarakt Operation gemessen wurden. Ein durchschnittlicher Unterschied von nur -0.2
mmHg zwischen PASCAL und reeller IOP konnte nachgewiesen werden. In vielen anderen Studien
schneidet PASCAL besser ab als das Goldmann Tonmeter.
PASCAL's
IOP
Messungen
sind
weitestgehend
beispielsweise Central Corneal Thickness (CCT) und Cornea-Starrheit. Letzteres hat einen grösseren
Einfluss bei der Goldmann Tonometry (GAT) als CCT, kann jedoch nicht direkt gemessen werden.
Deshalb sind Korrekturtabellen basierend auf CCT und Umrechnungen des IOP von GAT nach PASCAL
weder gültig noch individuell nachvollziehbar.
Obwohl Einzelwerte nicht umgerechnet werden können, liegen die PASCAL Werte im Schnitt rund
1.7mmHg höher als die GAT-Werte. Der Unterschied beruht in der Tatsache das PASCAL auf den
Realdruck kalibriert ist, während dem GAT basierend auf Berechnungen von 1954 leicht unter dem
Realdruck liegt. (Fig.2)
Eine PASCAL IOP Messung kann nicht in ein GAT-IOP Wert umgerechnet werden. Der Unterschied des
IOP zwischen GAT und PASCAL ist indirekt eine Messung der Cornea Starrheit.
Für PASCAL läge die traditionelle 21mmHg GAT cut off Limite bei rund 23mmHg, basierend auf der
durchschnittlichen Abweichung von 1.7mmHg zwischen PASCAL und GAT (Fig.2)
PASCAL macht nicht nur Schnappschüsse in der IOP Messung wie das bei GAT der Fall ist, sondern
zeichnet während eines Messzyklus die komplette IOP Kurve auf (rote Kurve in Fig. 1)
Fig.1: In vivo Vergleich von PASCAL (rot) mit einer
manometrischen IOP Messung (schwarz).
IOP ist nahezu eine Sinusfunktion pulsierend mit dem Herzschlag. PASCAL IOP ist gemäss Definition
der diastolische IOP. Die Ocular Pulse Amplitude (OPA) ist die Differenz zwischen der systolischen
und diastolischen IOP (siehe Fig.1). PASCAL misst mindestens 3 IOP Zyklen was rund 3 bis 5 Sekunden
dauert. Das ermöglicht PASCAL eine hervorragende Zuverlässigkeit und zusätzliche Angaben über
Herzfrequenz und OPA. Die ganze IOP Kurve (siehe Fig.1) kann auf ausgedruckt werden oder auf ein
PC übertragen werden. Aus dieser Kurve berechnet PASCAL automatisch IOP, OPA und die Qualität.
Haftungsausschluss
Soweit gesetzlich zulässig schliesst die Ziemer Ophthalmic Systems AG jegliche Haftung im Zusammenhang mit diesem Produkt aus.
Insbesondere haftet die Ziemer Ophthalmic Systems AG weder für Verletzungen am Patienten durch jegliche Anwendungstechnik beim
Einsatz des Produktes, noch für die Verordnung und den Einsatz am jeweiligen Patienten. Jeder Anwender übernimmt die Verantwortung
für den sachgerechten Einsatz und die ebenso fachgerechte Anwendung des Produktes und der Technik beim jeweiligen Patienten.
Umgebungsbedingungen:
Lagerung:
Temperatur:
-10°C to +55°C / +14°F to +131°F
Relative Luftfeuchtigkeit:
10% to 95%
Luftdruck:
700 hPa to 1060 hPa
Doc. 6100-50-0001-22
unabhängig
von
Cornea-Eigenschaften
wie
Fig.2: Normalverteilung bei 2175 Menschen; IOP
Messungen mit PASCAL und GAT.
Arbeitsbedingungen:
+10°C to +35°C / +50°F to +95°F
30% to 90%
800 hPa to 1060 hPa
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