„Compact"-Laser-Strahlstabilisierung
Kurzanleitung
Spiegeln im Aufbau so, dass er sehr genau die Mitten der Detektoren
trifft. Hierzu können Sie die LED-Kreuze an den Detektoren beobachten
oder sich die x-y-Positionsausgänge mit einem Oszilloskop anschauen.
Falls Ihr System mit der Kommunikations-Schnittstelle ausgestattet ist,
können Sie die Werte auch über die Software auslesen. Die Ausgänge
liefern Spannungen, die sich je nach Abweichung von der Sollposition
ändern. Sie sollen möglichst nahe 0 V sein. Gute Werte hängen von den
Strahlfluktuationen ab und liegen typischerweise bei 10 bis 100 mV.
Je genauer die Nullposition im nicht geregelten Zustand
(Active-LEDs aus) mit der Sollposition übereinstimmt, desto
kleiner ist der Strahlversatz beim Aktivieren der Regelung.
4.8. Feinjustierung der 2. Stufe
Aktivieren Sie nur Stufe 1 durch Drücken der Start/Stop-Taste (Stufe 2
bleibt deaktiviert). Verfahren Sie jetzt mit Stufe 2 wie zuvor für Stufe 1
beschrieben.
4.9. Komplettbetrieb
Nach diesem Vorgang haben die Piezos den größten Stellbereich in jede
Richtung. Zum geregelten 4-Achsen-Betrieb können Sie nun Stufe 1 und 2
aktivieren. Der Laserstrahl sollte bei aktivierter Regelung nach dem
letzten Spiegel keine Strahlpositions-Fluktuationen mehr aufweisen.
4.10. Bestimmung der Genauigkeit
Die Positionsausgänge am Controller liefern Spannungen, die sich je nach
Abweichung von der Sollposition ändern. Im Benutzerhandbuch finden
Sie Formeln, mit denen Sie die Spannungen in echte Positionen
umrechnen können. In der Software können Sie zwischen Spannungen
und Positionen in µm umschalten.
02/2021
www.mrc-systems.de
Seite 7
MRC-0221-1001-d