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Inhaltszusammenfassung für PowerBox Systems Competition SR II

  • Seite 2 Sehr geehrter PowerBox-Kunde, auf den Monat genau ist es nun 10 Jahre her als die erste Competition SRS auf dem Markt erschienen ist. Sie hat zu dieser Zeit einen Meilenstein in der redundan- ten Auslegung der Empfänger durch die damals neuartige Bustechnik gelegt. Die freie Zuordnung der Ausgänge, Servomatching und die Anbindung an die ersten Telemetrie Systeme waren lange Zeit einzigartige Features.
  • Seite 3 Am Ende des Assistenten sind die Senderkanäle zugeordnet, die Gyro Wirkrichtun- gen eingestellt und die Servos an den Ausgängen angeschlossen. Jede einzelne Gyro Achse kann zudem vom Sender aus mit separaten Kanälen feinjustiert werden. Eine ganze Reihe von Experten-Einstellungen lassen keine Wün- sche mehr offen, wenn es nach dem ersten Einstellflug darum geht, den iGyro den individuellen Bedürfnissen anzupassen.
  • Seite 4 FEATURES + 22 Kanäle + Leistungsstarke Akkuweiche mit hoher Dauerbelastbarkeit + Sonnenlichtlesbares 2.4“ TFT-Display + Zweisprachige Menüführung + Konsequent doppelte Auslegung der Leistungselektronik + Redundanter elektronischer Schalter + Servomatching für alle 22 Ausgänge + Automatching Funktion + 2 unabhängige Doorsequenzer mit Einstellassistent + Neueste iGyro Technik integriert mit dem iGyroSAT als Gyrosensor + 12 unabhängige Kreiselausgänge für: 4x Querruder, 4x Höhenruder, 4x Seitenruder...
  • Seite 5: Generelle Vorgehensreihenfolge Bei Einer Erstinstallation

    1.GENERELLE VORGEHENSREIHENFOLGE BEI EINER ERSTINSTALLATION Um die Competition SR2 schnell und unkompliziert zu installieren, sollten Sie beim Einbau sich an diese Reihenfolge und den darauffolgenden Einstellarbeiten halten. Die einzelnen Punkte sind in der Anleitung nachfolgend ausführlich erklärt: - Montage der PowerBox, des Schalters und des Displays - Anschließen der Empfänger und der Akkus - Einstellungen im General Settings Menü...
  • Seite 6 ter oft unerwünscht, dafür bieten wir alternativ den MagSensor an. Allerdings: Zur Programmierung wird außer beim CORE oder Jeti System der SensorSchalter benötigt und sollte immer mitgeführt werden. Der SensorSchalter wird seitlich an der PowerBox bei Switch angeschlossen. b) Empfänger Sind Competition, Display und Schalter eingebaut, schließen Sie die Empfänger an.
  • Seite 7 • Jeti EX-BUS Stellen Sie bei den zu verwendenden Empfängern einen Ausgang auf EX-BUS um. Die Framerate sollte auf 10ms eingestellt sein, die Failsafe-Funktion muss auf AUS stehen. Wird nur ein Empfänger angeschlossen, muss dieser an RX1 zur Übertragung der Telemetrie angeschlossen werden. Falls Sie zusätzlich noch ein GPS III am FastTrack Eingang angeschlossen haben, liefert die Competition auch die GPS-Informationen auf den Sender.
  • Seite 8: Ein- Und Ausschalten

    wird der Tele-Ausgang der PowerBox mit dem Sensor Eingang des Empfängers verbunden. Falls Sie zusätzlich noch ein GPS III am FastTrack Eingang angeschlossen ha- ben, liefert die Competition auch die GPS-Informationen auf den Sender. • Graupner Hott Stellen Sie bei beiden Empfänger jeweils an einem Ausgang SUMD-OF16 ein. Beim GR16/24 ist das zum Beispiel der Ausgang 8.
  • Seite 10 4. HAUPTMENÜ Um ins Menü zu gelangen, drücken Sie für ca. 2-3 Sekunden die SET-Taste. Mit den Tasten I und II können Sie jetzt im Hauptmenü das gewünschte Menü auswählen. In den einzelnen Menüs wird der gewählte Menüpunkt immer rot dargestellt. Wenn Sie einen Menüpunkt ausgewählt haben, drücken Sie die SET-Taste.
  • Seite 11: General Settings

    • Input Hier werden dem iGyro oder Sequenzer die senderseitigen Kanäle zugeordnet. • General Nehmen Sie hier grundlegende Einstellungen vor, wie Sprache oder Framerate. • Assistent Verwenden Sie den Setup Assistenten grundsätzlich, wenn Sie ein neues Modell in Betrieb nehmen. Hier werden die senderseitigen Eingangskanäle erfasst, der Modelltyp eingestellt und die Servos den Ausgängen zugeordnet.
  • Seite 12: Setup-Assistent

    • Regler Ausgang Hier stellen Sie die Ausgangspannung ein. Sie können zwischen 6.0V, 7,4V, 7,8V und ungeregeltem Ausgang wählen. Auch bei HV Servos empfehlen wir die 7,8V Option: Damit haben Ihre Servos nach dem Einschalten eine längere Zeit konstantes Drehmoment und Geschwindigkeit. Die kurzzeitig höhere Spannung der Akkus nach dem Laden wird auf ein Niveau herabgesetzt, welches der Akku länger halten kann.
  • Seite 13 Andererseits ist eine spätere Nachrüstung mit dem iGyroSAT ohne Neuprogram- mierung der Weiche durchführbar. Sämtliche Zuordnungen sind so bereits gemacht und selbst das Servomatching bleibt erhalten. Hinweis: Beachten Sie bei einem neuen Setup der PowerBox Competition SR2 diese Reihenfolge: Setup Assistent (Grundsetup) –> Sequenzer Assistent –> manuelle Ausgangszuordnung aller sonstigen Funktionen.
  • Seite 14 Im nächsten Bildschirm geben Sie die Anzahl der Servos ein, die Sie einer Ruder- fläche zuordnen wollen. Es werden im Assistenten max. 3 Servos pro Ruderfläche unterstützt. Wenn Sie also ein Modell mit 6 Querruder Servos haben, geben Sie beim rechten und linken Querruder 3 ein.
  • Seite 15 Dazu legen Sie in Ihrem Sender auf einen Drehgeber einen Kanal mit + / - 100% Weg. Auch wenn kein iGyroSAT angeschlossen ist, vereinfacht das später die Nachrüs- tung. Abhängig davon, ob Sie eine Schubvektorfunktion ausgewählt haben, kommt eine zweite Abfrage für die Empfindlichkeit der Schubvektorsteuerung. Damit setzt der Assistent die Grundlagen für eine einfache aber effektive Einstellung der Gyro Emp- findlichkeit im Flug.
  • Seite 16 Dazu muss das Modell wie in der graphischen Darstellung bewegt werden. Zuerst bewegen Sie das Modell mit dem Heck zwei bis dreimal auf und ab. Die Höhenruder bewegen sich bei jeder Bewegung mit - die Wirkrichtung ist an dieser Stelle noch nicht wichtig! Am Ende der Bewegung halten Sie das Modellheck oben und warten, bis sich die Höhenruder neutralisieren.
  • Seite 17 Lernen Sie in diesem Menü den Quer-, Höhen- und Seitenruder Stick ein, indem Sie wie auf dem Bildschirm beschrieben den Knüppel in der angezeigten Richtung hal- ten und dabei die SET-Taste drücken. Im Anschluss ist der Setup Assistent abgeschlossen. Sie können weitere Ausgänge manuell belegen, den Doorsequenzer Assistenten ausführen oder Servos matchen.
  • Seite 18 • Ausgang umpolen Um den Ausgang schnell umzupolen ohne jeden einzelnen Punkt einzustellen, wählen Sie einfach mit der SET-Taste Ausgang umpolen aus. • Manuelles Matching Wählen Sie diesen Menüpunkt aus, um das gewählte Servo manuell über 5 Punkte einzustellen. Die Competition SR2 wechselt in diesen Bildschirm: Die Bedienung ist sehr einfach: Wählen Sie mit den Tasten I und II den Punkt auf der Kurve aus, den Sie verändern möchten und drücken Sie die SET-Taste.
  • Seite 19 • Auto Matching Die Auto-Matching-Funktion wurde ganz neu entwickelt und findet zum ersten Mal Platz in einer PowerBox. Sie ermöglicht es, bis zu drei, mechanisch verbunde- ne Servos in wenigen Sekunden über 5 Punkte exakt aufeinander abzugleichen. Wie funktioniert das Automatching? Die Competition SR2 hat einen Microcontroller der neuesten Generation einge- baut, der eine ultraschnelle und präzise Strommessung der beiden Akkus ermög- licht.
  • Seite 20 Wählen Sie nun Auto Matching aus. In diesem Moment werden alle anderen Aus- gänge der Competition SR2 abgeschaltet und Sie sehen diesen Hinweis: Schließen Sie nun das zweite und ggf. das dritte Servo an den gewünschten Aus- gängen an und verbinden Sie die mechanischen Anlenkungen. Bewegen Sie im Anschluss den Cursor mit den Tasten I und II zu den Steckplätzen, an denen die Servos angeschlossen sind und drücken Sie die SET-Taste.
  • Seite 21 Ein Abgleich von drei Servos dauert ca. 30-40 Sekunden. Sie können den Strom- verbrauch direkt am Display mitverfolgen. Wenn der Abgleich beendet ist, fahren Sie testweise alle 5 Punkte mit dem Steuerknüppel an. Ein leichtes Summen der Servos in der einen oder anderen Position ist normal. Wenn Sie das Ruder leicht mit dem Finger berühren und das Summen aufhört, wird deutlich, dass der Ab- gleich präzise gearbeitet hat.
  • Seite 22 Die beiden Bilder oben zeigen den Einstieg in den Sequenzer. Der Unterschied hier ist: Das linke Bild zeigt bei Funktion die Standardbezeichnung für die Funktion 2 im Sequenzer A. Beim rechten Bildschirm sehen Sie die Bezeichnung Türe VL - dersel- ben Funktion nach Ausführung des Setup Assistenten.
  • Seite 23 • Schalterposition Hier wird direkt angezeigt auf welcher Stellung der zugewiesene Kanal steht. Sollte diese Position nicht mit der gewünschten Schalterstellung im Sender übereinstimmen, können Sie das im Sender per Servo-Reverse umdrehen. • Manuelles Setup In diesem Menü können Sie einzelne Funktionen anlegen und einstellen oder auch Funktionen die der Assistent angelegt hat, im zeitlichen Ablauf oder der Position nachjustieren.
  • Seite 24 • Mode Es stehen 3 Modes zur Verfügung, die unterschiedlichen Abläufe darstellen. - Mode 1: Ausfahren: Alle Türen öffnen – Fahrwerk fährt aus Einfahren: Fahrwerk fährt ein – alle Türen schließen - Mode 2: Ausfahren: Alle Türen öffnen – Fahrwerk fährt aus – hintere Türen schließen Einfahren: Hintere Türen öffnen –...
  • Seite 25 Abhängig davon, welche Anzahl an Türen Sie eingegeben haben, erfolgt nun die Einstellung der Positionen der Fahrwerksteuerung und aller Türen. Schließen Sie die Fahrwerkssteuerung und die Türen an den angegebenen Ausgang der Com- petition SR2 an. Der Assistenten sucht beginnend bei A nach Ausgängen, die kei- ne Sonderfunktionen haben –...
  • Seite 26 Der Assistent öffnet nun alle Türen und fährt das Fahrwerk in die Ausgefahren Position. Prüfen Sie den Sequenzer Ablauf nun mit Ihrem Fahrwerkschalter. Sollte zum Beispiel die Pause zwischen Fahrwerk und Türen zu kurz sein, können Sie er- neut den Assistenten auswählen und diese Einstellung verändern. Die Positionen der Türen müssen nicht erneut eingestellt werden.
  • Seite 27 Mit den Tasten I und II wählen Sie den einzustellenden Punkt aus. Die Position des Servos folgt der Position des Cursors auf der Kurve. Wenn Sie beispielsweise einen Punkt anwählen, der bei +80% steht, fährt das Servo langsam auf +80%. Hinweis: Beim Einstellen der Türen sollten Sie das Fahrwerk vorher einfahren und deaktivieren, um mechanischen Schäden durch Anlaufen der Türen an den Fahrwerksbeinen zu vermeiden!
  • Seite 28 9. OUTPUT MAPPING Im Output Mapping ordnen Sie den Kanälen im Sender, den Gyro- und Sequenzer Funktionen einen Servosteckplatz zu. Alle 22 Ausgänge sind frei belegbar. So kann der Ausgang A ein direkter Kanal 5 vom Sender sein oder eine Funktion des Doorsequenzers. Des Weiteren können Sie eine Funktion auf mehrere Ausgänge legen.
  • Seite 29 - Gyro Ausgänge Nach der Durchführung des Setup Assistenten, können Sie die Gyro Kanäle den Ausgängen zuordnen. In der Auswahl finden Sie zum Beispiel Querruder-, Höhen- ruder- und Seitenruder- Funktionen. Auch diese Funktionen können mehrfach auf die Ausgänge gelegt werden. Bei einem Modell mit 3 Querruderservos sind Querruder rechts und Querruder links je dreimal zu finden.
  • Seite 30 10. INPUT MAPPING Im Input Mapping werden die Kanäle vom Sender kommend den Funk- tionen wie Gyro, Sequenzer oder Kapazitätsrücksetzung zugeordnet. Diese Zuordnung wird vom Setup-Assistenten und dem Sequenzer As- sistenten vorgenommen. Sollten Funktionen dazu gefügt oder Kanäle im Sender geändert werden, können Sie das aber jederzeit nachträglich anpassen.
  • Seite 31 11. IGYRO Im iGyro Menü haben Sie Zugriff auf eine ganze Reihe von Exper- ten-Einstellungen um den iGyro auf Ihre speziellen Anforderungen per- fekt anzupassen. Damit der iGyro arbeitet, muss ein iGyroSAT als Sensoreinheit am FastTrack Eingang der Competition SR2 angeschlossen sein. Optional dient ein GPS III - ebenfalls am FastTrack angeschlossen - zur Geschwindigkeits- kompensierung der Empfindlichkeit.
  • Seite 32 • Attitude Assist Der Begriff Attitude Assist wurde so gewählt, weil sich der iGyro „Heading“ doch deutlich von Haltemodes anderer Hersteller unterscheidet. Der Attitude Assist kann ohne Bedenken auch auf dem Höhenruder verwendet werden ohne einen Strömungsabriss zu riskieren und ist nur in der Mittelstellung der Knüppel ak- tiv.
  • Seite 33 • Einbaulage einlernen In diesem Menü können Sie die Einbaulage des iGyroSAT einlernen. In der Regel wird das im Setup Assistenten bereits eingestellt. Sollten Sie den iGyroSAT an anderer Stelle positioniert oder die Einbaulage geändert haben, führen Sie diesen Punkt erneut aus. Die Einbaulage wird eingelernt, indem Sie ihr Modell, wie auf dem Bildschirm ge- zeigt, bewegen.
  • Seite 34: Vor Dem Ersten Flug - Gyro Einstellungen

    Um die Endpunkte einzulernen folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Wichtig ist, dass Sie beim Drücken der SET-Taste den Stick in der Endposition halten, die Sie einlernen wollen! 12. VOR DEM ERSTEN FLUG – GYRO EINSTELLUNGEN Punkt 12. muss zwingend durchgeführt werden, wenn Sie einen iGyroSAT ange- schlossen haben.
  • Seite 35 Wichtig zu wissen ist, dass der Gain-Regler, wie oben erklärt, zwei Bereiche hat. Bereich-A und Bereich-B. Der Assistent stellt im Bereich-B den Attitude Assist für die Querruderfunktion an. Wir empfehlen diese Einstellung auf dem Querruder – damit erreichen Sie eine sehr präzise Gyroauslenkung. Beim Einstellflug können Sie den Gainregler nach links (0% bis -100%) aufdrehen, um dieses Feature gleich zu nutzen.
  • Seite 36: Technische Daten

    13. TECHNISCHE DATEN Betriebsspannung 4,0 V - 9,0 V Stromversorgung 2s LiPo, 2s Lilon, 2s LiFePo, 5s NiMH Stromaufnahme Betrieb 260 mA Stromaufnahme Standby 30 µA Strombelastbarkeit Dauer 2x20 A (<30 s 2x 40 A) Dropout Spannung 0,3 V Ausgangsspannung 6,0V, 7,4V, 7,8V, ungeregelt Signal Eingang seriell...
  • Seite 39: Haftungsausschluss

    die auf besonders starke Abnutzung beruhen, gilt dies ebenfalls. Weitergehende Ansprüche, z.B. bei Folgeschäden, sind ausgeschlossen. Ausge- schlossen ist auch die Haftung, die durch das Gerät oder den Gebrauch desselben entstanden sind. Für Transportschäden und Verlust Ihrer Sendung können wir keine Haftung über- nehmen.
  • Seite 40 04/2021 PowerBox-Systems GmbH Ludwig-Auer-Straße 5 D-86609 Donauwörth Germany +49-906-99 99 9-200 +49-906-99 99 9-209 www.powerbox-systems.com...

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