Desinfektion Manuell
Trocknung
Montage
Wartung, Kontrolle und
Prüfung
Verpackung
G202 Spreizer Klasse IIa-WS-Spekula-NVH-DE-01 2019-10-22
G 202
01-10/2019
Desinfektionslösungen können in Übereinstimmung mit den Anwei-
sungen auf dem Etikett verwendet werden (siehe Chemikalien-Her-
stellerangaben).
Für die Schlussspülung ist VE-Wasser zu verwenden. Es muss si-
chergestellt werden, dass keine Rückstände auf den Produkten ver-
bleiben. Die Produkte nach der Reinigung für 5 Min. in ein Ultraschall-
bad (35kHz, <40°C) mit geeignetem Desinfektionsmittel (z.B. 0.5%
Korsolex
®
med AF) einlegen. Es ist darauf zu achten, dass alle Ober-
flächen mit dem Desinfektionsmittel benetzt sind. Ggf. bewegliche
Teile vor dem Einschalten des Ultraschallgerätes im Desinfektionsbad
bewegen. Nach der Desinfektion alle Produkte zur Entfernung des
Desinfektionsmittels gründlich mit VE-Wasser spülen (> 1 Min.). Es
muss sichergestellt werden, dass keine Rückstände auf den Produk-
ten verbleiben. Trocknung mit steriler, ölfreier Druckluft.
Wenn die Trocknung als Teil des Reinigungs-/Desinfektionszyklus er-
reicht wird, sollten 120°C nicht überschritten werden. Gemäß RKI-
Empfehlung anschließend mit geeigneter Druckluft trocknen. Insbe-
sondere auf die Trocknung schwer zugänglicher Bereiche achten.
Siehe 9) Montage
Bei Instrumenten mit beweglichen Komponenten, welche einer Belas-
tung durch Reibung ausgesetzt sind (z. B. Gelenke), ist ein Instrumen-
tenöl auf Paraffin-/Weißöl-Basis (nach der gültigen europäischen bzw.
United States Pharmakopöe), welches biokompatibel, dampfsterilisa-
tionsfähig und dampfdurchlässig ist, aufzutragen. Solche Stellen kön-
nen zusätzlich durch ein entsprechendes Ölkännchen-Symbol
gekennzeichnet sein. Instrumente dürfen nicht mit silikonhaltigen Pfle-
gemitteln behandelt werden. Diese können zu Schwergängigkeiten
führen und die Wirkung der Dampfsterilisation in Frage stellen.
Vor jedem Einsatz ist eine Sicherheitsüberprüfung der Instrumente
durchzuführen. Dabei ist auf scharfkantige Stellen, Risse, Brüche,
mechanische Fehlfunktionen und fehlende Komponenten zu achten.
Instrumente mit beweglichen Teilen auf Leichtgängigkeit überprüfen
(zu großes Spiel vermeiden). Sperrmechanismen überprüfen.
Alle Instrumente: Sichtprüfung mit Lupenlampe auf Beschädigung und
Verschleiß durchführen. Insbesondere die kritischen Stellen an be-
weglichen Teilen und im Arbeitsbereich beachten.
Schadhafte, beschädigte oder Instrumente deren Kennzeichnung
nicht mehr lesbar ist müssen aussortiert, und, vor Rücksendung zum
Hersteller, gereinigt und desinfiziert worden sein. Reparaturen sind
ausschließlich durch den Hersteller oder vom Hersteller autorisierten
Werkstätten durchzuführen. Ein Bestätigungsformular über diesen
Vorgang ist beim Hersteller erhältlich.
Instrumente, die nicht mehr zu reparieren sind, sind der krankenhaus-
üblichen Altmetallentsorgung zuzuführen. Dabei ist, speziell bei chi-
rurgischen Instrumenten mit Spitzen oder scharfen Kanten, auf eine
sichere Aufbewahrung in einem stich- und bruchfesten Einwegbehäl-
ter zu achten. Setzen Sie keine beschädigten Instrumente ein!
Einzeln: gemäß Normen der Reihe EN 868 und EN ISO 11607.
Sets: Instrumente in dafür vorgesehene Trays einsortieren oder auf
Allzweck-Sterilisationstrays legen. Zum Verpacken der Trays ist ein
geeignetes Verfahren anzuwenden.
GEBRAUCHSANWEISUNG
- GAW -
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