4.7
NNL-12 externe Notstromversorgung (Option)
Um bei Netzausfall die Funktionssicherheit (erhöhte Verfügbarkeit) der Gaswarnanlage
gewährleisten, ist eine externe Maile-Notstromversorgung erforderlich. Die Notstromversorgung mit
eingebautem Akku ermöglicht eine Aufrechterhaltung der Funktionstätigkeit der Gaswarnanlage für
mindestens eine Stunde. Längere Überbrückungszeiten sind auf Anfrage erhältlich. Voraussetzung für
einen ordnungsgemäßen Betrieb beider Anlagen ist die gemeinsame Netzabsicherung der Geräte, da
bei einem Netzausfall beide Geräte gleichzeitig vom Netz getrennt sein müssen. Die Gaswarnanlage
wird über einen 12 V-Akku Gleichspannung aus der Notstromversorgung gespeist. Die Betriebsart
"Notstrombetrieb" wird über eine gelbe LED an der Notstromversorgung angezeigt und kann zusätzlich
mit einem in der Notstromversorgung vorhandenen potenzialfreien Wechselkontakt (Kontakte 2 - 3
geschlossen) weitergemeldet werden (Statusmeldung). Bei entladenem Akku (Unterspannung)
schalten sich das Gerät sowie die angeschlossene Gaswarnanlage automatisch ab. Alle Anzeigen
erlöschen. Nach Rückkehr der Netzspannung wird der eingebaute Akku automatisch wieder geladen
und die Betriebsbereitschaft über eine grüne LED angezeigt.
Der in der Notstromversorgung eingebaute Akku muss regelmäßig, z. B. im Zuge der
Wartung, überprüft werden. Ein Austausch des Akkus sollte spätestens nach 4
Jahren erfolgen. Sollte die Kapazität des Akkus zu sehr verkürzt sein, kann dies im
Notfall zu einem Gesamtausfall der Anlage führen. Bitte verwenden Sie nur Original
Akkus vom Hersteller der Gaswarnanlage als Ersatzteil. Diese Akkus sind auf eine
lange Funktionszeit und auf die Sicherheit der Gaswarnanlage abgestimmt.
4.8
Anzeige- und Bedienelemente
Gerätekennzeichnung
Betriebs- und Montageanleitung für 1- und 2-stufige Kompakt-Gaswarnanlagen
Netzbetrieb
Notstrom / Akkubetrieb
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zu
Sicherung – Akku