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Paul Wegener PWBlogg Typ RLBK Produkthinweis Seite 4

Datenmess- und speichersystem einbaudrucker
Paul Wegener GmbH
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Laden des Druckers
Der Drucker verfügt über eine intelligente Ladeschaltung mit Ladestrombegrenzung.
Der Ladevorgang ist in drei Stufen unterteilt.
Formatierungsladung
Ist der Akku tiefentladen, so wird eine Formatierungsladung mit geringem Strom gestartet, um den
Akku nicht zu beschädigen. Die Formatierungsladung wird nicht nach außen angezeigt. Der For-
matierungsvorgang kann, je nach Zustand des Akkus, ca. 1-15 Minuten dauern.
Schnellladung
Sobald die Akkuspannung die Druckerbetriebsspannung überschritten hat, startet der Drucker die
Schnellladung. Dies wird durch langsames Blinken des STATUS angezeigt. Der Ladevorgang dau-
ert bei leeren Akkus ca. 4 Stunden.
Erhaltungsladung
Sobald eines der Abschaltkriterien erreicht ist, schaltet der Drucker in die Erhaltungsladung. In die-
sem Modus fließt permanent der Formatierungsstrom. Zudem wird alle 8 Minuten die Schnellladung
für 20 Sekunden aktiviert. Dies wird durch permanentes Leuchten der STATUS LED angezeigt.
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Umgang mit Akkus
Das Speichervermögen (Kapazität ) eines Akkus nimmt allmählich durch Gebrauch, harte Umge-
bungsbedingungen, Alterung und durch Wartungsmangel, ab. Wie jede Akkutechnologie so erfor-
dert auch der NI-MH Akku etwas Pflege, um die maximale Lebensdauer und Leistung möglichst
lange zu erhalten. Bei Nichtbeachtung werden die Zellen schnell hochohmiger und die Kapazität
verschlechtert sich zusehens. Ni-MH Akkus erreichen in Hochstromanwendungen, wie einem Ther-
modrucker, max. ca. 500 Ladezyklen. Allerdings verringert sich die zur Verfügung stehende Ener-
gie bereits ab ca. 200 – 300 Zyklen merklich.
Der richtige Umgang mit einem Ni-MH Akku:
Laden:
NI-MH Akkus sind äußerst empfindlich gegen Überladungen jeder Art. Eine Erhaltungsladung sollte
wenn überhaupt, nur mit sehr kleinem Strom erfolgen und von kurzer Dauer sein. Die eingesetzten
Akkus benötigen mindestens 3 vollständige Lade- und Entladezyklen um die maximale Kapazität
zu erreichen. Nicht vollständige Lade- und Entladezyklen im Betrieb reduzieren die Akkulebensdau-
er. Aus technischen Gründen muss der Drucker immer mit einem sehr kleinen Ladestrom versorgt
werden. Bitte trennen Sie daher sicherheitshalber den Drucker sobald wie möglich vom Ladegerät
nachdem die Ladung beendet wurde. Laden Sie den Akku niemals außerhalb von 10 bis 25 °C.
Tiefentladene Akkus:
Tiefentladene Akkus werden vom Drucker zunächst mit einem kleinen Ladestrom formatiert. Dieser
Vorgang kann bei besonders starker Entladung bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Dieser Zu-
stand wird vom Drucker nicht angezeigt. Mit Beginn der Schnellladung blinkt der Drucker 1:1. Bei
tiefentladenen Akkus entsteht zu Beginn der Schnellladephase ein Effekt, der den Abschaltkriterien
eines vollen Akkus gleicht. Aus diesem Grund kann es in seltenen Fällen zu einer frühzeitigen Ab-
schaltung kommen. Bitte prüfen Sie bei tiefentladenen Akkus nach ca. 30 Minuten, ob die Schnell-
ladung noch läuft. Falls nicht, bitte die Ladung durch Aus- und Einstecken noch einmal starten.
Entladen/Drucken:
Werden Ni-MH Akkus mit hohen Strömen tiefentladen, so wird die schwächste Zelle umgepolt. Die-
se Umpolung führt zu einer Schädigung der Zelle und im schlimmsten Fall zu einem Kurzschluss
in der Zelle. Wenn der Drucker aufgrund eines leeren Akkus den Druck verweigert, so sollten Sie
nicht weiter versuchen zu drucken. Jeder weitere Versuch kann zu einer Umpolung einer Zelle und
somit zur Zerstörung des Akkus führen.
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