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Trane ReliaTel Anleitung Seite 19

Mikroprozessor-steuerung
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CNT-SVX15D-DE
Heizsteuerung
Wartungstest für die Abtauung
Beim Empfang einer Wartungs-
Testabtauanforderung wird die
Abtaufunktion sofort gestartet. Der
Abtauzyklus ist mindestens 1 Minute lang
aktiv. Danach wird der Vorgang normal
abgeschlossen, wenn die Temperatur
des Registers die unten definierte
Temperaturgrenze zur Beendigung der
Abtauung übersteigt. Die Wartungs-
Testabtauanforderung bleibt 10 Minuten
lang aktiviert. Anschließend verlässt das
Gerät den Abtauschritt, wie nachstehend
beschrieben.
Abtaubetrieb
Der Abtaubetrieb ist solange aktiviert, bis
die Temperatur des Außenluftregisters
(OCT) höher ist als der Grenzwert für
die Beendigung des Abtauzyklus (DTT)
oder bis eine Abtauzeit von 10 Minuten
erreicht ist, je nachdem, welcher Fall eher
eintritt. Werden während des Abtauzyklus
alle Verdichterausgänge deaktiviert, etwa
bei einer Überdruckabschaltung, wird der
Abtaubetrieb beendet.
Nach Abschluss des Abtaubetriebs setzt
die Funktion noch zwölf (12) Minuten
lang die Überwachung fort, um
sicherzustellen, dass die Register wirklich
trocken sind. Nach 12 Minuten wird
die DT anhand der aktuellen Werte von
OAT und OCT berechnet (OAT sollte
höher als OCT sein). Dieser Wert wird
mit 1,8 multipliziert, um den neuen Wert
zum Starten des Abtauvorgangs zu
erhalten. Vorstehende Abbildung zeigt
einen typischen Abtauzyklus nach einer
Anforderung.
Funktionsablauf
Die Abtauanforderung ist eine
Standardfunktion, mit der die Register
enteist werden können, sobald durch
Vereisung die Leistung des Geräts deutlich
sinkt. Die Abtauung ist nur möglich,
wenn die Außentemperatur unter 11
°C, die Registertemperatur unter 0,5 °C
und die Temperaturdifferenz F über
einem von RTRM berechneten Wert
liegt. Nach 30 Minuten Betrieb unter
Bedingungen, die eine Abtauung zulassen,
startet das RTRM einen Abtauzyklus.
Nach Abschluss dieses Zyklus erfasst
das RTRM die Außentemperatur (ODT)
und die Registertermperatur (CT) und
berechnet die Differenztemperatur F
(ODT-CT). Dieser Wert wird gespeichert
und das RTRM berechnet den Abtau-
Auslösewert. Das RTRM vergleicht
die Temperaturdifferenz F laufend mit
dem Abtau-Auslösewert. Sobald die
Temperaturdifferenz den Auslöswert
erreicht, wird ein Abtauzyklus
ausgelöst. Während des Abtauzyklus
aktiviert das RTRM das Relais (K3),
der normal offene Relaiskontakt K3
versorgt dann das Umschaltventil
(SOV) mit Spannung. Gleichzeitig
werden die Außenluftventilatormotoren
(ODM) abgeschaltet, indem die
Spannungsversorgung an den Relais (K8)
und (K7) unterbrochen wird, wodurch die
Spannungsversorgung an den Relais (ODF)
unterbrochen wird. Das RTRM aktiviert
einen Hilfs-Luftheizer-Kontakt (AH), und
ggf. (BH), falls diese nicht in Betrieb sind,
und hält den Betrieb des Verdichters
(CPR1) aufrecht. Die Abtauzyklus ist
abgeschlossen, wenn eine vom RTRM
anhand der Außentemperatur (ODT)
berechnete Endtemperatur erreicht ist. Die
Abtauendtemperatur (DTT) ist begrenzt
auf 14 °C bis 22 °C.
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