Einstellung des Ausblasluft-
Sollwerts (modulierende Heizung)
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Heizsteuerung
Modulierende
Heizungsregelung
Die modulierende Heizleistungsanforderung
steuert, wie weit das hydronische
Heizventil modulierend geöffnet wird,
oder den modulierenden Eingang des
Gasbrenners. Der Relaisausgang Heizen
2 . Der modulierende Heizausgang
übermittelt ein 0 - 10 VDC-
Ausgangssignal als Steuersignal an den
Stellantrieb oder das Gasbrennermodul.
Ein Frostschutzthermostat und ein
Vereisungsschutz verhindern, dass die
Heißwasserregister einfrieren.
Das modulierende Heizsignal, wird, wenn
es aktiviert ist, von der Heizanforderung
und den Ausblaslufttemperaturfühlern
gesteuert. Der Sollwert für die
Ausblaslufttemperatur ist über das
Potenziometer RTOM R42 einstellbar.
Vorrangfunktion für Heißwasserheizung
(nur bei Wärmepumpen)
Wenn freigeschaltet (Steckbrücke von
RTOM J12-3 zu X40 entfernt) startet die
Steuerlogik das Heißwasserregister vor der
mechanischen Beheizung (Wärmepumpe).
Diese Funktion wird eingesetzt, wenn vom
Wärmerückgewinnungssystem Heißwasser
geliefert wird.
Wärmepumpe mit bedarfsgesteuerter
Abtauung
Der erste Abtauzyklus nach der
Inbetriebnahme erfolgt auf der Basis
der Betriebszeit unter den erforderlichen
Bedingungen. Kurz nach Beendigung des
Typischer Ablauf einer Abtauanforderung
12 Minuten
nach der
Abtauung
Delta T
sauberes Register
sauberes Register
Beginn des
Abtauzyklus
Abtauzyklus wird die Temperaturdifferenz
zwischen dem Außenluftregister und der
Außenlufttemperatur ermittelt, die dann
als Indikator der Maschinenleistung bei
trockenem Register dient.
Im Laufe der Zeit sammeln sich
Feuchtigkeit und Frost am Register, so
dass die Registertemperatur fällt und die
Temperaturdifferenz entsprechend steigt.
Wenn diese Temperaturdifferenz das
1,8-fache der Temperaturdifferenz bei
trockenem Register (Delta T) erreicht, wird
ein Abtauzyklus eingeleitet. Während des
Abtauvorgangs ist das Umschaltventil in
Kühlstellung, die Außenluft-Ventilatoren
sind abgeschaltet und die Verdichter
bleiben in Betrieb.
Der Abtauzyklus ist abgeschlossen, wenn
die Temperatur des Registers darauf
hinweist, dass kein Frost mehr vorhanden
ist. Beim Abschluss des Abtauzyklus
erfolgt eine „Sanftanlauf-Verzögerung".
Nach jedem Abtauzyklus wird der
Außenluft-Ventilator 5 Sekunden vor
der Deaktivierung des Umschaltventils
eingeschaltet. Dadurch wird die Belastung
des Verdichters und der Geräuschpegel
der Abtauung reduziert.
Drei Bedingungen müssen gegeben sein,
damit eine Abtauanforderung umgesetzt
wird:
• Heizbetrieb und Verdichter in Betrieb.
• Außenlufttemperatur < 11 °C.
• Außenluftwärmetauscher < 0,5 °C in
allen Kreisen.
Tatsächliche
Abtauung
1,8 x
Delta T
Abtauzyklus
Abtauendtemperatur
Außenlufttemperatur
Registertemperatur
CNT-SVX15D-DE